Rund um das Armeeausbildungszentrum Luzern (AAL) auf der Allmend dominieren versiegelte Flächen, die sich bei Hitze stark erwärmen. Das soll sich künftig ändern. Bei der Stadt Luzern ist ein Baugesuch für einen «sommerlichen Wärmeschutz» eingereicht worden. Das bedeutet: Der Aussenraum des AAL soll teilweise «entsiegelt, begrünt und ökologisch aufgewertet werden», wie es in den Baugesuchsunterlagen heisst. «Ziel ist die Reduktion von Hitzeinseln, die dezentrale Versickerung des Niederschlagswassers vor Ort sowie die Förderung der Biodiversität durch standortgerechte Bepflanzung.»
Auf der Südseite des AAL, wo sich das Wasserbecken befindet, ist geplant, einen Teil des Betonplattenbelags durch eine Chaussierung mit Kies und Schotterrasen zu ersetzen. Das Wasserbecken selbst soll in eine kleine Riedwiese beziehungsweise in eine moorartige Fläche umgewandelt werden. Ausserdem ist die Pflanzung einzelner Bäume und Sträucher vorgesehen. Bei der Parkierungsfläche auf der Nordseite ist geplant, an verschiedenen Standorten total zwölf Parkplätze aufzuheben, wodurch Platz für 26 Bäume entsteht. Insgesamt werden circa 650 Quadratmeter Fläche entsiegelt. Als Bauherrin fungiert der Kanton Luzern, die Kosten für das Projekt betragen gemäss Baugesuchsunterlagen rund 330'000 Franken.
Auch ein Denkmal ist geplant
Dies ist nicht die einzige bauliche Veränderung, die beim AAL geplant ist. Auf der Wiese südlich des Gebäudes soll noch ein Denkmal namens «Monumoira» entstehen: Es handelt sich dabei um eine rund 25 Meter hohe Stele mit einem punktförmigen Licht an der Spitze, die an im Dienst verstorbene Schweizer Armeeangehörige erinnern wird. Das entsprechende Baugesuch ist im Frühling durch das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport bei der Stadt Luzern eingereicht worden. (std)


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