
«Ich bin gut ausgeruht. Wir haben gestern noch angestossen. Es ist schön, so in den Tag zu starten.» Das sagte Corinne Suter am Samstagmorgen vor dem Super-G in Soldeu gegenüber SRF. Einen Tag nach ihrem Sieg in der Abfahrt schien sie in bester Laune zu sein. Auch wenn sie sich für das bevorstehende Rennen wohl eine andere Startnummer als die Eins gewünscht hätte.
Doch das hielt sie nicht davon ab, einen souveränen Auftakt zu fahren. Die sechs Fahrerinnen nach ihr kamen nicht mal annähernd an Suter ran. Cornelia Hütter war dabei mit rund neun Zehntel Rückstand die Schnellste. Erst die Startnummer 8, die neuseeländische Alice Robinson, konnte Suter überholen und kam mit rund einem Zehntel Vorsprung ins Ziel.
Schliesslich war es Emma Aicher, welche die Konkurrenz in den Schatten stellte. Die 22-jährige Deutsche zeigte von oben bis unten eine makellose Fahrt. Mit drei Abschnittsbestzeiten distanzierte sie Robinson um 88 Hundertstel. Aicher gewinnt den Super-G von Soldeu vor Robinson und Suter.
Für Aicher, die an den Olympischen Spielen Silber in der Abfahrt und der Team-Kombination gewann, wäre es der fünfte Weltcupsieg, der dritte in dieser Saison, nachdem sie bereits die Abfahrt in St. Moritz und den Super-G in Tarvisio gewinnen konnte. (wro/sda)


Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.