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Fussball

Der FCL zeigt im Wallis eine Reaktion, schiesst aber keine Tore: 0:0 in Sion

Der FC Luzern spielt in Sion gut, kommt zu vielen Chancen, bleibt aber ohne Treffer. Damit kommt es zur Punkteteilung.

Die Tore

Leider keine Tore bei der Nullnummer.

Spielfazit

Viele Chancen, keine Tore: FCL-Stürmer Lars Villiger.
Bild: Cyril Zingaro/Keystone
(Sion, 7. 2. 2026)

Der FCL zeigt die erhoffte Reaktion nach dem Cup-Aus gegen Stade Lausanne-Ouchy. Luzern hat in der ersten Hälfte ein klares Chancenplus, kann sie aber nicht in Tore ummünzen. Zwar ist der FCL in der zweiten Hälfte weniger dominant, bleibt aber die gefährlichere Mannschaft. Weil die entscheidenden Chancen nicht verwertet werden, gibt es das Unentschieden. Zwei Wochen nach dem 1:1 an gleicher Stätte gibt es eine erneute Punkteteilung.

Das gab zu reden

Mario Frick steht unter Druck. Der FCL-Trainer reagiert auf den schwachen Auftritt beim Cup-Aus in Lausanne mit einer Systemumstellung auf ein flaches 4-4-2. Tatsächlich geht die neue Taktik besser auf. Erstmals seit dem 4:0-Sieg in Lausanne vor Weihnachten spielt der FCL zu Null.

Steht unter Druck: FCL-Trainer Mario Frick.
Bild: Cyril Zingaro/Keystone
(Sion, 7. 2. 2026)

Wichtig für Frick wird nun das Spiel gegen GC am Dienstag. Besonders bitter: Innenverteidiger Bung Meng Freimann ist nach seiner gelben Karte in Sion gesperrt. Brisant ist das, weil Abwehrchef Stefan Knezevic derzeit verletzt ist und der FCL keinen fitten dritten Innenverteidiger im Kader hat.

Die Stimmung

Die Unterstützung der FCL-Fans ist auch im Wallis gut. Mit einer imposanten Choreo begrüssen die mitgereisten Fans ihre Spieler. Sie fordern, dass die Spieler das Herz auf dem Platz lassen. Die ganze Partie über sorgen die Fans für Unterstützung, lassen ihr Team auch in der Krise nicht im Stich. Ansonsten ist die Stimmung im Stadion eher durchschnittlich. Insgesamt finden am Samstagabend nur 8'350 Menschen den Weg ins Tourbillon.

Die Noten

Das Telegramm

Sion – Luzern 0:0
Tourbillon. – 8350 Zuschauende. – SR Blanco.
Sion: Racioppi; Hefti, Hajrizi, Kronig, Cipriano; Chipperfield (68. Kololli), Kabacalman (68. Diack), Baltazar; Berdayes (68. Lukembila), Nivokazi (82. Boteli), Chouaref (92. Llukes).
Luzern: Loretz; Dorn, Freimann, Bajrami, Dantas Fernandes; Ferreira, Abe (89. Winkler), Owusu, Di Giusto (89. Karweina); von Moos (70. Kabwit), Villiger (82. Grbic).
Bemerkungen: Sion ohne Lavanchy (gesperrt), Rrudhani und Shala (beide verletzt). Luzern ohne Ciganiks, Knezevic, Löfgren, Spadanuda und Zimmermann (alle verletzt). – 8. Lattenschuss Di Giusto. 45. Villigers Tor aufgrund von Abseits annulliert. –Verwarnungen: 18. Freimann, 35. Villiger, 50. Dorn, 77. Hefti, 79. Ferreira (alle Foul), 91. Grbic, Cipriano (beide Unsportlichkeit).

Ausblick

Für den FC Luzern geht es am Dienstag gegen GC mit einem Heimspiel weiter. Es geht dort um weit mehr als nur drei Punkte, GC liegt derzeit auf dem Barrageplatz. Am «Rüüdigen Samstag» geht es zum Auswärtsspiel zum FC Zürich.

Resultate und Tabelle

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