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Vingegaard setzt Ausrufezeichen beim Giro d'Italia und gewinnt im Schnee – Jan Christen büsst Zeit ein

Favorit Jonas Vingegaard gewinnt die erste Bergankunft des 109. Giro d'Italia solo und feiert seinen ersten Tageserfolg bei der Italien-Rundfahrt. Der Schweizer Jan Christen fällt weit zurück.
Jonas Vingegaard gewinnt die siebte Etappe des Giro d'Italia.
Bild: AP / Gian Mattia d'Alberto

Nach vier Erfolgen bei der Tour de France und fünf bei der Vuelta a Espana feiert Jonas Vingegaard seinen ersten Etappensieg beim Giro d'Italia. Wie erwartet griff der 29-Jährige im 13,6 Kilometer langen und im Schnitt 8,4 Prozent steilen Schlussanstieg nach Blockhaus an und erreichte das Ziel in den Abruzzen auf über 2000 Metern Höhe und im Schnee solo.

Seinen letzten Begleiter, den Italiener Giulio Pellizzari, distanzierte der Däne rund vier Kilometer vor dem Ziel der 244 Kilometer langen siebten Etappe, in der 4467 Höhenmeter zu bewältigen waren. Zweiter wurde der Österreicher Felix Gall mit 13 Sekunden Rückstand, vor dem Australier Jai Hindley (+1:02 Minuten) und Pellizzari (1:05 Minuten).

Jan Christen hält Schaden in Grenzen

Zwar hielt sich der Gesamtführende Afonso Eulalio achtbar, der Portugiese büsste aber die Hälfte seiner sechs Minuten Vorsprung auf Vingegaard ein. Der Vorsprung des 24-Jährigen beträgt noch 3:17 Minuten. Ausgezeichnet platziert sind weiterhin zwei Fahrer aus dem Schweizer Team Tudor: Der Franzose Mathys Rondel ist Siebter (+4:56 Minuten), der Australier Michael Storer (+5:11) liegt derzeit im zehnten Rang.

Nicht mithalten konnte der Aargauer Jan Christen, dem zuvor lange nur wenige Sekunden zur Maglia Rosa gefehlt hatten und der zwischenzeitlich das weisse Trikot des besten Jungprofis trug. Er büsste 4:29 Minuten ein und klassierte sich im 24. Rang. In der Gesamtwertung ist er 23.

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