Luzerner Meldetool gegen Belästigung

Unter 25-Jährige melden Übergriffe besonders häufig – Queerfeindlichkeit nimmt zu

Drei Meldungen pro Woche wegen Übergriffen und Belästigungen gingen 2025 beim Meldetool «Luzern schaut hin» ein. Bei den Meldenden gab es eine Zunahme an jüngeren und queeren Personen.
Mit dem Meldetool «Luzern schaut hin» können Belästigungen und Übergriffe anonym gemeldet werden.
Foto: Symbolbild: Michel Canonica

150 Mal haben Menschen im vergangenen Jahr über das Meldetool «Luzern schaut hin» Übergriffe und Belästigungen gemeldet, wie die Fachstelle Gleichstellung der Stadt Luzern mitteilt. Das entspricht im Schnitt rund drei Meldungen pro Woche. Das Meldetool wurde vor zwei Jahren lanciert, 2024 wurden im Schnitt noch etwa fünf Meldungen pro Woche getätigt. Den Rückgang erklärt die Fachstelle damit, dass nach dem Start 2024 auch ältere Vorfälle nachgemeldet worden seien, während 2025 eher zeitnah gemeldet worden sei. Die Fachstelle hält fest: Insgesamt wird das Tool weiterhin genutzt. «Es entspricht offensichtlich einem Bedürfnis, Vorfälle zu melden», so die Mitteilung.

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