Die Gemeinde Meggen will bis 2050 mit dem Energieverbund Seewasser Meggen ein CO2-neutrales Wärmenetz realisieren. Dazu soll beim Werkhof eine Energiezentrale gebaut werden: Das ist das «Herzstück des Verbundes», wie es im Baugesuch zur Energiezentrale heisst, das bis Ende März bei der Gemeinde aufliegt. Gebaut wird die Wärmezentrale im Untergeschoss des Werkhofs. Für die Lüftung wird oberirdisch ein Kamin installiert, dessen Austrittstelle gemäss Sicherheitskonzept «19 Meter über Grund» liegen soll.
Integriert in der Wärmezentrale werden drei Wärmepumpenmodule, die etappenweise installiert werden. Zu Beginn soll nur eine Wärmepumpe integriert werden. «Mit den steigenden Anschlusszahlen werden die beiden weiteren Maschinen installiert und in Betrieb genommen», heisst es im Baugesuch. Bei einem Ausfall einer Pumpe oder zur sogenannten Spitzenlastabdeckung an besonders kalten Tagen wird eine Flüssiggastherme installiert.
Der Wärmeverbund wird schrittweise ausgebaut. Die ersten Gebäude, die an das Fernwärmenetz angeschlossen werden, befinden sich entlang der Hauptstrasse und sollen 2027 versorgt werden. (gwa)




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