Als Malorie Blanc in das Ziel kommt, gibt es bei der sonst so aufgestellten Schweizerin kein Lachen. Auch die sonst so fröhliche Corinne Suter macht im Ziel ein grimmiges Gesicht. Und dies, obwohl sie durchaus Grund zum Lachen hatte. Denn es ist der erste Super-G, den sie nach ihrer Verletzung fuhr. Jasmine Flury und Jasmina Suter machen es ihren Teamkolleginnen gleich. Der Grund für den grossen Frust ist die Tabelle. Alle vier sind hinten in der Tabelle.
Zwar ist Alice Robinson noch schlechter klassiert. Doch die Neuseeländerin stürzte kurz vor dem Ziel und glitt somit mit 2,45 Sekunden Rückstand ins Ziel. Der einzige Lichtblick der Schweizerinnen bildete Joana Hählen. Sie fuhr auf Rang 13 und war damit die beste Schweizerin.
Mehr zu lachen hatte Emma Aicher. Die Deutsche zeigte zwar einen verhaltenen Start, drückte dann aber aufs Gaspedal. Wie entfesselt fuhr sie schliesslich ins Ziel, wo die grüne Bestzeit aufleuchtete. Mit 27 Hundertstel Rückstand konnte einzig Speedkönigin Lindsey Vonn mithalten. Danach klafft eine grosse Lücke. Die Tschechin Ester Ledecka komplettiert das Podium mit einem Rückstand von 94 Hundertstel.
Seit 15 Jahren war Tarvisio nicht mehr im Weltcup-Kalender. Weil während den Olympischen Spielen in Cortina gefahren wird, machen die Speed-Frauen im italienischen 3900-Seelendorf Halt.


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