
Das erste Nati-Aufgebot im Jahr 2026, gleichzeitig das letzte vor der Weltmeisterschaft, steht: Grosse Überraschungen beinhaltet es keine. Vielmehr ist es die logische Fortsetzung der erfolgreichen Qualifikation im vergangenen Herbst, in der Trainer Murat Yakin auf altbewährte Kräfte setzte und mit diesen ohne Niederlage blieb.
Im offensiven Mittelfeld setzt Yakin wieder auf Alvyn Sanches, der ohne seinen vor einem Jahr erlittenen Kreuzbandriss wohl schon länger fester Bestandteil des Teams wäre. Seit seinem Comeback kommt der hochveranlagte YB-Profi immer besser in Form und soll seine Fähigkeit, Spiele mit Einzelaktionen entscheidend zu beeinflussen, auch in der Nati einbringen.
Das Nati-Aufgebot für die Testspiele gegen Deutschland und Norwegen
Tor: Gregor Kobel, Yvon Mvogo, Marvin Keller
Abwehr: Manuel Akanji, Ricardo Rodriguez, Silvan Widmer, Nico Elvedi, Aurèle Amenda, Luca Jaquez, Eray Cömert, Miro Muheim
Mittelfeld/Angriff: Granit Xhaka, Remo Freuler, Ardon Jashari, Alvyn Sanches, Breel Embolo, Ruben Vargas, Vincent Sierro, Dan Ndoye, Fabian Rieder, Denis Zakaria, Johan Manzambi, Filip Ugrinic, Joel Monteiro, Djibril Sow, Michel Aebischer
Ebenfalls zurückgekehrt wäre Noah Okafor. Doch eine Verletzung verhindert das Comeback des Stürmers, der seit der EM 2024 in Ungnade gefallen war bei Trainer und Verband. Ein Treffen Anfang Jahr zwischen Nati-Direktor Pierluigi Tami und Yakin verlief gut. Okafor hat zudem den Berater gewechselt und soll, so ist zu hören, wie verwandelt sein. Keine Spur mehr vom überheblich auftretenden Jung-Millionär. Zeigt er auch in der Saison-Schlussphase für seinen Klub Leeds United gute Leistungen, sind seine Chancen auf ein WM-Ticket gut. An Okafors Talent bestand nie ein Zweifel.
In der Abwehr holt Yakin Innenverteidiger Eray Cömert zurück, der in der WM-Qualifikation aussen vor blieb. Mittlerweile ist der Ex-Basler wieder Stammspieler beim FC Valencia und erhält von Yakin die Chance, sich im Kreis der Nati für die WM zu empfehlen.



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