Sicherheit

«Emmen schaut hin»: Einwohnerrätinnen fordern Meldetool

Belästigungen sollen nach dem Vorbild der Stadt Luzern niederschwellig gemeldet werden können.

Wer in Emmen sexistisch oder rassistisch belästigt wird, soll dies anonym melden können: Dies fordern Einwohnerrätinnen aus allen Fraktionen in einem Postulat. Vorbild ist dabei die anonyme Melde-Plattform «Luzern schaut hin», welche die Stadt Luzern seit 2024 betreibt. Emmen als zweitgrösste Luzerner Gemeinde habe mit Sicherheit Bedarf für ein solches Angebot, schreiben die Postulantinnen.

«Emmen schaut hin» würde es den Betroffenen erlauben, solche Belästigungen niederschwellig zu melden. Dasselbe gilt auch für Personen, die Zeugen von Vorfällen werden. Auch die Gemeinde könne profitieren, indem sie wertvolle Hinweise für mögliche Problemschwerpunkte gewinne. Die Daten könnten zum Beispiel zur Verbesserung der öffentlichen Beleuchtung oder für die Präsenz von Sicherheitsdiensten genutzt werden. (rk)

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