Die Schweizer Armee hat auf dem Gelände des Armee-Ausbildungszentrums Luzern den Gedenkort Monumoira eingeweiht. Er erinnert an Armeeangehörige, die während des Militärdienstes ihr Leben verloren haben, sowie an Zivilpersonen, die bei Militärunglücken ums Leben kamen. Es ist der erste zentrale Gedenkort dieser Art der Schweizer Armee, teilt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Dienstag mit.
Die Anlage besteht aus einem 167 Meter langen Metallband und einer 26 Meter hohen Stele. Das Band soll sinnbildlich für den Einschnitt und die Narbe stehen, die ein Schicksalsschlag hinterlässt. An der Einweihung am Montag nahmen unter anderem die Luzerner Regierungsrätin Ylfete Fanaj und Armeechef Benedikt Roos sowie weitere Vertreter aus Politik und Armee teil.
Das Siegerprojekt trägt den Namen Monumoira. Es verbinde das lateinische monere (erinnern und mahnen) mit dem griechischen Begriff moira für Schicksal. Das Projekt wurde im Dezember 2021 zum Sieger gekürt und im Sommer 2026 realisiert. Entworfen haben es die in Basel tätigen Künstler Andreas Schneider und Architekt Philipp Schallnau. Die Kosten für das Projekt betragen rund eine Million Franken. (rem)


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