Fussball

«Begrüssen den raschen Entscheid»: Das sagt der SFV zu den gescheiterten FIFA-Plänen

Während die weltweite Kritik an der Fifa anhält, äussert sich der Schweizerische Fussballverband vergleichsweise moderat. Die Erleichterung über die zurückgezogenen Pläne ist gross.
SFV-Präsident Peter Knäbel begrüsst den Entscheid der Fifa, ihre Pläne zum Verkauf der Weltmeisterschaft an Investoren zurückzuziehen.
Bild: Freshfocus

Die Erleichterung in der Fussballwelt ist gross. Die FIFA sieht von den Plänen ab, die Weltmeisterschaft an Investoren zu verkaufen. Während der europäische Kontinentalverband UEFA Konsequenzen für FIFA-Präsident Gianni Infantino fordert, überwiegt beim Schweizerischen Fussballverband vor allem die Erleichterung, dass die WM weiterhin nicht zum Verkauf stehen wird.

SFV-Präsident Peter Knäbel wird in einer Medienmitteilung wie folgt zitiert: «Der SFV begrüsst den raschen Entscheid der FIFA, ihre Pläne zurückzuziehen. Wir begrüssen ausdrücklich, dass die geschlossenen Reaktionen der kontinentalen und nationalen Verbände ernst genommen und entsprechend gehandelt wurde.»

Wenige Tage nachdem die Pläne der FIFA öffentlich wurden, entschieden sich alle Verbände der UEFA dazu, Wettbewerbe der FIFA zu boykottieren, solange der WM-Verkauf nicht vom Tisch ist. Auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Kontinentalverband CONCACAF und der asiatische Verband stellten sich gegen die Pläne der FIFA.

Der 59-jährige Knäbel kritisiert aber auch das Vorgehen der FIFA und sagt: «Für uns waren sowohl der Inhalt des Vorschlags als auch die Art und Weise, wie er zustande gekommen ist, nicht akzeptabel.» Bereits vor einigen Tagen stellte Knäbel klar, dass die Weltmeisterschaft nicht wie ein Anlageprodukt behandelt werden darf. (riz/watson)

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Kommentare (0)