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Alle Sportnews bis zum 20. Oktober 2026

Transfers, Resultate, Hintergründe. Die  Sport-News für die Schweiz und die ganze Welt bis zum 20. Oktober 2026 finden Sie zum Nachlesen in unserem Ticker.

Mehr zum Thema:

19:31 Uhr

Dienstag, 20. Oktober

Manzambi muss pausieren

Nach seinem starken Start mit Aston Villa muss Johan Manzambi eine Zwangspause einlegen. Der Schweizer Internationale kann am Mittwoch nicht in der Champions League spielen. «Johan hat eine kleine Verletzung», sagte Aston Villas Trainer Unai Emery im Vorfeld des Heimspiels gegen Viking Stavanger aus Norwegen. Deswegen habe Manzambi in den letzten Tagen auch nicht trainiert.

Die Verletzung zog sich der Schweizer Shootingstar am vergangenen Samstag in der Premier League beim 1:0-Auswärtssieg in Newcastle zu. Nach seinem Kopfballtor in der ersten Halbzeit musste der 21-jährige Genfer in der 72. Minute nach einem Schlag auf das Knie ausgewechselt werden.

Wie lange Manzambi ausfällt, liess Emery offen. Nach dem Spiel in der Königsklasse trifft Aston Villa am Samstag in der Premier League zuhause auf den Leader Manchester City. (sda)

17:40 Uhr

Dienstag, 20. Oktober

Grenier schwer am rechten Knie verletzt

Der Auftakt in die alpine Ski-Weltcupsaison erfolgt am Samstag ohne Valérie Grenier. Eine schwere Knieverletzung setzt die Kanadierin für längere Zeit ausser Gefecht.

Grenier zog sich die Verletzung beim Training auf der Rennpiste in Sölden zu. Die 29-Jährige muss sich einer Operation unterziehen, die am Freitag in ihrer Heimat erfolgen soll. Das gab die dreifache Weltcupsiegerin auf Instagram bekannt.

Grenier gewann Ende März in Hafjell den letzten Riesenslalom des vergangenen Weltcup-Winters. (sda)

13:59 Uhr

Dienstag, 20. Oktober

Ajoie holt amerikanisch-kanadischen Center

Der HC Ajoie verpflichtet den amerikanisch-kanadischen Center Logan Brown. Der 28-Jährige erhält einen Vertrag bis zum Jahresende, mit Option auf Verlängerung bis Ende der Saison 2026/27, wie die Jurassier mitteilen.

Der 1,98 m grosse Stürmer spielte zuletzt in der AHL für die Ontario Reign. Mit Brown, der in wenigen Tagen zur Mannschaft stossen wird, hat der National-League-Klub nun sieben ausländische Spieler unter Vertrag. (sda)

13:09 Uhr

Dienstag, 20. Oktober

Bencic glückt der Auftaktsieg

Belinda Bencic gewinnt beim WTA-500-Turnier in Ningbo ihre Erstrundenpartie gegen Jelena Ostapenko. Die Lettin gibt beim Stand von 3:6, 1:1 auf.

Die Schweizerin steht diese Woche unter grossem Druck: Ihr droht der Verlust sämtlicher Weltranglistenpunkte, die sie vor einem Jahr mit dem Turniersieg in Tokio gewonnen hat. Die Olympiasiegerin, derzeit die Nummer 14 der Welt, muss einen Rückfall aus den Top 20 abwenden.

Den ersten Schritt dazu hat Bencic gemacht. Im weiteren Turnierverlauf muss sie sich aber steigern, denn seit der Achtelfinal-Niederlage in Wimbledon gegen Coco Gauff passt nicht mehr viel zusammen. In Ningbo kommt erschwerend hinzu, dass die Schweizerin im selben Tableau-Viertel wie die Weltranglisten-Erste Jelena Rybakina spielt.

In den Achtelfinals trifft Bencic erstmals auf die Polin Katarzyna Kawa. Gegen die Nummer 128 der Weltrangliste ist die fünf Jahre jüngere St. Gallerin klar favorisiert. (sda)

11:54 Uhr

Dienstag, 20. Oktober

Albrecht zurück beim FC Thun

Dominik Albrecht ist zurück beim FC Thun. Der langjährige Sportchef übernimmt nach einer Auszeit wie geplant die neu geschaffene Funktion des Geschäftsleiters Sport .

Gemeinsam mit Verwaltungsrats-Präsident Andres Gerber trägt er die sportliche Gesamtverantwortung, wie der Schweizer Meister mitteilte. In seiner neuen Funktion widmet sich Albrecht vor allem strategischen und konzeptionellen Fragen sowie der Weiterentwicklung der Sportorganisation.

Anfang August hatte Albrecht das Amt des Sportchefs an Simone Rapp übergeben. Er wolle seiner Familie mehr Raum geben und weniger vom operativen Tagesgeschäft beansprucht werden, begründete er damals den Schritt. Rapp hatte er seit dem Frühjahr auf die Aufgabe vorbereitet. (sda)

11:15 Uhr

Dienstag, 20. Oktober

Ajoies Carr nach Faustschlag für fünf Spiele gesperrt

Das Strafmass für Daniel Carr steht fest. Nach seinem Faustschlag gegen den Bieler Gaëtan Haas wird der kanadische Stürmer des HC Ajoie für fünf Spiele gesperrt, wie die National League am Dienstag mitteilt.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag beim 5:2-Sieg der Jurassier in Biel. Diese Partie war von zahlreichen Strafen geprägt, insgesamt verteilten die Referees 163 Strafminuten. In der 46. Minute kam es zur Schlägerei zwischen Carr und Haas, bei der der Kanadier dem Bieler Captain einen Schlag ins Gesicht verpasste, als dieser ohne Helm bereits auf dem Eis kniete.

Haas erlitt dabei eine Gehirnerschütterung und fällt für unbestimmte Zeit aus. Bereits vor zwei Jahren hatte er eine ähnliche Verletzung erlitten, die ihn fast eine ganze Saison lang ausser Gefecht setzte.

Der NL-Einzelrichter belegte Daniel Carr zudem mit einer Busse von 7600 Franken. Eine seiner fünf Sperren hat der Kanadier bereits am Samstag abgesessen. Ajoie verlor das Spiel gegen Zug ohne ihn mit 1:2. (sda)

10:12 Uhr

Dienstag, 20. Oktober

Svindal übernimmt Trainerrolle in Norwegen

Der zweimalige Ski-Olympiasieger Aksel Lund Svindal übernimmt eine Trainerrolle im Team seiner norwegischen Heimat. «Ich war ja selbst über viele Jahre Teil einer solchen Mannschaft», sagte Lund Svindal über seinen neuen Job im norwegischen Rundfunk NRK, «und es ist ja sicher nicht schlecht, ein bisschen Erfahrung zu haben.»

Der fünfmalige Weltmeister war zuletzt an der Seite von Lindsey Vonn im Weltcup unterwegs und unterstützte die US-Amerikanerin bei ihrem erfolgreichen Comeback. Im April hatten beide bekanntgegeben, dass sie ihre Zusammenarbeit nicht fortsetzen werden. Ob Vonn nach ihrem schweren Sturz bei Olympia erneut in den Skizirkus zurückkehrt, ist vor dem Saisonstart am Wochenende in Sölden/Österreich offen.

Das gilt auch für Lund Svindals genaue Rolle im Skiteam der Norweger. Fest stehe nur, dass er sich vornehmlich um die Techniker kümmern werde, teilte der 43-Jährige mit, also um die Slalom- und Riesenslalomfahrer. Deshalb ist er auch in Sölden dabei.

Norwegens Alpinchef Claus Ryste erwartet sich viel von seinem neuen Mann. «Ich denke, dass das gut werden wird», sagte er: «Aksel ist ein guter Analytiker, das hat er als Athlet und als Trainer von Lindsey bewiesen. Wir schätzen uns glücklich, ihn dabei zu haben.» (afp)

23:20 Uhr

Montag, 19. Oktober

Lena Bickel verpasst Mehrkampf-Final knapp

Für die Schweizerinnen ist die Kunstturn-WM in Rotterdam nach der Qualifikation zu Ende. Der angestrebte Platz im Mehrkampf-Final der besten 24 Turnerinnen wurde knapp verpasst.

Lena Bickel belegte mit 51,799 Punkten im Mehrkampf den 28. Platz. Der Tessinerin fehlten in der bereinigten Rangliste - es können nur zwei Athletinnen pro Nation in den Final vorstossen - 0,200 Punkte für den Finalplatz. Sie ist vorerst zweite Ersatzturnerin. Die Aargauerin Anny Wu klassierte sich im 53. Rang.

Auch die beste Schweizer Klassierung an einem Gerät gelang Lena Bickel mit dem 21. Platz am Boden (13,000). Im August in Zagreb hatte die 21-Jährige in dieser Disziplin den Final erreicht. Eine dafür nötige Top-8-Platzierung war an der WM ausser Reichweite für die Schweizerinnen, die zum ersten Mal seit 2019 wieder ein Team stellen durften.

Das Quintett mit Lena Bickel, Anny Wu, Daria Hartmann, Anastassia Pascu und Samira Raffin erreichte mit dem 14. Platz den angepeilten Rang unter den besten 16 Teams. Es ist das beste Teamresultat an einer WM seit 1983. Damals hatten die Schweizerinnen in Budapest ebenfalls den 14. Platz belegt. (sda)

22:13 Uhr

Montag, 19. Oktober

Gaëtan Haas fällt mit Gehirnerschütterung aus

Gaëtan Haas muss bis auf Weiteres pausieren. Der Captain des EHC Biel zog sich am Freitag durch einen Faustschlag von Ajoies Daniel Carr eine Gehirnerschütterung zu, wie der Seeländer Klub mitteilte.

Am Freitagabend lieferte sich Haas mit Carr eine seither viel diskutierte Schlägerei. Der Kanadier in Diensten der Jurassier hatte noch auf seinen Kontrahenten eingeschlagen, als dieser bereits wehrlos auf dem Eis lag. Gegen Carr, der für das letzte Spiel am Samstag vorsorglich gesperrt war, wurde ein Verfahren eingeleitet.

Haas fällt derweil auf unbestimmte Zeit aus. Das letzte Mal, als der Stürmer vor zwei Jahren eine Gehirnerschütterung erlitten hatte, musste er fast ein Jahr aussetzen.

Neben Haas fällt beim EHC Biel auch Verteidiger Aleksandr Iakovenko wegen eines Muskelrisses vorerst ausGaëtan Haas fällt mit Gehirnerschütterung aus (sda)

21:14 Uhr

Montag, 19. Oktober

Ronaldo muss nach Eklat nur 255 Euro Strafe zahlen

Nach seiner viel diskutierten Abreise von der Nationalmannschaft ist Portugals Rekordspieler Cristiano Ronaldo mit einer symbolischen Strafe davongekommen. Der Disziplinarrat des portugiesischen Verbandes verhängte laut Medienberichten gegen den 41-Jährigen die Minimalsanktion von 255 Euro sowie eine Sperre von 30 Tagen.

Da diese rückwirkend zum 30. September gilt, hat Ronaldo bereits 19 Tage verbüsst. Damit könnte Portugals Captain bei den Nations-League-Spielen gegen Dänemark am 14. November und Wales am 17. November wieder dabei sein. Laut Disziplinarordnung wäre eine Sperre von bis zu sechs Monaten möglich gewesen.

Ronaldo hatte in der Länderspielpause Ende September für viel Wirbel gesorgt. Nachdem er in der Nations League beim 2:1 gegen Norwegen nicht eingesetzt worden war, reiste er aus dem Quartier der Nationalmannschaft vorzeitig ab. Er warf daraufhin dem neuen portugiesischen Nationaltrainer Jorge Jesus öffentlich Wortbruch vor.

Ob Ronaldo für die beiden letzten Länderspiele in diesem Jahr zum Nationalteam zurückkehrt, ist offen. (sda/dpa)

16:10 Uhr

Montag, 19. Oktober

Narvik führt Weltcup nicht aus

Die im März geplanten alpinen Weltcup-Rennen der Frauen im norwegischen WM-Ort Narvik finden nicht statt. Wie die FIS einige Tage vor dem Saisonstart in Sölden mitteilt, hat das lokale Organisationskomitee beschlossen, sich von der Ausrichtung des Wettbewerbs zurückzuziehen.

Der Entscheid sei nach einer Bewertung der Risiken gefallen, die mit der rechtzeitigen Fertigstellung der Anlage für die Abfahrts- und Super-G-Rennen der Frauen im März verbunden seien.

Zwar wäre es laut dem lokalen Organisationskomitee theoretisch möglich, das Projekt rechtzeitig fertigzustellen, zu testen, in Betrieb zu nehmen und zu genehmigen, dabei müsste jedoch erhebliches Risiko eingegangen werden. Dies könne man sich bei einem Weltcup «nicht leisten», so FIS-Rennchef Peter Gerdol.

«Der Entscheid auf die Weltcup-Rennen zu verzichten, ändert nichts an unseren Ambitionen für die WM 2029», wird Knut-Eirik Dybdal, CEO des lokalen Organisators, in der Mitteilung zitiert. Wo der Weltcup stattdessen ausgetragen wird, soll in Kürze bekanntgegeben werden. (sda)

15:38 Uhr

Montag, 19. Oktober

Switolina gibt Trennung von Monfils bekannt

Die Tennis-Stars Elina Switolina und Gaël Monfils trennen sich nach fünf Ehejahren. Dies gab die ukrainische Weltnummer 7 am Montagmorgen auf Instagram bekannt, betonte aber: «Unsere Ehe geht zu Ende, doch unsere Familie nicht.» So würden sich die beiden Eltern weiterhin gemeinsam um Töchterchen Skaï, die in der letzten Woche vier Jahre alt geworden ist, kümmern. «Sie wird immer an erster Stelle stehen», stellte Switolina klar.

Monfils, der seine Karriere vor einem guten Monat beim US Open beendet hat, teilte das Statement seiner Ehefrau ebenfalls – persönlich äusserte er sich dazu aber noch nicht. (watson)

12:05 Uhr

Montag, 19. Oktober

Suter in Sölden erstmals seit drei Jahren wieder am Start

Mit dem Riesenslalom in Sölden wird am kommenden Wochenende die Weltcup-Saison im Ski alpin eröffnet. Für die Schweiz werden, wie Swiss-Ski am Montag verkündet, zehn Athletinnen an den Start gehen. Darunter auch Corinne Suter, die erstmals seit dem Saisonstart 2023 wieder einen Riesenslalom bestreitet.

Erstmals in Sölden am Start stehen wird Sina Fausch. Die 21-Jährige bestritt bisher erst ein Weltcup-Rennen: den Super-G im Januar dieses Jahres in Tarvisio. Bereits vier Weltcup-Starts auf dem Konto hat die zwei Jahre jüngere Dania Allenbach. Auch sie steht nun vor ihrer Sölden-Premiere.

Beste Chancen auf eine Top-Platzierung dürften Wendy Holdener und Camille Rast haben. (sda)

11:37 Uhr

Montag, 19. Oktober

NLA-Basketballer erhält zweijährige Dopingsperre

Der Basketballer Malyk Rebetez, der zuletzt beim BBC Nyon in der NLA spielte, wird für zwei Jahre gesperrt. Dies teilte Swiss Sport Integrity am Montag mit.

Bei einer Kontrolle im November 2025 wurde beim 23-Jährigen die Substanz Methylphenidat nachgewiesen. Der Athlet gab danach zu, versehentlich Ritalin statt einer Schmerztablette eingenommen zu haben.

Das Schweizer Sportgericht kam zum Schluss, dass Rebetez nicht vorsätzlich, aber grob fahrlässig gehandelt habe. Die Sperre gilt seit dem 28. September dieses Jahres.

Rebetez kündigte an, den Schiedsspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne anzufechten. Damit ist der Entscheid noch nicht rechtskräftig. (sda)

10:43 Uhr

Montag, 19. Oktober

Athekame mit Lyon an der Spitze

Auch dank eines Assists des Schweizer Jung-Internationalen Zachary Athekame gewinnt Lyon gegen Nice 2:1 und führt die Tabelle der Ligue 1 nach sieben Runden an.

In der 36. Minute flankte der 21-jährige Genfer Athekame präzise, auf Tanner Tessmann, der per Kopf zum 2:1 traf. Lyon hatte vier Minuten zuvor durch Pavel Sulc den Ausgleich erzielt, nachdem es in der 18. Minute in Rückstand geraten war.

Für Athekame war es bereits die fünfte Torbeteiligung in der noch jungen Saison.. In sieben Ligaspielen verbuchte der von der AC Milan ausgeliehene Rechtsaussen zwei Tore und drei Assists.

Durch diesen Sieg führt Lyon die Tabelle der Ligue 1 mit 14 Punkten an. Doch nicht weniger als vier Teams . Paris Saint-Germain, Lille, Paris FC und Monaco mit Denis Zakaria - weisen die gleiche Punktzahl auf. Lyon liegt aufgrund des besseren Torverhältnisses an der Tabellenspitze. (sda)

08:46 Uhr

Montag, 19. Oktober

Team Schwaller gewinnt Grand-Slam-Auftakt

Das Curling-Team um Skip Yannick Schwaller zeigt sich in Frühform. In Victoria in Kanada gewinnen die Schweizer das erste Grand-Slam-Turnier der Saison.

Der Final gegen das norwegische Team um Skip Magnus Ramsfjell war eine deutliche Angelegenheit. Im dritten End stahl das Team Schwaller gleich vier Steine und erhöhte die Führung auf 5:0. Bereits nach sechs Ends gaben die Norweger beim Stand von 7:3 aus Schweizer Sicht auf.

Ein Erfolg war das Turnier in der Provinz British Columbia auch für die Equipe um Skip Marco Hösli. Das Team, das Ende Oktober die Schweiz an der EM vertreten wird, qualifizierte sich im elften Anlauf erstmals für die Playoffs eines Grand-Slam-Turniers. Nach einem Sieg im Viertelfinal verlor es den Halbfinal gegen die Norweger.

Auch bei den Frauen erreichten beide Schweizer Teams die Playoffs. Im Viertelfinal kam es zum Direktduell zwischen Skip Alina Pätz und Skip Xenia Schwaller. Das Team Schwaller entschied die Partie für sich, scheiterte danach im Halbfinal aber knapp an der südkoreanischen Equipe. Den Turniersieg sicherten sich die Kanadierinnen um Skip Kerri Einarson. (sda)

08:40 Uhr

Montag, 19. Oktober

Golubic übersteht die erste Runde

Am WTA-250-Turnier in Osaka steht Viktorija Golubic in der zweiten Runde. Die Schweizerin besiegt die Japanerin Mai Hontama 6:3, 6:1.

Nach einem Fehlstart, bei dem Golubic (WTA 82) ihre ersten beiden Aufschlagsspiele abgab, wurde die 34-Jährige ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Zürcherin, die in der Weltrangliste 84 Plätze vor der mit einer Wildcard gestarteten Japanerin klassiert ist, gewann zehn Games in Folge und entschied damit auch das zweite Duell mit Hontama für sich.

In der zweiten Runde des Turniers in der japanischen Millionenstadt trifft Golubic auf die Britin Katie Boulter oder die Japanerin Himeno Sakatsume. (sda)

20:18 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Ski alpin: Max Franz zieht Schlussstrich

Der österreichische Speedspezialist Max Franz beendet seine Karriere. Der Abfahrts-WM-Dritte von 2017 zieht aus gesundheitlichen Gründen einen Schlussstrich.

Max Franz hat am Sonntag seine Ski-Karriere für beendet erklärt. Der 37-jährige Speedspezialist hatte aufgrund schwerer Beinverletzungen nach einem Trainingssturz im November 2022 in den vergangenen Jahren mit grossen Problemen zu kämpfen. «Der Skisport war mein Leben. Er hat mich geprägt und mir unvergessliche Momente geschenkt. Doch zu meinem Weg gehörten nicht nur Erfolge, sondern auch viele Rückschläge», schrieb der Abfahrts-WM-Dritte von 2017 in St. Moritz auf Instagram.

«Ich bin oft gestürzt, war oft verletzt und musste mich immer wieder zurückkämpfen. Besonders der schwere Sturz in Copper Mountain 2022 mit zwei gebrochenen Beinen und zahlreichen Operationen hat mein Leben verändert», so der Sieger von zwei Weltcup-Abfahrten und einem Super-G.

Eine nachhaltige Rückkehr ins Renngeschehen gelang dem zehnmal auf das Weltcup-Podest gekommenen Wahl-Salzburger, der bei seinem einzigen Renneinsatz im Dezember des Vorjahres in Gröden ausschied, aber nicht mehr. (sda/apa)

19:43 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Cup: YB empfängt Basel, Losglück für FCZ-Bezwinger Aarau

Die Achtelfinals, welche am ersten Wochenende im Dezember ausgetragen werden, wurden heute Abend in Zürich ausgelost. Der FC Aarau reist in die Ostschweiz zum letzten verbliebenen Promotion-League-Vertreter SC Brühl SG. Meister Thun reist nach Yverdon, Sion und Servette bleiben ebenfalls in der Westschweiz. YB empfängt Basel zum Kracher der Favoriten, Leader Lugano muss im Kybunpark ran. Das sind die Paarungen:

Yverdon-Sport - FC Thun

FC Lausanne-Sport - Grasshopper Club Zürich

SC Brühl SG (PL)  - FC Aarau

FC St. Gallen  - FC Lugano

FC Wil  - FC Luzern

BSC Young Boys - FC Basel

FC Stade Lausanne-Ouchy - FC Sion

Neuchâtel Xamax - Servette FC

19:42 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Automobil-WM: Buemi gewinnt in Barcelona

Toyota sichert sich den Titel des Langstrecken-Weltmeisters in der Königsklasse der Hypercars. Sébastien Buemi fährt beim Sechs-Stunden-Rennen von Barcelona, den Sieg ein.

Der Toyota GR010 Hybrid mit der Startnummer 8, pilotiert vom Schweizer Buemi, dem Neuseeländer Brendon Hartley und dem Japaner Ryo Hirakawa, kam vor seinem Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 7 ins Ziel. Mit 43 Punkten sind die beiden Toyota-Hypercars in der Herstellerwertung der Langstrecken-WM von BMW und Ferrari nicht mehr einzuholen.

Der letzte Lauf der Saison findet am 8. November in Monza statt. Die Entscheidung im Fahrertitelkampf zwischen den beiden Toyota-Teams wird auf dem italienischen Kurs fallen. (sda)

18:58 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Meister Thun besiegt Schaffhausen in extremis, YB souverän

Der FC Thun entscheidet einen wahren Cup-Krimi gegen Schaffhausen erst im Elfmeterschiessen für sich. In einer ausgeglichenen Partie gingen die Gastgeber aus der Promotion League in der 49. Minute durch Carmine Chiappetta mit 1:0 in Führung. Eine anschliessende Druckphase der Thuner endete mit einem zweifelhaften Elfmeter für die Berner Oberländer, den Furkan Dursun in der 72. Minute zum 1:1 Ausgleich verwandeln konnte. Vier Minuten später hatte Schaffhausen seinerseits die Möglichkeit, per Elfmeter in Führung zu gehen. Rijad Saliji setzte den Ball jedoch am Tor vorbei.

In der Verlängerung zeigte Schiedsrichter Urs Schnyder in der 93. Minute erneut auf den Punkt, diesmal wieder für den FC Thun. Ricardo Braschi verwandelte souverän, der Meister hatte das Spiel gedreht. Die Partie schien bereits gelaufen, als die Munotstädter in der 120. Minute nochmals einen Konter liefen. Und tatsächlich: Dimitri Volkart verwertete einen Abpraller zum 2:2.

In einem hochdramatischen Elfmeterschiessen mit fortwährend wechselndem Momentum setzte sich der FC Thun dann doch noch mit 8:7 durch und zog den Kopf gerade noch aus der Schlinge.

Young Boys im Tessin ohne jegliche Probleme

Im Vergleich dazu hatten die Kantonsrivalen aus Bern einen geradezu ruhigen Cup-Nachmittag. Die Young Boys trafen beim 5:0 gegen den Erstligisten Taverne nach einer mühevollen Startviertelstunde zwischen der 16. und 42. Minute gleich fünfmal. Kaly Sène war der einzige Doppeltorschütze.

18:12 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Brunold mit zweitem Challenger-Turniersieg

Der junge Schweizer Tennisprofi Mika Brunold gewinnt in Frankreich zum zweiten Mal innert Monatsfrist ein Challenger-Turnier.

Im Final des Hallenturniers im französischen Roanne setzte sich Mika Brunold (ATP 261) 2:6, 7:6 (7:5), 6:1 gegen den elf Positionen schlechter klassierten Franzosen Matteo Martineau durch. Im Tiebreak des zweiten Satzes stand der vor gut zwei Wochen 22-jährig gewordene Baselbieter zwei Punkte vor der Niederlage, gewann dann aber die letzten vier Punkte.

Erst Mitte September hatte Brunold, damals noch als Nummer 410 der Welt, in Österreich auf Sand sein erstes Challenger-Turnier gewonnen. Am Montag wird er erstmals in die Top 200 vorstossen, als zweitbester Schweizer hinter dem fast 20 Jahre älteren Stan Wawrinka.

Im Halbfinal hatte Brunold in Roanne seinen Landsmann Jérôme Kym in zwei Sätzen bezwungen. Als Lohn könnte ihm nun eine Wildcard beim Heimturnier in Basel von übernächster Woche winken. (sda)

17:38 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Freiburg kassiert erste Saisonniederlage

Der SC Freiburg muss in der 6. Meisterschaftsrunde die erste Niederlage der Saison hinnehmen. Das Team von Trainer Julian Schuster verliert auswärts gegen Bayer Leverkusen 1:2.

Derry Scherhant, der Anfang des Monats seine ersten beiden Länderspiele für Deutschland bestritten hatte, brachte die Gäste in der 14. Minute in Führung. Für die Wende sorgte das Duo Ibrahim Maza und Patrik Schick. Nur fünf Minuten nach dem Führungstreffer glich Maza auf Pass von Schick aus. In der 76. Minute traf Schick nach Vorarbeit von Maza zum Sieg.

Dann gelang Schick ein Rekord: Der Tscheche erzielte auch im sechsten Saisonspiel ein Tor. Damit überflügelte der Stürmer Dimitar Berbatow (Saison 2005/06) und Stefan Kiessling (2009/10).

Damit konnte Freiburg die Tabellenführung nicht zurückerobern. Stattdessen liegt das Team mit einem Punkt Rückstand auf Bayern München und Borussia Dortmund sowie punktgleich mit Bayer Leverkusen auf Platz 3. (sda)

17:36 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

McNulty gewinnt erstmals im Regenbogentrikot

Der Überraschungsweltmeister Brandon McNulty feierte bei der Veneto Classic seinen 24. Sieg als Radprofi, jedoch den ersten im Regenbogentrikot. Nach 158 km gewann der US-Amerikaner in Bassano del Grappa solo 1:06 Minuten vor dem Dänen Anthon Charwig.

Der Schweizer Marc Hirschi fuhr im Norden Italiens auf den 5. Platz. Er verlor auf McNulty etwas über zwei Minuten. (sda)

16:52 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Küng beim Chrono des Nations Dritter

Der Schweizer Stefan Küng belegt beim Zeitfahren Chrono des Nations hinter dem überlegenen Belgier Remco Evenepoel und dem Australier Jay Vine den 3. Platz.

Beim Zeitfahren über 45,4 km nahe der französischen Atlantikküste triumphiert der Topfavorit Remco Evenepoel erstmals und hochüberlegen mit einem Stundenmittel von 54,6 km/h. Der Zeitfahr-Weltmeister der letzten vier Jahre distanzierte den Australier Jay Vine um 2:11 Minuten.

Der Thurgauer Stefan Küng verlor 2:27 auf den Belgier und belegte wie im letzten Jahr den 3. Platz. 2021, 2022 und 2024 hatte er beim einst als inoffizielle Zeitfahr-Weltmeisterschaften bezeichneten Anlass gewonnen. In den letzten Jahren hat das Rennen an Bedeutung verloren, doch Evenepoel konnte nun eine weitere Lücke in seinem Palmarès schliessen. (sda)

16:16 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Schweizer Cup: Lugano und Lausanne mühelos weiter

Lugano und Lausanne-Sport sind die nächste zwei Super-League-Klubs, die sich im Schweizer Cup für die Achtelfinals qualifizieren. Lugano bezwingt Pully 4:0, Lausanne-Sport gewinnt gegen den FC Winkeln 7:0.

Luganos Trainer Mattia Croci-Torti stellte seine Startformation nach dem Sieg in der Conference League gegen Roter Stern Belgrad komplett um. Auch in neuer Zusammensetzung liess der in dieser Saison noch ungeschlagene Leader der Super League bei Pully, dem Lausanner Klub aus der 2. Liga interregional, nichts anbrennen. Martim Marques und Ezgjan Alioski mittels Penalty sorgten für die rasche 2:0-Führung. Ein Eigentor und der zweite Treffer von Marques sorgten für den deutlichen Endstand.

Auch Lausanne-Sport führte gegen den St. Galler Zweitligisten Winkeln rasch mit 1:0. Der Aussenseiter hielt den Schaden bis zur Pause in diesem kleinen Rahmen, bevor die Waadtländer im Stadion Gründenmoos aufdrehten und noch für ganz klare Verhältnisse sorgten. Der junge Ivorer Seydou Traoré trug nach seiner Einwechslung in der 69. Minute einen lupenreinen Hattrick zum Kantersieg bei. Für die Waadtländer ist das 7:0 der erste Sieg seit der letzten Cup-Runde. Dazwischen liegen zwei mühevolle Monate mit sechs Niederlagen und einem Remis. (sda)

16:15 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Tennis: Chwalinska mit der nächsten Sensation

Maja Chwalinska (WTA 22) gewinnt in Wuhan ihren ersten WTA-Titel - und dies gleich auf Masters-1000-Stufe. Die Polin hatte am French Open als Qualifikantin sensationell den Final erreicht.

Maja Chwalinska ist offensichtlich die Frau für die grossen Momente und Überraschungen. In Paris hatte sie - damals noch ausserhalb der Top 100 klassiert - alle verblüfft, und war erst im Final der Russin Mirra Andrejewa unterlegen. In Wuhan gelang der 25-Jährigen aus der Nähe von Krakau der ganz grosse Coup. Im Duell zweiter Überraschungsfinalistinnen rang sie die Britin Sonay Kartal (WTA 170) 2:6, 6:4, 6:2 nieder. Kartal hatte in der 2. Runde Belinda Bencic ausgebootet.

Mit etwas Verspätung stellte Chwalinska unter Beweis, dass der Erfolg in Paris keine Eintagsfliege war. In Wuhan bezwang die Linkshänderin unter anderen im Achtelfinal die Weltranglistenelfte Iva Jovic aus den USA und im Halbfinal ihre Landsfrau Iga Swiatek (WTA 9).

Klaren Rückstand gedreht

Für Chwalinska war es der zweite WTA-Final nach dem French Open. Bislang hatte sie vor allem bei Challenger-Turnieren geglänzt und drei Titel gewonnen, darunter vor einem Jahr in Montreux.

Im Final wendete sie das Blatt gegen Sonay Kartal nach einem 2:6, 0:2-Rückstand und der Abwehr von zwei Breakbällen zum 0:3. Chwalinska erwies sich in den entscheidenden Momenten als deutlich entschlossener als ihre Gegnerin. Im zweiten Satz erzwang die Polin das entscheidende Break zum 5:4, im dritten gab sie ihren Aufschlag nicht mehr ab und gewann die letzten fünf Games.

Neu auf Platz 11 der Weltrangliste

Vor der French Open Ende Mai belegte Chwalinska noch Platz 114 der Weltrangliste, am Montag wird sie auf Position 11 erscheinen.

Sonay Kartal wird ihrerseits im WTA-Ranking um 120 Plätze auf Rang 50 vorrücken und damit sehr nahe an ihre bisherige Bestplatzierung von Rang 44 herankommen. Sie spielte in Wuhan ihr zweites Turnier seit ihrer Rückkehr in den Wettkampfbetrieb nach einer sechsmonatigen Zwangspause wegen eines Ermüdungsbruchs im Rücken. (sda)

15:18 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Kunstturnen: Seifert im Barren- und Mehrkampffinal, Männer im Teamfinal

Die Gerätefinals der Männer gehen an der Kunstturn-WM in Rotterdam am nächsten Wochenende mit Schweizer Beteiligung über die Bühne. Noé Seifert qualifizierte sich am Samstag am Barren und steht wie Florian Langenegger im Mehrkampffinal. Im Kollektiv erfüllten die Schweizer die Vorgabe für die Teilnahme am Teamfinal vom Dienstagabend.

Seifert belegte am Barren den 8. Platz. Weil sich pro Nation nur zwei Athleten qualifizieren können, hätte auch Rang 9 gereicht. Als Fünfzehnter schaffte es der 27-jährige Aargauer zudem in den Mehrkampffinal vom Donnerstagabend, in dem auch Florian Langenegger als Vierzehnter der Qualifikation dabei ist. 2025 hatte Seifert an der WM in Jakarta sensationell Bronze im Mehrkampf und damit die erste Schweizer WM-Medaille in der Königsdisziplin seit 75 Jahren gewonnen.

Zum 6. Platz in der Team-Qualifikation trugen neben Seifert und Langenegger Matteo und Luca Giubellini, Mattia Piffaretti und Dominic Tamsel bei.

Die Schweizer Frauen, die mit Anny Wu, Lena Bickel, Daria Hartmann, Anastassia Pascu und Samira Raffin zum ersten Mal seit 2019 wieder mit einem kompletten Team vertreten sind, sind am Montag in der Qualifikation gefordert. (sda)

14:37 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Davidovich Fokina siegt in Schanghai

Alejandro Davidovich Fokina feiert beim Masters in Shanghai den grössten Erfolg seiner Karriere. Er setzt sich im rein spanischen Final gegen Rafael Jodar 1:6, 7:6 (7:5), 6:4 durch.

Für den 27-jährigen Davidovich Fokina ist es der erste Turniersieg auf ATP-1000-Stufe. Zuvor hatte er in diesem Jahr auf Mallorca und in Chengdu seine ersten beiden ATP-Titel gewonnen. Im Halbfinal hatte er mit Alexander Zverev den künftigen Weltranglistenersten ausgeschaltet.

Der 20-jährige Jodar verpasste seinerseits die Chance, erstmals in die Top 10 der Weltrangliste vorzustossen. Zudem hätte er sich im Rennen um die acht Startplätze für die ATP Finals in Turin (15. bis 22. November) entscheidend verbessern können. Stattdessen liegt er in der Jahreswertung weiterhin auf Platz 9. (sda)

14:36 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Rad: Seitz zum Abschluss in den Top Ten, durchzogene WM-Bilanz

Am Schlusstag der Bahnrad-Weltmeisterschaften in Schanghai belegt Aline Seitz im Punktefahren den 9. Rang. Das Madison-Duo mit Noah Bögli und WM-Debütant Noah Schnyder landet auf Platz 14.

Hatte das Schweizer Nationalteam an den Europameisterschaften vom Februar in der Türkei auf der ganzen Linie überzeugt, gelang es der Auswahl in China nur bedingt, die in den letzten zwei Jahren erzielten Fortschritte zu bestätigen. Für das beste Ergebnis war Jasmin Liechti mit Rang 6 in der Einzelverfolgung besorgt, in den Olympischen Disziplinen stellt der 9. Platz von Michelle Andres und Seitz im Madison das Bestresultat dar.

«Um auf diesem hohen Level vorne mithalten zu können, müssen wir unser Potenzial ausschöpfen. Das haben wir in Schanghai nur in wenigen Rennen geschafft», sagt Julien Bossens, der gemeinsam mit Morgan Kneisky und Tristan Marguet das Trainergespann bildet. «Wir wissen, dass wir besser fahren können. Nun müssen wir schauen, dass wir das auch zeigen können.» Die nächste Gelegenheit bietet sich im Februar an den Europameisterschaften in Berlin. (sda)

14:35 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Schiessen: Inoffizieller WM-Titel für Michèle Bertschi

Michèle Bertschi ist inoffizielle Weltmeisterin im Schiessen. Die 26-jährige Baselländerin triumphierte am Sonntag an der WM in Kairo mit dem Sportgewehr im 300-Meter-Liegendmatch. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl wurde der Wettkampf indes nicht als offizieller WM-Wettkampf gewertet.

Für Bertschi, die als Fernziel die Teilnahme Olympischen Spielen anstrebt, wäre es das erste Edelmetall an Weltmeisterschaften im Einzel gewesen. Mit dem Team hatte sie 2023 in Baku Gold (Gewehr 300 m liegend) und Silber (Gewehr 300 m Dreistellung) gewonnen.

Hinter Bertschi sorgte Anja Bachmann-Senti für einen Schweizer Doppelsieg. Auch sie totalisierte 596 Punkte, wies aber weniger Innenzehner vor. Bronze ging an die Norwegerin Jenny Vatne.

Bachmann-Senti war am Samstag bereits Dritte im Dreistellungskampf geworden (hinter Marta Szabo im 2. Rang). Auch diese Disziplin wurde nicht als offizieller WM-Wettkampf gewertet. (sda)

13:18 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

SM-Titel im OL für Simona Aebersold und Tino Polsini

Simona Aebersold hat ihren Schweizer Meistertitel im Nacht-OL erfolgreich verteidigt. Die 28-jährige Bernerin gewann am Samstagabend im Eschenberg bei Winterthur mit grossem Vorsprung vor Lisa Hubmann und Katrin Müller. Tino Polsini setzte sich vor Reto Egger und Riccardo Rancan durch und errang den Titel bei den Männern. (sda)

13:17 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Erster World-Tour-Sieg von Jarno Widar

Jarno Widar hat seinen ersten Sieg auf der World Tour errungen. Der 20-jährige Belgier gewann am Sonntag an der Guangxi-Rundfahrt die sechste und letzte Etappe und setzte sich in der Gesamtwertung vor dem Briten Tom Pidcock und dem Franzosen Louis Barré durch.

Widar gehört zu den grössten Talenten im Radsport neben dem gleichaltrigen Paul Seixas. Wegen körperlicher Probleme hatte er einen schwierigen Saisonstart, zuletzt nahm er aber Fahrt auf und feierte Anfang Oktober bei der «Tre Valli Varesine» seinen ersten Sieg bei den Profis. Den Triumph beim Etappenrennen in China machte er am Sonntag perfekt, indem er sich im Schlussanstieg der Königsetappe als stärker als Pidcock und der Rest erwies.

Robin Froideveaux, der einzige Schweizer im Teilnehmerfeld, belegte im Schlussklassement den 97. Platz. (sda)

13:16 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Messi brilliert gegen Embolo

Lionel Messi ist in der amerikanischen MLS von Breel Embolo und Atlanta United nicht zu stoppen. Mit zwei weiteren Toren und einer Vorlage nähert sich der 39-jährige Argentinier einem Ligarekord weiter an.

Messi traf beim 3:1 von Inter Miami gegen Atlanta in der zweiten Halbzeit binnen vier Minuten doppelt. Der achtfache Weltfussballer kommt damit in dieser Saison auf 25 Tore und steht an der Spitze der Torschützenliste. Insgesamt war er an 40 Toren beteiligt - zum Rekord von Carlos Vela aus der Saison 2019 fehlen ihm bei noch vier Spielen vor den Playoffs noch neun Torbeteiligungen.

Breel Embolo steht nach acht MLS-Einsätzen bei zwei Toren und wird die Playoffs mit Atlanta kaum mehr erreichen. Gegen Messis Inter kam er zweimal zum Abschluss, brachte den Ball dabei aber nicht aufs Tor. Derweil trug der Schweizer U21-Internationale Noah Streit eine Vorlage zum Punktgewinn von Montreal in Seattle bei (1:1) bei. (sda)

13:15 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Dubois verteidigt WM-Titel im Boxen

Daniel Dubois hat im Duell der britischen Knockout-Spezialisten auch den Rückkampf gegen Fabio Wardley gewonnen und den Weltmeistertitel im Schwergewicht nach Version der WBO verteidigt. Schiedsrichter Steve Gray beendete den Kampf in London schon in der zweiten Runde, praktisch zeitgleich warf Wardleys Coach Ben Davison das Handtuch.

Gegen seinen drei Jahre jüngeren Kontrahenten hatte Wardley dieses Mal keine Chance. Schon nach 17 Sekunden schickte Dubois Wardley das erste Mal auf den Boden. Das erste Duell war im Mai noch über elf Runden gegangen. Für Wardley war es die zweite Niederlage seiner Profi-Karriere. (sda)

13:14 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Swiss Indoors ohne Auger-Aliassime

Nach dem Vorjahressieger João Fonseca muss ein weiterer Topspieler der Swiss Indoors in Basel auf die Teilnahme an der Ausgabe 2026 verzichten. Félix Auger-Aliassime (ATP 5) gab seine Absage am Samstag auf seinem Instagram-Account bekannt.

Er habe sich in Schanghai eine Knieverletzung zugezogen und müsse eine zweiwöchige Wettkampfpause einlegen, schrieb der Kanadier. Der 26-jährige Swiss-Indoors-Sieger von 2022 und 2023 hatte in China im Achtelfinal aufgeben müssen. Er wird auch in Brüssel fehlen, wo er als Titelverteidiger angetreten wäre.

In Basel wäre Auger-Aliassime die Setznummer 2 hinter Ben Shelton gewesen. Am Samstag hatte bereits der nach zweimonatiger Verletzungspause nicht rechtzeitig fitte João Fonseca Forfait erklärt. Das Turnier beginnt am 26. Oktober. (sda)

13:13 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Timo Meier mit erstem Saisontreffer

Timo Meier erzielt in der NHL seinen ersten Saisontreffer für die New Jersey Devils. Roman Josi steuert zwei Vorlagen zu Nashvilles drittem Sieg bei.

Meier traf bei der 2:4-Niederlage der Devils 19 Sekunden vor Schluss im Powerplay zum Schlussresultat. Es war sein erster Saisontreffer im achten Einsatz nach zuvor drei Vorlagen. Meiers Linienkollegen Nico Hischier und Jonas Siegenthaler blieben ohne Torbeteiligungen.

Josi gewann mit den Nashville Predators zuhause gegen St. Louis mit Pius Suter 5:2. Der Schweizer Captain, der die Partie mit einer Plus-4-Bilanz beendete, legte im Mittelabschnitt den Shorthander von Adam Edström zum 3:1 und im Schlussdrittel das 5:2 von Jack Drury auf.

Bei den Florida Panthers musste Akira Schmid nach drei Einsätzen wieder mit der Rolle des Ersatztorhüters vorliebnehmen. (sda)

13:12 Uhr

Sonntag, 18. Oktober

Zverev scheitert in Shanghai im Halbfinal

Alexander Zverev, die zukünftige Nummer 1 der Welt, scheidet am Masters-1000-Turnier in Schanghai in den Halbfinals aus. Der Deutsche muss sich Alejandro Davidovich Fokina (ATP 26) 7:5, 4:6, 3:6 geschlagen geben.

Davidovich Fokina, der Ende September in Chengdu seinen zweiten ATP-Turniersieg errungen hatte, dominierte die letzten beiden Sätze deutlich. Nach dem Verlust des ersten Durchgangs musste er keinen einzigen Breakball mehr abwehren.

Am Sonntag könnte der 27-jährige Spanier nun seinen dritten Titel des Jahres gewinnen. Neben Chengdu hatte er bereits im Sommer auf Mallorca triumphiert. Im Final trifft er auf seinen Landsmann Rafael Jodar (ATP 13), der sich gegen den Russen Daniil Medwedew (ATP 5) 6:3, 6:4 durchsetzte. Für Jodar ist es der dritte Final in diesem Jahr, der erste bei einem Masters-1000-Turnier. (sda)

22:57 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Eishockey: Ambri knackt die harte Nuss Servette

Das bisher vor allem auswärts enorm überzeugend auftretende Ambri-Piotta kann es auch in der heimischen Gottardo Arena. Mit 6:3 gegen das zweitplatzierte Genève-Servette kommt man zum erst zweiten Heimsieg in dieser Saison. Die dritte Führung der Biancoblu durch den Doppel-Torschützen Michael Joly zum 3:2 neun Minuten vor Schluss ist diejenige, die am Ende nach drei Toren ohne Servette-Goalie auch Bestand hat. Die Genfer hatten zuletzt neun Mal in Serie gepunktet und dabei acht Mal gewonnen.

ZSC Lions machen das Dutzend voll

Den Startrekord in der National League hatten die ZSC Lions schon länger, mit einem 5:1 in Davos machen sie nun das Dutzend voll. Sie haben damit jeden Gegner ausser Zug einmal geschlagen. Der letztjährige Davoser Simon Knak mit seinem bereits neunten Saisontor und Sven Andrighetto bringen die Gäste bereits im Startdrittel auf Kurs. Es ist für die Löwen auch eine Revanche für die deutliche Halbfinal-Niederlage in den Playoffs. In dieser Saison tut sich der HCD deutlich schwerer und verliert bereits das vierte Heimspiel.

Diaz wird mit 40 zum Matchwinner

Der EV Zug beendete seine lange Auswärtsserie mit einem 2:1-Sieg bei Ajoie. Der Siegtreffer gegen das Überraschungsteam dieser Saison gelingt Routinier Raphael Diaz in der vierten Minute des Schlussdrittels. Der 40-jährige Verteidiger trifft per Weitschuss erstmals in dieser Spielzeit. Zuvor hatte Jerry Turkulainen Ajoie in Führung gebracht, ehe Vinzenz Rohrer in Unterzahl für Zug ausglich. Wegen des Stadionumbaus musste der EVZ seine ersten acht Meisterschaftsspiele auswärts bestreiten. Am kommenden Freitag folgt gegen Lausanne das erste Heimspiel der Saison.

Luganos teure Fünfminuten-Strafe

Lugano bezahlt bei seinem Gastspiel in Freiburg einen hohen Preis für eine Fünfminuten-Strafe gegen Rasmus Kupari. Als der finnische Stürmer in der 27. Minute für einen unerlaubten Check rausgeschickt wird, führen die Tessiner 0:1. In der 32. Minute erzielt der Meister durch Christoph Bertschy das 4:1. Das beste Powerplay-Team der Liga nutzt die Überzahl gleich zu vier Treffern. Gottéron bleibt zuhause eine Macht und reagiert auf den ersten Ausrutscher gegen Ambri-Piotta (1:2) mit dem fünften Heimsieg. Vor allem hat sich die Liste der Verletzten bei Fribourg deutlich gelichtet.

Biel gewinnt das Krisenduell

Der EHC Biel wahrt den Anschluss an das Mittelfeld dank eines 3:2-Erfolges im Krisenduell bei den Rapperswil-Jona Lakers. Der 17-jährige Jonah Neuenschwander und der doppelt so alte Joël Vermin bringen die Seeländer, die ohne den gesperrten Captain Gaëtan Haas antreten müssen, in den ersten zehn Minuten des Mitteldrittels 2:0 in Führung, näher als auf ein Goal kommen die St. Galler nicht mehr heran. Beide waren zuletzt in drei Partien ohne Punkt geblieben, die Lakers verlieren nun zum sechsten Mal in den letzten sieben Spielen.

Von Burg wird zur Berner Wand

Beim SC Bern zeigt die Formkurve weiter nach oben. Beim 3:1 im Kantonsderby bei den SCL Tigers feiert das Team von Trainer Serge Aubin den vierten Sieg in Serie. Eine solche Serie war den Bernern in den vergangenen beiden Saisons jeweils nur einmal gelungen, allerdings nie so früh. Zum Mann des Abends avanciert Goalie Christof von Burg, der die Langnauer mit mehreren starken Paraden verzweifeln lässt. Einzig Julian Schmutz bezwingt ihn in der 36. Minute im Powerplay. In der Berner Offensive sorgt Rodrigo Abols für die entscheidenden Akzente. Der Lette trifft jeweils in der 14. Minute des Start- und Mitteldrittels und bringt die Gäste damit 2:0 in Führung. Die SCL Tigers kassieren nach zuvor vier Siegen in Serie bereits die dritte Niederlage hintereinander.

Lausannes erfreulicher Abend

Der Lausanne HC kommt mit 5:2 zu einem hart erkämpften Sieg gegen das Schlusslicht Kloten. Die Zürcher Unterländer verlieren zum zehnten Mal in den letzten elf Spielen, wehren sich aber bis zum Schluss. Erst in der 58. Minute entscheidet Michael Fora, der bereits zum 2:1 getroffen hatte, die Partie mit dem 4:2. Vor allem aber vermelden die Waadtländer die Verpflichtung des von der halben Liga gejagten Nationalspielers Philipp Kurashev, der in der NHL keinen neuen Vertrag mehr erhalten hat. (sda)

21:43 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Lausanne HC verpflichtet Philipp Kurashev

Lausanne verpflichtet mit Philipp Kurashev einen der derzeit begehrtesten Schweizer Spieler. Der 27-jährige Stürmer unterschreibt bei den Waadtländern einen bis Ende Saison gültigen Vertrag.

Kurashev bestritt in den vergangenen sechs Jahren 360 NHL-Partien für die Chicago Blackhawks und die San Jose Sharks und erzielte dabei 150 Skorerpunkte. Nachdem er in Nordamerika keinen neuen Vertrag erhalten hatte, zog er das Interesse mehrerer Topklus aus der National League auf sich. Nun entschied er sich für einen Wechsel nach Lausanne.

Der Vertrag enthält gemäss dem Playoff-Finalisten von 2024 und 2025 eine Ausstiegsklausel für die NHL sowie eine Option auf eine Verlängerung über die laufende Saison hinaus. Kurashev hält sich damit die Möglichkeit offen, noch einmal nach Nordamerika zurückzukehren.

Ausgebildet wurde Kurashev beim SC Bern, wo er unter anderem mit Nico Hischier im Nachwuchs spielte. Mit 17 Jahren wechselte er nach Nordamerika. Chicago zog ihn 2018 in der 4. Runde des NHL-Drafts an 120. Stelle. Seine bislang beste NHL-Saison absolvierte er 2023/24 mit 54 Punkten, darunter 18 Tore, in 75 Spielen.

Erfahrung in der National League besitzt Kurashev bereits. Während der Corona-Saison 2020/21 bestritt er für Lugano 13 Partien und verbuchte dabei neun Assists. (sda)

21:10 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Manzambi schiesst Aston Villa zum Sieg über Newcastle

Johan Manzambi erzielt sein drittes Tor für Aston Villa. Drei Tage nach seinem 21. Geburtstag schoss der Genfer sein Team in der 7. Runde der Premier League zum 1:0-Sieg in Newcastle.

Manzambi kam in der 36. Minute am Penaltypunkt an den Ball und beförderte diesen abgefälscht ins Netz. Vor einem Monat hatte der Schweizer Nationalspieler gegen Tottenham ein erstes Mal in der Meisterschaft getroffen. Vor drei Tagen war er beim 6:0 gegen Fenerbahce in der Champions League einer der Torschützen gewesen.

Aston Villa liegt nach dem zweiten Saisonsieg in der Premier League auf dem 12. Platz, unmittelbar hinter Newcastle, das am Samstag auf Fabian Schär verzichtete. Angeführt wird die Tabelle von Manchester City. Der Leader kam gegen Ipswich Town zu einem 3:2-Heimsieg. Erling Haaland traf zweimal. (sda)

21:03 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Bayern mit Kantersieg gegen Leipzig – Dortmund spielt Remis

An der Tabellenspitze der Bundesliga liegt zumindest bis am Sonntag Bayern München. Der Meister feierte einen spektakulären 6:1-Heimsieg gegen Leipzig. Luis Diaz brilliert mit drei Toren. Harry Kane gelangen in seinem 100. Bundesligaspiel das 102. Tor sowie die Assists 27 und 28. Die weiteren Tore der Bayern schossen Michael Olisé und Aleksandar Pavlovic. Am Sonntag kann Freiburg mit einem Sieg in Leverkusen, die Tabellenspitze zurückerobern.

Das mit Bayern München punktgleiche Dortmund musste sich bei Union Berlin mit einem torlosen Remis begnügen. Es war für den BVB das - inklusive Champions League - dritte Spiel ohne Sieg. Für die von Mauro Lustrinelli trainierten Köpenicker bedeutete das Remis einen weiteren Erfolg nach dem Sieg vor einer Woche gegen Elversberg. (sda)

18:20 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Swiss Indoors: Vorjahressieger Fonseca fehlt in Basel

Die Swiss Indoors in Basel gehen ohne Vorjahressieger João Fonseca über die Bühne. Neun Tage vor dem Turnierstart gibt der 20-jährige Brasilianer bekannt, dass er seine Saison vorzeitig beendet.

Fonseca, aktuell die Nummer 29 der Welt, hat seit mehr als zwei Monaten kein ATP-Turnier mehr bestritten. Wegen einer Bauchmuskelverletzung hatte er im August vor seinem Drittrundenspiel in Cincinnati Forfait erklärt. Seither kam er nur noch im Davis Cup beim Heimsieg gegen die Schweiz zum Einsatz.

Der Brasilianer hatte gehofft, rechtzeitig für die Titelverteidigung in Basel zurückzukehren und danach auch beim Masters-1000-Turnier in Paris anzutreten. Körperlich sei er jedoch noch nicht in der Verfassung, um auf dem gewünschten Niveau zu spielen, erklärte Fonseca auf Instagram. Deshalb wolle er sich nun vollständig erholen und auf die Saison 2027 vorbereiten.

Fonseca beendet das Jahr mit einer Bilanz von 20 Siegen und 13 Niederlagen. Am French Open stiess er nach einem Sieg gegen Novak Djokovic bis in die Viertelfinals vor. (sda)

18:08 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Muheim schlägt schon wieder zu – Auch Rieder trifft

Miro Muheim schiesst den Hamburger SV zum zweiten Mal in Folge zum Sieg. Der Schweizer Nationalspieler trifft in der 6. Bundesliga-Runde zum 1:0-Erfolg gegen Stuttgart.

Ein herrlicher Weitschuss in der 88. Minute sorgte für den dritten Sieg in Folge der erstaunlichen Hamburger, die mit drei Niederlagen und einem Torverhältnis von 0:12 in die Meisterschaft gestartet waren. Genauso bemerkenswert wie die Steigerung der Norddeutschen in den letzten Wochen sind die momentanen Skorerqualitäten von Muheim. Der erneut im Mittelfeld eingesetzte Linksfuss kam wegen einer Muskelverletzung erst am vergangenen Wochenende zu seinem ersten Saisoneinsatz und schoss in der 94. Minute gegen Hoffenheim das entscheidende 3:2. Nun liess er vor den eigenen Fans im 31. Bundesligaspiel seinen zweiten Treffer folgen.

Auch Fabian Rieder reihte sich am Samstagnachmittag unter die Bundesliga-Torschützen. Dem Berner gelang beim 3:4 in Elversberg mittels Penalty kurz vor der Pause das 1:3. Es war für den Captain der Augsburger das zweite Saisontor. Seinem Team läuft es allerdings nach einem starken Start in die Saison zuletzt nicht mehr wie gewünscht. In den letzten vier Partien gewannen Rieder und Co. nur noch zwei Punkte und liegen auf dem 10. Platz.

Im Rennen um die Tabellenspitze musste sich Dortmund bei Union Berlin mit einem torlosen Remis begnügen. Es war für den BVB das - inklusive Champions League - dritte Spiel ohne Sieg. Für die von Mauro Lustrinelli trainierten Köpenicker bedeutete das Remis einen weiteren Erfolg nach dem Sieg vor einer Woche gegen Elversberg.

Der zweite Schweizer Trainer, Urs Fischer, kam mit Mainz dank des bereits fünften Ligatreffers von Phillip Tietz in dieser noch jungen Saison zum 1:0-Sieg bei Schalke und belegt derzeit den 5. Platz, unmittelbar vor Elversberg. (sda)

16:56 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Emiliano Martinez nach Kopf-Zusammenstoss im Spital

Der argentinische Goalie Emiliano Martinez vom FC Chelsea muss nach einem Zusammenstoss im Premier-League-Spiel gegen Everton mehrere Minuten lang behandelt und danach vom Platz getragen werden.

Der Unfall ereignete sich in der 75. Minute bei einem Zweikampf um den Ball. Martinez und Branthwaite stiessen mit den Köpfen zusammen und sackten zu Boden. Das Spiel wurde rund zehn Minuten unterbrochen. Martinez musste auf dem Platz medizinisch versorgt werden. Er wurde daraufhin direkt ins Spital gebracht. Branthwaite konnte nach einer Behandlung eigenständig aufstehen und weiterspielen. (sda)

15:50 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Marcel Hirscher verpasst den Saisonauftakt in Sölden

Marcel Hirscher wird beim Weltcup-Auftakt in Sölden nicht am Start stehen. Die sportliche Entwicklung verlaufe positiv, allerdings fehlen noch die notwendigen Trainingsumfänge, teilte das Umfeld des achtfachen Gesamtweltcupsiegers mit.

Beim Training auf dem Söldener Rennhang seien die Zeitabstände zur Spitze noch zu gross gewesen, um angesichts des reduzierten Wildcard-Kontingents auf vier Stück pro Disziplin bereits jetzt einen Start in Erwägung zu ziehen, hiess es.

Hirscher hatte nach seinem Wechsel vom österreichischen zum niederländischen Skiverband auf die Saison 2024/25 per Wildcard mit Nummern nach 30 drei Rennen bestritten, bevor er wegen eines Kreuzbandrisses ausser Gefecht war. Der Weltverband FIS hat nun eine neue Regelung festgelegt. (sda/apa)

15:42 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Bahnrad-WM: Aargauerinnen verpassen Podest knapp

An den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Schanghai haben Michelle Andres und Aline Seitz das Madison im 9. Rang beendet. Zehn Runden vor Schluss lagen die Olympiateilnehmerinnen von Paris noch auf Platz 5. Es handelte sich um ein hochstehendes, überaus enges Rennen. Den Podestplatz verpassten die Aargauerinnen um lediglich sechs Punkte. Alex Vogel kam im Omnium nicht wunschgemäss auf Touren und landete auf Platz 19.

In der Einzelverfolgung belegte Jasmin Liechti den 6. Platz. Die 24-jährige Bernerin legte die 4000 Meter in 4:34,684 Minuten zurück. Die Qualifikation für den kleinen Final verpasste sie um 3,7 Sekunden. Schneller war Liechti einzig im Februar an den Europameisterschaften in der Türkei gewesen, als sie ihren eigenen Schweizer Rekord um fast fünf Sekunden auf 4:32,764 gesenkt hatte. (sda)

14:03 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Schiess-WM: Silber und zweimal Bronze für die Schweiz

Die Schweizer Schützinnen und Schützen starten erfolgreich in die 300-m-Weltmeisterschaft in Kairo und sorgen für mehrere Medaillen.

Nach zwei WM-Titeln in Folge gewannen die Schweizer Männer im 300-m-Dreistellungskampf Bronze in der Teamwertung. Den zweiten Platz, den sich Österreich mit 1753 Punkten sicherte, verpasste das Trio mit Gilles Dufaux, Pascal Bachmann-Senti und Simon Maag nur um zwei Zähler. Der Weltmeistertitel ging mit 1760 Punkten an Norwegen.

Im Dreistellungskampf der Frauen feierten die Schweizer Schützinnen gleich zwei Podestplätze. Marta Szabo wurde mit vier Punkten Rückstand auf Jeanette Hegg Duestad Zweite und holte damit ihre zweite WM-Einzelmedaille im Dreistellungskampf in Folge. 2025 hatte sie Bronze gewonnen.

Dieses Jahr ging der dritte Platz an Anja Bachmann-Senti, die mit 583 Punkten einen Zähler hinter Szabo lag. Michèle Bertschi komplettierte die Schweizer Team-Leistung als Fünfte. (sda)

13:21 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Zverev scheitert in Schanghai überraschend im Halbfinal

Die zukünftige Nummer 1 der Welt, Alexander Zverev, scheidet im Halbfinal des Masters-1000-Turniers in Schanghai aus. Der Deutsche muss sich Alejandro Davidovich Fokina (ATP 26) 7:5, 4:6, 3:6 geschlagen geben.

Davidovich Fokina, der Ende September in Chengdu seinen zweiten ATP-Titel holte, dominierte die letzten beiden Sätze der Partie deutlich. Nach dem Verlust des ersten Satzes musste er keinen einzigen Breakball mehr abwehren.

Am Sonntag könnte der 27-jährige Spanier nun seinen dritten Titel des Jahres gewinnen. Neben Chengdu hatte er bereits im Sommer auf Mallorca triumphiert. Im Final trifft er auf seinen Landsmann Rafael Jodar (ATP 13), der sich gegen den Russen Daniil Medwedew (ATP 5) 6:3, 6:4 durchsetzte. Für Jodar ist es der dritte Final bei einem Masters-1000-Turnier. (sda)

13:00 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Thuns Saiz fällt mehrere Monate aus

Der FC Thun muss mehrere Monate auf Fabio Saiz verzichten. Wie der Verein am Samstag mitteilte, zog sich der Mittelfeldspieler eine Kniebinnenläsion zu. Der 25-Jährige werde in den kommenden Tagen operiert und stehe dem Team voraussichtlich vier bis fünf Monate nicht zur Verfügung, so der FC Thun weiter.

Saiz wechselte im Sommer von Yverdon aus der Challenge League zum Schweizer Meister und stand in bisher wettbewerbsübergreifend 14 Spielen auf dem Platz, zehnmal davon in der Startelf. (sda)

12:16 Uhr

Samstag, 17. Oktober

Max Studer triumphiert in Peking

Der Schweizer Triathlet Max Studer gewinnt den Weltcup in Peking über die olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. Damit zeigte er erneut, wie wohl er sich auf chinesischem Boden fühlt: Erst Ende August hatte Studer das Rennen der WM-Serie in Weihai, einer Küstenstadt im Nordosten Chinas, für sich entschieden.

Beim Weltcup in Peking, der zweithöchsten Stufe im internationalen Triathlon nach der WM-Serie, triumphierte der 30-Jährige mit einer Zeit von 1:48:22 Stunden. Bei starkem Regen setzte er sich mit neun Sekunden Vorsprung vor dem Lokalmatador Zhang Xirui durch. Der Spanier Alberto Gonzalez wurde Dritter. (sda)

22:42 Uhr

Freitag, 16. Oktober

Eishockey: Ajoie und Ambri-Piotta setzen sich in den Top 6 fest

Ajoie und Ambri-Piotta überraschen weiter, Servette, Bern und Davos gewinnen nach Rückstand, die ZSC Lions sind allein auf weiter Flur. Das sind die Fakten der sechs Partien vom Freitagabend.

Ajoie läuft Biel den Rang ab

Die neue Macht im Nordwesten heisst... HC Ajoie. Die überraschenden Jurassier gewinnen das Regionalduell in Biel 5:2 und halten sich hartnäckig in den Top 6, während die höher eingestuften Seeländer auf dem zweitletzten Platz festkleben. Wie meist ist es die Finnenfraktion, die Ajoie auf Kurs bringt. Drei der vier ersten Tore erzielen Julius Nättinen, Julius Honka und Jerry Turkulainen. Ajoie wechselt damit seit zehn Spielen Sieg und Niederlage ab, eine erstaunliche Konstanz für das abgeschlagene Schlusslicht der letzten Jahre. Biel verliert hingegen zum sechsten Mal in den letzten sieben Spielen.

Ambris Auswärtsstärke

Das Stadion in der Leventina mag ein Schmuckstück sein, die Fans heissblütig. Dennoch ist Ambri-Piotta auswärts viel erfolgreicher als zuhause. Mit dem 5:0-Sieg in Kloten steht die Bilanz der Biancoblu auf fremdem Eis bei fünf Siegen und nur einer Niederlage. In der Gottardo Arena gab es erst einen Erfolg. Bei einem taumelnden, in einer Verletztenmisere steckenden Kloten gerät Ambri nie in Gefahr. Der junge Captain Tommaso De Luca und der Kanadier Nate Schnarr im Startdrittel sowie der Finne Roby Järventie mit seinen Saisontreffern 6 und 7 im mittleren Abschnitt sorgen für ein 4:0 bis zur zweiten Pause. Kloten verliert zum neunten Mal in den letzten zehn Spielen, in den letzten vier Heimspielen hat es gerade mal zwei Tore geschossen.

SCL Tigers geben wieder Führung aus der Hand

Genève-Servette trotzt den vielen Verletzten - es fehlen neun Stammspieler - weiter sehr eindrücklich. Im Verfolgerduell gegen die SCL Tigers wendet es einen 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel. Drei Treffer im Schlussdrittel sichern den 4:2-Erfolg. Matchwinner ist mit dem 3:2 in der 54. Minute der eben erst verpflichtete schwedische Verteidiger Adam Boqvist. Jesse Puljujärvi bleibt nach Ablauf seiner Dreispiele-Sperre ohne Tor, verlängert aber seinen Vertrag bis 2030. Die Langnauer müssen sich hingegen ärgern, dass sie wie schon gegen Ajoie - dort waren es sogar drei Tore - einen klaren Vorsprung verspielen.

Davoser Lebenszeichen

Der Playoff-Finalist und überlegene Qualifikationssieger kann doch noch gewinnen. Nach inklusive Champions League fünf Niederlagen in Folge reist der HC Davos mit einem 3:2-Sieg aus Lugano nach Hause. Die Bündner trotzen einer langen Verletztenliste und einem frühen Rückstand. Innerhalb von zwölf Minuten im Mitteldrittel machen Tino Kessler, Filip Zadina und Frédéric Allard aus dem 0:1 ein 3:1. Nach dem Anschlusstreffer von Calvin Thürkauf bringen die Bündner den etwas glückhaften Sieg über die Zeit.

Bern nutzt Lausanner Eigenfehler

Der SC Bern gewinnt erstmals in dieser Saison drei Spiele in Folge. Im ausgeglichenen Duell mit Lausanne profitieren sie auch von «unforced errors» der Waadtländer. Nach einem 1:2-Rückstand treffen Marco Lehmann und Benjamin Baumgartner im Schlussdrittel. Der Siegtreffer des Österreichers zum 3:2 fällt in Überzahl, nachdem Lausanne die dritte Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis kassieren.

ZSC-Serie geht weiter

Die Rekord-Siegserie der ZSC Lions zum Saisonstart geht weiter. Nach drei Erfolgen in der Verlängerung geht es beim 6:3 gegen die Rapperswil-Jona Lakers wieder einmal ohne Drama. Bereits nach neuneinhalb Minuten führen die Zürcher 3:0. Noch vor dem Ende des ersten Drittels erhöht Malte Strömwall, der gegen seinen Ex-Klub wieder einmal aufs Eis darf, auf 4:0. Stattdessen ist diesmal Goalie Simon Hrubec überzähliger Ausländer. Die Lakers stecken nach der fünften Niederlage in den letzten sechs Spielen in einer Krise. (sda)

22:16 Uhr

Freitag, 16. Oktober

Fussball, Cup: St. Gallen, Basel und Servette halten sich schadlos

Titelverteidiger St. Gallen, Basel und Servette stehen im Schweizer Cup in den Achtelfinals. Die drei Super-League-Klubs lösen ihre Aufgaben gegen unterklassige Gegner ohne grossen Glanz und ohne Gegentor.

Der FC St. Gallen ersparte sich im Kantonsduell mit Rapperswil-Jona diesmal eine Zusatzschicht. Nachdem sich die Ostschweizer auf dem Weg zum Cupsieg im vergangenen Dezember im Achtelfinal gegen den Challenge-League-Klub erst im Penaltyschiessen durchgesetzt hatten, machten sie bei der Neuauflage mit einem 2:0 bereits in der regulären Spielzeit alles klar. Captain Lukas Görtler vor und Hugo Vandermersch nach der Pause sorgten mit ihren Toren für den Unterschied.

Görtlers Führungstreffer nach einer halben Stunde hatte eine historische Note. Der Deutsche verwertete einen Eckball von Lukas Daschner per Direktabnahme und erzielte damit seinen 52. Pflichtspieltreffer im Trikot des FCSG. Zugleich war es sein 101. Skorerpunkt (Tore und Vorlagen zusammengerechnet) für die Ostschweizer. Damit übertraf er die bisherige Bestmarke von Alex Tachie-Mensah und ist nun alleiniger Rekordskorer des Klubs.

Jokanovic feiert ersten Sieg mit Basel

Der FC Basel setzte sich bei Stade Nyonnais mit 3:0 durch, zeigte nach der 0:3-Schlappe in Vaduz im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Slavisa Jokanovic gegen das Schlusslicht der Challenge League allerdings zwei Gesichter. Vor der Pause kontrollierten die Basler das Geschehen und gingen durch Tore von Akpe Victory und Zan Celar verdient 2:0 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel schlichen sich beim FCB zahlreiche Unkonzentriertheiten und Ballverluste ein, während Nyon mutiger auftrat. Mehr als ein Pfostenschuss des auffälligen, erst 19-jährigen Mardochée Miguel schaute für die Waadtländer jedoch nicht heraus. Für den Schlusspunkt sorgte Aaron Malouda, der nach einem fürchterlichen Fehlpass des Heimgoalies in der 87. Minute zum 3:0 für den FCB traf.

Auch Servette und Cupfinalist Lausanne-Ouchy mit Zu-Null-Sieg

Mit Servette wurde auch der dritte am Freitag im Einsatz gestandene Super-League-Klub seiner Favoritenrolle gerecht. Die Genfer setzten sich bei Rotkreuz aus der 2. Liga interregional dank zwei Treffern vor und nach der Pause mit 4:0 durch. Sommer-Neuzugang Kingstone Mutandwa glänzte mit zwei Toren und einer Vorlage. Damit hat der Stürmer aus Sambia nun in fünf Spielen hintereinander getroffen.

In den Achtelfinals steht auch Stade Lausanne-Ouchy. Im Duell zweier Westschweizer Klubs aus der Challenge League setzte sich der Cupfinalist der Vorsaison zuhause gegen Etoile Carouge mühelos 3:0 durch und wahrte damit seine Ungeschlagenheit in dieser Spielzeit. (sda)

17:38 Uhr

Freitag, 16. Oktober

Nadine Aeberhard erstmals Weltmeisterin im Pumptrack

Die Schweizer BMX-Fahrerin Nadine Aeberhard ist erstmals Weltmeisterin in der Disziplin Pumptrack. Nach WM-Silber 2019 in Bern und 2024 in Durban triumphierte die 24-jährige Bernerin in Peking vor der Tschechin Sabina Kosarkova und der Lettin Vineta Petersone. Die dreifache Weltmeisterin Christa von Niederhäusern verpasste das Podest als Vierte knapp.

Bei den Männern sicherte sich Tristan Borel hinter dem Niederländer Jesse Elzenga und dem Russen Ilja Beskrowni Bronze. Für den 24-jährigen Waadtländer ist es die dritte WM-Medaille, nachdem er bei den Heim-Weltmeisterschaften 2019 in Bern und 2025 in Monthey jeweils Silber gewonnen hatte. (sda)

16:57 Uhr

Freitag, 16. Oktober

Bögli in den Top Ten, Andres knapp daneben

Am dritten Tag der Bahnrad-Weltmeisterschaften in Schanghai ist Michelle Andres im Omnium auf Platz 11 gefahren. Die Aargauerin verpasste die angestrebte Top-Ten-Platzierung im olympischen Vielseitigkeitswettkampf um zwei Punkte. Der Berner Noah Bögli reihte sich im Punktefahren als Neunter ein.

Höhepunkt aus internationaler Sicht war der Auftritt von Jonathan Milan in der Einzelverfolgung. In der Qualifikation senkte der Italiener seinen eigenen Weltrekord um drei Zehntel auf 3:58,850 Minuten, im Final verwies er den Dänen Frederik Madsen um knapp sechs Sekunden auf Platz 2. (sda)

16:12 Uhr

Freitag, 16. Oktober

Erstmals seit 15 Jahren: Novak Djokovic kommt an die Swiss Indoors

Zehn Tage vor dem Turnierstart gelingt den Swiss Indoors in Basel noch ein Coup: Nach fünfzehn Jahren kehrt Novak Djokovic ans Turnier am Rheinknie zurück.

Novak Djokovic kämpft noch um einen Platz an den ATP Finals in Turin. Mit seinem Turniersieg in Peking verbesserte sich der 39-jährige Serbe wieder auf Platz 8 der Weltrangliste und braucht noch weitere Punkte. Nun schlägt der Grand-Slam-Rekordsieger zum vierten Mal an den Swiss Indoors auf.

Bei seiner Premiere in Basel gewann Djokovic 2009 den Titel mit einem Finalsieg gegen Roger Federer. Im Jahr darauf verlor er im Final gegen den Lokalmatadoren. 2011 war im Halbfinal gegen Kei Nishikori Endstation.

Das Hauptfeld der Swiss Indoors beginnt am übernächsten Montag. Djokovic dürfte hinter Ben Shelton, Félix Auger-Aliassime, Arthur Fils und allenfalls Rafael Jodar als Nummer 4 oder 5 gesetzt sein. (sda)

09:00 Uhr

Freitag, 16. Oktober

Devils besiegen Rangers deutlich

In der NHL feiern die New Jersey Devils mit ihrem Schweizer Trio einen überlegenen Sieg. Andere Teams mit Schweizern haben in der Nacht auf Freitag Schweizer Zeit weniger Erfolg.

Die New Jersey Devils feiern in der NHL einen klaren Sieg. Das Team mit Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler besiegte die New York Rangers, die zuvor in acht Spielen sechs Siege geholt hatten, gleich mit 7:1. Hischier traf beim klaren Sieg zum zwischenzeitlichen 3:0 im zweiten Drittel. Meier war beim Tor seines Landsmanns und bei jenem zum 2:0 jeweils einer der Vorlagengeber.

Josi und Suter verlieren knapp

Niederlagen trotz Assists von Schweizern gab es für Roman Josi mit den Nashville Predators und Pius Suter bei den St. Louis Blues. Josi verhalf in der Partie gegen die San Jose Sharks Ryan O'Reilly zum Treffer. Das Tor des Kanadiers markierte das 1:2 im dritten Drittel. Eine Sekunde vor Schluss gelang den Predators noch der Ausgleich dank Steven Stamkos. Im Shootout unterlagen die Gastgeber den Sharks dann trotzdem.

Ähnlich eng verlief die Partie von Suters St. Louis Blues gegen die Minnesota Wild. Die Blues gingen mit einem 2:5 ins letzte Drittel, verkürzten in diesem wenige Sekunden vor Schluss noch auf 4:5 und mussten sich schliesslich doch geschlagen geben. Zuvor war Suter beim Tor zum 2:2 im zweiten Drittel einer der Assistgeber gewesen.

Schmid mit 15 Paraden

Anders als Suter und Josi feierte Akira Schmid in seinem vierten Spiel für die Florida Panthers den zweiten Sieg in Folge. Beim 3:2 gegen die Vancouver Canucks in der Verlängerung zeigte der Emmentaler 15 Paraden. Auch Janis Moser gewann mit Tampa Bay Lightning in der Overtime. Gegen die Seattle Kraken resultierte ein 4:3-Sieg.

Nino Niederreiter, der bei den Winnipeg Jets dreimal überzählig war, stand in der Nacht auf Freitag Schweizer Zeit zum zweiten Mal in Folge wieder auf dem Eis. Gegen die Chicago Blackhawks mussten sich die Jets in der Verlängerung 3:4 geschlagen geben. Skorerpunkt gelang dem Bündner Stürmer keiner. (sda)

22:57 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Thun verliert nach diskussionswürdigem Platzverweis

Die Aufgabe beim heimstarken Twente Enschede war für den Schweizer Meister ohnehin schwierig. Nach einem Platzverweis nach einer Stunde wurde sie noch ungleich schwerer. Doch was war passiert?

Zunächst kam Twentes Ramiz Zerrouki gegen Patrik Kristal zu spät und brachte den Thuner Mittelfeldspieler mit angehobenem Bein zu Fall. Schiedsrichter Nuza zeigte dem algerischen Internationalen die Gelbe Karte. Als er anschliessend vom VAR an den Bildschirm beordert wurde, rechneten wohl alle mit einer Verschärfung der Strafe gegen Zerrouki. Doch es kam anders: Weil Kristal seinem Gegenspieler auf den Unterschenkel trat, sah stattdessen der Thuner Rot. Der Entscheid sorgte bei den Berner Oberländern für grosses Unverständnis.

Die Niederländer bestimmten zwar das Geschehen, Thun setzte aber vereinzelt Nadelstiche. In der 25. Minute jubelte Twente bereits über das 1:0, der Treffer wurde nach VAR-Intervention wegen eines Fouls in der Entstehung jedoch aberkannt.

Nur fünf Minuten nach Kristals Platzverweis fiel dann doch die Führung für die Gastgeber. Ausgerechnet Zerrouki traf mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum letztlich entscheidenden 1:0 für die Niederländer. Denn darauf fand der FC Thun in seinem ersten Spiel in einer europäischen Gruppen- beziehungsweise Ligaphase seit 13 Jahren keine Antwort mehr. (sda)

21:32 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Xhaka und Jashari mit Vorlagen

Granit Xhaka entging mit Sunderland beim portugiesischen Zweitligisten Torreense nur knapp einer Blamage. Die Engländer, die erstmals seit 53 Jahren wieder ein europäisches Auswärtsspiel bestritten, lagen gegen den Sensations-Cupsieger der vergangenen Saison bis zur 67. Minute 0:1 zurück, ehe ihnen mit zwei Toren doch noch die Wende gelang. Beim Siegtor von Noah Sadiki in der 93. Minute gab Xhaka die Vorlage.

Auch Ardon Jashari steuerte beim mühelosen 4:0-Sieg der AC Milan in Salzburg eine Torvorlage bei. Nach einer Balleroberung legte der Mittelfeldspieler für Gonçalo Ramos auf, der zum Endstand traf. Die ersten drei Tore der Italiener erzielte der 19-jährige Alphadjo Cissé. Bei Salzburg spielte Dominik Schmid auf der Aussenverteidigerposition durch.

Ebenfalls über die volle Distanz im Einsatz stand der Schweizer Internationale Zachary Athekame bei Lyon. Die Franzosen gewannen mit 3:2 gegen Crystal Palace auch ihr zweites Spiel. (sda)

21:01 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Lugano schlägt Roter Stern dank später Wende

Es bleibt dabei: Lugano kann in dieser Saison einfach nicht verlieren. In der Super League marschiert der souveräne Leader beinahe unaufhaltsam, und auch auf europäischer Bühne findet das Team trotz eines schwierigen Abends einen Weg zum Sieg und bleibt damit ungeschlagen.

Die Entscheidung fiel in den letzten Minuten. Zunächst traf der kurz zuvor eingewechselte Dereck Moncada in der 84. Minute nach einer Flanke von Yanis Cimignani artistisch zum 2:2. Fünf Minuten später wurde der ebenfalls eingewechselte Beckham Castro im Strafraum leicht zurückgehalten. Anto Grgic verwandelte den Foulpenalty zum 3:2 und versetzte die mit 7898 Zuschauern fast ausverkaufte, erst im Sommer eröffnete AIL Arena endgültig in Ekstase. (sda)

17:09 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Brasilianer Camara ersetzt Ocon ab 2027 im Team Haas

Der Brasilianer Rafael Camara fährt ab kommender Saison für das Team Haas erstmals in der Formel 1. Der 21-Jährige erhielt einen Mehrjahresvertrag und ersetzt im amerikanischen Rennstall Esteban Ocon. Der Abgang des Franzosen stand seit Ende September fest.

Der aus der Ferrari-Akademie kommende Camara führt derzeit die Formel-2-Wertung an, im Vorjahr gewann er den Formel-3-Titel. Das zweite Formel-1-Cockpit von Haas wird 2027 höchstwahrscheinlich weiterhin der Brite Oliver Bearman besetzen. (sda)

16:36 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Für 24 Jahre gesperrt

Ein 29-jähriger Serbe, vor zwölf Jahren mal die Nummer 1338 der Welt, wird von der International Tennis Integrity Agency (ITIA) für 24 Jahre gesperrt. Der Tennisspieler liess sich für Wettbetrug bestechen, wurde zum Wiederholungstäter, warb weitere Spieler an, die ebenfalls Spiele beeinflussten, und verzichtete gegenüber der Integritäts-Agentur auf Aussagen. Seine weltweite Sperre endet am 8. Oktober 2050. (sda)

15:32 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Kurz vor Saisonstart: Aleksander Aamodt Kilde hat sich die Achillessehne gerissen

Eineinhalb Wochen vor dem Saisonstart in Sölden hat sich Aleksander Aamodt Kilde verletzt. Bei einem Trainingssturz in Chile hat sich der Norweger die Achillessehne gerissen.

In einer Pressemitteilung schreibt der norwegische Skiverband: «Aleksander reist nun zurück nach Innsbruck, um sich weiteren medizinischen Untersuchungen und einer Beurteilung seiner Behandlung durch sein Ärzteteam zu unterziehen. Wir werden Sie informieren, sobald weitere Informationen zum weiteren Vorgehen vorliegen.» Wie lange der 34-Jährige ausfallen wird, ist noch nicht bekannt. (riz, watson)

11:50 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Amateur-Handballer vier Jahre gesperrt

Wegen des Besitzes und der versuchten Anwendung der verbotenen Substanz Methasteron ist ein Schweizer Amateur-Handballer vom Schweizer Sportgericht (SSG) für vier Jahre gesperrt worden. Das Urteil ist seit dem 25. September 2026 für sämtliche Sportarten und Funktionen weltweit wirksam, wie Swiss Sport Integrity am Donnerstag mitteilte.

Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hatte bei mehreren Postkontrollen an den Spieler adressierte Sendungen abgefangen, die jeweils 80 Kapseln des anabolen Steroids enthielten, und diese an die Antidoping-Agentur weitergeleitet. Swiss Sport Integrity verfügte daraufhin die Einziehung und Vernichtung der Produkte und überwies den Fall an das SSG.

Der Sportler gab an, das Mittel zur Unterstützung seiner Regeneration bestellt zu haben. Das Sportgericht hielt im Schiedsspruch jedoch fest, dass von einer volljährigen Person eine minimale Sorgfalt erwartet werden dürfe. Da die Produktbeschreibung deutliche Hinweise auf eine anabole Wirkung enthielt, hätte sich der Athlet des Risikos eines Verstosses gegen die Anti-Doping-Bestimmungen bewusst sein müssen. (sda)

11:00 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

SCB-Scherwey und Tigers‑Duo gebüsst

SCB-Veteran Tristan Scherwey wird mit einer 2000‑Franken-Busse bestraft. Das berichtet der «Blick». Scherwey liess sich im Spiel gegen den EHC Biel am vergangenen Freitag nach einem Stossen «zu theatralisch fallen». Scherweys theatralisches Fallen sei nicht nur «übertrieben und unnatürlich» gewesen, sondern «vielmehr ein offenkundiges Verhalten, eine Strafe herauszuholen», zitiert der «Blick» den offiziellen Entscheid.

Aus der Meldung geht zudem hervor, dass auch zwei Tigers-Spieler für denselben Verstoss gebüsst werden. Ebenfalls mit einem Bussgeld von 2000 Franken werden Julian Schmutz und Santtu Kinnunen belangt.

08:41 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Six Kings Slam in Saudi-Arabien verschoben

Nach den jüngsten Angriffen durch die jemenitische Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien wurde das Tennis-Showturnier Six Kings Slam auf Ende des Jahres verschoben. Die hochdotierte Exhibition, die vom 21. bis 24. Oktober hätte stattfinden sollen, ist neu vom 27. bis 30. Dezember angesetzt.

Beim Six Kings Slam gibt es keine Weltranglistenpunkte, aber viel Geld mit millionenschweren Antrittsprämien zu gewinnen. Eingeladen sind sechs Top-Spieler: Carlos Alcaraz, Novak Djokovic, Alexander Zverev, Taylor Fritz, Alex de Minaur und Learner Tien. (dpa)

08:28 Uhr

Donnerstag, 15. Oktober

Dallas gewinnt mit Bichsel im Shootout

Die Dallas Stars haben auf die jüngste 2:3-Heimniederlage gegen die Colorado Avalanche die perfekte Antwort gegeben. In einem umkämpften Auswärtsspiel in Denver setzte sich das Team um den Schweizer Verteidiger Lian Bichsel mit 3:2 nach Penaltyschiessen durch.

Lian Bichsel kam beim Auswärtssieg auf 13:17 Minuten Eiszeit. Der Solothurner zeigte in der Abwehr eine verlässliche Leistung und durfte dabei gut eine Minute im Unterzahlspiel Erfahrungen sammeln. Er verzeichnete einen Torschuss und beendete die Partie mit einer ausgeglichenen Plus-Minus-Bilanz.

Nachdem Gabriel Landeskog die Avalanche im zweiten Drittel in Führung gebracht hatte, glich der formstarke Miro Heiskanen für die Gäste aus. Zu Beginn des Schlussabschnitts brachte Arttu Hyry die Texaner per Shorthander in Front, doch Brock Nelson rettete Colorado kurz darauf mit dem 2:2 in die Verlängerung. Im Penaltyschiessen sicherten Jason Robertson und Roope Hintz den Stars den Zusatzpunkt. (sda)

22:52 Uhr

14. Oktober

Lausanne gelingt die Revanche gegen Ajoie

Lausanne gewinnt das einzige National-League-Spiel vom Mittwoch daheim gegen Ajoie. Mit dem 6:3 revanchieren sich die Waadtländer für die Niederlage im Jura vor zwei Wochen. (sda)

22:47 Uhr

14. Oktober

Schweizer Duell in der Champions Hockey League

Alle Schweizer Vertreter schaffen es in der Champions Hockey League in die Achtelfinals. Nach Fribourg Gottéron und Servette, die im Achtelfinal aufeinander treffen, sichert sich auch Davos am letzten Spieltag der Regular Season die Qualifikation für die K.o.-Phase.

Die Davoser konnten sich dank Schützenhilfe der Konkurrenz eine Heimniederlage gegen die Tschechen aus Liberec leisten. Diese kamen durch Tore zu Beginn der ersten beiden Drittel zum 2:0-Erfolg, der ihnen ebenfalls die Teilnahme an der K.o.-Runde sichert. Im Achtelfinal spielen die Bündner, die die letzten fünf Partien verloren haben, gegen Pilsen. Die Ligarivalen von Liberec sicherten sich den Qualifikationssieg in der Champions Hockey League ohne Punktverlust. Davos spielt am 10./11. November zuerst daheim und eine Woche später auswärts.

Fribourg-Gottéron und Genève-Servette hatten die Achtelfinal-Teilnahme schon vor dem sechsten und letzten Match der Qualifikation auf sicher. Die Freiburger beenden die Regular Season nach dem verlorenen Duell der Meister auswärts gegen die Dänen von Herning auf dem 10. Platz. Gottéron unterlag gegen das erstmals in der Champions Hockey League siegreiche Herning nach Penaltyschiessen mit 3:4 und trifft nun auf Servette.

Die Genfer schlugen die Kölner Haie mit 4:3 nach Verlängerung und belegten den 7. Schlussrang. Der Finne Jesse Puljujärvi, der die letzten drei Spiele in der National League gesperrt verpasst hat, schoss die letzten drei Tore von Genève-Servette, darunter nach sieben Sekunden in der Verlängerung das 4:3. (sda)

13:07 Uhr

Mittwoch, 14. Oktober

Schweizerinnen am 1. Dezember zuhause gegen Österreich

Nach überstandener erster Playoff-Runde für die WM 2027 in Brasilien stehen für die Schweizer Frauen-Nati zumindest die Daten für die zwei Partien gegen Österreich fest. Das Team von Rafel Navarro tritt am 1. Dezember zunächst zuhause an, das Rückspiel findet vier Tage später in Wien statt. Der Austragungsort des Hinspiels ist noch offen. (sda)

12:45 Uhr

Mittwoch, 14. Oktober

Final der Diamond League 2027 wieder in Zürich

Die nächstjährige Diamond League geht in Zürich zu Ende. Die finalen Wettkämpfe im Letzigrund finden am Mittwoch und Donnerstag, 25. und 26. August, statt.

Zürich kommt für den Final wieder zum Handkuss, nachdem Anfang September Brüssel an der Reihe gewesen war. Das zweite Meeting in der Schweiz, die Athletissima in Lausanne, ist für Dienstag, 13. Juli, terminiert.

Die erste von 15 Veranstaltungen findet am Freitag, 7. Mai, in Katars Hauptstadt Doha statt. (sda)

11:30 Uhr

Mittwoch, 14. Oktober

Kanadier Blandisi zum HC Davos

Der HC Davos verstärkt sein Kader mit dem Kanadier Joseph Blandisi. Der Stürmer hat sich bis zum Ende der laufenden Saison verpflichtet.

Der 32-jährige Blandisi wechselt vom KHL-Verein SKA St. Petersburg ins Bündnerland. Zuvor hat er den grössten Teil seiner Karriere in Nordamerika verbracht. In der NHL hat er insgesamt 101 Partien absolviert, vorwiegend für die New Jersey Devils. (sda)

09:50 Uhr

Mittwoch, 14. Oktober

Kompany: «Überblöd» – Olise fliegt vom Platz und fehlt gegen Arsenal

Der FC Bayern hat in der Champions League einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben. Beim 3:3 gegen Viking Stavanger stand dabei vor allem Michael Olise im Mittelpunkt.

Die Münchner hatten einen 0:2-Pausenrückstand gedreht und führten nach Toren von Harry Kane und Luis Diaz in der 74. Minute mit 3:2. Kurz darauf stoppte Olise einen Konter zunächst mit einem taktischen Foul und sah Gelb.  Anschliessend liess er sich von Stavanger-Spieler Zlatko Tripic provozieren und warf diesem den Ball ins Gesicht. Schiedsrichter Georgi Kabakov zeigte Olise erneut Gelb – und damit Gelb-Rot.

«Diese Rote Karte ist natürlich überblöd. Das darf nicht passieren.» so Trainer Vincent Kompany. Auch Harry Kane nahm seinen Teamkollegen in die Pflicht. «Er muss die Verantwortung übernehmen und daraus lernen», sagte der Engländer. Der Platzverweis habe das Spiel entscheidend verändert.

In Unterzahl kassierten die Bayern in der 90. Minute durch Herman Haugen noch den Ausgleich zum 3:3.

Olise fehlt gegen Arsenal

Für Olise hat die Aktion weitere Konsequenzen. Der Franzose wird beim Champions-League-Duell mit Arsenal in der kommenden Woche gesperrt fehlen. Es war der erste Platzverweis seiner Profikarriere.

Kompany ärgerte sich nach dem Abpfiff generell über die fehlende Cleverness seiner Mannschaft. «Wir haben uns selber in den Fuss geschossen», sagte der Bayern-Trainer. Bereits zuletzt habe es Konzentrationsfehler und Übermut gegeben.

Kane sah es ähnlich: Die Leistung in der zweiten Halbzeit hätte eigentlich für einen Sieg reichen müssen. «Aber wenn du solche Fehler machst, wirst du bestraft.» (mke/watson)

08:47 Uhr

Mittwoch, 14. Oktober

Belinda Bencic scheitert erneut früh

Belinda Bencic scheitert beim WTA-1000-Turnier in Wuhan in China gleich bei ihrem Auftritt. Die Ostschweizerin verliert nach einem Erstrunden-Freilos gegen die Britin Sonay Kartal 0:6, 5:7.

Nach dem desaströsen ersten Satz, den sie in lediglich 27 Minuten verlor, fand Bencic im ersten Duell mit Kartal den Rank einigermassen doch noch. Im zweiten Durchgang durfte sie erst recht auf die Wende hoffen, als ihr der Servicedurchbruch zum 3:1 gelang. Den Vorteil gab die Weltranglisten-Zwölfte aber umgehend wieder aus der Hand und musste kurz darauf auch das nächste Aufschlagsspiel ihrer Gegnerin überlassen. Bencic machte ihrerseits die Scharte wieder wett - um beim Stand von 5:5 ein weiteres Break hinnehmen zu müssen.

Es war die Vorentscheidung in einer Partie gegen eine Kontrahentin, die erst vor drei Wochen im Finalturnier des Billie Jean King Cups in Shenzhen in China nach sechs Monaten Absenz zurückgekehrt war. Eine Stressfraktur im Rücken hatte die lange Zwangspause erfordert. Kartal, im vergangenen Jahr zwischenzeitlich die Nummer 44 der Welt, nimmt im Ranking derzeit lediglich Platz 170 ein.

Für Bencic endet damit auch das zweite Turnier der Kategorie 1000 in diesem Herbst in China mit einer Enttäuschung. Vor anderthalb Wochen war die Olympiasiegerin in Peking in den Sechzehntelfinals gegen die Amerikanerin Ann Li ausgeschieden. (sda)

23:03 Uhr

Dienstag, 13. Oktober

Champions League: Inter stolpert über Sommer, Bayern über Norweger

Die zweite Runde der Ligaphase in der Champions League beginnt mit zwei dicken Überraschungen. Yann Sommer gewinnt mit Brügge bei seinem Ex-Klub Inter Mailand, Bayern München muss sich in Norwegen mit einem Punkt begnügen. Inter Mailand unterlag dem FC Brügge 3:4, Bayern München kassierte bei Viking Stavanger spät das 3:3.

Mann des Spiels im Giuseppe-Meazza-Stadion von Inter war Nicolo Tresoldi. Das 22-jährige deutsch-italienische Sturmjuwel erzielte drei der vier Tore für den belgischen Underdog. Yann Sommer hatte unter anderem mit einer glänzenden Parade gegen Lautaro Martinez beim Stand von 1:1 seinen Anteil am überraschenden Erfolg gegen seinen Ex-Klub.

Den ersten Rückstand beantwortete Inter kurz vor der Pause noch mit dem Ausgleich durch Lautaro Martinez. Nach Tresoldis zweitem Treffer nach einer Stunde rannte der italienische Meister, der in der ersten Runde gegen Real Madrid das Nachsehen hatte und bei dem Manuel Akanji durchspielte, bis zuletzt einem Rückstand hinterher.

Bayern kassiert nach roter Karte den Ausgleich

Bayern München und der FC Barcelona gerieten in Norwegen und in der Türkei in der ersten Halbzeit zunächst in Rücklage, wendeten die erste Saisonniederlage aber beide noch ab. Die Bayern drehten bei Viking Stavanger einen 0:2-Pausenrückstand auf dem ungewohnten Kunstrasen dank Doppeltorschütze Harry Kane und Luis Diaz in eine Führung, kassierten in der 90. Minute aber noch das 3:3 und müssen in einer Woche gegen Arsenal auf den mit Rot vom Platz gestellten Michael Olise verzichten.

Für den FC Barcelona verwandelten João Cancelo, Fermin Lopez, Anthony Gordon und Karim Adeyemi bei Galatasaray Istanbul ein 0:1 in ein 4:1. Die Katalanen um Lamine Yamal, der zwei Tore vorbereitete, gewannen damit auch das zehnte Pflichtspiel der Saison. (sda)

13:08 Uhr

Dienstag, 13. Oktober

Formel 1 kehrt nach Afrika zurück

Die Formel 1 kehrt mit einem Zehn-Jahres-Vertrag nach Afrika zurück. Wie die Motorsport-Königsklasse mitteilt, soll ab Anfang der 2030er in Ruanda um WM-Punkte gerast werden.

Unter der Tourismus-Kampagne «Visit Ruanda» soll es dann einen Grand Prix von Afrika geben. Letztmals machte die Formel 1 in Afrika 1993 Station. Damals hatte der Franzose Alain Prost in Kyalami, nördlich von Johannesburg, gewonnen.

«Da Ruanda ab dem nächsten Jahrzehnt in den Rennkalender aufgenommen wird, wird unser Sport auf jedem bewohnten Kontinent ausgetragen und bringt die Weltmeisterschaft den Fans rund um den Globus näher denn je», erklärte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali, der schon lange Afrika wieder in den Rennkalender integrieren wollte.

Der Grand Prix im kleinen ostafrikanischen Land soll im Distrikt Bugesera stattfinden, südlich der Hauptstadt Kigali. Dort entsteht der neue internationale Flughafen. Qatar Airways ist 60-prozentiger Anteilseigner und auch einer der Hauptsponsoren der Formel 1. Die Rennstrecke soll Anfang der 2030er fertig sein. Sie soll im «Einklang mit der natürlichen Landschaft» stehen, wie es hiess. (sda/dpa)

11:23 Uhr

Dienstag, 13. Oktober

Bis 2029: BVB verlängert Vertrag mit Kovac

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Trainer Niko Kovac bis 2029 verlängert.

Kovac (54) ist seit Februar 2025 BVB-Trainer und hat den damals wankenden Klub enorm stabilisiert. Von Platz elf aus führte er die Dortmunder noch in die Champions League, in der vergangenen Saison wurde der BVB Vizemeister. Nach der Niederlage im Supercup gegen Bayern München (1:2) gewann der BVB in dieser Saison dann sechs von sieben Pflichtspielen, vier davon in der Bundesliga. Die Serie endete am Freitag mit einem 2:2 gegen Werder Bremen, das den BVB die Tabellenführung kostete.

Kovac saß bislang in 53 Bundesliga-Spielen auf der BVB-Bank, sein Punkteschnitt von 2,15 ist Vereinsrekord. (sid)

08:38 Uhr

Dienstag, 13. Oktober

Nächste Enttäuschung für die Devils

Der Start in die NHL-Saison gestaltet sich für die New Jersey Devils schwierig. Das 1:4 gegen die Ottawa Senators ist die dritte Niederlage im fünften Spiel.

Die Devils mussten sich vor heimischem Publikum bis zur 55. Minute gedulden, ehe sie ihren ersten Treffer erzielten. Zu diesem Zeitpunkt lagen sie allerdings bereits 0:3 zurück, und zur grossen Aufholjagd kam es nicht mehr. Während Ottawa den fünften Sieg im sechsten Spiel feierte, setzte es für New Jersey zwei Tage nach dem erlösenden 4:1 gegen Vancouver den nächsten Rückschlag. Die Schweizer Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler verliessen das Eis allesamt mit einer Minusbilanz.

Akira Schmid kam zu seinem zweiten Einsatz für die Florida Panthers. Im Auswärtsspiel gegen die Buffalo Sabres wurde der Ersatzgoalie zu Beginn des zweiten Drittels beim Stand von 1:2 aus Sicht seines Teams eingewechselt. Die Panthers glichen die Partie zweimal aus, auf die beiden Gegentreffer im Schlussdrittel fanden sie jedoch keine Antwort mehr. Bei der 3:5-Niederlage, der vierten von Florida im sechsten Spiel, parierte Schmid 18 von 21 Schüssen. (sda)

08:24 Uhr

Dienstag, 13. Oktober

SIHF mit Gewinn und neuer Verwaltungsrätin

Die Swiss Ice Hockey Federation gibt an ihrer Generalversammlung einen Gewinn von 15'715 Franken für das Geschäftsjahr 2025/2026 bekannt. Der Betriebsertrag stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 36,187 Millionen Franken. Dafür sind in erster Linie Beiträge für die Olympischen Spiele und die Förderung des Fraueneishockeys verantwortlich. Per 30. Juni verfügt der Verband über ein Eigenkapital von 2,715 Millionen, heisst es in der Mitteilung.

An der GV wurde mit Nina von Siebenthal ein neues Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt. Die frühere Spitzengolferin war Mitte September durch die Ligaversammlung der National League und Swiss League als Verwaltungsrätin für den Leistungssport nominiert worden. (sda)

17:06 Uhr

Montag, 12. Oktober

Gottérons «Granit» Seiler wechselt zu den ZSC Lions

Simon Seiler ist nie zu einem Junioren-Länderspiel aufgeboten worden und noch während der Saison 2022/23 hat er zwischendurch bei Olten verteidigt. Er ist ein Musterbeispiel eines Spielers, er sich beharrlich und geduldig nach oben gearbeitet hat. Im letzten Frühjahr gehörte er bei Gottéron zu den defensiven Titanen, bekam während den Playoffs gut 18 Minuten Eiszeit und hatte mit Plus-7 die drittbesten Plus/Minus-Bilanz. Seine Produktion mag überschaubar sein (bisher 16 Punkte in 202 NL-Partien). Wichtiger ist seine defensive Verlässlichkeit.

Der Frauenfelder hat die finale Ausbildung in der Nachwuchsorganisation der ZSC Lions erhalten und bildet sich im Erwachsenenhockey beim HC Thurgau, Kloten und Olten weiter, ehe er 2022 von Christian Dubé zu Gottéron geholt wird. Letzte Saison folgte die Krönung mit dem Meistertitel und den drei ersten Operetten-Länderspielen.

ZSC-Sportchef Sven Leuenberger hat ein gutes Gespür, was es braucht, um Meister zu werden. Eine noch so hochkarätige Vereinigung von Schillerfaltern und Jungmillionären garantiert den Erfolg nicht. Ebenso wichtig sind die robusten Arbeiter, die im Schatten der Stars im defensiven Maschinenraum verlässlich ihre Pflicht erfüllen. Gottérons «Granit» Seiler kommt – die ZSC-Abwehr, jetzt schon die beste der Liga, bleibt auch nächste Saison stabil. Simon Seiler ist mit 29 im besten Verteidiger-Alter und eben auch in einem Alter, in dem an der Vermögensbildung gearbeitet wird. Sein emsiger Agent Sven Helfenstein wird sicherlich dafür gesorgt haben, dass sein Klient mehr als 300 000 Franken Salär brutto in den nächsten zwei Jahren bekommen wird.

15:10 Uhr

Montag, 12. Oktober

Zermatt plant Weltcup-Comeback

Zermatt soll im März 2028 in den Ski-Weltcup zurückkehren. Geplant ist eine Männer-Abfahrt auf der umgebauten Gornergrat-Piste. Wie der «Blick» berichtet, investieren die Zermatter rund 13 Millionen Franken in die 3,2 Kilometer lange Strecke.

Die neue Abfahrt wurde von Olympiasieger Didier Défago unter Mithilfe von Pirmin Zurbriggen designt. Spektakulärstes Element soll eine Fahrt über das Dach einer Galerie der Gornergratbahn mit anschliessendem Sprung werden. Nach Testfahrten im Januar ist im Februar 2028 eine Europacup-Abfahrt als Hauptprobe geplant. Noch ist die Weltcup-Premiere 2028 allerdings nicht definitiv.

14:47 Uhr

Montag, 12. Oktober

Alcaraz verliert und Zverev hat Nummer 1 auf sicher

Am Masters-1000-Tennisturnier in Schanghai verliert der Spanier Carlos Alcaraz in der 3. Runde gegen den Belgier Zizou Bergs (ATP 39) mit 5:7, 6:7 (4:7).

Jubeln darf ob Alcaraz' Niederlage der Deutsche Alexander Zverev. Spätestens Ende Saison übernimmt Zverev die Nummer 1 der Welt, weil Jannik Sinner, die aktuelle Weltnummer 1, seine Saison vorzeitig abgebrochen hat. Alcaraz kann nach dem Ausscheiden in Schanghai auch mit einer Siegesserie bis Ende Jahr Zverevs Aufstieg zur Nummer 1 nicht mehr verhindern.

Der 29-jährige Zverev, in Schanghai noch im Rennen, wird als zweiter Deutscher nach Boris Becker die Weltrangliste anführen. Der mittlerweile 58-jährige Becker führte 1991 das ATP-Ranking zweimal an, allerdings nur für insgesamt zwölf Wochen. Zverev kann die Nummer 1 frühestens am 2. November übernehmen, sollte er diese Woche in Schanghai triumphieren und daraufhin in Wien die Halbfinals erreichen. (sda)

13:24 Uhr

Montag, 12. Oktober

Bengtsson fehlt dem EVZ mehrere Monate

Der EV Zug muss mehrere Monate auf Lukas Bengtsson verzichten. Der schwedische Verteidiger erlitt am Sonntag im Spiel gegen Kloten einen Wadenbeinbruch, wie der Klub mitteilt.

Bengtsson musste in der 55. Minute nach einem Zweikampf mit der Bahre vom Eis gebracht und ins Zuger Kantonsspital überführt werden. Dort wurde der Bruch diagnostiziert und am Montag operiert. Gemäss Klubangaben hängt der Zeitpunkt seiner Rückkehr vom Heilungsverlauf ab.

Bei Stürmer Chris Egli steht derweil fest, dass er frühestens nach der Nationalmannschaftspause Mitte November wieder einsatzbereit ist. Egli hatte sich Ende September im Spiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers beim Blocken eines Schusses an der Hand verletzt. (sda)

12:35 Uhr

Montag, 12. Oktober

Gottéron leiht SCB-Angreifer aus

Fribourg-Gottéron leiht bis Saisonende einen jungen Angreifer aus. Thierry Schild stösst von Ligakonkurrent Bern zum Schweizer Meister.

Der 21-Jährige bestritt in den vergangenen drei Saisons über 150 Spiele für die Berner, kam in der laufenden Spielzeit aber erst zweimal zum Einsatz. Nun erhalte er die Möglichkeit, sich in einem neuen sportlichen Umfeld weiterzuentwickeln, schreibt der SC Bern in einer Mitteilung. (sda)

20:02 Uhr

Sonntag, 11. Oktober

Dan Ndoye trifft für Nottingham - ManCity gewinnt in Liverpool

Dan Ndoye erzielt sein zweites Saisontor für Nottingham Forrest. Der formstarke Schweizer Nationalspieler trifft in der 6. Runde der Premier League bei Crystal Palace nach drei Minuten zum 1:0, verliert aber mit seinem Team 1:3.

Nach einem gegnerischen Fehler konnte Ndoye alleine Richtung Tor ziehen und schloss stark ab. Es war der dritte Treffer im 30. Premier-League-Spiel für den Waadtländer. In der Folge verpasste er es, weitere Treffer zu erzielen. Drei gute Chancen liess der Flügelstürmer bis zu seiner Auswechslung in der 72. Minute ungenutzt. Das deutlich effizientere Crystal Palace schaffte die Wende kurz vor der Pause durch Tore von Daichi Kamada und Jefferson Lerma.

An der Spitze der Premier League bleibt das weiterhin makellose Manchester City. Die Mannschaft setzte im ersten Spiel nach dem Schuldspruch wegen Verstoss gegen das Financial Fairplay ein starkes Zeichen und deklassierte den FC Liverpool auswärts mit 3:0. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Liverpools Ryan Gravenberch eine halbe Stunde vor Schluss trafen Erling Haaland, Jérémy Doku und Rayan Cherki zum deutlichen Erfolg. (sda)

16:00 Uhr

Sonntag, 11. Oktober

Keine Punkte für das neue GC

Beim Einstand des deutschen Trainers Olaf Janssen setzt es eine Heimniederlage der Grasshoppers ab. Die Zürcher verlieren gegen YB mit 0:2.

Mit zwei Niederlagen und insgesamt zehn Gegentoren hatte sich GC vor drei Wochen in die Länderspielpause verabschiedet. Für Peter Zeidler waren es die letzten zwei Partien als Coach der Zürcher gewesen. Sein Nachfolger setzte seinen Fokus bei der Premiere im Letzigrund auf die defensive Stabilität. Das ging eine Halbzeit lang gut. Mit einer kompakten, zum Teil sechs Spieler umfassenden Abwehrreihe machte der Gastgeber den Bernern das Leben schwer.

Nach der Pause fielen aber die Tore, die sich schon zuvor immer deutlicher angekündigt hatten. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit trafen Samuel Essende und Cédric Zesiger innerhalb weniger Sekunden jeweils die Torumrandung. Kurz nach Wiederanpfiff folgte der Berner Doppelschlag durch die zwei besten Torschützen: Essende erzielte nach einem starken Pass von Isaac Schmidt mit einem Schlenzer sein elftes Saisontor, und Christian Fassnacht erhöhte drei Minuten später auf 2:0. Danach hatte der Favorit recht leichtes Spiel, die Führung über die Zeit zu bringen.

Erst zum zweiten Mal steht YB nach den ersten zehn Spielen in der Super League ohne Niederlage da. Für den guten Saisonstart ist in erster Linie die Offensive verantwortlich, in der Essende herausragend agiert. Der ehemalige Junior von Paris Saint-Germain befindet sich seit Ende der letzten Saison in überragender Form. In den letzten 13 Partien erzielte der kongolesische Internationale 16 Tore und lieferte 3 Assists. In dieser Zeitspanne blieb er nur in einem einzigen Spiel ohne Torbeteiligung.

Am nächsten Wochenende geht es für YB und GC im Cup weiter. Die Berner treffen auf den Erstligisten Taverne, während die Zürcher in Grenchen beim interregionalen Zweitligisten gastieren. (sda)

14:11 Uhr

Sonntag, 11. Oktober

Bezzecchi gewinnt den GP von Indonesien

Marco Bezzecchi gewinnt den Grand Prix von Indonesien. Der Italiener setzt sich in Kuta vor dem überraschenden Spanier Raul Fernandez, dessen Landsmann Jorge Martin und dem Japaner Ai Ogura durch.

Damit gelingt Aprilia in der MotoGP erstmals ein Vierfachsieg. Der 27-jährige Bezzecchi aus Rimini feiert seinen elften Grand-Prix-Sieg. Fernandez hatte am Samstag erstmals in seiner Karriere die Pole-Position erobert.

In der Gesamtwertung kommt es erneut zum Leaderwechsel: Mit 355 Punkten liegt Martin wieder an der Spitze und verdrängt den Spanier Marc Marquez auf Rang 2. Der Ducati-Fahrer hat nach seinem 6. Platz zwei Punkte Rückstand auf Martin. Bezzecchi ist mit 309 Punkten Dritter. (sda)

07:43 Uhr

11. Oktober

Julie Derron holt Bronze bei Ironman-WM

Julie Derron erreicht bei ihrer Premiere an der Ironman-WM auf Hawaii den 3. Platz. Die Zürcherin verliert auf die Siegerin Taylor Knibb knapp zehn Minuten. Die Genferin Imogen Simmonds belegt Rang 5.

Die Olympia-Zweite von Paris 2024 musste sich nach 3,86 km Schwimmen und 180 km Radfahren zunächst mit dem 8. Zwischenrang begnügen. Eine Dreiminutenstrafe wegen Windschattenfahrens hatte sie zurückgeworfen. Im abschliessenden Marathon machte Derron jedoch wie gewohnt Boden gut und sicherte sich noch einen Platz auf dem Podest. Auf Knibb, die in 8:36:29 Stunden gewann, fehlten ihr im Ziel 9:56 Minuten.

Einen Monat zuvor hatte Derron an der WM über die halbe Ironman-Distanz in Nizza ebenfalls hinter Knibb Silber gewonnen.

Simmonds, die nach dem Schwimmen auf Rang 3 und nach dem Radfahren auf Platz 5 gelegen hatte, konnte das Tempo auf der Laufstrecke nicht halten. Die Genferin büsste im Ziel 15:15 Minuten auf die Siegerin ein.

Knibb setzte sich auf Hawaii mit 3:06 Minuten Vorsprung auf die Deutsche Laura Philipp durch. Die Amerikanerin gewann damit zum vierten Mal nach 2022, 2023 und 2024 den Ironman-WM-Titel. Titelverteidigerin Solveig Lövseth aus Norwegen brach auf dem letzten Kilometer ein. Nachdem sie Knibb rund acht Kilometer vor dem Ziel überholt hatte, konnte sie zeitweise kaum mehr gehen und kam mit über 25 Minuten Rückstand auf Rang 8 ins Ziel.

Bei den Männern gewann der Franzose Vincent Luis bei seiner ersten Teilnahme an der Ironman-WM in 7:47:27 Stunden. (sda)

20:59 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Souveräner Heimsieg des Leaders

Der FC Lugano beeindruckt weiterhin. Die Tessiner kommen mit dem 4:0 gegen Luzern zum neunten Sieg im zehnten Spiel und sind weiterhin ungeschlagen.

Daniel Dos Santos sorgte mit seinem Tor in der Startviertelstunde dafür, dass die Luganesi in der heimischen Arena geduldig aufspielen konnten. Die Luzerner traten kaum mal gefährlich in Erscheinung und zahlten in der letzten halben Stunde den Preis für die gesteigerten Offensivbemühungen.

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Lugano erhöhte kontinuierlich das Skore. Beckham Castro provozierte nach einer guten Stunde ein Eigentor, als der FCL ein Pressing aufzog, aus dem sich Lugano mit Leichtigkeit befreite. Zu Beginn der Schlussviertelstunde traf Dos Santos mit einem abgefälschten Schuss zum zweiten Mal. Den Schlusspunkt setzte Dereck Moncada, der einen weiten, präzisen Auskick von seinem Goalie David von Ballmoos für den Alleingang Richtung gegnerisches Tor nutzte und zum 4:0 traf.

Lugano, das zum dritten Mal in Folge vier Tore erzielte, beginnt am Donnerstag die Ligaphase in der Conference League mit dem Heimspiel gegen Roter Stern Belgrad. (sda)

20:59 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Thuner Defensive hält auch gegen den FCZ nicht

Der FC Thun kassiert eine weitere hohe Niederlage in dieser Saison. Der Titelverteidiger verliert beim FC Zürich nach 1:0-Führung mit 2:4.

Für den FC Thun, der bis Jahresende unter anderem mit der Conference League ein Mammutprogramm vor sich hat, begann das Gastspiel im Letzigrund ideal. Der junge Simon Lengen schoss nach einer guten Viertelstunde das 1:0. Doch danach bekam der FCZ die Partie in den Griff und profitierte von den Thuner Problemen in der Defensive. Kevin Spadanuda und Bledian Krasniqi trafen noch vor der Pause mit sehenswerten Schüssen zum 2:1.

Das schönste Tor fiel aber in der 64. Minute durch den 20-jährigen Doron Lichtenstein, der nach einem Solo zum 3:1 traf und etwas später das 4:1 von Philippe Kény vorbereitete. Es waren die ersten zwei Skorerpunkte des Mittelfeldspielers in der Super League. Die Thuner Hoffnungen auf eine Wende waren bereits kurz nach dem dritten Gegentreffer und der Roten Karte gegen Jan Bamert in der 67. Minute dahin. Immerhin gehörte das Schlusswort den Gästen: Dorian Derbaci kam in der 90. Minute zu seiner Torpremiere in der Liga.

Für Thun geht es bereits am Donnerstag weiter. Dann gastieren die Berner Oberländer zum Auftakt der Ligaphase der Conference League bei Twente Enschede. (sda)

20:59 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Servette bleibt Sions Angstgegner

Servette kommt gegen den FC Sion zu einem 3:0-Heimsieg und setzt die positive Serie gegen die Walliser fort.

Das vor der Länderspielpause zu Ende gegangene erste Saisonviertel sprach für einen Erfolg des FC Sion im ersten Rhone-Derby der Saison. Doch das Team von Didier Tholot tut sich gegen Servette seit geraumer Zeit schwer. Zum 13. Mal in Folge blieben die Sittener gegen den Rivalen sieglos. Diesmal war es vor allem die Effizienz, die für die Genfer sprach.

Houboulang Mendes und Jarell Simo sorgten in den ersten 18 Minuten für die vorentscheidende 2:0-Führung. Zwar liess sich der FC Sion dadurch nicht demoralisieren, machte aber zu wenig aus seinem Ballbesitz und den Torchancen. Sions Toptorschütze Winsley Boteli scheiterte kurz vor der Pause am stark parierenden litauischen Servette-Goalie Edvinas Gertmonas. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war es an der Reihe von Ilyas Chouaref eine Möglichkeit ungenutzt zu lassen. Er traf nur den Pfosten.

Servette sorgte in der 63. Minute mit dem 3:0 durch einen Penalty von Kingstone Mutandwa für die endgültige Entscheidung und machte den ersten Heimsieg seit Anfang August perfekt. Überhaupt zeigt das Team von Jocelyn Gourvennec seit einigen Wochen Aufwärtstendenzen mit nunmehr drei Siegen aus den letzten vier Partien. Für Sion hingegen endete eine eindrückliche Rekordserie. Erstmals seit 20 Partien blieb es in der Super League ohne eigenen Treffer. (sda)

20:01 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Lugano souverän, auch Zürich und Servette mit Heimsiegen

Lugano ist auch nach zehn Runden in der Super League ungeschlagen. Die Tessiner feiern gegen Luzern einen 4:0-Heimsieg. Auch Servette und Zürich kommen daheim zu Erfolgen.

Daniel Dos Santos brachte Lugano in der Startviertelstunde in Führung. Die restlichen Treffer fielen in der letzten halben Stunde. Unter anderem traf Dos Santos ein zweites Mal.

Servette schlug im Stade de Genève den FC Sion mit 3:0. Houboulang Mendes und Jarell Simo brachten die Gastgeber mit ihren Toren in den ersten 18 Minuten auf Siegkurs.

Der FC Zürich konnte gegen Thun nach einem 0:1-Rückstand einen souveränen 4:2-Erfolg feiern. Kevin Spadanuda und Bledian Krasniqi vor der Pause sowie Doron Lichtenstein und Philippe Kény nach dem Seitenwechsel sorgten für die Zürcher Tore. (sda)

19:21 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Manzambi mit Remis, Xhaka verliert

Aston Villa mit Johan Manzambi kommt weiterhin nicht richtig auf Touren. In der 6. Runde der Premier League spielt der Europa-League-Sieger daheim gegen Brentford 2:2.

Aston Villa schaffte nach einem frühen Rückstand durch Tore von Nicolas Jackson und John McGinn bis in die 77. Minute die Wende. Zum zweiten Treffer gab Manzambi den letzten Pass. Doch keine drei Minuten später gelang Kristoffer Ajer für das viertklassierte Brentford das 2:2. Mit nur einem Saisonsieg befindet sich Manzambis neues Team in der unteren Tabellenhälfte. Gleiches gilt auch für Granit Xhakas Sunderland, das daheim mit dem über die ganze Spielzeit eingesetzten Schweizer Rekordnationalspieler Brighton mit 0:2 unterlag.

Titelverteidiger Arsenal reagierte auf die erste Saisonniederlage unmittelbar vor der Länderspielpause (0:3 gegen Brighton) mit dem 2:1-Heimsieg gegen Leeds United. Riccardo Calafiori und Bruno Guimarães kehrten die Partie nach dem Gegentreffer in der 55. Minute. Für Leeds mit dem bis in die 71. Minute eingesetzten Noah Okafor war es die erste Saisonniederlage. (sda)

18:08 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Bayern München kassiert Rekordtor, Miro Muheim schiesst Siegtor

Acht Sekunden benötigte Augsburg mit Captain Fabian Rieder für das 1:0. Nach dem Anstoss leistete sich Bayerns Goalie Manuel Neuer einen fatalen Fehler, den Robin Fellhauer mit dem schnellsten Tor der Bundesliga-Geschichte bestrafte. Bisher teilten sich Kevin Volland und Karim Bellarabi diese Bestmarke mit neun Sekunden.

Bayern München konnte auf den ersten Rückstand durch den Treffer des Marokkaners Ismaël Saibari in der 55. Minute reagieren. Und auch nachdem Rodrigo Ribeiro keine zehn Minuten später für die erneute Führung der Augsburger gesorgt hatte, schaffte der Meister den Ausgleich. Nathaniel Brown verhinderte mit seinem Tor in der 80. Minute eine zweite Meisterschaftsniederlage in Folge der Bayern in Augsburg. Für den Sprung an die Tabellenspitze reichte das Remis allerdings nicht.

Miro Muheim kam für Hamburg nach überstandener Muskelverletzung zum ersten Saisoneinsatz und wurde gleich zum Matchwinner beim 3:2-Auswärtserfolg gegen Hoffenheim. Der Schweizer Nationalspieler wurde kurz vor der Pause für den verletzten Nicolai Remberg im defensiven Mittelfeld eingewechselt. Zum 2:2 des Nigerianers Terem Moffi in der 83. Minute lieferte Muheim den letzten Pass, bevor er in der Nachspielzeit mit einem Schuss von der Strafraumgrenze für das 3:2 sorgte. Für den eigentlichen Aussenverteidiger war es im 30. Bundesligaspiel der erste Treffer.

Einen ersten Erfolg in der Bundesliga gab es für den Thuner Meistertrainer Mauro Lustrinelli, der Union Berlin mit Kastriot Imeri und Michel Aebischer zum 1:0-Heimsieg gegen Aufsteiger Elversberg führte. Der in der zweiten Halbzeit für Imeri eingewechselte Türke Livan Burcu schoss den goldenen Treffer in der 81. Minute. Keine Punkte gab es für Urs Fischer. Der Mainzer Coach unterlag mit seinem Team daheim Leverkusen mit 3:4, nachdem die Gastgeber zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand wettgemacht hatten.

Für den früheren YB-Trainer Adi Hütter setzte es mit Eintracht Frankfurt ein brutales 0:6 in Leipzig ab. Schon nach 46 Sekunden gingen die Gastgeber durch Ezechiel Banzuzi in Führung. Für die weiteren drei Tore in der ersten Halbzeit war der von Milan ausgeliehene Christopher Nkunku verantwortlich. Antonio Nusa und Tidiam Gomis trafen nach der Pause. (sda)

18:08 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Zeki Amdouni trifft auch für Burnley

Zeki Amdouni trifft nach der erfolgreichen Länderspielpause mit drei Toren für die Schweiz auch bei seinem ersten Einsatz für den englischen Zweitligisten Burnley. Der Genfer Stürmer erzielt beim 4:0 in Watford in der 19. Minute das 2:0.

Der nach einer guten Stunde angeschlagen ausgewechselte Amdouni hat in den letzten fünf Wochen mit Nationalteam und Klub sechs Tore erzielt. (sda)

17:20 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Jungstar Seixas gewinnt erstmals die Lombardei-Rundfahrt

Der eben erst 20-jährig gewordene Franzose Paul Seixas feiert an der Lombardei-Rundfahrt seinen grössten Erfolg und gewinnt in Como solo das letzte Radsport-Monument des Jahres.

In Abwesenheit des Dominators Tadej Pogacar, der den Herbstklassiker in Norditalien zuletzt fünfmal in Folge gewonnen hatte, triumphierte Seixas 48 Sekunden vor dem Spanier Enric Mas. Er ist der jüngste Sieger in der Geschichte der Lombardei-Rundfahrt. (sda)

17:20 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Verstappen sichert sich zum 50. Mal die Pole-Position

Nach seinem Sieg im Sprint am Samstagmittag sichert sich Max Verstappen für den GP von Singapur am Sonntag die Pole-Position. Der Red-Bull-Pilot setzt sich im Qualifying um 0,054 Sekunden gegen Charles Leclerc durch.

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Für den Niederländer ist es die 50. Pole-Position der Karriere. Sechs Tage nach seinem ersten Saisonsieg, dem Triumph im Grand Prix von Bahrain, dürfte Verstappen in Singapur nun abermals gute Chancen auf den Sieg haben. Und das in seinem 250. Grand Prix.

In der 2. Reihe, hinter Verstappen und Leclerc, startet Lewis Hamilton, der das Qualifying als Dritter beendete. WM-Leader Kimi Antonelli, der aktuell noch 89 Punkte Vorsprung auf George Russell hat, startet von Position vier.

Antonellis Teamkollege bei Mercedes und erster Verfolger Russell muss wegen eines Motorwechsels als Letzter in den GP starten - im Qualifying wäre er Sechster geworden.

Im Audi schied Nico Hülkenberg, der im Sprint am Samstagmittag als Siebter zwei Punkte holte, als Elfter im Q2 aus. Gabriel Bortoleto wird vier Plätze hinter dem Deutschen starten. Den Sprint hatte er in der achten Runde noch aufgeben müssen, nachdem Alexander Albon ihm ins Heck gefahren war.

Der Grand Prix von Singapur startet am Sonntag um 14.00 Uhr Schweizer Zeit. (sda)

13:40 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Marc Marquez gewinnt den Sprint und ist neuer WM-Leader

Der Sieg im Sprintrennen des Grand Prix von Indonesien geht an Marc Marquez. Der siebenfache Weltmeister übernimmt damit die Führung in der WM-Wertung von seinem spanischen Landsmann Jorge Martin.

Marquez setzte sich auf dem Mandalika International Street Circuit auf der Insel Lombok vor dem Japaner Ai Ogura auf Aprilia und seinem Ducati-Markenkollegen Fabio Di Giannantonio aus Italien durch. Im 4. Rang landete Jorge Martin, der die Kurzentscheidung zwischenzeitlich angeführt hatte, in der zweiten Rennhälfte jedoch sichtlich Probleme mit seiner Aprilia-Maschine bekundete. Der WM-Dritte Marco Bezzecchi und der erstmals aus der Pole-Position gestartete Raul Fernandez stiessen bereits in der ersten Kurve zusammen und fielen aus.

Mit seinem bereits achten Sprint-Sieg der Saison hat Marc Marquez die Führung in der WM-Wertung an sich gerissen. Vor dem GP am Sonntag weist der 33-Jährige vier Punkte Vorsprung auf Martin aus. (sda)

13:39 Uhr

Samstag, 10. Oktober

BMX: Zoé Claessens erneut auf dem Podest

Nach ihrem Sieg am vergangenen Samstag in Peking hat die BMX-Fahrerin Zoé Claessens ihren zweiten Podestplatz in Folge im Weltcup eingefahren. Die Waadtländerin belegte beim ersten von zwei angesetzten Rennen im chinesischen Chongli den 3. Rang. Der Sieg ging an die Britin Bethany Shriever.

Nadine Aeberhard, die zweite Schweizerin im Final, fuhr auf den 5. Platz. Ihr älterer Bruder Loris beendete den Final der Männer im 8. und letzten Rang. Bester Schweizer war Cédric Butti als Fünfter. (sda)

13:38 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Niederreiter erneut nur Zuschauer

Nino Niederreiter sieht die 1:5-Heimniederlage seiner Winnipeg Jets gegen die Anaheim Ducks von der Tribüne aus. Der Schweizer Stürmer fehlt zum dritten Mal in Folge überzählig.

Nachdem er in den ersten beiden Spielen der neuen Saison jeweils in der vierten Linie zum Einsatz gekommen war, stand Niederreiter zuletzt bereits bei den Siegen über Pittsburgh und Colorado nicht im Kader der Jets.

Das einzige Tor für das unterlegene Heimteam erzielte Kyle Connor Mitte des letzten Drittels. Der bereits sechste Treffer des 29-jährigen Amerikaners zum 1:3 war jedoch nur ein kurzes Aufbäumen.

Inwiefern die deutliche Niederlage dem 34-jährigen Niederreiter persönlich in die Karten spielt, wird sich zeigen. Die nächste Partie bestreitet Winnipeg, das zuletzt drei Siege aneinandergereiht hatte, in der Nacht auf Mittwoch gegen die Minnesota Wild. (sda)

13:35 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Dortmund verspielt spät den Heimsieg

Borussia Dortmund muss die ersten Punktverluste in der laufenden Bundesliga-Saison hinnehmen. Der Leader mit dem Schweizer Nationalgoalie Gregor Kobel verspielt beim 2:2 daheim gegen Bremen in der Schlussphase einen 2:0-Vorsprung.

Ausgerechnet Niclas Füllkrug, der frühere Dortmunder Stürmer, traf in der 92. Minute zum 2:2 und beendete die perfekte Startserie des BVB, der am Samstag von Bayern München oder am Sonntag vom SC Freiburg als Tabellenführer abgelöst werden könnte.

Für Dortmund war das Remis ärgerlich. Der Schwede Daniel Svensson in der 80. Minute nach einem Konter und Verteidiger Nico Schlotterbeck fünf Minuten später nach einem Eckball per Kopf hatten die Gastgeber mit zwei Toren in Führung geschossen. Der Niederländer Ludovit Reis mit einer schönen Einzelaktion (88.) und Füllkrug durch einen Kopfball am gegnerischen Elfmeterpunkt sorgten noch für das Remis. (sda)

13:33 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Eishockey: Kloten mit Lebenszeichen, SCL Tigers weiter im Hoch

Kloten zeigte beim 4:1-Sieg in Davos Moral, nachdem es bereits nach 161 Sekunden in Rückstand geraten war. Der Ausgleich gelang postwendend, und danach enttäuschte der HCD auf der ganze Linie. Kloten verhinderte damit die achte Niederlage in Folge und behält als Schlusslicht den Kontakt zum Mittelfeld. Bereits in seiner überragenden letzten Saison hatte Davos zwei von nur acht Partien der Qualifikation ohne Punktgewinn gegen die Zürcher Unterländer verloren. Einziger Wermutstropfen: Mit Noah Delémont schied nach einem korrekten Check ein weiterer Spieler verletzt aus. Dafür kehrte der Schwede Pontus Aberg ins Lineup zurück.

Die SCL Tigers bleiben die positive Überraschung dieses Saisonstarts. Das Team des Schweizer Cheftrainers Thierry Paterlini feierte gegen die Rapperswil-Jona Lakers den sechsten Sieg im zehnten Spiel. Dario Allenspach und Julian Schmutz sorgten im Mitteldrittel für die Differenz. Ein Matchwinner war auch Luca Boltshauser, der für seinen ersten Shutout stattliche 34 Schüsse abwehrte. Bemerkenswert ist das 3:0 der Emmentaler auch deshalb, weil sie in der letzten Saison gegen die Lakers in den vier Partien keinen Punkt holten. Sie gewannen zum vierten Mal in Folge und sind wieder Tabellenzweiter.

Knapp zwei Minuten fehlten, und die Siegserie der ZSC Lions wäre gerissen. Goalie Robin Zumbühl, der seinen Vertrag um zwei Jahre bis 2029 verlängert hat, stand bereits nicht mehr vor dem Tor der Zürcher. Dann nahm Mikko Lehtonen Mass und traf in Lugano zum 2:2. In der Verlängerung sorgte dann Dean Kukan nach 95 Sekunden für das entscheidende 3:2. Speziell: Sieben der neun Spiele gewannen die Lions nach 60 Minuten - und die beiden Male, als sie in die Overtime mussten, traf der nicht unbedingt als Torschütze vom Dienst bekannte Kukan. Am Samstag ist es ausgerechnet der Meister Fribourg-Gottéron, der den ZSC am zehnten Sieg hindern könnte. Aktuell teilen sich die Zürcher den Startrekord der National League mit Servette (2012) und Davos (2025).

Der SC Bern stoppte mit einem 4:2-Sieg gegen Biel einen Negativtrend. Nach vier Niederlagen in Folge traf der Schwede Emil Bemström knapp drei Minuten vor Schluss zum 3:2, Tristan Scherwey machte mit einem Treffer ins leere Tor alles klar. Das 1:0 hatte Nils Rhyn mit dem ersten Tor in seinem 69. NL-Spiel erzielt. Der SCB verhinderte damit den Fall auf den zweitletzten Platz, den stattdessen nun Biel innehat. (sda)

13:31 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Stade Lausanne-Ouchy distanziert Winterthur

Stade Lausanne-Ouchy baut seine Tabellenführung in der 10. Runde der Challenge League aus. Die Waadtländer gewinnen in Rapperwil und profitieren von der Niederlage von Winterthur.

Winterthur verlor zum ersten Mal seit Ende Juli. Beim vom Ex-Trainer Bruno Berner gecoachten Neuchâtel Xamax unterlag der Absteiger aus der Super League mit 0:3. Die effizienten Gastgeber trafen durch Nikola Gjorgjev, Michaël Facchinetti und Léo Seydoux.

Der Rückstand des FCW auf Stade Lausanne-Ouchy beträgt nun sechs Punkte. Der Leader feierte bei Rapperswil-Jona mit 3:0 den siebten Sieg im zehnten Spiel. Als einziges Team der Swiss Football League ist SLO in dieser Saison noch ungeschlagen.

Nyon gelang am Freitagabend der erste Saisonerfolg. Das Schlusslicht gewann daheim gegen den FC Aarau mit 2:1. Ein unhaltbar abgelenkter Schuss von Lucas Ribeiro und ein Konter von Shahin Edougué brachten die Waadtländer Tore nach der Pause. Aarau, das erst in der Nachspielzeit zum 1:2 traf, liegt nun zwölf Punkte hinter Stade Lausanne-Ouchy und auch schon sieben Zähler hinter dem zweitplatzierten Yverdon, der bei Etoile Carouge dank Toren von Neuzugang und Ex-FCZler Jonathan Okita 1:0 sowie Bastien Toma 2:0 gewann. (sda)

13:27 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Cristiano Ronaldo trifft und wird gefeiert

Ein Tor und grosse Unterstützung der Fans: Sein erstes Spiel nach der dramatischen Flucht von der portugiesischen Nationalmannschaft verlief ganz nach dem Geschmack von Cristiano Ronaldo.

Der 41-Jährige schoss beim 3:0-Sieg von Al-Nassr in der saudi-arabischen Liga gegen Al Draih nicht nur den Führungstreffer. Der zuletzt viel gescholtene Superstar wurde vor dem Anpfiff auch mit einem riesigen Fanbanner geehrt.

«GREATNESS IS EARNED» (Grossartigkeit ist verdient) stand dort in englischer Sprache und in Grossbuchstaben geschrieben. Darunter war Ronaldos Marketing-Kürzel «CR7» hinzugefügt.

Womöglich davon beflügelt drehte Ronaldo gleich auf, in der 23. Minute schoss er sein Team zur 1:0-Führung. Es war ein Abstaubertor, nach einem Schuss des früheren Bayern-Spielers Kingsley Coman. (sda)

13:26 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Leandro Hausheer fehlt Kloten monatelang

Der EHC Kloten muss fünf bis sechs Monate auf Leandro Hausheer verzichten. Der 23-jährige Verteidiger musste sich diese Woche an der Schulter operieren lassen, teilte der Zürcher Klub mit. (sda)

13:24 Uhr

Samstag, 10. Oktober

Vincenzo Montella nicht mehr türkischer Nationaltrainer

Dem türkischen Nationaltrainer Vincenzo Montella kostet der schwache Start in die Nations League den Job. Der Fussballverband gibt die Trennung vom Italiener am Freitag bekannt.

Seit September 2023 trainierte Montella die Türkei. Der 52-Jährige führte das Team in die höchste Liga der Nations League, in die Viertelfinals der Europameisterschaft 2024 und über die Playoffs zur dritten WM-Teilnahme.

In den letzten paar Monaten enttäuschte die hoch eingeschätzte Mannschaft um Hakan Calhanoglu, Arda Güler und Kenan Yildiz aber fast durchgehend. Bei der WM in diesem Sommer stand das Vorrunden-Out schon nach zwei Partien fest, die gegen Australien und Paraguay verloren gingen. In der Nations League gab es in den vergangenen zwei Wochen Niederlagen gegen Frankreich, Belgien und zweimal gegen Italien.

Der Nachfolger von Montella steht noch nicht fest. Als heisser Kandidat gilt der frühere türkische Internationale Arda Turan, der aktuell Schachtar Donezk trainiert. (sda)

14:16 Uhr

Freitag, 9. Oktober

Tennis: Zverev nähert sich Nummer 1

Alexander Zverev nähert sich dem Vorstoss an die Spitze der Weltrangliste weiter an. Der 29-jährige Deutsche besiegt zum Auftakt des Masters-1000-Turniers in Schanghai den Lokalmatador Wu Yibing nach einer Schrecksekunde 6:4, 7:6 (7:4).

Zverev, der derzeit noch auf Weltranglistenplatz 2 steht, knickte beim Stand von 5:5 im zweiten Satz mit dem linken Fuss um. Nach kurzer Pause ging es für den diesjährigen French-Open- und US-Open-Sieger aber weiter.

Unabhängig vom weiteren Turnierverlauf wird Zverev den aktuellen Weltranglistenersten Jannik Sinner in den kommenden Wochen überholen. Der Italiener hat seine Saison wegen anhaltender Knieprobleme vorzeitig beendet und wird seine üppige Ausbeute aus der Vorsaison im Endspurt nicht verteidigen können.

Theoretisch könnten Carlos Alcaraz und Ben Shelton bis Jahresende noch an Zverev vorbeiziehen. Dafür müsste Alcaraz oder Shelton aber nicht nur alle Turniere gewinnen, sondern sich auch noch für zusätzliche kleine Turniere melden. Erreicht Zverev in Schanghai die Halbfinals, ist auch dieses unwahrscheinliche Szenario erledigt. (sda/dpa)

14:15 Uhr

Freitag, 9. Oktober

Basketball: Neuer Natitrainer für Frauen

Stéphane Leite wird Trainer des Schweizer Basketball-Nationalteams der Frauen. Der 38-jährige Franzose folgt auf seinen Landsmann François Gomez, dessen Amtszeit im September endete.

Leite trainiert seit 2022 den französischen Erstligisten Charnay Basket. Sein Vertrag bei Swiss Basketball läuft bis 2030.

Im November startet das Team mit der Vorqualifikation für die EM 2029. Die Schweiz trifft in der Gruppe A auf Island, Irland und Aserbaidschan. Das Ziel ist die Qualifikation für die Endrunde. (sda)

11:52 Uhr

Freitag, 9.Oktober

Kunstturner Marco Pfyl hört auf

Der Kunstturner Marco Pfyl beendet seine Karriere im Spitzensport. Als Grund gibt der 28-jährige Schwyzer körperliche Beschwerden an.

Nachdem er sich 2025 in seinen Spezialgeräten Reck und Barren nochmals für die WM qualifiziert hatte, musste er im Verlauf der aktuellen Saison wegen Schulter- und Rückenprobleme mehrmals aussetzen. «Ich musste akzeptieren, dass mein Körper die Belastungen nicht mehr so mitmacht, wie es für den Spitzensport nötig wäre», lässt sich Pfyl in einer vom Verband versandten Mitteilung zitieren.

Zu Pfyls Höhepunkten der Karriere gehörten die Auftritte an der Heim-EM 2021 in Basel. Ausserdem belegte er im Jahr darauf, an der EM in München, mit der Mannschaft Platz 4. (sda)

07:07 Uhr

Freitag, 9. Oktober

Roman Josi leitet Sieg ein

Die Nashville Predators gewinnen gegen die Montreal Canadiens nach 0:2-Rückstand mit 5:2. Roman Josi steuert dabei zwei Assists bei.

Der 36-jährige Verteidiger stand am Ursprung des Game-Winning-Goals: In der 57. Minute wurde sein Schuss von der blauen Linie noch entscheidend abgefälscht. Wenig später gab er den Assist zum letzten der fünf Tore, die Nashville in Montreal in Serie erzielte. Josi war mit fast 28 Minuten der klar am längsten eingesetzte Spieler. Der Schweizer hat in jedem der bisher vier Spiele mindestens einen Skorerpunkt erzielt.

Siege gab es auch für die Verteidiger Janis Moser und Lian Bichsel: Moser und die Tampa Bay Lightning gewannen gegen die Minnesota Wild 3:2, Bichsel und die Dallas Stars feierten beim 4:0 gegen die Buffalo Sabres sogar ein Shutout.

Eine Niederlage, die dritte in Folge, setzte es für Pius Suter und die St. Louis Blues. Das Team mit dem in der vierten Linie eingesetzten Stürmer verlor gegen die San Jose Sharks 2:3 nach Verlängerung. (sda)

22:40 Uhr

Donnerstag, 8. Oktober

Gottéron schlägt Ajoie klar

13:24 Uhr

Donnerstag, 8. Oktober

Waldner tritt als Renndirektor zurück

Markus Waldner fungiert nicht mehr länger als FIS-Chef-Renndirektor Ski alpin der Männer. Wie der Internationale Ski- und Snowboard-Verband mitteilt, legt der Südtiroler nach zwölf Jahren sein Amt auf eigenen Wunsch per sofort nieder.

«Das ist kein Entscheid, den ich auf die leichte Schulter nehme», wird Waldner auf der Website der FIS zitiert. Die Verantwortung für Ski alpin auf höchstem Niveau zu tragen, sei ein Privileg, aber auch eine Position, die mit unglaublich viel Druck verbunden sei. «Im Laufe der Jahre, während sich die FIS und der Sport verändert haben und gewachsen sind, hat sich dieser Druck so stark angestaut, dass ich heute das Gefühl habe, nicht mehr die Energie und die Einstellung zu haben, um eine weitere komplette Saison so zu absolvieren, wie ich es mir gewünscht hätte», so Waldner.

Wie die FIS mitteilt, ist die Suche nach einem Nachfolger bereits im Gang. Während des ersten Teils der Weltcup-Saison beaufsichtigt Peter Gerdol, Chef-Renndirektor der Frauen, die Wettkämpfe beider Geschlechter. Waldner, der die Übergangsphase unterstützt, soll künftig eine neue Aufgabe innerhalb der FIS übernehmen. (sda)

11:29 Uhr

Donnerstag, 8. Oktober

Balestra zum SC Bern - Connor Carrick schliesst sich Lausanne an

Nic Balestra wechselt per sofort vom EV Zug zum SC Bern. Wie die beiden Vereine bekannt gaben, wird der ursprünglich auf nächste Saison vereinbarte Wechsel des 21-jährigen Verteidigers vorgezogen. Beim SCB erhält der ehemalige Junioren-Internationale einen bis zum Ende der Saison 2029/30 gültigen Vertrag.

Der Lausanne HC verpflichtet den amerikanischen Verteidiger Connor Carrick. Der 32-Jährige erhält bei den Waadtländern einen bis Heiligabend gültigen Vertrag mit der Option auf eine Verlängerung. In der vergangenen Saison lief Carrick für Lugano auf, wo sein Vertrag im April vorzeitig aufgelöst wurde. (sda)

11:02 Uhr

Donnerstag, 8. Oktober

Jets gewinnen erneut ohne Niederreiter

Die Winnipeg Jets befinden sich zu Beginn der neuen NHL-Saison im Hoch und fügen den Colorado Avalanche mit 3:2 die erste Niederlage zu. Der Schweizer Stürmer Nino Niederreiter fehlt erneut überzählig.

Nach der Auftaktniederlage in der Overtime gegen die Boston Bruins landeten die Jets den dritten Sieg in Serie. Alle diese Partien gewannen sie mit 3:2. Die Entscheidung gegen den Halbfinalisten der letzten Playoffs führte das Heimteam eine Minute vor dem Ende herbei. Kyle Connor avancierte mit seinem zweiten persönlichen Treffer des Abends und seinem bereits fünften Tor in der laufenden Spielzeit zum Matchwinner. Für Colorado war es nach zwei Siegen zum Auftakt die erste Niederlage in der noch jungen Saison.

Wie schon zuletzt beim Sieg gegen die Pittsburgh Penguins war Nino Niederreiter bei den Jets überzählig. (sda)

22:52 Uhr

Mittwoch, 7. Oktober

Lugano schlägt Lausanne auswärt 5:2

22:45 Uhr

Mittwoch, 7. Oktober

Ramon Vega will erneut Fifa-Präsident werden

Der ehemalige Schweizer Internationale Ramon Vega gibt seine Kandidatur für das Amt des Fifa-Präsidenten bekannt. Er will gegen den Amtsinhaber Gianni Infantino antreten.

Der 55-jährige Vega hatte bereits mehrfach sein Interesse an der Fifa-Präsidentschaft bekundet, zuletzt für das Jahr 2022. Das erforderliche Nominierungsverfahren, das die Zustimmung von mindestens fünf der 211 Mitgliedsverbände voraussetzt, hat er jedoch noch nicht abgeschlossen.

«Die Situation hat sich seither deutlich weiter entwickelt», sagte Vega gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und fügte hinzu, die Verbände seien «viel offener für Veränderungen» als bei seinen vorherigen Kandidaturen. (sda/afp)

20:15 Uhr

Mittwoch, 7. Oktober

Lindsey Vonn überraschend für US-Team nominiert

Ski-Superstar Lindsey Vonn ist vom US-Verband überraschend für den A-Kader der anstehenden Saison nominiert worden. Das teilte das Team, das Vonn als eine von 17 Athletinnen und Athleten ins A-Team berief, via Instagram mit. Die Saison beginnt Ende Oktober in Sölden.

Ein schnelles Comeback von Vonn ist aber nahezu ausgeschlossen, da die 41-Jährige noch immer an den Folgen ihres Sturzes bei der Olympia-Abfahrt im Februar dieses Jahres laboriert. Ende April hatte Vonn selbst verkündet, dass vor der Saison 2027/28 nichts passieren werde. (dpa)

15:43 Uhr

Mittwoch, 7. Oktober

Marlen Reusser verteidigt auch EM-Gold

Marlen Reusser gewinnt zum bereits fünften Mal EM-Gold im Zeitfahren. Wie im Vorjahr verteidigt die 35-jährige Bernerin in Slowenien den kontinentalen Titel im Trikot der Weltmeisterin.

Reusser triumphierte in Sencur auf einer Strecke von 22 km, die in der Mitte einen grösseren Anstieg beinhaltete, mit 23 Sekunden Vorsprung vor der Niederländerin Demi Vollering. Bronze ging an die Französin Juliette Berthet (1:10 Minuten zurück). (sda)

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14:30 Uhr

Mittwoch, 7. Oktober

Tigers für den Rest der Saison wohl ohne Lapinskis

Oskars Lapinskis steht den SCL Tigers in der laufenden Saison voraussichtlich nicht mehr zur Verfügung. Der Lette fällt wegen einer Ellbogen-Verletzung lange aus.

Die Verletzung hat der 24-jährige Lette gemäss einer Meldung auf der Homepage des Vereins am letzten Samstag beim 6:2-Heimsieg der Tigers gegen Kloten erlitten. Weitere Untersuchungen haben nun die Schwere der Havarie deutlich gemacht. Die nötig gewordene Operation hat Lapinskis am Dienstag vornehmen lassen. (sda)

11:50 Uhr

Mittwoch, 7. Oktober

Goggia und Brignone nicht in Sölden

Federica Brignone und Sofia Goggia verpassen den Auftakt in den Weltcup-Winter. Das Duo muss auf den Start im Riesenslalom in Sölden verzichten. Das am Samstag, 24. Oktober, stattfindende Rennen kommt für die beiden Italienerinnen noch zu früh.

Brignone hatte sich Ende August einem erneuten Eingriff an ihrem im Frühling letzten Jahres schwer verletzten linken Bein unterzogen. Wie die Doppel-Olympiasiegerin am Wochenende bei einem Medientermin bekannt gab, steht der laufende Monat noch im Zeichen der Regeneration. Neben Sölden wird sie auch die Nordamerika-Tournee Ende November und Anfang Dezember auslassen.

Goggia laborierte seit der Vorbereitung in Argentinien an zwei Viruserkrankungen. Sie habe an Müdigkeit und Erschöpfung gelitten, selbst das Treppensteigen habe Probleme bereitet, so Goggia. Die akute Phase der Erkrankung sei mittlerweile vorbei. Rennmässig Ski zu fahren sei derzeit aber noch nicht möglich. (sda)

08:05 Uhr

Mittwoch, 7. Oktober

Bittere Premiere für die Devils

Die New Jersey Devils beziehen in der NHL ihre zweite Niederlage in Folge. Das Team mit dem Schweizer Trio Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler verliert im heimischen Stadion gegen die Utah Mammoth 3:5.

Zweimal vermochten die Devils durch Luke Evangelistas einen Rückstand auszugleichen. Bei Evangelistas zweitem Tor war Meier Assistent. Es war nicht nur der erste Skorerpunkt für den Appenzeller in dieser Meisterschaft, sondern für die gesamte Schweizer Fraktion bei den Devils.

Den vorentscheidenden Unterschied auf dem Weg zum dritten Sieg in der vierten Partie der noch jungen Saison bewerkstelligten die Mammoth in der zweiten Hälfte des zweiten Drittels, in der sie von 2:2 auf 4:2 stellten. Aufseiten der Gäste tat sich wiederum der Amerikaner Nick Schmaltz hervor. Der Center war Torschütze und zweifacher Vorbereiter.

Niederlagen setzte es in der Nacht auf Mittwoch auch für die weiteren zwei im Einsatz gestandenen Schweizer ab. Roman Josi musste sich mit den Nashville Predators auswärts gegen die Toronto Maple Leafs 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben. Zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Predators noch 3:0 geführt. Josi war beim 1:0 des Kanadiers Steven Stamkos, der auch das vierte Tor erzielte, einer der Vorbereiter.

Pius Suter schliesslich musste mit den St. Louis Blues in Chicago als Verlierer vom Eis. Die Equipe mit dem Zürcher unterlag den Blackhawks 2:4, die im vierten Spiel zum ersten Sieg kamen. (sda)

22:50 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Kane wird zum Rekordspieler, Merino erlöst Spanien

Die englische Nationalmannschaft hat in der Nations League einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen Tschechien gefeiert. Angeführt von einem überragenden Harry Kane liessen die «Three Lions» den Gästen keine Chance. Ein Eigentor von Vladimir Coufal nach einer knappen halben Stunde (27.) ebnete den Engländern den Weg.

Noch vor der Pause baute Bayern-Stürmer Kane die Führung nach Vorarbeit von Morgan Rogers auf 2:0 aus (40.). In der zweiten Halbzeit drückte England weiter aufs Tempo. Nachdem Kane zunächst mit einem Distanzschuss nur die Latte getroffen hatte (54.), machte er es kurz darauf besser: Nach einem Eckball von Lewis Hall schraubte er sich in die Höhe und nickte zum 3:0-Endstand ein (57.).

Spanien bleibt ungeschlagen – dank Joker Merino

Die spanische Nationalmannschaft bleibt das Mass aller Dinge im internationalen Fussball. Auch im 42. Spiel in Serie blieb der Weltmeister ungeschlagen – und das trotz eines harten Stücks Arbeit gegen Kroatien. Zunächst sah es so aus, als könnten die Kroaten die historische Serie der Spanier durchbrechen. Ivan Perisic brachte die Gastgeber in der 17. Minute in Führung. Die Spanier, die zur Pause Mikel Merino für Alejandro Baena brachten (46.), fanden in der zweiten Hälfte jedoch die passende Antwort. Joker Merino stand nach einer Stunde goldrichtig, als er einen verunglückten Klärungsversuch von Josip Stanisic nach Vorarbeit von Dani Olmo zum 1:1 verwertete (61.).

Die Kroaten schwächten sich in der Folge selbst: Torschütze Perisic sah in der 80. Minute wegen eines Fouls an Marc Cucurella die Gelb-Rote Karte. Diese Überzahl wussten die Spanier spät zu nutzen: Erneut war es Merino, der nach einer Flanke von Martin Zubimendi aus der Drehung zum viel umjubelten 2:1-Siegtreffer für «La Roja» traf (88.). (sda)

22:02 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Ronaldo will im Nationalteam weiterspielen

Das lange Statement von Cristiano Ronaldo hat es in sich. Dem Nationaltrainer wirft der Superstar Wortbruch vor. Für die Nationalmannschaft will er aber weiter zur Verfügung stehen.

«Ich beschloss, das Trainingslager zu verlassen, ohne auf einen weiteren Wortbruch zu warten. Für mich ist die Wahrheit nach wie vor das Wichtigste in der Beziehung zwischen Menschen», schrieb Ronaldo und erläuterte die Geschehnisse rund um seine abrupte Abreise in der vergangenen Woche.

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16:10 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

102. ATP-Turniersieg für Novak Djokovic

Novak Djokovic gelingt der erste Turniersieg seit elf Monaten. Die serbische Weltnummer 11 setzt sich beim ATP-500-Turnier in Peking im Final gegen den Australier Alex de Minaur (ATP 9) durch.

Djokovics Gegner de Minaur musste zu Beginn des zweiten Satzes wegen einer Beinverletzung aufgeben. Zuvor im ersten Durchgang hatten sich die zwei Spieler einen Match auf Augenhöhe geliefert - mit dem besseren Ende für den 24-fachen Grand-Slam-Sieger, der das Tiebreak mit 7:3 zu seinen Gunsten entschied.

Mit seinem 102. ATP-Turniersieg, dem siebten in Peking und dem ersten seit November 2025 in Athen, schloss der 39-jährige Djokovic bis auf einen Titel zu Roger Federer auf. Erster in dieser Liste ist der Amerikaner Jimmy Connors mit 109 Turniersiegen.

In Peking, wo er einzig 2008 an den Olympischen Spielen eine Niederlage einstecken musste, gelangen Djokovic erstmals seit dem Masters 2023 wieder Siege gegen drei Top-10-Spieler in Serie (Alexander Zverev, Daniil Medwedew und de Minaur). Zudem ist der Serbe der älteste Spieler, der ein ATP-Turnier gewinnt, seit Ken Rosewall. Der Australier war 1977 bei seinem Triumph in Hongkong 43-jährig. (sda/afp)

15:13 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Shiffrin nimmt Fokus weg vom Slalom

Mikaela Shiffrin richtet sich in der Saison 2026/27 neu aus. Wie die US-Amerikanerin am Dienstag in einem Video bekannt gab, legt sie ihre Schwerpunkte künftig verstärkt auf den Riesenslalom und den Super-G. Dafür will die 31-Jährige das Slalom-Pensum deutlich reduzieren.

Sie plane, die ersten Slaloms des Winters in Levi und Gurgl auszulassen, erklärte die Rekord-Weltcupsiegerin. Ein kompletter Abschied vom Slalom sei dies jedoch nicht. Shiffrins Saison im Stangenwald beginnt voraussichtlich Ende November am Heimweltcup in Killington.

Shiffrin bezeichnet den kommenden Winter mit der WM in Crans-Montana im Februar als «Saison der Erkundung». Nach 16 Jahren im Weltcup wolle sie mehr Freiraum für Erholung schaffen und nach ihren eigenen Bedürfnissen fahren: «Ich versuche etwas Neues, um mich als Rennfahrerin weiterzuentwickeln. Die Freude lag für mich nie nur an Medaillen oder Rekorden.» (sda)

13:17 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Alcaraz feiert ersten Titel seit Februar

Carlos Alcaraz verteidigt beim ATP-500-Turnier in Tokio seinen Titel. Im Final setzt sich der Spanier mit 7:6 (7:4), 6:4 gegen Jiri Lehecka durch. Der Sieg über den Tschechen beschert der Weltnummer 3 den ersten Titel seit seiner Rückkehr nach einer Verletzungspause Ende August am US Open.

Den letzten Turniersieg feierte der 23-jährige Alcaraz beim ATP-500-Turnier in Doha Mitte Februar. In Tokio bestritt er nun seinen ersten Final seit April, als er in Monte Carlo beim Masters-1000-Turnier Jannik Sinner unterlag. In der darauffolgenden Woche hatte sich Alcaraz am rechten Handgelenk verletzt, was den Beginn seiner über viermonatigen Pause darstellte. (sda/afp)

13:01 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Marco Schwarz fährt nur noch punktuell Slalom

Marco Schwarz wird den Slalom «ausklingen lassen» und sich bereits in der kommenden Weltcup-Saison auf Riesenslalom, Super-G und ausgewählte Abfahrten konzentrieren.

Das gab der 31-jährige Österreicher am Dienstag an einem Medientermin in Wien bekannt. «Es war eine der härtesten Entscheidungen, die ich bis jetzt hatte. Aber mit dem ganzen Drumherum, den Planungen und dem FIS-Kalender lässt sich das nicht mehr vereinbaren.»

Er werde aber ab und zu weiterhin Slalom trainieren. Nach den Weltmeisterschaften in Crans-Montana ist es auch möglich, dass er ausgewählte Slaloms im Weltcup bestreitet. «Wenn es Sinn macht, es keine zusätzliche Belastung ist und ich keinem einen Platz wegnehme», so Schwarz. Auch ein Antreten beim Weltcupfinal ist möglich. (sda/apa)

11:44 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Spiel der Schweizerinnen vorgezogen

Das Barrage-Hinspiel in der WM-Qualifikation des Schweizer Frauen-Nationalteams am Freitag gegen Israel wird vorverlegt. Anstatt um 18.30 Uhr wird die Partie bereits drei Stunden früher um 15.30 Uhr angepfiffen. Grund für die Spielverschiebung sei ein Wunsch des israelischen Verbands gewesen, wie der SFV mitteilt. Austragungsort für das Hinspiel ist das ungarische Mezökövesd. (sda)

11:02 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Jannik Sinner muss Saison beenden

Jannik Sinner muss seine Saison vorzeitig beenden. Wie der Italiener in einem Video in den sozialen Netzwerken mitteilt, muss er sich wegen einer anhaltenden Verletzung im Knie einer Behandlung unterziehen.

Sinner, die Weltnummer 1, hat seit seinem Sieg in Wimbledon Mitte Juli nicht mehr auf der ATP-Tour gespielt und auch das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres, das US Open, verpasst. Zuletzt musste er seine Teilnahme am Masters-1000-Turnier in Schanghai absagen, das am Mittwoch beginnt.

«Die letzten Jahre mit dem Saisonende in Turin haben mir viele schöne Gefühle und Emotionen beschert», sagt Sinner. 2024 und 2025 hatte er die ATP Finals dort gewonnen. «Dieses Jahr wird ganz anders sein. Aber ich muss auch langfristig an meine Karriere denken», so der fünfmalige Grand-Slam-Sieger.

Durch das vorzeitiges Saisonende ist es sehr wahrscheinlich, dass Alexander Zverev erstmals die Nummer 1 im ATP-Ranking übernehmen wird. Sinner kann in den verbleibenden Turnieren seine vielen Punkte aus der erfolgreichen Vorsaison nicht verteidigen. Zverev, der deutlich weniger Zähler zu verlieren hat, wird den Südtiroler deswegen schon bald einholen - unabhängig davon, wie erfolgreich der 29-jährige Deutsche selbst in den kommenden Wochen spielt. Aktuell trennen beide Athleten in der Weltrangliste noch 1280 Punkte. (sda/dpa)

09:11 Uhr

Dienstag, 6. Oktober

Schweizer mit Siegen, aber ohne Skorerpunkte

Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt der NHL kommen die Dallas Stars mit Lian Bichsel gegen die San Jose Sharks zu einem 5:0-Sieg. Der Solothurner Verteidiger blieb wie bereits in den ersten zwei Partien der Saison ohne Skorerpunkte, stand in der Nacht auf Dienstag Schweizer Zeit aber über 19 Minuten auf dem Eis.

Ebenfalls ohne Tor oder Assist blieb Janis Moser beim 4:1-Erfolg der Tampa Bay Lightning gegen die Philadelphia Flyers. Für Tampa ist es der zweite Sieg im dritten Spiel - einzig das erste Spiel der Saison ging mit einem 1:5 gegen die New York Rangers verloren.

Wie die Mannschaften von Bichsel und Moser kamen auch die Winnipeg Jets zu einem Sieg. Gegen die Pittsburgh Penguins setzten sich die Jets 3:2 durch. Zum Siegtor traf Cole Perfetti rund 10 Minuten vor Schluss - neun Sekunden, nachdem Declan Carlile für die Penguins zum 2:2 ausgeglichen hatte.

Nino Niederreiter, der seine 16. Saison in der NHL bestreitet, stand jedoch nicht im Kader für die Partie, sondern war überzählig. In den ersten zwei Spielen der Saison war der Bündner Stürmer ohne Skorerpunkte geblieben. (sda)

22:58 Uhr

Montag, 5. Oktober

Joker Olise erlöst Frankreich: Erster Heimsieg für Zidane

WM-Halbfinalist Frankreich hat dank Bayern Münchens Michael Olise den ersten Heimsieg unter dem neuen Nationaltrainer Zinédine Zidane gefeiert. Der zweimalige Weltmeister gewann im vierten Spiel der Nations League mit 4:1 (0:1) gegen Belgien. Mit dem Sieg in Paris baute Frankreich die Tabellenführung in der Gruppe A1 aus, Belgien rutschte wegen des 3:1 (1:0)-Erfolges von Italien gegen die Türkei auf Rang drei ab.

Zidane, der vom Remis gegen Italien am Freitag nur Kapitän Ousmane Dembelé in der Startelf belassen hatte, wechselte in der zweiten Hälfte seine Stammkräfte ein. Die sorgten dann auch für die Wende nach dem 0:1 zur Halbzeit: Desiré Doué gelang der Ausgleich (77. Minute), Rayan Cherki legte vier Minuten später nach. In der Schlussphase lief dann die Show des Michael Olise, der nach seiner Vorlage zum Führungstreffer mit einem Doppelpack innerhalb von drei Minuten alles klarmachte (88., 90.+1).

Italien erneut Sieger gegen die Türkei

Auch Italiens Trainer Roberto Mancini hatte nach dem ermutigenden Auftritt in Frankreich kräftig durchrotiert und brachte unter anderem Gianluca Scamacca von Beginn an. Der Mittelstürmer bedankte sich mit dem 1:0 in der 26. Minute, als er bei der ersten echten Gelegenheit der Gastgeber per Dropkick die Unterkante der Latte traf, von wo der Ball ins Tor prallte.

Im zweiten Durchgang durften die auf Augenhöhe spielenden Türken nur kurz jubeln: Drei Minuten nach Aral Simsirs Ausgleich (61.) waren die Azzurri dank Riccardo Calafioris Kopfball wieder vorn. Der eingewechselte Pio Esposito stellte die Weichen endgültig auf Sieg für die Gastgeber in Bologna (87.). (dpa)

20:14 Uhr

5. Oktober

Frauen-Nati startet Vorbereitung gegen Israel

Die Frauen-Nati hat den Zusammenzug vor den WM-Playoffs gegen Israel gestartet. Als klare Favoritin ist der Anspruch zu gewinnen hoch. Bei einem Sieg geht es Ende November in der zweiten Runde um das Ticket für die Weltmeisterschaft nächstes Jahr in Brasilien.

16:59 Uhr

Montag, 5. Oktober

Ehemaliger Internationaler Brechbühl gestorben

Der langjährige Aussenverteidiger der Young Boys und 20-fache Schweizer Internationale Jakob Brechbühl stirbt im Alter von 74 Jahren.

Jakob, von allen «Köbi» genannt, prägte die Abwehr von YB in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren. Am 1. Oktober verstarb er nach schwerer Krankheit, wie sein ehemaliger Verein mitteilt.

Der nur 1,68 m grosse Brechbühl war ein rechter Aussenverteidiger mit Offensivdrang, der seine ganze Zeit als Fussballer - von den Junioren bis zu den Profis - bei YB absolvierte. Von 1971 bis 1983 kam er bei den Bernern auf 264 NLA-Spiele, den grössten Erfolg feierte er 1977 mit dem Cupsieg.

In der Schweizer Nationalmannschaft kam Brechbühl, der bei YB Ehrenmitglied war, auf 20 Einsätze. (sda)

16:13 Uhr

Montag, 5. Oktober

Schweizer Volleyballerinnen erstmals für WM qualifiziert

Die Schweizer Volleyballerinnen qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft 2027. Das Turnier mit 32 Teilnehmern wird Ende August bis Anfang September in den USA und Kanada ausgetragen. Es ist das erste Mal überhaupt, dass ein Schweizer Nationalteam bei Männern oder Frauen an der WM vertreten sein wird.

Die Schweiz hat sich über ihre Position in der Weltrangliste qualifiziert. Die 14 bestplatzierten Teams, die dies nicht in der eigentlichen Qualifikation schafften, dürfen so ebenfalls an die WM reisen. Die Schweiz sicherte sich als Weltnummer 30 das letzte Ticket für das Turnier.

«Diese Qualifikation ist eine Bestätigung unseres eingeschlagenen Wegs und soll uns Mut geben, weiter konsequent in den Nachwuchs und den Leistungssport zu investieren», wird Philippe Saxer, CEO von Swiss Volley, in der Mitteilung des Verbands zitiert.

Trainerin Lauren Bertolacci spricht davon, dass eine WM-Qualifikation zu Beginn ihrer Amtszeit 2022 das Ziel gewesen sei. «Wir wussten, dass es ein schwieriger Weg sein würde, und wir wussten, dass es Zeit brauchen würde.»

Die Schweiz wird an der WM der einzige Debütant sein. Die Endrunde besteht aus einer Gruppenphase, bei der die Teams in acht Vierergruppen eingeteilt werden. Die ersten zwei jeder Gruppe stossen in die Achtelfinals vor. (sda)

14:39 Uhr

Montag, 5. Oktober

FC Zürich empfängt YB-Frauen im Cup

Im Schweizer Cup der Frauen kommt es am 24. und 25. Oktober zu den ersten Duellen von Super-League-Teams. Der FC Zürich empfängt im Achtelfinal die YB‑Frauen – damit trifft der Cupsieger von 2025 auf den Finalisten von 2026. Mit Aarau, das den FC Basel empfängt, und Luzern, das gegen Rapperswil-Jona spielt, treffen weitere Equipen aus der höchsten Schweizer Liga aufeinander.

Wieder einmal gegen ein Super-Ligist spielen darf der FC Thun. Das Team, das in der vergangenen Saison abstieg, trifft zuhause auf die Grasshoppers. Servette Chênois, der Cupsieger der vergangenen Saison, hat mit dem FC Wil aus der NLB ein verhältnismässig leichtes Los gezogen. (sda)

13:07 Uhr

Montag, 5. Oktober

Audrey Werro im Final der Sportlerwahl

Der europäische Leichtathletik-Verband hat die drei Finalistinnen für die Wahl «Europas Leichtathletin des Jahres» bekannt gegeben. Nach ihrer sensationellen Saison, die sie ungeschlagen beendete, lag die Nomination der Schweizer 800-m-Läuferin Audrey Werro auf der Hand.

Die Freiburgerin duelliert sich nun mit der Italienerin Nadia Battocletti und der Britin Amy Hunt um den Titel. Battocletti gewann in Birmingham die EM-Titel über 5000 m und 10'000 m. Hunt wiederum erlebte eine spektakuläre Europameisterschaft und gewann vier Goldmedaillen (über 100 m, 200 m, 4x100 m sowie in der Mixed-Staffel über 4x100 m).

Die Siegerin wird am 24. Oktober anlässlich einer Gala in Lausanne ermittelt. Werro gewann bereits im vergangenen Jahr die Nachwuchswertung «Rising Star».

13:00 Uhr

Montag, 5. Oktober

Joshua Fahrni beendet seine Karriere mit 23 Jahren

Joshua Fahrni beendet seine Eishockeykarriere per sofort. Der Stürmer, der erst vor wenigen Monaten für die laufende Spielzeit zu den ZSC Lions wechselte, bat um die Auflösung seines Vertrags, wie der Klub am Montag mitteilte.

Der 23-jährige kam in der laufenden Saison in fünf Spielen der GCK Lions in der Swiss League zum Einsatz. In der vergangenen Saison spielte Fahrni für sie SCL Tigers - verbuchte in seinen 20 Einsätzen aber keinen Punkt.

Der Rücktritt sei ihm alles andere als leichtgefallen, wird Fahrni in der Mitteilung der ZSC Lions zitiert. Aber es sei das Ergebnis absoluter Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. «Um auf diesem Niveau erfolgreich zu sein, braucht es jeden Tag die volle Überzeugung und Motivation. Deshalb habe ich für mich entschieden, einen neuen Weg einzuschlagen.»

11:50 Uhr

Montag, 5. Oktober

Yakin kündigt leichte Rotation im Kader an

Für die letzte Nations-League-Partie der Schweizer Nati gegen Nordmazedonien kündigt Trainer Murat Yakin an, gewisse Änderungen in der Aufstellung vornehmen zu werden. Und vergleicht ein Nati-Juwel mit Xherdan Shaqiri.

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11:07 Uhr

Montag, 5. Oktober

Bencic scheitert in Peking

Belinda Bencic (WTA 12) scheidet beim WTA-1000-Turnier in Peking im Sechzehntelfinal aus. Die Schweizerin verliert gegen die Amerikanerin Ann Li (WTA 30) 4:6, 3:6.

Vor allem der Verlust des ersten Satzes war für Bencic ärgerlich. Denn zunächst holte sie einen 1:4-Rückstand auf, gab beim Stand von 4:5 jedoch zum zweiten Mal ihren Aufschlag ab. Beim Satzball eilte die 29-jährige Schweizerin ans Netz, schlug den Smash aber direkt auf ihre Gegnerin, die mit ihrem Return den Satz für sich entschied.

Im zweiten Satz musste sich die an Nummer 9 gesetzte Bencic beim Stand von 1:2 erneut breaken lassen. Damit konnte die Schweizerin keine der drei Breakmöglichkeiten gegen sich abwehren. Nach diesem Rückschlag fand sie nicht mehr ins Spiel zurück - erspielte sich ihrerseits keine einzige Breakchance mehr.

Für Bencic war es im zweiten Aufeinandertreffen mit Li die zweite Niederlage. Im vergangenen Jahr war sie am US Open ebenfalls in zwei Sätzen an der drei Jahre jüngeren Gegnerin gescheitert. (sda)

10:40 Uhr

Montag, 5. Oktober

Schweizerinnen schiessen sich für die Nati warm

Vor der Nationalmannschaftspause der Frauen-Nati reihten sich am Wochenende für ihre Klubs gleich mehrere Schweizerinnen in die Torschützenliste ein.

Beim historischen 7:0-Sieg im Clasico gegen Real Madrid trifft Nationalspielerin Sdyney Schertenleib aus rund 25 Metern traumhaft. Für die Frauen des FC Barcelona ist es der höchste Sieg im Prestigeduell mit Real Madrid. Damit bleiben sie auch im sechsten Meisterschaftsspiel ohne Punkteverlust.

In Italien trifft Riola Xhemaili für Aufsteiger Como gegen Napoli zum siegbringenden 2:1. Derweil feierte Nati-Verteidigerin Noelle Maritz in England ihr Tordebüt für Aston Villa. Gegen Crystal Palace trifft die 30-Jährige zur 1:0-Führung.

Auch Ana-Maria Crnogorcevic und Svenja Fölmli schossen sich für die Natipause warm. Crnogorcevic trifft an ihrem 36. Geburtstag für Strassburg, Fölmli ist beim 1:1-Unentschieden mit Hoffenheim die erfolgreiche Torschützin. Sie bezwang Nati-Neuling Lourdes Romero im Tor von Nürnberg.

22:54 Uhr

Sonntag, 4. Oktober

Nations League: Deutschland ohne Sieg, Portugal im Viertelfinal

Deutschland bleibt unter Trainer Jürgen Klopp auch im vierten Spiel sieglos. Die DFB-Elf kam in Griechenland trotz klarer Überlegenheit und eines aberkannten Treffers von Jonathan Burkardt nicht über ein 0:0 hinaus und liegt vor den letzten beiden Spielen drei Punkte hinter Griechenland und den punktgleichen Niederlanden.

Portugal sicherte sich mit dem vierten Sieg im vierten Spiel vorzeitig den Viertelfinal-Einzug. Gonçalo Ramos erzielte beim 2:1 gegen Serbien den Siegtreffer, João Cancelo hatte zuvor ausgeglichen.

In der Liga B rettete Österreich beim 1:1 im Kosovo dank Christoph Langs Ausgleich in der 85. Minute einen Punkt. Österreich bleibt ungeschlagen und geht mit drei Punkten Vorsprung in die letzten beiden Spiele.

Das politisch brisante Duell zwischen Irland und Israel in Backa Topola endete 1:1. Überschattet wurde die Partie von einem Eklat an der Medienkonferenz tags zuvor, nachdem ein israelischer Journalist irischen Spielern rassistische Beleidigungen vorgeworfen hatte. (sda)

23:03 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Schottland gewinnt in Nordmazedonien

Schottland wahrt in der Schweizer Nations-League-Gruppe seine Chancen. Die Mannschaft von Trainer Sébastien Pocognoli holt mit einem 2:0-Sieg in Nordmazedonien den ersten Sieg.

Kieron Bowie (7.) und John McGinn vom Penaltypunkt (69.) trafen in Skopje für die Gäste. Die Schotten zogen damit nach Punkten mit den zweitplatzierten Slowenen gleich, die in Luzern gegen die Schweiz ohne Punkte blieben (0:2). (sda)

22:58 Uhr

Samstag, 3. Oktober

ZSC verliert Punkt, gewinnt aber zum achten Mal in Folge

Die ZSC Lions gewinnen zwar auch das achte Saisonspiel in der National League, geben aber erstmals einen Punkt ab. Sie bezwingen Lausanne 3:2 nach Verlängerung.

Den Siegtreffer für die Lions erzielte Verteidiger Dean Kukan 40 Sekunden vor dem Ende der Overtime. Damit fehlt dem ZSC noch ein Sieg, um den Startrekord von Davos und Servette zu egalisieren. Beide Teams hatten im vergangenen Jahr beziehungsweise 2012 ihre ersten neun Partien gewonnen.

Neu den zweiten Tabellenplatz belegen die SCL Tigers, die sich zu Hause gegen Kloten 6:2 durchsetzten. Für die Gäste war es die siebente Niederlage in Serie, damit bleiben sie das Schlusslicht. Das viertklassierte Ambri-Piotta siegte auswärts gegen Fribourg-Gottéron 2:1 und fügte dem Titelverteidiger die erste Heimniederlage in der laufenden Meisterschaft zu.

Die Rapperswil-Jona Lakers gewannen gegen Bern vor heimischem Publikum mit 4:3 nach Verlängerung. Biel bezwang Davos dank einem Tor von Dominic Zwerger 33 Sekunden vor dem Ende mit 4:3. Ambri-Piotta gewann gegen Fribourg-Gottéron mit 2:1. (sda)

22:57 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Kunstturnen: Titelpremiere für Wu und Giubellini

Anny Wu und Matteo Giubellini gewinnen an den Schweizer Meisterschaften der Kunstturner in Winterthur Gold im Mehrkampf. Für beide ist es der erste Mehrkampftitel ihrer Karriere.

Bei den Männern lieferten sich die beiden Aargauer Matteo Giubellini und Florian Langenegger ein lange spannendes Duell. Giubellini konnte jedoch zum Abschluss dank zwei starken Übungen am Boden und Pauschenpferd mit 81,515 Punkten Langenegger auf den zweiten Rang verweisen. Den dritten Platz sicherte sich der Tessiner Mirco Riva.

Im Wettkampf der Frauen ging der Meistertitel ebenfalls in den Kanton Aargau. Mit nur gerade 0,1 Punkten Vorsprung auf die Tessinerin Lena Bickel gewann Anny Wu mit 50,500 Punkten Gold. Rang drei holte sich Julia Weissenhofer.

Mit Kaylia Nemour ist in Winterthur auch eine der aktuell besten Kunstturnerinnen der Welt am Start. Die algerische Olympiasiegerin und Weltmeisterin am Stufenbarren bestritt den Mehrkampf ausser Konkurrenz und erreicht 56,900 Punkte.

Am Sonntag folgen noch die Gerätefinals. (sda)

21:38 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Borgström und Dorthe verlängern bei Fribourg

Fribourg-Gottéron verlängert weitere Verträge mit wichtigen Spielern. Wie der Meister mitteilte, unterschrieb der Finne Henrik Borgström, Topskorer der Meistersaison, für zwei weitere Jahre. Ebenso Jan Dorthe aus dem eigenen Nachwuchs.

Vergangene Woche hatten bereits die Schweden Marcus Sörensen und Jacob de la Rose ihre Verträge bei den Freiburgern verlängert. (sda)

20:45 Uhr

Samstag, 3. Oktober

England deklassiert Kroatien

England nimmt in der Nations League Kurs auf das Final Four. Der WM-Dritte deklassiert Kroatien auswärts gleich mit 7:0.

Harry Kane, Jude Bellingham, Anthony Gordon und Bukayo Saka trafen in Rijeka in der ersten Halbzeit, die aus Sicht der Gäste kaum hätte besser laufen können. Bellingham bereitete zudem drei der sieben Tore vor, Kane und Gordon je einen.

Gordon und Kane, der nach dem Seitenwechsel wie Saka ein weiteres Mal erfolgreich war, reihten sich somit auch im dritten Spiel des Zusammenzugs unter die Torschützen. Für Englands Rekordtorschütze Kane waren es die Tore 88 und 89 für die Three Lions.

Das Spiel im Stadion Rujevica fand vor ungewöhnlicher Kulisse statt. Nach rassistischen Beleidigungen kroatischer Fans im Nations-League-Viertelfinal gegen Frankreich im März 2025 hatte die UEFA eigentlich einen kompletten Zuschauerausschluss verhängt. Allerdings lud der kroatische Verband mehrere tausend Kinder und Jugendliche ein, die das Spiel kostenlos verfolgen durften. Das UEFA-Regelwerk erlaubt eine solche Massnahme ausdrücklich. Auch rund 100 englische Fans waren im Stadion.

Mit dem auf überzeugende Weise errungenen zweiten Auswärtssieg in fünf Tagen hat die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel die Auftaktniederlage gegen Spanien definitiv abgeschüttelt. Gegen den iberischen Weltmeister hatte es im ersten Spiel eine 2:3-Heimniederlage abgesetzt. (sda)

18:31 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Kostner verlässt Ambri-Piotta nach zehn Jahren

Diego Kostner verlässt Ambri-Piotta nach zehn Jahren, Der 34-jährige Italiener mit Schweizer Lizenz löste seinen Vertrag auf und wechselt zum Milano Hockey Club, wie die Leventiner mitteilten. Kostner kam in dieser Saison nur noch in drei Spielen zum Einsatz und passt nicht mehr ins Konzept des verjüngten Teams.

Da wollte der Verein dem verdienten Stürmer keine Steine in den Weg legen. In 432 National-League-Spielen für Ambri verbuchte Kostner 52 Tore und 77 Assists. (sda)

15:56 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Schweizerinnen mit später Wende zum Sieg

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Frauen beendet das Turnier der Women's Euro Hockey Tour in Lahti mit einem Erfolgserlebnis. Die Schweiz bezwingt Tschechien nach Penaltyschiessen 3:2.

Nach den klaren Niederlagen gegen Schweden (0:5) und Gastgeber Finnland (1:4) taten sich die Schweizerinnen, die wie schon im Startspiel ohne die angeschlagene Starstürmerin Alina Müller auskommen mussten, auch am Samstag lange Zeit mit dem Toreschiessen schwer. Nach einem tschechischen Doppelschlag in der 52. und 53. Minute schien die Partie entschieden. Für die Tschechinnen waren es die ersten Treffer an diesem Turnier.

Nationaltrainerin Shannon Miller reagierte mit einem Timeout, und ihr Team schlug zurück. Rahel Enzler und Sinja Leemann retteten die Schweiz mit zwei späten Treffern noch in die Verlängerung.

Dort fiel keine Entscheidung. Im Penaltyschiessen avancierte Torhüterin Andrea Brändli zur Matchwinnerin. Sie parierte alle fünf tschechischen Versuche, während Leoni Balzer mit dem letzten Penalty als einzige Schützin traf und der Schweiz den Sieg sicherte.

Dank dem erst zweiten Sieg aus den letzten zwölf Begegnungen gegen Tschechien beendet die Schweiz das Turnier auf dem 3. Platz.

Als Nächstes folgt Ende Monat in Södertälje bei Stockholm das dritte von vier Turnieren der Women's Euro Hockey Tour 2026/27, bevor im November die WM in Dänemark ansteht. (sda)

15:53 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Sinner fehlt auch in Schanghai

Die Rückkehr von Jannik Sinner lässt weiter auf sich warten. Die Weltnummer 1 sagt auch seine Teilnahme am Masters-1000-Turnier in Schanghai (7. bis 18. Oktober) ab.

Der Italiener fehlt seit seinem Triumph in Wimbledon Mitte Juli wegen einer Verletzung am rechten Knie auf der ATP Tour. Zuletzt musste er auch für das ATP-500-Turnier in Peking Forfait erklären, bei dem er als Vorjahressieger angetreten wäre.

Die längere Pause erhöht die Chancen von Alexander Zverev, Sinner bis Ende Jahr an der Spitze des ATP-Rankings abzulösen. Viele Punkte verliert Sinner durch den Verzicht in Schanghai zwar nicht, da er dort 2025 in der 3. Runde nach einer Aufgabe ausgeschieden war. Bis Saisonende hat der fünffache Grand-Slam-Sieger jedoch noch zahlreiche Punkte zu verteidigen. Im Vorjahr gewann er die Turniere in Wien, Paris-Bercy und die ATP Finals in Turin.

Zverev war in der Schlussphase der vergangenen Saison deutlich weniger erfolgreich und kann deshalb bei den verbleibenden Turnieren mehr Punkte dazugewinnen als Sinner. (sda)

15:51 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Startsieg für Belinda Bencic

Belinda Bencic erreicht beim WTA-1000-Turnier in Peking die 3. Runde. Die Ostschweizerin schlägt nach einem Freilos zum Auftakt die Russin Anastasia Sacharowa 6:1, 7:6 (7:3).

In ihrem ersten Match seit dem enttäuschenden Erstrunden-Out am US Open vor Monatsfrist hatte Bencic zu Beginn leichtes Spiel. Die Weltranglistenzwölfte setzte die knapp 100 Positionen schlechter klassierte Russin mit ihrem druckvollen Spiel früh unter Druck. Im ersten Satz gelangen ihr Breaks zum 1:0, 3:0 und 6:1, den eigenen Aufschlag musste sie nie abgeben.

Im zweiten Durchgang bekundete Bencic deutlich mehr Mühe mit der unorthodox spielenden Gegnerin. Die 29-jährige St. Gallerin, die in den vergangenen Wochen mit Hüftproblemen zu kämpfen hatte, musste zweimal einen Breakrückstand wettmachen. Nach 1:42 Stunden verwertete sie ihren zweiten Matchball zum Zweisatzsieg.

Im Sechzehntelfinal trifft Bencic auf die Amerikanerin Ann Li (WTA 30). Das bisher einzige Aufeinandertreffen verlor Bencic am US Open 2025 in der 2. Runde deutlich in zwei Sätzen. (sda)

15:48 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Erste Pole-Position von Verstappen in diesem Jahr

Max Verstappen ist im Qualifying für den Grand Prix von Bahrain eine Klasse für sich. Der vierfache Weltmeister holt in Sepang seine erste Pole-Position in dieser Formel-1-Saison.

Drei Tage nach seinem 29. Geburtstag verwies Verstappen im Red Bull auf der Strecke 60 km südlich der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur Rekordchampion Lewis Hamilton im Ferrari auf Platz 2. Auf seiner besten Runde im entscheidenden Teil der Qualifikation war der Niederländer fast drei Zehntel schneller.

Dritter wurde Isack Hadjar im zweiten Red Bull. Der Franzose wird wegen einer Motorenstrafe jedoch um fünf Positionen in der Startaufstellung zurückversetzt. Die zweite Startreihe bilden deshalb WM-Leader Kimi Antonelli im Mercedes und Charles Leclerc im zweiten Ferrari. Antonellis Teamkollege George Russell, der nach seinem Sieg in Baku in der WM-Wertung noch 66 Punkte hinter dem Italiener liegt, startet von Position 7 zum 16. Grand Prix der Saison.

Nach der ersten Pole-Position in dieser Saison hoffen Verstappen und Red Bull, am Sonntag auch im Rennen erstmals 2026 zu triumphieren. Der Niederländer hat in diesem Jahr noch keinen Grand Prix gewonnen. Beim bislang letzten Auftritt der Formel 1 in Malaysia 2017 war Verstappen als Sieger hervorgegangen. Es war damals sein zweiter Grand-Prix-Erfolg, nun könnte der 72. folgen. Die Pole-Position am Samstag war seine 49.

Der Start zum Grossen Preis von Bahrain, der ursprünglich im April in Sakhir hätte ausgetragen werden sollen, erfolgt am Sonntag um 9.00 Uhr Schweizer Zeit. Wegen des Iran-Kriegs war das Rennen ebenso wie der Grand Prix in Saudi-Arabien abgesagt worden. (sda)

15:46 Uhr

Samstag, 3. Oktober

BMX: Schweizer Nationalteam erfolgreich

Der Weltcup in Peking verläuft für das Schweizer BMX-Nationalteam erfreulich. Während Zoé Claessens ihren sechsten Sieg im Weltcup feiert, fährt Filib Steiner erstmals auf das Podest.

Claessens entschied das zweite Rennen in Chinas Hauptstadt souverän zu ihren Gunsten, nachdem sie tags zuvor lediglich um drei Hundertstel am Podest vorbeigefahren und Vierte geworden war.

Die Olympiadritte von Paris setzte sich zum Auftakt der Qualifikation für die Sommerspiele 2028 in Los Angeles mit über sieben Zehnteln Differenz vor der Kanadierin Molly Simpson durch. Für die 25-jährige Waadtländerin handelt es sich um den sechsten Weltcupsieg.

Bei den Männern gelang Filib Steiner am Samstag erstmals der Sprung auf das Podest. Der 22-Jährige aus Winterthur musste sich einzig dem Australier Joshua Jolly und dem Franzosen Jérémy Rencurel geschlagen geben.

Fortgesetzt wird der Weltcup am nächsten Wochenende weiter nördlich in Chongli. (sda)

15:40 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Olaf Janssen folgt bei GC auf Peter Zeidler

Die Grasshoppers werden weiterhin vom einem Deutschen trainiert. Olaf Janssen folgt beim Rekordmeister auf Peter Zeidler.

Wie der Klub mitteilt, erhält Janssen einen bis im nächsten Sommer gültigen Vertrag. Zuletzt war der 59-Jährige in seiner Heimat beim SV Sandhausen in der viertklassigen Regionalliga engagiert, wo er im März nach nicht einmal einer Saison freigestellt wurde. Zuvor war Janssen etwas mehr als vier Jahre lang Trainer bei Viktoria Köln in der 3. Liga. Als Co-Trainer sammelte er Erfahrungen bei 1860 München, dem VfB Stuttgart, St. Pauli, Wolfsburg und der Nationalmannschaft Aserbaidschans und arbeitete unter Trainern wie Bruno Labbadia, Ewald Lienen oder Berti Vogts.

Als Spieler absolvierte Janssen 241 Partien in der Bundesliga für Köln und Frankfurt. Seine Karriere beendete er kurz nach der Jahrtausendwende und einer halben Saison in Bellinzona.

Peter Zeidler war bei den Grasshoppers nach nur knapp fünf Monaten freigestellt worden. Zum Verhängnis wurden dem 64-jährigen Deutschen die letzten zwei Partien vor der Länderspielpause, die gegen Sion (2:5) und Luzern (1:5) klar verloren gingen. In der Tabelle belegt GC den 10. Rang mit zwei Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Lausanne-Sport. (sda)

15:37 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Drei Spielsperren gegen Jesse Puljujärvi

Jesse Puljujärvi von Genève-Servette muss für drei Partien aussetzen. Der finnische Stürmer wird wegen eines Checks gegen den Kopf-/Nackenbereich von Lausannes Verteidiger Erik Brännström im Meisterschaftsspiel vom Mittwoch gesperrt. Puljujärvi, der am Freitag bereits eine Spielsperre verbüsst hat, muss zudem eine Busse von 5200 Franken bezahlen.

Brännström zog sich bei der Aktion eine Schulterverletzung zu und fällt sechs bis acht Wochen aus. (sda)

15:35 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Marc Marquez gewinnt Sprint in Motegi

Der Sieg im Sprintrennen des Grand Prix von Japan in Motegi geht an Marc Marquez. Der Spanier auf Ducati verkürzt damit den Rückstand auf WM-Leader Jorge Martin.

Marquez, der sich im Qualifying hinter Martin mit Startplatz 2 begnügen musste, erwischte den besseren Start und überholte den spanischen Aprilia-Fahrer bereits in der ersten Kurve. Im Ziel betrug der Vorsprung des siebenfachen MotoGP-Weltmeisters mehr als zwei Sekunden.

Martin überquerte die Ziellinie zunächst als Zweiter, wurde wegen Überschreitens der Streckenbegrenzung jedoch um einen Platz zurückversetzt. Davon profitierte der Brasilianer Diogo Moreira, der auf Honda als Zweiter seinen ersten Podestplatz in der Königsklasse feierte.

In der WM-Wertung macht Marquez dank seines siebten Sprint-Siegs der Saison Boden auf Martin gut. Sein Rückstand beträgt nur noch sieben Punkte. (sda)

15:30 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Formel 1 hält an Saisonfinale in Abu Dhabi fest

Die Formel 1 will die WM-Saison 2026 trotz des anhaltenden Iran-Kriegs wie geplant in Katar und Abu Dhabi beenden. Geschäftsführer Stefano Domenicali bestätigte gegenüber Sky Italia, dass die beiden letzten Grands Prix am 29. November in Katar und am 6. Dezember in Abu Dhabi stattfinden sollen.

Damit ist auch die zwischenzeitlich diskutierte Ersatzlösung mit Imola als Austragungsort für das Saisonfinale vorerst vom Tisch. Wegen des Iran-Kriegs waren zuvor bereits die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt worden. Während Bahrain an diesem Wochenende im malaysischen Sepang nachgeholt wird, wurde der Grand Prix von Saudi-Arabien ersatzlos gestrichen. (sda)

15:26 Uhr

Samstag, 3. Oktober

Pius Suter mit zwei Skorerpunkten zum Saisonstart

Pius Suter gelingt ein starker Auftakt in die neue NHL-Saison. Der Zürcher steuert beim 4:0 der St. Louis Blues bei den Dallas Stars ein Tor und einen Assist bei.

Im Schweizer Duell mit Lian Bichsel behielt Suter damit die Oberhand. Der 30-jährige Center liess sich beim 2:0 den zweiten Assist gutschreiben und war dabei an einem kuriosen Treffer beteiligt.

Dallas' Goalie Jake Oettinger wollte den Puck hinter dem Tor für Nils Lundkvist liegen lassen, doch Suter war schneller und spielte die Scheibe zu Philip Broberg. Beim Versuch, ins Tor zurückzukehren, stolperte Oettinger über Roope Hintz. Broberg bediente daraufhin Dalibor Dvorsky, der ins verwaiste Tor traf.

Knapp zwei Minuten vor Schluss sorgte Suter mit einem Treffer ins leere Tor für den 4:0-Endstand.

Eine Niederlage setzte es zum Auftakt für Nino Niederreiter und die Winnipeg Jets ab. Das Team mit dem Bündner Stürmer unterlag den Boston Bruins vor Heimpublikum 3:4 nach Verlängerung. Niederreiter blieb im ersten Spiel seiner 16. NHL-Saison ohne Skorerpunkt. (sda)

22:54 Uhr

Freitag, 2. Oktober

Kein Sieger im Prestigeduell zwischen Frankreich und Italien

Am Schauplatz des WM-Finals von 1998, bei dem sich Zinédine Zidane mit zwei Toren gegen Brasilien zum Nationalhelden Frankreichs gemacht hatte, ging der Nationaltrainer der Equipe Tricolore zum ersten Mal im neuen Amt nicht als Gewinner vom Platz. Nach knappen Siegen in der Türkei und Belgien kam Frankreich im ersten Heimspiel von Zidane und ausgerechnet gegen Italien nicht über ein 1:1 hinaus.

Michael Olise brachte die überlegenen Franzosen im Stade de France zehn Minuten nach der Pause verdient in Führung. Der Münchner traf nach einer unkonventionellen Freistossvariante mit Rayan Cherki exakt ins hohe rechte Toreck. Ein individueller Fehler von Lucas da Cunha in dessen zweitem Länderspiel kostete Frankreich jedoch den Sieg. Alessandro Bastoni war der Nutzniesser und überwand Mike Maignan rund 20 Minuten vor dem Ende.

Alles in allem geht das Unentschieden in Saint-Denis in Ordnung. Die Franzosen hatten mehrheitlich den Ball und erarbeiteten sich auch ein Chancenplus, sie scheiterten aber gleich mehrfach am herausragenden Gianluigi Donnarumma. Die Italiener ihrerseits sorgten mit schnellen Gegenstössen immer wieder für Gefahr. (sda)

22:49 Uhr

Freitag, 2. Oktober

Ein Volksheld tritt ab: Emotionaler Dzeko-Abschied

Emotionaler Abschied für Edin Dzeko: Der 40 Jahre alte Stürmer vom Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 hat seine Auswahl-Karriere für Bosnien-Herzegowina nach dem 152. Länderspiel und 73 Länderspieltoren beendet. Beim 1:1 (0:0) im Nations-League-Duell mit Schweden führte Dzeko das Team ein letztes Mal als Kapitän auf das Feld. Nach 62 Minuten verliess er den Platz durch ein Spalier und begleitet vom tosenden Applaus der Fans.

Schon vor der Partie war der Stürmerstar in seiner Heimat gefeiert worden. In der bosnischen Metropole Sarajevo zierte seit dem Vortag ein riesengrosses Trikot mit Dzekos Rückennummer 11 und der Aufschrift «Danke Diamant» ein Gebäude in der Innenstadt. Am Spieltag selbst servierten etliche Restaurants ausnahmsweise elf statt zehn Cevapi - wie es seit Jahrzehnten Brauch ist. (dpa)

19:54 Uhr

Freitag, 2. Oktober

Sina Frei gewinnt Gesamtwertung im Short Track

Die Mountainbikerin Sina Frei gewinnt mit einem 3. Platz in Lake Placid die Disziplinenwertung im Short Track. Der Gesamt-Weltcup geht aber bereits vor dem letzten Rennen an Jenny Rissveds.

Im letzten Short-Track-Rennen der Saison fielen gleich beide Entscheidungen. Sina Frei sicherte sich die Disziplinenwertung mit dem 3. Platz aus eigener Kraft. Selbst bei einem Sieg von Jenny Rissveds wäre sie vor der Schwedin geblieben. Diese musste sich aber der formstarken Italienerin Martina Berta geschlagen geben.

Der 2. Rang reichte Rissveds aber, um den Sieg im Gesamtweltcup vor dem letzten Cross-Country-Rennen am Samstag sicherzustellen. Die Olympiasiegerin von 2016 und Weltmeisterin von 2025 im Cross-Country komplettierte damit ihr Palmarès mit der letzten Trophäe, die ihr noch fehlte. (sda)

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