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Telefonbetrug

Falsche Bankmitarbeitende erbeuten in Cham 44'000 Franken

Eine Seniorin verliert 44'000 Franken. Die Polizei warnt vor Betrügern, die es auf das Vermögen abgesehen haben.
In den vergangenen Tagen sind bei der Zuger Polizei wieder vermehrt Meldungen über Telefonbetrüger eingegangen.
Bild: Roland Weihrauch / DPA

In Cham ist am 15. April eine Seniorin Opfer eines perfiden Telefonbetrugs geworden. Unbekannte gaben sich ihr gegenüber als Bankmitarbeitende aus und behaupteten, es habe eine unberechtigte Überweisung gegeben. In mehreren aufeinanderfolgenden Anrufen bauten die Täter Vertrauen auf und täuschten interne Ermittlungen vor.

Unter dem Vorwand, das Geld zu sichern und einen Betrugsfall aufzuklären, brachten sie die Frau dazu, selbst 44'000 Franken auf ein fremdes Konto zu überweisen. Zudem wiesen sie sie an, mit niemandem über den Vorfall zu sprechen. Erst später bemerkte die Seniorin den Betrug und alarmierte die Polizei.

Laut Mitteilung der Zuger Polizei gehen derzeit zahlreiche Meldungen über mutmassliche Telefonbetrüger ein. Oft erkennen Betroffene die Masche rechtzeitig und legen auf. Die Polizei mahnt dennoch zur Vorsicht: Banken und Behörden verlangen niemals telefonisch Überweisungen oder sensible Daten. Wer unter Druck gesetzt wird, soll das Gespräch sofort beenden und direkt bei der Bank oder der Polizei unter dem Notruf 117 nachfragen sowie mit Angehörigen über mögliche Betrugsversuche sprechen. (rem)

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