23:00 Uhr
Sonntag, 22. März
Die Schweizer Bilanz
Die Leichtathletik-Hallen-WM ist vorbei – ebenso wie dieser Liveblog. Die Schweizer Delegation hat einmal mehr abgeliefert.
20:36 Uhr
Sonntag, 22. März
Kambundji geht bei historischem Rennen leer aus

Freiluft-Weltmeisterin ist sie schon. Auf einen WM-Titel in der Halle muss Ditaji Kambundji aber weiter warten. In einem der schnellsten Hallen-Finals der Geschichte erweist sich Devynne Charlton von den Bahamas wie im Vorjahr erneut als zu stark. Die Sprinterin aus der Karibik läuft die 60 Meter Hürden in 7,65 Sekunden – ein Weltrekord.
Doch nicht nur Charlton ist schneller. Übertrumpft wird Kambundji auch von der Niederländerin Nadine Visser und der Polin Pia Skrzyszowska. Letztlich muss sich Kambundji mit Platz vier begnügen. Auch die europäische Konkurrenz ist stärker geworden. Diese schmerzliche Erfahrung hält diese Hallen-WM für die Bernerin bereit.
20:01 Uhr
Sonntag, 22. März
Mit Schweizer Rekord: Werro gewinnt Silber!

Die Freiburgerin ist erst 21 Jahre alt. Doch aus dem hoffnungsvollen Nachwuchstalent ist bereits eine internationale Spitzenläuferin geworden. Vor einem Jahr schnupperte Werro bereits an ihrer ersten Medaille in der Elite, verpasste das Podest in Nanjing als Vierte nur knapp.
Und nun? Stösst Werro in neue Sphären vor. In einem hochklassigen 800-Meter-Final muss sie sich einzig Keely Hodginskon geschlagen geben. Und wäre die britische Dominatorin nicht gewesen, Werro hätte sich mit ihrer Spitzenzeit von 1:56,64 Minuten gut und gerne mehr als nur Silber verdient. Ein Schweizer Rekord für Werro – und ein weiterer Meilenstein.
19:33 Uhr
Sonntag, 22. März
Wie im Vorjahr: Moser holt Bronze

Der Oberschenkel ist dick einbandagiert. Doch dieses Handicap hindert Angelica Moser nicht daran, die ersten drei Höhen ohne Mühe zu meistern. Die 28-Jährige bleibt jeweils ohne Fehlversuch, auch über die 4,70 Meter, die ihr im Vorjahr zur Bronzemedaille verhalfen. Die nächste Hürde – 4,80 Meter – erweist sich allerdings als zu hoch: Keiner ihrer drei Sprünge ist von Erfolg gekrönt.
Trotzdem: Weil auch die Konkurrenz patzt und nur zwei Athletinnen die 4,80 Meter überspringen, reicht es auch dieses Mal zu Bronze. Das Edelmetall teilt sich Moser mit der Tschechin Amalie Svabikova und der Neuseeländerin Imogen Ayris.
19:00 Uhr
Sonntag, 22. März
Kambundji läuft überlegen in den Final
Ditaji Kambundji steht im Final über 60 Meter Hürden. Ihren Halbfinal-Lauf absolviert sie in starken 7,76 Sekunden, womit sie die bisherige Jahresbestzeit von Devynne Charlton übertrumpft. Dieselbe Zeit läuft die Polin Pia Skrzyszowska, die in der Halle in Torun auf dem Heimvorteil zählen darf.
Im anschliessenden Halbfinal-Lauf entreisst Charlton der Konkurrenz aber die Bestzeit wieder. Sie läuft die 60 Meter Hürden in 7,74 Sekunden und schickt eine deutliche Ansage für den Final. Dieser ist auf 20.13 Uhr angesetzt.
13:31 Uhr
Sonntag, 22. März
Bertényi verpasst den Halbfinal
WM-Debütantin Larissa Bertényi bleibt über 60 Meter Hürden im Vorlauf hängen. Die 25-Jährige wird mit einer Zeit von 8,13 Sekunden Sechste. Damit ist aus dem Schweizer Team nur Ditaji Kambundji im Hürden-Halbfinal vertreten, den sie über alle Läufe betrachtet als Drittschnellste erreicht.
Die Vormittags-Session in Torun ist nun zu Ende. Um 17.40 Uhr geht es weiter mit der Abend-Session.
13:01 Uhr
Sonntag, 22. März
Kambundji ohne Probleme
Problemlos erreicht Freiluft-Weltmeisterin Ditaji Kambundji den Hürden-Halbfinal. Im Vorlauf lässt die 23-Jährige die Konkurrenz souverän hinter sich und absolviert die 60 Meter in 7,84 Sekunden. Damit kommt Kambundji ihrem Gold-Ziel einen Schritt näher. Um 18.52 Uhr sind die Halbfinal-Läufe der Frauen angesetzt, bevor um 20.13 Uhr der Final startet.
11:13 Uhr
Sonntag, 22. März
Annik Kälin scheitert früh im Weitsprung-Final

Vor einem Jahr gewann sie an der Hallen-WM Silber. Heuer muss Annik Kälin eine herbe Enttäuschung verkraften. Im Weitsprung-Final ist für die 25-Jährige bereits nach drei Versuchen Schluss. Weil in diesem Wettkampf das Feld nach drei Sprüngen auf zehn Athletinnen reduziert wird, hätte Kälin mindestens 6,42 Meter weit springen müssen. Doch in die Top Ten schafft es Kälin nicht. Wie ihr zweiter Versuch ist auch der dritte ungültig. Kälin scheidet aus. Bei ihrem ersten Versuch blieb sie zuvor mit 6,31 Metern weit unter den Erwartungen.
«Ich habe mich vor dem Wettkampf eigentlich gut gefühlt. Jetzt bin ich gefrustet», sagt Kälin danach gegenüber SRF. «Dass ein Wettkampf aber mal in die Hose geht, das gehört dazu.»
18:57 Uhr
Samstag, 21. März
Simon Ehammer schafft auch über 1000 m eine neue Bestleistung
Die Sensation ist perfekt. Simon Ehammer rennt zum Abschluss des WM-Siebenkampfs die 1000 m so schnell wie nie zuvor. Die Zeit von 2:41,04 reicht locker, um den Weltrekord von Ashton Eaton aus dem Jahr 2012 zu verbessern. Der 26-Jährige setzt die neue Bestmarke auf 6670 Punkte.
In einem Wettkampf ohne einzige Schwäche und mit vier Disziplinensiegen schüttelte Simon Ehammer seine Konkurrenz nach Punkten schnell einmal ab. Nachdem sich der Appenzeller auch im Stabhochsprung mit neuer Hallen-Besthöhe von 5,30 m keine Blösse gab, war die Goldmedaille definitiv bereits vor dem 1000-m-Lauf gesichert. Jetzt ging es nur noch um den Weltrekord von Mehrkampf-Legende Ashton Eaton. Ehammer blieb auch im ungeliebten Mittelstreckenlauf «on fire» und beendete die siebte Disziplin als Vierter zwei Sekunden schneller als gefordert.
18:49 Uhr
Samstag, 21. März
Wie schnell läuft Simon Ehammer über 1000 Meter?
Es ist beileibe nicht die Lieblingsdisziplin des Mehrkämpfers Simon Ehammer. Der 26-Jährige gehört im abschliessenden Mittelstreckenlauf nicht zu den stärksten Athleten im Feld. Aber selten war die Ausgangslage derart verlockend wie diesmal in Torun. Rennt er die 1000 m ähnlich schnell wie vor einem Jahr bei der EM in Holland (EM-Silber), dann holt Simon Ehammer neben WM-Gold auch den Weltrekord im Siebenkampf. Nach einem Wettkampf ohne jegliche Schwäche, braucht der Appenzeller eine Zeit von 2:43,26, um die 13 Jahre alte Marke des US-Amerikaners Ashton Eaton zu übertreffen.
13:49 Uhr
Samstag, 21. März
Simon Ehammer überquert erstmals in der Halle 5,30 m
Der Schweizer Siebenkämpfer schafft auch die 5,30 m im dritten Versuch. Nun liegt vor der letzten Disziplin, dem 1000-m-Lauf, neben dem praktisch sicheren WM-Titel auch der Weltrekord von Ashton Eaton (6645 Punkte) im Bereich des Machbaren. Dafür muss Simon Ehammer nicht einmal über sich hinauswachsen. Eine Leistung im Rahmen seiner persönlichen Bestleistung reicht, exakt sind es 2:43,26. Seine Bestzeit liegt bei 2:41,76. Ehammer hat sie vor einem Jahr an der EM in Holland aufgestellt. Doch zuerst versucht sich der Appenzeller noch auf 5,40 m, beendet den Wettkampf jedoch nach zwei gescheiterten Versuchen.
13:38 Uhr
Samstag, 21. März
Simon Ehammer schafft auch 5,20 m im dritten Versuch

Die Goldmedaille liegt für den Schweizer nun definitiv bereit. Simon Ehammer egalisiert mit seinem dritten Sprung auch seine Saisonbestleistung von 5,20 m und startet mit einem riesigen Vorsprung auf die Konkurrenz zum abschliessenden 1000-m-Lauf am Abend um 18.52 Uhr. Beide verbleibenden Konkurrenten scheitern auf dieser Höhe. Zu Ehammers persönlicher Besthöhe in der Halle fehlt nur ein Zentimeter. Als nächste Höhe nimmt der 26-Jährige die 5,30 m in Angriff.
13:27 Uhr
Samstag, 21. März
Ivan Pelizza wird in seinem Halbfinal Letzter
Der Zürcher 800-m-Läufer war im Kampf um einen Finalplatz chancenlos. Der 25-Jährige lag im schnellen dritten Halbfinal von Anfang an an letzter Stelle. Zwar liess sich Ivan Pelizza nie abschütteln und zeigte eine kämpferische Leistung, aber gegen vorne war für den zweitschnellsten Schweizer der Geschichte nichts zu machen. Letztlich lief Pelizza mit 1:46,85 die zweitschnellste Indoor-Zeit in seiner Karriere.
13:21 Uhr
Samstag, 21. März
Simon Ehammer schafft 5,10 m im dritten Versuch
Doch noch Jubel beim Schweizer Mehrkämpfer. Simon Ehammer zeigt Nerven und überspringt die Höhe von 5,10 m als zweiter Athlet nach dem Franzosen Téo Bastien. Auch der Tscheche Vilem Strasky bleibt noch im Wettkampf. Für alle anderen Siebenkämpfer ist der Vormittag erledigt. Für Bastien und Strasky bedeutet diese Leistung persönliche Bestwert.
13:17 Uhr
Samstag, 21. März
Simon Ehammer braucht auf 5,10 m einen dritten Versuch
Auf der Höhe von 5,00 m hatte Simon Ehammer noch mächtig Platz zwischen Körper und Latte. Zehn Zentimeter höher präsentiert sich die Situation bei den ersten zwei Versuchen anders. Der Appenzeller reisst die Latte zweimal und benötigt einen dritten Versuch, um eine Höhe zu schaffen, die er zuletzt in St. Gallen meisterte.
12:47 Uhr
Samstag, 21. März
Simon Ehammer überspringt auch 5 Meter im ersten Versuch
Der Schweizer zeigt auch beim Versuch über 5,00 m, dass er im Stabhochspringen weitere Reserven hat. Zum grössten Gegner des Schweizers im Kampf um die Goldmedaille mausert sich inzwischen der US-Amerikaner Heath Baldwin. Der 25-Jährige überquert erstmals in seiner Karriere die 5 Meter und liegt in der Zwischenwertung nun 261 Punkte hinter Ehammer.
12:41 Uhr
Samstag, 21. März
Audrey Werro mit Machtdemonstration im Final

Die 21-jährige Freiburgerin lässt im Halbfinal über 800 m nichts anbrennen. Sie übernimmt in gewohnter Manier die Spitze und gibt diese Position bis zur Ziellinie nicht mehr ab. Audrey Werro wirkt nie gestresst und läuft trotz optischer Lockerheit mit 1:59,27 erneut eine Weltklassezeit. Die Schweizerin ist bereit für das grosse Finalduell mit Weltrekordhalterin und Olympiasiegerin Keely Hodgkinson am Sonntagabend um 19.53 Uhr. «Ich fühlte mich sicher und hatte noch viel Energie», sagte Werro.
12:26 Uhr
Samstag, 21. März
Valentina Rosamilia verpasst Final trotz beherztem Auftritt
Die 23-jährige Aargauerin nahm im ersten Halbfinal über 800 m das Heft in die Hand und lief bis eine halbe Runde vor Schluss an der Spitze des Feldes. Auf der Gegengerade wurde Rosamilia von zwei Gegnerinnen überholt und weil nur die beiden Ersten in den Final vorstossen, musste sie auf den Endspurt hoffen. Dieser war zwar gut, aber nicht gut genug, um nochmals von Platz 3 wegzukommen. Gegenüber SRF sagte sie: «Der Final wäre schwierig, aber machbar gewesen. Ich weiss nicht, ob ich die richtige Taktik gewählt habe. Ich war vorne, wollte das aber nicht unbedingt. Ich habe die Konkurrentinnen zu einfach überholen lassen.»

12:03 Uhr
Samstag, 21. März
Simon Ehammer im ersten Versuch über 4,80 m

Simon Ehammer in der Version von 2026 hat nichts mehr zu tun mit der Version von 2021. Oder anders ausgedrückt: Der Appenzeller bleibt auf seiner Gold-Mission im Flow und meistert auch mit dem Stab die erste Höhe von 4,80 m ohne Fehlversuch. Derweil scheitert sein erster Verfolger in der Zwischenwertung, der US-Athlet Kyle Garland, auf dieser Höhe.
11:50 Uhr
Samstag, 21. März
Ajla Del Ponte schafft es nicht in die Halbfinals
Die Schweizer Sprinterin muss nach dem WM-Vorlauf die Koffer packen. Ajla Del Ponte verpasst die Halbfinal-Qualifikation via Zeit um eine Tausendstelsekunde! Ein bitteres Ende ihres internationalen Comebacks.
11:26 Uhr
Samstag, 21. März
Nun muss Simon Ehammer noch alte Geister besiegen

Die Siebenkämpfer sind zur zweitletzten Disziplin gestartet. Simon Ehammer bringt im Stabhochsprung sowohl die beste Saisonleistung als auch den besten persönlichen Rekord in den Wettkampf. Er beginnt seinen Wettkampf auf der Höhe von 4,80 m. Derzeit liegt die Latte auf 4,50 m. Genau diese Höhe erinnert an eine der grossen Enttäuschungen in der Karriere von Simon Ehammer. An der Hallen-EM 2021 am gleichen Ort lag der Appenzeller vor dem Stabhochsprung im Siebenkampf auf Platz 2. Doch dann riss Ehammer die Latte dreimal auf seiner damaligen Starthöhe von 4,50 m. Es war der zweite Stabnuller in einem Siebenkampf in Serie. Gleiches soll dem 26-Jährigen diesmal nicht mehr passieren, denn die Goldmedaille liegt bereit.
11:17 Uhr
Samstag, 21. März
Ajla Del Ponte muss auf die Zeit hoffen

An jenem Ort, wo Ajla Del Ponte 2021 den EM-Titel gewann und dabei mit 7,03 Sekunden ihre mit Abstand schnellste Zeit über 60 Meter lief, gibt die Tessinerin nach vier ganz schwierigen Jahren ihr Comeback. Doch ganz überzeugen kann die 29-Jährige nicht. Sie erreicht in ihrer Serie lediglich Platz 5 und muss nun hoffen, über die Zeit doch noch in die Halbfinals vorzustossen. Mit 7,25 bleibt Ajla Del Ponte allerdings auch eine Zehntelsekunde über ihrer Saisonbestleistung.
11:08 Uhr
Samstag, 21. März
Sprinterin Léonie Pointet qualifiziert sich für Halbfinals
Als Dritte in ihrer Serie läuft die Waadtländerin direkt in die Halbfinals. Zwar blieb die 25-Jährige mit ihrer Zeit von 7,21 Sekunden hinter ihrer persönlichen Bestzeit beim nationalen Meistertitel in St. Gallen (7,12) zurück, doch Léonie Pointet sieht im Hinblick auf die Halbfinals vor allem beim Start noch Steigerungspotenzial.
10:52 Uhr
Samstag, 21. März
Hürdensprinter Fabio Kobelt verpasst sein Ziel

Der 23-jährige WM-Neuling lief an den Schweizer Meisterschaften mit 7,75 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit. Dafür wurde er mit dem Ticket für Torun belohnt. Dort blieb der Ostschweizer vom STV Kriessern in seiner Serie chancenlos und beendete sie als Zweitletzter. Auch das Ziel, noch einmal eine PB zu laufen, erreichte Kobelt mit seiner Zeit von 7,81 Sekunden nicht.
10:14 Uhr
Samstag, 21. März
Simon Ehammer brillant im Hürdensprint
Der Schweizer Mehrkämpfer hat nach dem Hürdensprint die Goldmedaille vor Augen. Simon Ehammer gelingt der schnellste Lauf seines Lebens. Mit der neuen persönlichen Bestzeit von 7,52 Sekunden gelingt ihm eine Weltbestleistung im Mehrkampf. Nie war ein Athlet in einem Siebenkampf schneller.

Während der Appenzeller in grossen Jubel ausbrach, war die Gefühlslage bei seinem grössten Konkurrenten um WM-Gold, der Amerikaner Kyle Garland. Dieser kam von Hürde zu Hürde mehr in Schwierigkeiten und brach regelrecht ein. Seine Zeit von 8,21 Sekunden bedeutete den letzten Platz in der nominell schnelleren zweiten Serie. Er liegt zwei Disziplinen vor Schluss nun bereits 214 Punkte hinter dem Schweizer
09:57 Uhr
Samstag, 21. März
Simon Ehammer startet zu seiner zweiten Paradedisziplin
Nach dem ersten Tag des WM-Siebenkampfs befindet sich Simon Ehammer auf Gold- und auf Rekordkurs. Nach vier absolvierten Disziplinen ist nicht nur der Schweizer Rekord im Fokus, sondern auch der Europarekord des Norwegers Sander Skotheims von der letztjährigen EM. Aktuell liegt der 26-jährige Schweizer in der Marschtabelle sogar vor dem Weltrekord von Ashton Eaton aus dem Jahr 2012.
Als erstes steht um 10.12 Uhr der Hürdensprint über 60 m auf dem Programm. In dieser Disziplin gelang Simon Ehammer vor drei Wochen eine persönliche Bestzeit. Mit den an den Schweizer Meisterschaften in St. Gallen gelaufenen 7,55 Sekunden ist der Appenzeller der mit Abstand stärkste Athlet im Feld der Siebenkämpfer.
20:07 Uhr
Freitag, 20. März
Kyle Garland überspringt 2,14 m und nähert sich Simon Ehammer
Der US-Amerikaner Kyle Garland, im Hallen-Siebenkampf mit der zweithöchsten Punktzahl der Geschichte zu Buche stehend (6639), hat zum Abschluss des ersten Tages im Hochsprung mächtig aufgedreht. Nach übersprungenen 2,14 m verzichtete der 25-Jährige auf weitere Versuche. Dank dieser Topleistung startet Garland mit nur noch 38 Punkten Rückstand auf Simon Ehammer im Zwischenklassement in den zweiten Tag. Am Samstag geht es ab 10 Uhr allerdings mit einer weiteren Spezialität des Schweizers weiter. Über 60 m Hürden hätte Ehammer mit seiner Saisonbestzeit von 7,55 Sekunden sogar bei den Spezialisten die WM-Limite geknackt.
19:45 Uhr
Freitag, 20. März
Ehammer scheitert auf 2,05 m
Für den Führenden des Zwischenklassements im WM-Siebenkampf bedeutet die Höhe von 2,05 m Endstation. Damit verbleiben nur noch die beiden US-Amerikaner Kyle Garland und Heath Baldwin im Hochsprung-Wettkampf. Sie liegen in der Gesamtwertung hinter Simon Ehammer auf den Positionen 2 und 3 und können nun weitere Punkte auf den Appenzeller gut machen.
19:28 Uhr
Freitag, 20. März
Simon Ehammer ist weiter auf Rekordkurs
Der Schweizer Rekordhalter überspringt die Höhe von 2,02 m im ersten Versuch. Damit wird der 25-Jährige auch nach vier Disziplinen die Führung im Zwischenklassement des WM-Siebenkampfs behalten. Auch der Europarekord des Norwegers Sander Skotheim bei seinem EM-Titel vor einem Jahr - vor Simon Ehammer - bleibt ein realistisches Ziel für Ehammer. Dafür muss er 6558 Punkte übertreffen.
19:16 Uhr
Freitag, 20. März
Ehammer überspringt auch diese Höhe
Der Fehlversuch im ersten Anlauf war lediglich ein Ausrutscher. Simon Ehammer überspringt auch 1,99 m und nimmt damit auch in der vierten und letzten Disziplin des ersten Mehrkampf-Tages eine solide Punktzahl mit in die Wertung.
19:14 Uhr
Freitag, 20. März
Simon Ehammers erster Fehlversuch auf 1,99 m
Bei seiner dritten Höhe muss der Appenzeller erstmals nachsitzen. Beim ersten Versuch über 1,99 m reisst Simon Ehammer die Latte. Es bleiben ihm zwei weitere Anläufe.
18:58 Uhr
Freitag, 20. März
Simon Ehammer bleibt ohne Fehlversuch
Nachdem der Schweizer die Höhe von 1,93 m ausgelassen hatte, zeigte er sich auch bei seinem insgesamt zweiten Sprung makellos. Der 25-Jährige übersprang 1,96 m im ersten Versuch. Ehammers beste Hochsprung-Leistungen in der Halle liegen drei und mehr Jahre zurück. An der WM 2022 überquerte er 2,05. In den letzten drei Jahren gelang dem Appenzeller aber nur noch ein einziger Sprung über zwei Meter. Auch die Bestmarke im Freien von 2,08 m resultiert aus dem Jahr 2022.

18:48 Uhr
Freitag, 20. März
Joceline Wind scheitert nach herzhaftem Auftritt knapp
Die Mittelstreckenläuferin aus dem Berner Jura zeigte bei ihrer dritten WM-Teilnahme in der Halle ein herzhaftes Rennen. Die 25-Jährige sammelte in diesem Winter viel Selbstvertrauen mit der Verbesserung des Schweizer Rekords auf 4:06,55. Die Marke von Sandra Gasser hatte 29 Jahre Bestand. Im WM-Vorlauf traf die Schweizerin auf zwei der drei Medaillengewinnerinnen der Olympischen Spiele von Paris. Trotzdem durfte sie bis auf die letzten Meter auf eine Finalqualifikation hoffen. Wind drehte auf der Schlussrunde nochmals mächtig auf und beendete das Rennen auf Position 4. «Ich bin zufrieden, habe mein Bestes gegeben», bilanzierte die Schweizerin beim Interview mit SRF.
18:37 Uhr
Freitag, 20. März
Delia Sclabas bei Comeback ohne Finalchance
Für Delia Sclabas bedeutete der Start über 1500 m an der Hallen-WM ein Comeback nach langer Leidenszeit. Die 25-jährige Bernerin galt früh als Wunderkind, feierte bereits mit 15 Jahren EM-Titel im Nachwuchs und gewann später in der U20-Kategorie gar zwei Bronzemedaille auf Weltniveau. Doch dann wurde es ruhig um Sclabas, sie litt unter andauernden gesundheitlichen Schwierigkeiten und verpasste mehrere Saisons krankheitsbedingt komplett. Nun ist sie zurück, qualifizierte sich mit einer neuen persönlichen Hallen-Bestzeit von 4:08,67 für diese Titelkämpfe. Sclabas musste in einem taktischen Rennen schnell um den Anschluss an die Spitzengruppe kämpfen. Am Ende schaute für die 25-Jährige Platz 6 heraus. Nur die ersten Drei qualifizierten sich für den Final.
18:31 Uhr
Freitag, 20. März
Simon Ehammer startet erfolgreich zum Hochsprung
Der Führende des WM-Siebenkampfs nach drei Disziplinen gibt sich auch zum Auftakt des Hochsprungs keine Blösse. Simon Ehammer überquert seine Starthöhe von 1,90 m im ersten Versuch.
13:53 Uhr
Freitag, 20. März
Ivan Pelizza qualifiziert sich über die Zeit für die Halbfinals
Der Schweizer 800-m-Läufer schafft bei seinem WM-Debüt den Einzug in die Halbfinals. Zwar beendete er den ersten von insgesamt sechs Vorläufen «nur» auf Position 4 - lediglich die zwei Ersten pro Serie qualifizierten sich direkt für die Halbfinals -, weil die vom Australier Peter Bol gewonnene Serie aber sehr schnell war, schaffte es der 25-jährige Zürcher jedoch über die Zeit in die Halbfinals. Mit 1:46,53 lieferte Pelizza die zweitschnellste Zeit seiner Karriere in der Halle ab und wurde dafür als einer von sechs «Lucky Loser» belohnt.

13:31 Uhr
Freitag, 20. März
Simon Ehammers Bestweite aus dem ersten Versuch bleibt bestehen
Nach einem Nuller im zweiten Versuch stösst Simon Ehammer die Kugel im dritten Anlauf auf 14,41 m. Damit verbessert er sich im Vergleich zum ersten Versuch nicht mehr. Der Schweizer beendet das Kugelstossen auf Platz 7 und liegt nach drei Disziplinen 150 Punkte vor seinem schärfsten Rivalen Kyle Garland. Der Amerikaner ist mit 6639 Punkten der zweitbeste Siebenkämpfer der Geschichte.
13:17 Uhr
Freitag, 20. März
Audrey Werro lässt nichts anbrennen

Ihre Leistungen sind beeindruckend. Die Freiburger 800-m-Läuferin knüpfte auch in dieser Hallensaison an ihre Topleistungen im Sommer an und stellte gleich zweimal einen neuen nationalen Indoor-Rekord auf. Mit ihrer neuen Bestzeit von 1:57,27 ist Audrey Werro in diesem Winter die zweitschnellste Athletin der Welt. Ihren Status unterstrich sie auch im Vorlauf der Hallen-WM. Ihrem Naturell entsprechend lief die 21-Jährige von A bis Z vorneweg und musste keine gegnerischen Angriffe abwehren. Mit 1:59,91 war sie eine von nur zwei Athletinnen, welche den Vorlauf in weniger als 2 Minuten absolvierten - und das in einer beeindruckenden Leichtigkeit.
13:05 Uhr
Freitag, 20. März
Simon Ehammer auch im Kugelstossen mit Saisonbestweite
Der Hallen-Weltmeister von 2024 ist im Siebenkampf weiterhin nicht zu stoppen. Ehammer wirft die Kugel bereits im ersten Versuch auf 14,87 m. Das ist der weiteste Stoss der aktuellen Hallensaison und die drittbeste Weite seiner gesamten Karriere - indoor und outdoor. Damit liegt der Appenzeller nach drei Disziplinen in der Zwischenwertung weiterhin über dem Wert von Ashton Eaton bei dessen Weltrekord-Wettkampf.
12:54 Uhr
Freitag, 20. März
Valentina Rosamilia souverän im Halbfinal
Guter Auftakt für die Aargauer 800-m-Läuferin Valentina Rosamilia in den Vorläufen. Die 23-Jährige lief in der ersten Serie gegen die Olympiasiegerin und frisch gebackene Hallen-Weltrekordhalterin (1:54,87) Keely Hodgkinson und sicherte sich hinter der Britin den für die Halbfinal-Qualifikation notwendigen zweiten Platz in 2:01,15. Rosamilia lief taktisch clever direkt hinter der derzeit besten 800-m-Läuferin der Welt. «Im Halbfinal werde ich sehr viel Risiko eingehen und die Taktik alles oder nichts wählen», sagte die Aargauerin im Interview mit SRF.

11:55 Uhr
Freitag, 20. März
Simon Ehammer mit einem Supersprung im dritten Versuch
Der Schweizer Rekordhalter bleibt an der WM «on fire». Der 26-jährige fliegt im dritten Versuchs des Weitsprunges auf 8,15 m. Das ist eine Saisonbestleistung und der viertbeste Sprung seiner Karriere in der Halle. Damit nimmt Ehammer dem Zweiten des Weitsprunges und gleichzeitig seinem auf dem Papier grössten Konkurrenten um WM-Gold, dem US-Amerikaner Kyle Garland, 67 Zentimeter ab. Das ergibt nach zwei Disziplinen eine mehr als komfortable Führung für den Appenzeller.
11:30 Uhr
Freitag, 20. März
Simon Ehammer auch im zweiten Weitsprung-Versuch stark
Simon Ehammer kommt im zweiten von drei Sprüngen auf 7,99 m. Sein allerbester Sprung in der Halle datiert übrigens vom 29. Januar 2022. Damals flog der Siebenkämpfer ebenfalls im Rahmen eines Siebenkampfs auf 8,26 m.

11:08 Uhr
Freitag, 20. März
Simon Ehammer springt schon im ersten Versuch über acht Meter
Der beste Schweizer Mehrkämpfer bleibt an der Hallen-WM im Flow. Bereits mit seinem ersten von drei Weitsprung-Versuchen übertrifft er die magische Marke von acht Metern. Mit einem Sprung auf 8,08 m übernimmt er auch in der zweiten Disziplin des Siebenkampfs die klare Führung und bleibt nur vier Zentimeter unter seinem besten Wettkampf des aktuellen Winters. An der Schweizer Meisterschaft in St. Gallen sprang Simon Ehammer 8,12 m.
10:10 Uhr
Freitag, 20. März
Simon Ehammer startet furios in den WM-Siebenkampf
Simon Ehammer ist der Auftakt in den Siebenkampf perfekt geglückt. Der Appenzeller war in der ersten Disziplin, dem Sprint über 60 m, so schnell wie nie zuvor und der schnellste der 12 Mehrkämpfer. Mit seiner Zeit von 6,69 Sekunden verbesserte er seine persönliche Bestzeit um drei Hundertstelsekunden.
Damit bestätigt der 26-Jährige seinen Optimismus vor dem Start: «Das Gefühl ist sehr gut. Es gibt wenige, die mich in der Halle schlagen können», sagte Ehammer gegenüber SRF. In der Tat gewann der Schweizer Rekordhalter vor zwei Jahren in Glasgow WM-Gold und vor vier Jahren bereits WM-Silber. Mit seiner Topzeit von 6,69 blieb Ehammer nun auch eine Zehntelsekunde schneller als der US-Amerikaner Ashton Eaton bei seinem noch immer bestehenden Weltrekord von 2012. Eatons Bestmarke liegt bei 6645 Punkten, Ehammers Schweizer Rekord beträgt 6506 Punkte - aufgestellt beim Silbergewinn an der Hallen-EM vor Jahresfrist in Holland.
10:00 Uhr
Freitag, 20. März
Schweizer Power mit viel Potenzial und Medaillen-Hoffnungen
10 Frauen und 3 Männer vertreten die Schweiz an den Hallen-Weltmeisterschaften in Polen. Mit Simon Ehammer (Siebenkampf), Audrey Werro (800 m), Ditaji Kambundji (60 m Hürden), Angelica Moser (Stab) und Annik Kälin (Weit) startet ein Quintett mit realistischen Medaillenchancen. Um 10.05 Uhr steigt Simon Ehammer in seinen Wettkampf, kurz vor 13 Uhr haben Audrey Werro und Valentina Rosamilia ihre Vorläufe vor sich und kurz danach versucht Ivan Pelizza bei den Männern ebenfalls über 800 m, sich für die Halbfinals zu qualifizieren. Am Abend ab 18.22 Uhr gilt das Gleiche für das Schweizer Duo über 1500 m mit Delia Sclabas und Joceline Wind.




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