15:57 Uhr
Montag, 31. August
Alessandro Vogt wird in die 2. Bundesliga verliehen

Noch kein Pflichtspiel absolviert - und schon wieder weg: Fussball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht seinen Neuzugang Alessandro Vogt bis zum Saisonende an Erstliga-Absteiger 1. FC Heidenheim. Der 21 Jahre alte Stürmer war erst vor wenigen Wochen für eine Ablösesumme in Höhe von 2,7 Millionen Euro vom Schweizer Vizemeister FC St. Gallen in den Kraichgau gewechselt.
«Wir sind zusammen mit Alessandro zu dem Schluss gekommen, dass eine Leihe aufgrund der aktuellen Personalsituation in unserem Kader der beste Schritt ist», sagte Lizenzmannschaft-Direktor Paul Pajduch: «Für ihn ist es entscheidend, regelmässig auf möglichst hohem Niveau zu spielen. In Heidenheim bekommt er die Chance, Spielpraxis und Erfahrungen im deutschen Profifußball zu sammeln.»
Vogt war bei der TSG eigentlich als Ersatz für Fisnik Asllani vorgesehen. Der geplante Wechsel des 23-Jährigen zum Hoffenheimer Ligarivalen RB Leipzig für 25 Millionen Euro platzte allerdings aufgrund «medizinischer Bedenken» der Leipziger. Deshalb muss Vogt nun weichen. (AFP)
15:28 Uhr
Montag, 31. August
Bradley Barcola geht zu Liverpool

Bradley Barcola wechselt von Paris Saint-Germain zum FC Liverpool in der englischen Premier-League. Der 23-jährige französische Nationalspieler unterschreibt bei den Reds einen «langfristigen Vertrag». Medienberichten zufolge überweist Liverpool zunächst 125 Millionen Euro an PSG. Durch Bonuszahlungen könnte die Ablöse auf bis zu 145 Millionen Euro steigen.
Barcola war im Sommer 2023 von Olympique Lyon nach Paris gewechselt. Mit PSG gewann der Offensivspieler dreimal die französische Meisterschaft und zweimal den Pokal. Zudem feierte er mit dem Hauptstadtklub in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils den Gewinn der Champions League.
Für die französische Nationalmannschaft absolvierte Barcola bislang 28 Partien. In Liverpool wird er künftig mit der Rückennummer 29 auflaufen.
14:26 Uhr
Montag, 31. August
Manchester City verpflichtet Allan Elias
Der 22 Jährige Brasilianer hat einen Vetrag bis 2031 unterschrieben. Zuletzt lief er für Palmeiras in der höchsten brasilianischen Liga auf. Wie die britische Zeitung « The Guardian» berichtet, beträgt die Ablösesumme für den Flügelstürmer zunächst 37,5 Millionen Euro. Durch Bonuszahlungen kann sie auf bis zu 40 Millionen Euro anwachsen.
13:27 Uhr
Montag, 31. August
Rekordablöse: Nationalspielerin Wamser wechselt zu Man City
Fussball-Nationalspielerin Carlotta Wamser verlässt Bayer Leverkusen und wechselt in die englische Women's Super League zu Manchester City. Die 22-Jährige hat in England einen Vertrag bis Sommer 2030 unterschrieben, wie ihr neuer Club mitteilte.
«Ich habe das Gefühl, dass ich den nächsten Schritt in meiner Karriere brauche, und ich glaube, dass ich mich hier als Spielerin sehr gut weiterentwickeln kann», sagte Wamser nach der Vertragsunterzeichnung. «Ich mag die Herausforderung, daher denke ich, dass der Wechsel nach Manchester im Moment der richtige Schritt für mich ist.»
DFB-Durchbruch unter Wück
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge zahlt City eine Rekordablöse inklusive Bonuszahlungen von 650.000 Euro an die Werkself. Damit wäre Wamser die teuerste Spielerin in der Geschichte der Frauen-Bundesliga. Als bisher teuerster Transfer gilt der Wechsel von Lisa Baum, die im Juli Berichten zufolge für 600.000 Euro von RB Leipzig zum FC Arsenal gewechselt war.
Bei ihrem neuen Club trifft die 22-Jährige mit Rebecca Knaak und Sydney Lohmann auf zwei Teamkolleginnen aus der Nationalmannschaft. Wamser war im Mai 2025 von Eintracht Frankfurt zu Bayer Leverkusen gewechselt. Bei der darauffolgenden Europameisterschaft im Sommer 2025 in der Schweiz schaffte die Aussenverteidigerin ihren Durchbruch unter Bundestrainer Christian Wück. Für das DFB-Team absolvierte sie bisher 14 Länderspiele. (dpa)
13:13 Uhr
Montag, 31. August
Schweizer Grüsel-Funktionär weltweit gesperrt
Ein ehemaliger Schweizer Funktionär des österreichischen Bundesligisten Altach darf nicht mehr im Fussball arbeiten. Die FIFA-Disziplinarkammer sperrte ihn weltweit. Der Mann hatte zwischen 2018 und 2025 Spielerinnen in Umkleideräumen beim Umziehen und Duschen heimlich gefilmt und fotografiert.
«Dass die Sperre nun weltweit gilt, ist ein wichtiges Signal. Wer die Rechte von Spielerinnen schwerwiegend verletzt, kann sich den Konsequenzen nicht durch einen Wechsel ins Ausland entziehen», erklärte der Verantwortliche für Frauenfussball bei der österreichischen Spielervereinigung VdF. Bereits im Februar war der Suspendierte am Landesgericht Feldkirch zu einer bedingten Haftstrafe von sieben Monaten verurteilt und mit einer unbedingten Busse von 1200 Euro belegt worden. (Watson/(ram/sda/apa)
11:46 Uhr
Montag, 31. August
Saulo Decarli beendet seine Karriere per sofort

Saulo Decarli beendet seine Karriere als Profifussballer. Wie das deutsche Sportmagazin «Kicker» berichtet, hört der 34-jährige Innenverteidiger mit sofortiger Wirkung auf, obwohl sein Vertrag beim Grasshopper Club Zürich noch gültig ist.
Der Tessiner konnte in der laufenden Saison aufgrund einer Knieverletzung kein Pflichtspiel für den aktuellen Tabellenletzten bestreiten. Decarli blickt auf eine lange Karriere im In- und Ausland zurück. Unter anderem spielte er in Deutschland für Eintracht Braunschweig und den VfL Bochum sowie in Belgien für den Club Brügge.
10:08 Uhr
Montag, 31. August
Silvan Widmer tritt aus dem Nationalteam zurück

Silvan Widmer hat mit dem Start der Bundesliga-Saison 2026/27 seinen Rücktritt aus dem Schweizer Nationalteam erklärt. Der 33-jährige Aargauer in Diensten des Bundesligisten FSV Mainz 05 blickt auf eine Länderspiel-Karriere mit 65 Einsätzen, 5 Toren und 4 Endrundenteilnahmen zurück.
«Auch wenn ich die Emotionen und das Nati-Umfeld vermissen werde, spüre ich, dass es der richtige Moment ist, um mich nur noch auf den Club zu konzentrieren und meinem Körper mehr Pausen zu gönnen», begründet Widmer den Entscheid. «Ich bin stolz, 65-mal für mein Land aufgelaufen zu sein und das Nati-Leibchen an zwei EM- und zwei WM-Endrunden getragen zu haben. Die Siege im Penaltyschiessen gegen Frankreich und Kolumbien sind natürlich unvergesslich. Genauso gerne werde ich aber auch die Momente abseits des Feldes in Erinnerung behalten. Denn die Nati ist mehr als ein Sportteam. Sie ist eine Gruppe von Freunden, die nicht nur die gleichen Ziele verfolgt, sondern auch in den Trainings, in den Hotels und auf den Reisen immer eine gute Zeit miteinander verbringt. Mein Dank geht deshalb an all meine Mitspieler, den Staff und die Fans – an alle, die meine Nati-Karriere so besonders gemacht haben.»
Widmers Karriere als A-Nationalspieler nahm ihren Anfang im zweiten Zusammenzug unter Vladimir Petkovic. Beim Debüt am 14. Oktober 2014 in der EM-Qualifikation auswärts gegen San Marino (4:0) wurde er vor knapp 2300 Fans für Stephan Lichtsteiner eingewechselt. Bei der Dernière war die Kulisse ungleich grösser: Im Viertelfinal der WM 2026 gegen Argentinien (1:3 n.V.) kam Widmer vor über 69'000 Zuschauenden in Kansas City kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit anstelle von Djibril Sow in die Partie.
«Mit Silvan Widmer sagt ein Spieler dem Nationalteam Adieu, der über Jahre Leistungen auf konstant hohem Niveau gezeigt hat. Sile war mit seiner positiven Art und seiner stets hochprofessionellen Einstellung ein belebendes Element im Team. Wir danken ihm von Herzen dafür, dass er mit Leib und Seele Natispieler war und wünschen ihm für seine Karriere im Klub alles erdenklich Gute», sagt Nationaltrainer Murat Yakin.
Zwischen Debüt und dem letzten Einsatz lagen zwölf Jahre, ab 2021 stand Widmer an jeder Welt- oder Europameisterschaft im Aufgebot. Der zweifache Familienvater gehört damit zu einem Kreis von 23 Akteuren, die an mindestens vier Endrunden teilgenommen haben. Während diesen hinterliess er auf der rechten Aussenbahn – ab 2020 bis zuletzt grossmehrheitlich als Stammspieler – seine Spuren. Insgesamt wurde Widmer in 16 WM- oder EM-Partien eingesetzt.
In Erinnerung bleiben dürfte Widmer auch das erste Tor als Nationalspieler. Anfang September 2020 traf er im aufgrund von Covid leeren St. Jakob-Park wuchtig und mit links zum 1:1 in der Nations League gegen Deutschland. Auch seinen fünften und letzten Treffer erzielte er fast auf den Tag genau fünf Jahre später wieder im «Joggeli», beim 4:0 zum Auftakt in die WM-Qualifikation gegen den Kosovo. (SFV)
09:31 Uhr
Montag, 31. August
Über 130 Millionen Preisgeld: Golfer Scheffler löst Woods ab
US-Superstar Scottie Scheffler hat Golf-Ikone Tiger Woods von der Spitze der Preisgeld-Rangliste verdrängt. Für seinen Sieg beim millionenschweren Saisonfinale der PGA Tour in Atlanta kassierte der 30 Jahre alte Weltranglistenerste einen Scheck in Höhe von 10 Millionen Dollar (rund 8,63 Millionen Euro). Damit hat Scheffler nach Angaben der US-Tour bislang 130.390.661 Dollar in seiner Karriere an Preisgeld eingespielt.
Mit seinem 22. Karrieresieg löste Scheffle Superstar Woods ab, der fast 26 Jahre lang das Ranking anführte. Allerdings hatte der 15-malige Majorsieger in seinen besten Jahren von 1997 bis 2009 nie um ein Preisgeld von mehr als 10 Millionen US-Dollar gespielt.
Woods gratuliert: «Historische Saison»
Die Gratulation des inzwischen 50 Jahre alten Woods liess nicht lange auf sich warten. «Drei Siege, fünf zweite Plätze und zum Saisonende auf Platz 1. Das sind Zahlen, auf die man stolz sein kann. Eine unglaubliche Beständigkeit über die gesamte Saison hinweg. Herzlichen Glückwunsch zu einer historischen Saison, Scottie», schrieb der 15-malige Majorsieger auf der Plattform X.
Ein Bier auf den Sieg
Scheffler gewann im East Lake Golf Club mit einem Gesamtergebnis von 264 Schlägen vor dem Norweger Viktor Hovland und dem Amerikaner Ryan Gerard (268). Es war nach 2024 bereits der zweite Triumph für Scheffler beim PGA-Saisonfinale.
Nach seinem Erfolg gönnte sich Scheffler erst einmal ein wohlverdientes Bier. «Drinnen gab es eine offene Bar und ich dachte mir: ‹Na gut, ich hole mir ein Bier.› Es hat grossartig geschmeckt», sagte Scheffler nach seinem Triumph im East Lake Golf Club.
08:54 Uhr
Montag, 31. August
Marten de Roon unterschreibt bei AS Rom
Nach insgesamt neun Jahren bei Atalanta Bergamo schlägt Marten de Roon ein neues Kapitel auf. Der 35-jährige Niederländer wechselt innerhalb der Serie A zur AS Rom, wie das deutsche Sportmagazin «Kicker» berichtet. In der italienischen Hauptstadt kommt es zum Wiedersehen mit Gian Piero Gasperini, unter dem de Roon bereits in Bergamo spielte.

Der defensive Mittelfeldspieler gehörte über Jahre zu den prägenden Figuren Atalantas. Insgesamt bestritt er 445 Pflichtspiele für den Klub aus der Lombardei und steuerte dabei 23 Tore sowie 32 Assists bei. Erstmals war de Roon bereits in der Saison 2015/16 für Atalanta aktiv, ehe er nach einem Jahr beim FC Middlesbrough 2017 nach Bergamo zurückkehrte.
Auch international verfügt der Routinier über reichlich Erfahrung. Für die niederländische Nationalmannschaft absolvierte er bislang 44 Länderspiele und gehörte sowohl bei der WM 2022 als auch bei der WM 2026 zum Aufgebot. Mit der AS Rom läuft de Roon nun für seinen zweiten Klub in der Serie A auf.
18:37 Uhr
Sonntag, 30. August
St.Gallen verliert gegen den Meister

Der Schweizer Meister FC Thun setzt in St. Gallen ein Zeichen. Nach einige schwierigen Spielen zum Saisonstart gewinnt er beim ersten Verfolger der letzten Saison mit 4:3.
Nach vielen Rotationen und zahlreichen Transfers in den letzten Wochen könnte jetzt etwas Ruhe beim FC Thun einkehren. Die Berner Oberländer zeigten in St. Gallen, dass sie immer noch in der Lage sind, den aggressiven, direkten Fussball zu spielen, der im letzten Fussballjahr so erfolgreich war. Mit acht Spielern aus der Meistermannschaft in der Startformation beeindruckte der FC Thun eine Stunde lang.
Nach dem frühen 1:0 durch Brighton Labeau hatten die Gäste den Match lange Zeit gut im Griff. Nils Reichmuth gelang mit einem Sonntagsschuss eine Minute nach der Pause der zweite Thuner Treffer. Das erste Aufbegehren der St. Galler, die fast umgehend nach dem 0:2 den Anschlusstreffer durch Leon Frokaj erzielten, beantworteten die Gäste mit einem Doppelschlag: Doppeltorschütze Labeau mit einem überlegten Abschluss (53.) und Furkan Dursun mit einem Schuss durch die Beine von FCSG-Goalie Lawrence Ati Zigi (58.) erhöhten auf 4:1.
Der FC St. Gallen, der in den ersten drei Saisonspielen in der Meisterschaft jeweils nach Rückstand noch zu Punkten kam, gab sich auch mit drei Toren im Hintertreffen nicht geschlagen. Nevio Scherrer und Lukas Daschner verkürzten in der Schlussviertelstunde auf 3:4. Mit Punkten wurde die Temposteigerung der Ostschweizer diesmal allerdings nicht belohnt. (sda)
18:36 Uhr
Sonntag, 30. August
Vaduz mit erstem Saisonsieg

Das Duell der beiden einzigen noch sieglosen Mannschaften der Super League geht an den Aufsteiger. Vaduz schlägt die Grasshoppers daheim mit 5:2.
Bisher hatte sich der FC Vaduz für die guten Offensivleistungen seit der Rückkehr in die Super League nicht belohnen können. Den vielen eigenen Treffern standen zu viele Gegentore gegenüber. Auch die Grasshoppers konnten zweimal treffen. In der ersten Halbzeit gelangen ihnen jeweils Reaktionen auf die Rückstände: durch Lee Young-Jun (35.) auf das 1:0 von Lutfi Dalipi und durch Nikolas Muci (45.) auf das 2:1 von Dominik Schwizer.
Nach der Pause zog Vaduz aber davon. Schwizer mittels Penalty und Juan Cabrera trafen innerhalb von knapp vier Minuten (55. und 58.). Der Deutsche Cabrera erhöhte zu Beginn der Startviertelstunde noch auf 5:2 und war zusammen mit Schwizer und Dalipi einer von drei Vaduzern mit mehreren Skorerpunkten. Dalipi, die junge Leihgabe der Young Boys, war am 4:2 und 5:2 als Assistgeber beteiligt.
Während der Sieg für Vaduz ein kleiner Befreiungsschlag ist, drängt die Zeit bei den Grasshoppers. Die nächste Chance auf drei Punkte hat das Team von Peter Zeidler am Mittwoch daheim gegen St. Gallen. (sda)
18:33 Uhr
Sonntag, 30. August
Enric Mas lässt Spanien jubeln
Einen Tag, nachdem Überfahrer Tadej Pogacar an der Vuelta a España die Segel streichen musste, lässt ein Spanier die Heimfans jubeln. Enric Mas gewinnt die schwere Bergetappe und baut den Vorsprung im Gesamtklassement aus.

Enric Mas, 31, gewann zum zweiten Mal in seiner Karriere eine Etappe einer Grand-Tour (Giro d Italia, Tour de France, Vuelta a España). Drei Kilometer vor dem Ziel setzte sich Enric Mas ab. Seiner Tempoverschärfung vermochte einzig der Brite Oscar Onley zu folgen. Mas liess sich den Etappensieg aber nicht mehr nehmen.
Schon am Samstag fuhr Mas aufs Podest. Das Leadertrikot wollte der Spanier da noch nicht überziehen - aus Respekt vor Tadej Pogacar, der am Samstag schwer stürzte und das Rennen als souveräner Leader (und designierter Vuelta-Sieger) aufgeben musste. Am Sonntag fuhr Mas aber im roten Leadertrikot - und überzeugte.
Mas fuhr für das spanische Movistar-Team den ersten Etappensieg an der Vuelta seit fünf Jahren ein - und das erst noch in einer der Königsetappen an dieser Spanien-Rundfahrt. Fast 5000 Höhenmeter über 187 km und sechs Bergwertungen inklusive dem Schlussaufstieg nach Alto de Aitana waren zu überwinden. Die Helden der Landstrasse verdienten sich den ersten Ruhetag an der Vuelta am Montag.
Im Gesamtklassement ist für die letzten zwei Wochen der Vuelta noch alles offen. Mas baute den Vorsprung auf den Slowenen Primoz Roglic zwar um 18 Sekunden auf 78 Sekunden aus, aber auch der Österreicher Felix Gall (1:39 Minuten zurück) und der Brite Oscar Onley, der als einziger am Sonntag mit Mas mithielt (2:20 Min. zurück), dürfen sich alle Hoffnungen machen.
Von den Schweizer Fahrern fuhr Stefan Küng (32) lange vorne mit. Der Tudor-Fahrer erwischte eine 24-Mann-starke Spitzengruppe, die das Renngeschehen lange prägte. Küng griff innerhalb dieser Gruppe sogar noch an und fuhr in der letzten Stunde des Rennens auf dem zweiten Platz. Am Ende büsste er jedoch fast eine Viertelstunde auf Sieger Mas ein. (sda)
18:32 Uhr
Sonntag, 30. August
Suzuki schiesst Freiburg zum souveränen Heimsieg
Der SC Freiburg startet mit einem deutlichen Heimsieg in die Bundesliga-Saison. Beim 4:1 gegen Werder Bremen brilliert der Japaner Yuito Suzuki mit drei Toren.
Suzuki hat in einem Spiel beinahe sein Total von letzter Saison egalisiert, als er viermal erfolgreich war. Das 4:0 erzielte der 25-jährige Stürmer in der 55. Minute nach einem Fehler von Niclas Füllkrug, der sein erstes Bundesligaspiel seit seiner Rückkehr nach Bremen bestritt und blass blieb.
Die Freiburger bestätigten ihre gute Frühform in dieser Saison. In den letzten zehn Tagen haben sie neben Bremen auch den Drittligisten Fortuna Düsseldorf im Cup (5:1) sowie die Schotten von Motherwell in Hin- (4:1) und Rückspiel (3:1) der Conference-League-Qualifikation deutlich bezwungen. (sda)
17:41 Uhr
Sonntag, 30. August
Premier-League-Debüt von Nico Elvedi
Nachdem Nico Elvedi vor einigen Tagen im Ligacup erstmals im Trikot von Leeds aufgelaufen ist, kommt er am Sonntag zum Debüt in der Premier League. Der Verteidiger spielt daheim gegen Brentford 1:1.

Die Premiere in der englischen Meisterschaft kam für Elvedi früher als erwartet. Nach 34 Minuten musste er in der Dreierabwehr den verletzten Waliser Joe Rodon ersetzen. Sieben Minuten später traf der Deutsche Kevin Schade für die Gäste zum 1:0. Den Ausgleich erzielte Dominic Calvert-Lewin in der 79. Minute. Noah Okafor spielte für Leeds bis Mitte der zweiten Halbzeit.
Einen ersten Saisonsieg gab es für Granit Xhakas Sunderland. Der Schweizer führte das Überraschungsteam der letzten Saison zum 1:0-Heimerfolg gegen Fulham. Der Haitianer Wilson Isidor traf eine Viertelstunde vor Schluss zum Sieg.
Der FC Chelsea steht nach den ersten zwei Ligaspielen unter dem neuen Coach Xabi Alonso noch makellos da. Auf das 3:2 bei Fulham liessen die «Blues» einen 4:3-Heimsieg gegen Brighton folgen. Nach einer guten halben Stunde führte Chelsea durch Tore von Romeo Lavia, Pedro Neto und João Pedro schon 3:0. Danach gerieten die Londoner noch etwas ins Zittern, weil der eben verpflichtete argentinische Weltmeister-Goalie Emiliano Martinez sich dreimal geschlagen geben musste. (sda)
17:38 Uhr
Sonntag, 30. August
Mountainbike: Britische Dominanz bei den Männern
Thomas Pidcock setzt sich in Val di Sole vor seinem Landsmann Charlie Aldridge durch und ist erneut Weltmeister im Cross-Country. Dario Lillo wird als bester Schweizer Siebter.
Pidcock, der Olympiasieger von 2021 und 2024, setzte sich in der zweitletzten Runde von Aldridge ab, der vier Wochen nach seinem EM-Titel den nächsten Triumph verpasste. Die beiden Briten hatten lange ein Führungsduo gebildet. Für den 27-jährigen Pidcock ist es der zweite Weltmeistertitel nach 2023 in Glasgow.
Das Podest komplettiert überraschend Cole Punchard, der im Vorjahr bei den U23 noch Silber gewonnen hatte. Der 22-jährige Kanadier liess unter anderem die ambitionierten Franzosen Adrien Boichis (5.), Mathis Azzaro (6.), Jordan Sarrou (11.) und Luca Martin (12.) hinter sich.
Die Schweizer hatten mit der Medaillenentscheidung nichts zu tun, erzielten mit drei Plätzen in den Top 10 aber ein ansprechendes Resultat. Dario Lillo, Filippo Colombo und Fabio Püntener klassierten sich in den Rängen 7 bis 9. (sda)
16:04 Uhr
Sonntag, 30. August
Sions Heimserie endet gegen Lugano
Der FC Lugano bleibt auch nach dem vierten Spiel in der laufenden Super-League-Saison ohne Punktverlust. Joker Beckham Castro trifft in Sitten zum glückhaften 2:1-Sieg.

Seit Mitte Oktober und 16 Spielen hatte der FC Sion daheim in der Meisterschaft nicht mehr verloren. Dass diese eindrückliche Serie am Sonntagnachmittag ein Ende nahm, war nicht zwingend, sondern aus Walliser Sicht ärgerlich. Die Sittener zeigten eine starke Partie und waren nach dem frühen Gegentor die bessere, spielbestimmende Mannschaft. Serientorschütze Winsley Boteli glich in der 55. Minute nach einer herrlichen Ballstafette im gegnerischen Sechzehner verdient aus. Der Schweizer U21-Nationalspieler steht in dieser Saison - alle Wettbewerbe mitgezählt - bereits bei zehn Toren.
Der FC Lugano benötigte einiges Glück, um die bestenfalls solide Leistung im Tourbillon in drei Punkte umzumünzen. Sions Keeper Anthony Racioppi, der in den letzten Monaten seinem Team schon manchen Punkt gerettet hat, leistete sich in der 79. Minute einen fatalen Fehlgriff und lenkte den harmlosen Schuss des vier Minuten zuvor eingewechselten Beckham Castro ins eigene Tor. Damit war er zum zweiten Mal geschlagen. Den ersten Treffer Luganos hatte der junge Honduraner Dereck Moncada nach gut zwei Minuten per Kopf erzielt. (sda)
15:49 Uhr
Sonntag, 30. August
Achter Sieg für Marc Marquez
MotoGP-Weltmeister Marc Marquez (Ducati) feiert beim Grand Prix von Aragon seinen achten Sieg und kämpft sich so ins Titelrennen zurück.
Der 33-jährige Spanier, der ausnahmsweise einmal einen schlechten Start hinlegte, fand schnell wieder zu seinem Rhythmus zurück und dominierte das Rennen anschliessend souverän, um sich vor seinem Landsmann Pedro Acosta (KTM) und dem Italiener Marco Bezzecchi (Aprilia), der aus der Pole-Position gestartet war.
«Ich konnte in der ersten Kurve die Führung übernehmen, habe dann aber einen Fehler gemacht, so dass mich zwei Fahrer überholten. Doch danach fand ich meinen Rhythmus und konnte mich durchsetzen», kommentierte der Katalane, der insgesamt seinen 77. Sieg in der MotoGP errang. Marquez, der bereits am Samstag den Sprint gewonnen hatte, holte weitere 14 Punkte auf WM-Leader Jorge Martin (Aprilia) auf, der sich am Sonntag mit Platz 5 zufrieden geben musste. Martin führt noch 19 Punkte vor Marquez. (sda)
14:57 Uhr
Sonntag, 30. August
Janzen wird Vierte im Skiff

Aurelia-Maxima Janzen kann im hochkarätig besetzten Skiff-Final nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Die junge Schweizerin erkämpft sich auf den letzten Metern aber noch Platz 4.
Die 22-Jährige startete forsch ins 2000 m lange Rennen, musste die starke Konkurrenz etwa ab Rennhälfte jedoch ziehen lassen. Mit 4,63 Sekunden Rückstand auf das Podest kam sie schliesslich als Vierte ins Ziel. Im Fotofinish setzte sie sich knapp vor Viktorija Senkute aus Litauen durch.
Der Sieg ging an die Britin Lauren Henry, die sich vor der Weltmeisterin Fiona Murtagh aus Irland und der Olympiasiegerin Karolien Florijn aus den Niederlanden durchsetzte.
Der A-Final der Männer ging ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne. Dafür ruderte der 25-jährige Kai Schätzle im B-Final zum Sieg und beendete die WM damit auf Schlussrang 7. (sda)
12:48 Uhr
Sonntag, 30. August
Emiliano Martinez wechselt zu Chelsea

Nach sechs Jahren verlässt Emiliano Martinez Aston Villa. Der argentinische Goalie wechselt zum Ligakonkurrenten Chelsea.
Bei den Londonern unterschreibt der 33-Jährige einen Dreijahresvertrag, wie der Klub mitteilt. Martinez, der 2022 mit Argentinien Weltmeister wurde, dürfte den Spanier Robert Sanchez als Nummer 1 ablösen.
Martinez verlässt Aston Villa nach seiner bislang erfolgreichsten Klub-Saison mit dem Gewinn der Europa League. Ersatz steht mit dem vor knapp zwei Wochen verpflichteten Zion Suzuki, dem japanischen Nationalgoalie, allerdings schon bereit.
Während der Klub aus Birmingham in der Champions League spielt, ist Chelsea nach dem enttäuschenden 10. Platz in der vergangenen Saison nicht im Europacup vertreten. (sda)
12:46 Uhr
Sonntag, 30. August
Neuer Verteidiger für Lausanne
Lausanne-Sport verstärkt seine Defensive und verpflichtet den Verteidiger Nicolas Cozza. Wie der Verein am Sonntag mitteilt, unterschreibt der Franzose, der seit dem Ende der letzten Saison vereinslos war, einen Vertrag bis im Sommer 2029.
Zuletzt stand der 27-Jährige für den FC Nantes auf dem Platz, an den er vom VfL Wolfsburg ausgeliehen wurde. Ausgebildet wurde er bei Montpellier - für den Verein bestritt er über 100 Spiele. Cozza kann sowohl in der Innenverteidigung, als auch auf der linken Aussenbahn eingesetzt werden.
In Lausanne trifft Cozza auf Florent Mollet, mit dem er für Montpellier und Nantes in 91 Spielen auf dem Platz stand. (sda)
11:09 Uhr
Sonntag, 30. August
Messi trifft viermal für Inter Miami

Montreal mit dem Schweizer Noah Streit in der Startelf muss sich gegen Inter Miami in der nordamerikanischen Major League Soccer klar geschlagen geben. Gegen die Mannschaft rund um Lionel Messi resultierte eine 1:7-Niederlage. Der 39-jährige Argentinier erzielte von der 40. Minute bis in die Nachspielzeit vier der sieben Tore. Zum zwischenzeitlichen 1:1 traf für Montreal Fabian Herbers. Streit, der im Februar vom FC Basel in die MLS wechselte, lieferte den Assist.
Für Inter Miami ist das 7:1 der erste Sieg seit fünf Spielen und der höchste Triumph in der Klubgeschichte. (sda)
11:07 Uhr
Sonntag, 30. August
Hrgovic erster kroatischer Schwergewichtsweltmeister
Der kroatische Boxer Filip Hrgovic ist nach einem dramatischen Sieg gegen Moses Itauma aus Grossbritannien erstmals Weltmeister im Schwergewicht.

Der 34-Jährige bezwang seinen Kontrahenten in London in der neunten von zwölf Runden durch einen technischen K.o. im Duell um den Gürtel des Verbands IBF (International Boxing Federation). Hrgovic ist der erste Schwergewichtsweltmeister Kroatiens.
Der 21-jährige Itauma, der nach Punkten in Führung lag, verpasste die Chance, der zweitjüngste Schwergewichtsweltmeister nach Mike Tyson zu werden. Der Amerikaner war bei seinem ersten WM-Titel am 22. November 1986 20 Jahre alt. Itauma kassierte zudem die erste Niederlage als Profi. In seinen ersten 14 Kämpfen hatte er nie über die sechste Runde hinausgehen müssen.
Itauma dominierte zu Beginn den Kampf und schickte seinen Kontrahenten in der zweiten Runde sogar auf den Boden. Doch der Brite wirkte im Laufe des Kampfes immer erschöpfter. Hrgovic fand besser in das Duell hinein und setzte von Runde zu Runde zunehmend bessere und wirkungsvollere Treffer. Itaumas Ecke warf schliesslich in der neunten Runde das Handtuch. «Er ist ein grossartiger Kämpfer», sagte Hrgovic über Itauma. «Ich bin die Gegenwart. Und er ist definitiv die Zukunft.»
Der Kampf zwischen Hrgovic und Itauma war ursprünglich nicht als Titelkampf geplant. Als der Kampf im Juni angesetzt wurde, sollte er dazu dienen, die möglichen Herausforderer für ein Duell mit dem damaligen IBF-Weltmeister Alexander Usyk einzugrenzen. Der Ukrainer legte jedoch wenige Wochen später all seine Titel nieder. (sda)
22:39 Uhr
Samstag, 29. August
YB und Basel mit Remis in spektakulärem Topspiel
Die Young Boys und der FC Basel trennen sich in einem spektakulären Topspiel der 5. Runde 3:3.

Für die Young Boys war das 3:3 eine Enttäuschung. Das Team von Gerardo Seoane war mehrheitlich am Drücker und führte durch Treffer von Joël Monteiro und Samuel Essende hochverdient mit 2:0. Kazeem Olaigbe und Asane Sow machten den Rückstand innerhalb von fünf Minuten wett, ehe Alvyn Sanches kurz vor der Pause auf 3:2 für YB stellte. Baslers Verteidiger Akpe Victory sorgte mit einem Weitschuss in der 71. Minute für den Schlussstand. (sda)
22:33 Uhr
Samstag, 29. August
Pogacar droht nach Knochenbrüchen das Saisonende
Für Strassenrad-Weltmeister Tadej Pogacar dürfte die Saison gelaufen sein. Er erleidet beim Vuelta-Sturz Brüche am Schlüsselbein und am Halswirbel - und muss operiert werden.
Tour-de-France-Champion Tadej Pogacar hat bei seinem schweren Sturz auf der 8. Etappe der Vuelta einen verschobenen Bruch des linken Schlüsselbeins und einen stabilen Bruch des siebten Halswirbels erlitten. Das teilte Adrian Rotunno, der Teamarzt von UAE, nach einer Untersuchung im Spital mit. Ausserdem trug der Weltmeister eine Gehirnerschütterung und zahlreiche Abschürfungen davon.

«Er wird eine Operation am Schlüsselbein benötigen. Dieser Eingriff wird jedoch aufgrund der bei einer Gehirnerschütterung gebotenen Vorsichtsmassnahmen zunächst zurückgestellt», sagte Rotunno.
Damit dürfte die Saison für Pogacar gelaufen sein. Bei einem Schlüsselbeinbruch ist mit einer Pause von mindestens sechs Wochen zu rechnen. Das WM-Strassenrennen, bei dem Pogacar Titelverteidiger ist, wird am 27. September in Montreal ausgetragen. (sda)
20:11 Uhr
Samstag, 29. August
FCZ mit seltenem Auswärtserfolg – Luzern holt in Unterzahl einen Punkt
Der FC Zürich kommt in der 5. Runde der Super League in Lausanne zum zweiten Sieg. Luzern erspielt sich in Unterzahl bei Servette einen Punkt.
Der FC Zürich feierte den ersten Auswärtssieg nach acht erfolglosen Versuchen dank Umeh Emmanuel. Der Nigerianer lief in der 81. Minute nach einem Pass von Miguel Reichmuth allen davon und schoss das siegbringende 3:2.

In Genf konnte der FC Luzern beim 1:1 einen Rückstand in Unterzahl wettmachen. Auch wegen eines Fehlers von Luzerns neuem Goalie Karlo Letica ging Servette nach einer knappen Viertelstunde durch Miroslav Stevanovic in Führung. Sechs Minuten später flog Luzerns Oscar Kabwit wegen eines Fouls vom Platz. Andrej Ciganiks vollendete einen Konter in der 31. Minute zum 1:1. (sda)
20:08 Uhr
Samstag, 29. August
Handball: Kadetten und GC feiern Siege
Die Kadetten Schaffhausen und GC Amicitia Zürich feiern in der 2. Runde der NLA ihre zweiten Siege. Der BSV Bern kommt zu seinen ersten zwei Punkten.
Nach dem 28:20 gegen Suhr Aarau zum Auftakt in die neue Saison liessen die Kadetten auch Wacker Thun keine Chance. Der Cupsieger setzte sich vor Heimpublikum mit 42:35 durch und führt die Tabelle in der noch jungen Saison mit dem Punktemaximum an. Ebenfalls noch ohne Verlustpunkt ist GC Amicitia. Die Zürcher setzten sich beim RTV Basel ohne Probleme mit 35:29 durch.
Der BSV Bern konnte auf die Startniederlage gegen St. Otmar St. Gallen reagieren und feierte beim 34:21 auswärts in Stäfa einen überzeugenden Sieg. (sda)
19:09 Uhr
Samstag, 29. August
Judo: Bonferroni mit Bronze in Lausanne
Der Schweizer Judoka Aurélien Bonferroni sicherte sich beim Grand Slam in Lausanne die Bronzemedaille. Der 24-jährige Genfer unterlag in der Gewichtsklasse bis 81 kg im Viertelfinal dem für die Vereinigten Arabischen Emirate antretenden Georgii Elbakiev, setzte sich in der Repechage aber gegen den Russen Egor Suchoparow durch und gewann den Kampf um Bronze gegen den Brasilianer Gabriel Falcao.

Bei den Frauen verpasste April Fohouo in der Gewichtsklasse bis 70 kg eine Medaille knapp. Im Kampf um Bronze unterlag die 20-jährige Waadtländerin, die an der EM in Tiflis als Dritte auf das Podest stieg, der Chinesin Liu Lu. (sda)
18:21 Uhr
Samstag, 29. August
Heftiger Sturz: Pogacar muss die Vuelta aufgeben
Für Tour-de-France-Champion Tadej Pogacar ist die Vuelta nach einem heftigen Sturz beendet. Der slowenische Strassenrad-Weltmeister kam auf der 8. Etappe der Spanien-Rundfahrt rund 32 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco zu Fall und musste aufgeben. Pogacar, der sich an der linken Schulter verletzte und auch eine blutende Wunde am Kopf hatte, wurde mit der Ambulanz abtransportiert.

Der 27-Jährige war auf dem besten Weg, erstmals die Vuelta zu gewinnen. Nach drei Etappensiegen lag er vor der 8. Etappe in der Gesamtwertung bereits 3:50 Minuten vor dem Spanier Enric Mas. Die Spanien-Rundfahrt ist die einzige Grand Tour, die Pogacar in seinem Palmares noch fehlt. Ende Juli hatte er zum fünften Mal die Tour de France gewonnen, dazu siegte er 2024 am Giro d'Italia.
Fraglich ist nach dem Sturz auch, ob Pogacar seinen WM-Titel bei den Titelkämpfen in Montreal im September verteidigen kann. Der Ausnahmekönner hatte 2024 und 2025 jeweils das WM-Strassenrennen gewonnen. (sda)
18:15 Uhr
Samstag, 29. August
Audrey Werro gibt für Bellinzona Forfait
Audrey Werro wird am Sonntag doch nicht am Meeting in Bellinzona teilnehmen. Die Europameisterin über 800 m brauche eine Pause, erklärte sie.
«Bei meinen Rennen gebe ich immer 100 Prozent. Jetzt brauche ich Zeit, um mich zu erholen und meine geistige und körperliche Gesundheit zu bewahren», liess die Freiburgerin auf dem Instagram-Account des Tessiner Meetings verlauten.

Der Entscheid von Werro kommt nicht überraschend in Anbetracht des Pensums, das sie zuletzt abgespult hat. Nachdem sie am 15. August in Birmingham Europameisterin wurde, feierte sie in Lausanne und am Donnerstag in Zürich weitere Siege und verbesserte dabei ihren Schweizer Rekord.
Nächster Programmpunkt für Werro ist das Finale der Diamond League in Brüssel am 5. September. (sda)
17:12 Uhr
Samstag, 29. August
FCZ-Verteidiger Ilan Sauter fällt lange aus
Der FC Zürich muss zwei bis drei Monate auf Ilan Sauter verzichten. Der 25-jährige Verteidiger zog sich im Training einen Fussbruch zu, wie der Klub mitteilt. In den ersten fünf Saisonpartien stand Sauter viermal in der Startformation. (sda)

17:04 Uhr
Samstag, 29. August
Judo-WM 2028 in der Schweiz
Die Judo-WM 2028 kommt in Lausanne zur Austragung. Dies gab der internationale Judo-Verband am Samstag bekannt. Die Vereinbarung wurde anlässlich des ersten Grand-Slam-Turniers in der Schweiz in der Hauptstadt des Kantons Waadt unterzeichnet. Die globalen Titelkämpfe in zwei Jahren finden wenige Wochen vor den Olympischen Spielen in Los Angeles statt.

«Das Vertrauen, das die IJF in die Schweiz setzt, ist sowohl eine Ehre als auch eine Verantwortung», wird Sergei Aschwanden, der Präsident des Schweizer Judo-Verbandes, in der Mitteilung zitiert. «Wir möchten, dass diese Veranstaltung ein bleibendes Vermächtnis für Lausanne, den Kanton Waadt und das Schweizer Judo insgesamt schafft.»
Es ist das zweite Mal, dass die Schweiz Judo-Weltmeisterschaften ausrichtet. Bereits 1973 war Lausanne Gastgeber dieser Wettkämpfe, die damals noch ausschliesslich den Männern vorbehalten waren. (sda)
16:28 Uhr
Samstag, 29. August
Dan Ndoye beendet Durststrecke in der Premier League
Dan Ndoye eröffnet in der 2. Runde der Premier League sein Torkonto in dieser Saison. Der Schweizer Nationalspieler trifft beim 2:2 von Nottingham Forest in Liverpool zum 1:0 und beendet damit eine lange Durststrecke.

Ndoye traf in der 24. Minute nach einem Konter. Für den Flügelstürmer war es das erste Tor in der Premier League seit über einem Jahr. Treffsicherer war Ndoye in dieser Zeitspanne mit der Schweiz, für die er in den letzten knapp zwölf Monaten siebenmal erfolgreich war.
Nottingham ging nach dem Liverpooler Ausgleich von Alexander Isak (60.) ein zweites Mal in Führung. Victor Muñoz sicherte den Gastgebern mit dem 2:2 in der 80. Minute immerhin noch einen Punkt. Im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Andoni Iraola spielte Liverpool zum zweiten Mal 2:2. (sda)
16:09 Uhr
Samstag, 29. August
MotoGP: Marc Marquez gewinnt den Sprint von Alcañiz vor Bruder Alex
Der Spanier Marc Marquez hat am Samstag in Alcañiz den MotoGP-Sprint vor seinem Bruder und Ducati-Markenkollegen Alex gewonnen. Rang drei ging an Marco Bezzecchi aus Italien.

Da WM-Leader Jorge Martin nicht über den 5. Rang hinauskam, holte Marc Marquez sieben Punkte auf und liegt nun noch 33 Punkte hinter seinem Landsmann.
Der Grand Prix von Aragonien findet am Sonntag statt. Bezzecchi startet vor dem siebenfachen Alcañiz-Gewinner Marc Marquez von der Pole Position. (sda)
14:52 Uhr
Samstag, 29. August
Mountainbike: WM-Silber für Lisa Baumann
Nach zwei EM-Titeln steht die Downhill-Spezialistin Lisa Baumann auch an der WM erstmals auf dem Podest. Die Schweizerin muss sich einzig der Dominatorin Valentina Höll geschlagen geben.
Als drittletzte Fahrerin übernahm Baumann mit einer starken Fahrt die Spitzenposition und unterstrich damit ihre gute Leistung in der Qualifikation, als sie die Schnellste war. Am Ende resultierte der 2. Platz, womit sie ihr Bestresultat aus dem Weltcup egalisierte. Die 25-jährige Neuenburgerin, die in dieser Saison dreimal auf dem Podest stand, darf sich über ihre erste WM-Medaille freuen.

Aus Schweizer Sicht ist es die sechste WM-Medaille der Frauen im Downhill. Drei davon gehen auf das Konto von Camille Balanche, die 2020 den bisher einzigen Weltmeistertitel für die Schweiz gewann.
An Valentina Höll gab es allerdings kein Vorbeikommen. Die Österreicherin verlor auf dem zweiten Streckenteil zwar etwas Zeit, wurde am Ende ihrer Favoritenrolle aber gerecht. Im Ziel hatte sie 1,728 Sekunden Vorsprung auf ihre Teamkollegin aus der Schweiz und feierte ihren fünften WM-Titel in Folge.
Dritte wurde die Britin Harriet Harnden, die auf Baumann 0,318 Sekunden verlor. (sda)
12:45 Uhr
Samstag, 29. August
Rudern: Ghiringhelli gewinnt WM-Bronze
Gut einen Monat nach EM-Bronze gewinnt Claire Ghiringhelli auch an der WM eine Medaille. Im Para-Einer rudert die Schweizerin erneut auf den 3. Platz.

Die Athletin der Società Canottieri Locarno klassierte sich im Final hinter der erneut überlegenen Ukrainerin Anna Sheremet und Laurence Vandevyver aus Belgien. Für die 48-jährige Ghiringhelli, die 2024 ein olympisches Diplom gewann, ist es nach den beiden Bronze-Erfolgen an der letztjährigen und diesjährigen EM die erste WM-Medaille.
Für die Schweiz ist es nach Bronze durch Salome Ulrich und Fabienne Schweizer am Freitag die zweite Medaille an der WM in Amsterdam. (sda)
11:15 Uhr
Samstag, 29. August
Lausanne holt ivorischen Stürmer
Lausanne-Sport verpflichtet mit Levy Nene einen ivorischen Angreifer. Der 20-Jährige stösst als Leihspieler vom FC Nordsjaelland zu den Waadtländern, wie der Klub mitteilt.
Nene, der im Playoff der Conference League gegen St. Gallen ohne Einsatz blieb, kam bei den Dänen bisher kaum über die Jokerrolle hinaus. Trotzdem erzielte er in der vergangenen Saison fünf Meisterschaftstore.
Nach Ablauf der einjährigen Leihe verfügen die Lausanner über eine Kaufoption. (sda)
08:09 Uhr
Samstag, 29. August
Triathlon: Studer gewinnt erneut in Weihai
Max Studer fühlt sich in Weihai, einer Küstenstadt im Nordosten Chinas, offensichtlich wohl. Wie im Vorjahr gewinnt der Schweizer Triathlet dort das Rennen der WM-Serie.
Der 30-jährige Solothurner absolvierte die 1,5 km Schwimmen, 38,6 km Radfahren und 10 km Laufen in 1:41:08 Stunden. Der letztjährige Europameister setzte sich vor dem Spanier David Cantero und dem Kanadier Tyler Mislawchuk durch.
Bei den Frauen holte sich die Französin Cassandre Beaugrand, die Olympiasiegerin von 2024 in Paris, den Sieg. Die Schweizerinnen Alissa König und Cathia Schär belegten die Ränge 11 und 12. (sda)
14:43 Uhr
Freitag, 28. August
Thun reist nach Amsterdam, Lugano nach Kopenhagen
In der Ligaphase der Conference League bekommt es Thun unter anderem mit dem niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam zu tun. Lugano bescherte die Auslosung in Monaco eine Reise nach Kopenhagen.

Die Tessiner treffen weiter auf Roter Stern Belgrad (heim), St. Truiden (BEL/h), Getafe (auswärts), Kauno Zalgiris (LTU/h) und Jablonec (CZE/a).
Die weiteren Gegner von Schweizer Meister Thun heissen Gent (h), Hearts of Midlothian (h), Twente Enschede (a), Hajduk Split (h) und CSKA Sofia (a). (sda)
22:03 Uhr
Donnerstag, 27. August
Moncadas Exploit bringt Lugano in die Ligaphase - Sion und St. Gallen scheitern
Lugano begleitet den FC Thun in die Ligaphase der Conference League. Während die Teilnahme des Schweizer Meisters nach dem 0:7 bei Lech Poznan im Playoff-Hinspiel der Europa League (Rückspiel 2:2) vor einer Woche bereits als schöner Trostpreis feststand, benötigten die Tessiner einen herrlichen Exploit von Dereck Moncada in Unterzahl für das Weiterkommen.
Die Luganesi gerieten im georgischen Batumi, wo Maccabi ein vorübergehendes Zuhause gefunden hatte, in arge Bedrängnis. Der Schweizer Vertreter spielte ab der 58. Minute mit einem Spieler weniger. Ohne den zweimal mit Gelb bestraften Mattia Zanotti geriet das bis dahin recht souveräne Lugano unter Druck und kassierte mittels Penalty in der 69. Minute das 0:1.
Im Rückstand musste sich das Team von Mattia Croci-Torti fast komplett auf das Verteidigen konzentrieren - bis in die 79. Minute. Da hatte der honduranische Stürmer Dereck Moncada seinen grossen Auftritt. Der nach einer Stunde eingewechselte 18-Jährige eroberte kurz vor der Mittellinie den Ball und lief solo bis fast an die Strafraumgrenze, wo er herrlich in die entfernte obere Torecke traf.
Lugano wird die fünfte Liga- oder Gruppenphase seit 2017 bestreiten. Die Thuner stehen zum ersten Mal seit 2014 in dieser lukrativen Europacup-Phase. Sie hatten im Heimspiel gegen den polnischen Meister Lech Poznan nach der kassierten Ohrfeige vor einer Woche nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren und spielten 2:2. Lugano und Thun werden die sechs Gegner in der Conference League am frühen Freitagnachmittag zugelost.
Dreimal Boteli reicht Sion nicht
Der FC Sion blieb gegen Ajax Amsterdam auf der Strecke. Nach der 2:4-Heimniederlage waren die Chancen auf ein Weiterkommen auswärts gegen den sechsfachen Europacup-Sieger nicht mehr allzu gross gewesen. In der Johan-Cruyff-Arena machten die Sittener beim 3:5 offensiv vor allem dank Dreifach-Torschütze Winsley Boteli eine gute Figur. Defensiv waren sie aber mit zunehmender Spieldauer viel zu anfällig, um dem Exploit nahe zu kommen.
Dabei führte Sion nach einer guten halben Stunde mit 2:1. Nach einem Gegentreffer in der 1. Minute sorgte der Schweizer Junioren-Internationale Winsley Boteli für die zwischenzeitliche Wende (19. und 36.). Diese hielt nicht lange. Wie schon im Hinspiel liess sich Sion zu einfach ausspielen. Ajax schaffte noch vor der Pause die Korrektur durch Tore von Davy Klaassen und Tolu. In der zweiten Halbzeit erhöhten der nigerianische Doppeltorschütze Tolu und der Norweger Oliver Edvardsen auf 5:2, bevor Boteli ein drittes Mal zuschlug.
St. Gallen scheitert nach langer Unterzahl
Der FC St. Gallen verliert im Rückspiel der Conference-League-Playoffs 2:3 gegen Nordsjaelland und muss die Europacup-Träume nach einer 0:1-Niederlage im Hinspiel begraben. Es ist es eine Niederlage, die St. Gallen noch lange ärgern dürfte.

Keystone
Die entscheidende Szene: Mihailo Stevanovic liess sich fünf Minuten vor dem Pausenpfiff im Strafraum zu einer Schwalbe hinreissen. Eine zweite Gelbe Karte an die Adresse des 24-Jährigen war das Verdikt von Schiedsrichter Grinfeld, die dazu führte, dass die Ostschweizer über 45 Minuten in Unterzahl zu bestreiten hatten.
Zuvor hatten die St. Galler zweimal auf einen Rückstand reagiert und jeweils ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit agierten sie dann zwar mit etwas weniger Druck und gingen mit einem Mann weniger nicht mehr so viel Risiko ein. Dennoch hätten die Gastgeber den Führungstreffer realisieren können – mehrere Male vergaben sie vor dem gegnerischen Tor. So lange, bis die Dänen in der 82. Minute die St. Galler Europacup-Träume mit dem 2:3 endgültig beendeten. (sda)
21:46 Uhr
Donnerstag, 27. August
Werro gewinnt überlegen

Audrey Werro nähert sich dem Uralt-Weltrekord über 800 m immer mehr an. Bei Weltklasse Zürich triumphiert die Freiburgerin in 1:53,70, womit sie ihren Landesrekord um einen Zehntel verbessert.
Werro, die in der Freiluftsaison 2026 nach wie vor unbezwungen ist, fehlen nach dem neuerlichen Rekordlauf nur noch 0,42 Sekunden auf die Fabelzeit der Tschechoslowakin Jarmila Kratochvilova aus dem Jahr 1983. Die 22-Jährige blieb damit zum dritten Mal in ihrer Karriere unter der 1:54er-Marke.
In Abwesenheit von Olympiasiegerin Keely Hodgkinson war Femke Broeders-Bol wie in der Vorwoche an der Athletissima in Lausanne Werros härteste Gegnerin im Kampf um den Sieg. Doch die Europameisterin wies die Niederländerin, die bis rund 600 m vor Werro lag, abermals in die Schranken. In 1:54,71 stellte Broeders-Bol ebenfalls eine nationale Bestmarke auf. Dritte wurde die britische 1500-m-Europameisterin Georgia Hunter Bell. (sda)
21:29 Uhr
Donnerstag, 27. August
Heimsiege für Hoenke und Joseph
Fabienne Hoenke ruft beim Diamond-League-Meeting in Zürich über 200 m ihre nächste Topleistung ab. Die EM-Vierte triumphiert im Letzigrund trotz leichtem Gegenwind in 22,53 Sekunden, nur zweimal in ihrer Karriere war sie schneller.

Die weiteren Schweizer Starterinnen in diesem Rennen konnten nicht ganz mit der Fricktalerin Hoenke mithalten: Cynthia Reinle wurde Sechste, lief aber in 23,36 persönliche Bestzeit und blieb vor Léonie Pointet (7.) und Mujinga Kambundji (8.).
Ebenfalls siegreich zeigte sich Jason Joseph über 110 m Hürden, ein Rennen das heuer nicht zum offiziellen Diamond-League-Programm gehört. Die 13,11 Sekunden bedeuteten zugleich Saisonbestleistung für den Europameister. Bei seinem Gold-Coup in Birmingham war Joseph um einen Hundertstel langsamer gewesen. Für einen weiteren Schweizer Erfolg am Donnerstag sorgte Rollstuhlfahrer Marcel Hug über 1500 m.
Für einige Schweizer Starter setzte es Enttäuschungen ab. Sprinterin Géraldine Di Tizio-Frey reichte es im hochkarätigen Starterinnen-Feld über 100 m in 11,21 Sekunden nur zum 9. und letzten Platz. Auch Dominic Lobalu hatte im Kampf um den Sieg über 3000 m nichts zu bestellen und wurde in 7:49,51 Minuten - 22 Sekunden über seinem Landesrekord - nur 14.
Über 100 m Hürden entschied zwar Weltmeisterin Ditaji Kambundji das Duell zweier Schweizerinnen gegen Mehrkämpferin Annik Kälin um fünf Hundertstel zu ihren Gunsten. Doch in 12,82 Sekunden blieb die Bernerin zwei Zehntel über ihrer Saisonbestzeit. Kälin ihrerseits lief heuer schon 12,60. (sda)
21:28 Uhr
Donnerstag, 27. August
Hürden-Spektakel: Dos Santos und Russell mit Weltrekorden
In einer Nacht der Weltrekorde haben die Hürdenläufer Alison Dos Santos und Masai Russell die Leichtathletik-Szene in Ekstase versetzt. Erst löste der Brasilianer Dos Santos beim Meeting der Diamond League in Zürich über die Stadionrunde in 45,80 Sekunden den Norweger Karsten Warholm um 14 Hundertstel ab, dann lief auch die US-Olympiasiegerin Russell wenige Minuten später über die 100 m zu einer neuen Bestzeit.

Die 26-Jährige legte die Sprintstrecke in 12,09 Sekunden zurück und unterbot den vorigen Rekord der Nigerianerin Tobi Amusan von den Weltmeisterschaften 2022 in Eugene (12,12 Sekunden) knapp. Dos Santos knackte Warholms Bestmarke, die der Skandinavier bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2021 aufgestellt hatte.
«Ich habe es geschafft, ich habe es geschafft», sagte Dos Santos nach seinem Fabellauf, den er mit der brasilianischen Flagge feierte. Im norwegischen Rundfunk ergänzte der Rekordmann: «Wir haben so lange davon geredet, jetzt haben wir es geschafft. Ich bin so stolz und glücklich. Ich habe davon so lange geträumt. Aber ich glaube, ich kann das noch besser. Ich weiß, ich kann noch schneller laufen.»
Warholm sagte anerkennend: «Er war brillant. Es ist unglaublich. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Es war ein verrückter Wettkampf.» Der 30-Jährige kam in 46,69 Sekunden ins Ziel. Der Nigerianer Ezekiel Nathaniel lief in 46,50 Sekunden auf Rang drei.
Dos Santos' bisher größter Erfolg ist der Weltmeistertitel von 2021 in Eugene. In Paris holte er zudem Olympia-Bronze. (sid)
18:42 Uhr
Donnerstag, 27. August
WM-Bronze für Sina Frei im Short Track

Sina Frei gewinnt an der Mountainbike-WM in Val di Sole im Short Track die Bronzemedaille. Gold sichert sich die Österreicherin Laura Stigger.
Die 29-jährige Zürcherin Frei musste sich im Sprint einer Fünfer-Spitzengruppe neben Stigger auch noch der Britin Evie Richards geschlagen geben. (sda)
16:01 Uhr
Donnerstag, 27. August
Leonardo Genoni bis 2030 beim EV Zug
Leonardo Genoni verlängert seinen Vertrag beim EV Zug vorzeitig um drei Jahre bis Ende der Saison 2029/30, wie die Zentralschweizer mitteilen.
Die Vertragsverlängerung mit Genoni, der seit Herbst 2019 beim EVZ spielt, wurde am Tag vor dem 39. Geburtstag des Zürchers kommuniziert. In den sieben Saisons mit den Zugern wurde der MVP der WM 2025 zweimal Meister (2021 und 2022). In 343 Pflichtspielen mit dem EVZ gelangen ihm 30 Shutouts.
Der Entscheid sei am Ende «einfach» gewesen, lässt sich Genoni im Communiqué des EVZ zitieren. «Ich fühle mich top fit, möchte weiterhin auf höchstem Niveau Eishockey spielen und spüre das Vertrauen der EVZ-Verantwortlichen, dass sie auch in Zukunft voll auf mich setzen wollen.»
Dem in Kilchberg ZH aufgewachsene und im Nachwuchs der GCK Lions gross gewordene Genoni winkt in der kommenden Saison die Aufnahme in den «Tausenderklub». Für Zug, Bern, Davos und die ZSC Lions kam er in der National League bislang 988-mal zum Einsatz - mehr als jeder andere Torhüter in der obersten Schweizer Liga. Insgesamt wurde er siebenmal Schweizer Meister, neben Zug noch dreimal mit Davos und zweimal mit Bern.
Auch im Schweizer Nationalteam - mit welchem er viermal WM-Silber gewann - gehört Genoni weiterhin zu den Leistungsträgern. Zuletzt an der Heim-WM in Zürich kam er auf eine sensationelle Abwehrquote von 97,03 Prozent. (sda)
15:07 Uhr
Donnerstag, 27. August
Neuer Trainer für deutsche Eishockeyaner
André Rankel übernimmt das deutsche Eishockey-Nationalteam. Der langjährige Nationalspieler und siebenmalige deutsche Meister wurde an seinem 41. Geburtstag offiziell vorgestellt. Rankel folgt auf Harold Kreis und soll die zuletzt erfolglose deutsche Auswahl zu einer erfolgreichen Heim-WM führen. (sid)
07:21 Uhr
27. August
Bencic und Cobolli verlieren den Final
Belinda Bencic und Flavio Cobolli verpassen den Titel beim US Open im Mixed-Turnier. Das Duo unterliegt im Final Karolina Muchova und Jakub Mensik aus Tschechien 3:6, 6:1, 6:10.
Anders als noch im Halbfinal, als sie gegen das Ehepaar Jelina Switolina und Gaël Monfils nach verlorenem Startsatz zurückfanden und im Champions-Tiebreak schliesslich mit 10:5 das bessere Ende für sich behielten, zogen die 29-jährige Schweizerin und der fünf Jahre jüngere Italiener im Final in der Kurzentscheidung den Kürzeren.

«Es war mein erster Grand-Slam-Final, und es war ein besonderer Moment. Ich habe jedes Spiel genossen. Danke, Flavio, für all die positive Energie, die du mitgebracht hast», sagte Bencic, die in diesem Frühjahr an der Seite von Cobolli das Mixed-Doppel in Indian Wells gewonnen hatte.
Für die St. Gallerin war das Mixed eine willkommene Standortbestimmung. Zuvor musste sie aufgrund von Hüftschmerzen das Turnier in Toronto absagen und jenes in Cincinnati abbrechen. (sda)
23:08 Uhr
26. August
Kutesa in der Champions League, Athekame nicht
Dereck Kutesa qualifiziert sich mit AEK Athen für die Champions League. Der Genfer sah von der Ersatzbank, wie sein Team im griechisch-bulgarischen Meisterduell Levski Sofia zu Hause mit 4:0 deklassierte. Das Hinspiel hatte 0:0 geendet.
Für Zachary Athekame setzte es mit Lyon eine 1:2-Heimniederlage gegen Fenerbahce Istanbul ab. Damit schieden die Franzosen mit dem im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselten Schweizer Aussenverteidiger eine Woche nach dem 1:1 in der türkischen Hauptstadt aus. (sda)
23:01 Uhr
26. August
Real Madrid gewinnt mit Hattrick von Mbappé
Real Madrid gewinnt auch sein zweites Spiel nach der Rückkehr von José Mourinho auf dem Trainerposten. Die Madrilenen siegen im ersten Heimspiel der Saison, dem Nachtragsspiel der 1. Meisterschaftsrunde, gegen Real Sociedad mit 4:1.
Kylian Mbappé, der Torschützenkönig der letzten Saison, erzielte drei Treffer, jeweils nach schönen Vorlagen von Federico Valverde (40. zum 1:0), Jude Bellingham (60. zum 2:1) und Vinicius Junior (80. zum 4:1). Die Gäste aus dem Baskenland glichen kurz vor der Pause zum 1:1 aus. (sda)
19:24 Uhr
Mittwoch, 26. August
Angelica Moser mit Zürich-Premiere
Den Sieg sicherte sich die 19-jährige US-Amerikanerin Hana Moll, die als einzige die Höhe von 4,90 Meter übersprang. Doch auch die Leistung von Lokalmatadorin Angelica Moser in Zürich war Weltklasse: Ihre 4,85 Meter bedeuten Rang 2 und einen neuen Schweizer Hallenrekord. Die im Zürcher Hauptbahnhof gefeierte Europameisterin im Stabhochspringen hievte sich das sechste Mal auf ein Diamond-League-Podest, das erste Mal in Zürich. «Es war so laut wie noch hier im HB, das hat uns Athletinnen nach der EM nochmals Kraft gegeben. Hat Spass gemacht», freute sich die 28-Jährige.

Lea Bachmann, die zweite Schweizerin im zehnköpfigen Starterinnenfeld, scheiterte als einzige bei der Starthöhe von 4,35 Metern. Rang 3 teilten sich das US-Duo Katie Moon und Sandi Morris (4,75 Meter). (wen)
18:33 Uhr
Mittwoch, 26. August
Stan Wawrinka doch an den US Open dabei
Happy-End für Stan Wawrinka: Der 41-jährige Waadtländer kann nun doch das US Open in New York bestreiten. Er erhielt am Mittwoch eine Wildcard zugesprochen.

Weil der Amerikaner Patrick Kypson verletzt passen muss, verteilte das US Open die dem 26-Jährigen zugesprochene Wildcard neu. Und diesmal kam Wawrinka, der Turniersieger von 2016, zum Zuge. «Ich freue mich unglaublich über die Wildcard und darauf, wieder vor den Fans in New York anzutreten», sagte der Schweizer gut 24 Stunden, nachdem er sich auf Instagram schon vom US Open und New York emotional verabschiedet hatte.
Erstaunlicherweise war Wawrinka bei der Vergabe der Einladungen zunächst übergangen worden. Nicht nur in der Schweiz sorgte der Entscheid des amerikanischen Tennisverbandes, der das US Open organisiert, für Verwunderung. Schliesslich hatte der dreifache Major-Turniersieger in seiner letzten Saison auf der Tour von den anderen Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Paris und London Wildcards erhalten. Am US Open jährt sich sein Titel 2026 zum zehnten Mal – ein Grund mehr, Wawrinka einen Platz im Hauptfeld zu garantieren.
Zum 18. Mal wird Wawrinka ab Sonntag am US Open am Start sein. Gegen wen er seine 63. Einzel-Partie in Flushing Meadows bestreitet, entscheidet sich am Donnerstag. Dann werden die Tableaus ausgelost. (sda)
12:50 Uhr
Dienstag, 25. August
Yann Sommer steigt bei Erstligist in Portugal ein
Der Schweizer Goalie Yann Sommer steigt mit zwei prominenten ehemaligen Teamkollegen aus der Zeit bei Bayern München beim portugiesischen Traditionsklub Estrela da Amadora ein.

Neben Yann Sommer gehören der Deutsche Thomas Müller und der Franzose Lucas Hernandez zu den Investoren. Sie alle spielten 2023, als Sommer das Tor der Bayern hütete, in München zusammen. Der vierte Fussballprofi, der im Projekt mitwirkt, ist der Deutsche Mats Hummels.
Sommer, Hernandez, Müller und Hummels übernahmen zusammen mit einem internationalen Konsortium unter Führung zweier Investment-Firmen (ADvantage und LEAD) 90 Prozent des Aktienkapitals. Die neue Eigentümerstruktur vereint Partner aus Sport, Investment und Technologie. Diese Erfahrung soll zur Entwicklung des Klubs beitragen, teilte der FC Estrela da Amadora auf seiner Homepage mit.
Neuer Präsident des Arbeitervereins aus dem Vorort von Lissabon wird wird Johannes Mösmang, der bei Bayern München einst als Player-Manager wirkte. Die letzte Saison beendete Estrela da Amadora auf Platz 15 unter 18 Klubs. Der Klub blickt auf eine turbulente Geschichte aus Insolvenzen, Neugründungen und spektakulären Eigentümer-Wechseln zurück. (sda/dpa)
11:00 Uhr
Dienstag, 25. August
Musiala fehlt FC Bayern auch gegen Stuttgart
Nach den jüngsten Zusammenbrüchen von Jamal Musiala verzichtet der FC Bayern weiter auf den Fussball-Nationalspieler. Wie der «Kicker» und die «Bild» berichten, wird der Offensivstar auch am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) zum Bundesligastart gegen den VfB Stuttgart noch nicht im Kader der Münchner stehen.

Musiala soll im Lauf der Woche ins Teamtraining zurückkehren. Beim 23-Jährigen gehe es in Abstimmung mit den Ärzten und Trainer Vincent Kompany darum, die Medikation richtig einzustellen. Eine offizielle Mitteilung lag zunächst nicht vor.
Musiala war in den letzten Vorbereitungspartien des deutschen Rekordmeisters gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim jeweils auf dem Rasen zusammengebrochen. Daraufhin fehlte er auch im Supercup (2:1) gegen Borussia Dortmund. Musiala hat schon eine länger eine Erkrankung. Wegen einer veränderten Medikation sei es zu Krampfanfällen in kürzerer Zeit gekommen, hatte der Münchner Sportvorstand Max Eberl erläutert. (dpa)
09:45 Uhr
Montag, 24. August
Heule und Matoshi verlassen Thun
Der FC Thun verliert zwei weitere Stützen aus der Meistersaison. Nach Michael Heule gibt der Klub am Montagnachmittag auch den Abgang von Valmir Matoshi bekannt. Der 23-jährige Matoshi ist ein Thuner Eigengewächs, das 2022 sein Debüt in der ersten Mannschaft gab. Neben dem sensationellen Meistertitel gelang ihm in der vergangenen Saison auch der Sprung ins kosovarische Nationalteam. Nun verlässt er die Berner Oberländer und schliesst sich Sturm Graz an, bei dem er einen «langfristigen» Vertrag unterschrieb, wie der österreichische Klub vermeldet. Aussenverteidiger Michael Heule war nicht ganz so lange wie Matoshi beim FC Thun. Der 25-jährige Ostschweizer verlässt den Klub nach einer Saison wieder und wechselt zum Bundesliga-Absteiger Heidenheim. Heule war im Vorfeld der vergangenen Saison von Stade Lausanne-Ouchy ins Berner Oberland gezogen. (sda)
09:15 Uhr
Montag, 24. August
Klarer Auftakt-Sieg für Barcelona
Der FC Barcelona startet fulminant in die nationale Meisterschaft. Der Meister bezwingt den FC Elche auswärts 5:0.
Beim klaren Erfolg trafen Raphinha und Fermin Lopez je zweimal. Torschütze war auch der von Borussia Dortmund geholte Karim Adeyemi. Der deutsche Internationale erzielte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 2:0.
Barcelona begann sein Meisterschafts-Pensum in der 2. Runde. Die Partie des 1. Spieltags zuhause gegen Athletic Bilbao tragen die Katalanen am Donnerstag aus. (sda)
06:07 Uhr
Montag, 24. August
Ceferin kein Gegenkandidat von Infantino
Aleksander Ceferin ist kein Kandidat für das Amt des FIFA-Präsidenten. Der UEFA-Chef wird bei der Wahl im kommenden März nicht antreten. Ceferin, seit zehn Jahren Präsident des europäischen Fussballverbandes, gab seinen Verzicht im Rahmen eines Interviews im britischen Podcast «The Rest is Politics» bekannt.

«Ich bin nicht interessiert», sagte der Slowene. Er liebe die UEFA und seine Arbeit dort - und als Gegner von FIFA-Präsident Gianni Infantino sei seine «Glaubwürdigkeit weitaus grösser, wenn ich kein Interesse an diesem Posten habe». Seine eigene Amtszeit an der Spitze des europäischen Verbandes endet im kommenden Jahr.
Ceferin zählt zu den grössten Kontrahenten von Infantino, der sich seit dem Scheitern seines umstrittenen Plans, den Weltverband für Investoren zu öffnen, von verschiedener Seite härtester Kritik ausgesetzt sieht.
Unter Ceferins Führung hatte die UEFA einen Boykott aller FIFA-Wettbewerbe angekündigt, die Weltmeisterschaften eingeschlossen. Diese Drohung wurde trotz des Rückzugs des neuesten Projekts Infantinos, dessen Abgang sie beim europäischen Verband wünschen, wiederholt.
«Die eine Möglichkeit ist, dass er (Infantino) erkennt, dass er nicht die nötige Unterstützung für seine Wiederwahl hat. (...) Die andere Möglichkeit ist, dass er an der Wahl teilnimmt. In diesem Fall wird es wohl einen Gegenkandidaten geben. Ich weiss allerdings noch nicht, wer dies sein wird», erklärt Ceferin, der eigenen Angaben zufolge seit Beginn der aktuellen Krise nicht mehr mit dem Walliser gesprochen hat. (sda/afp)
19:37 Uhr
Sonntag, 23. August
Prestigesieg für Melissa Jefferson-Wooden

Die dreifache Weltmeisterin Melissa Jefferson-Wooden gewann am Sonntag beim Diamond-League-Meeting in Chorzow den hochklassig besetzten 100-m-Lauf. Die Amerikanerin setzte sich in 10,78 Sekunden vor der Olympiasiegerin Julien Alfred aus St. Lucia (10,83) und ihrer Landsfrau Sha'Carri Richardson (10,96) durch.
Jefferson-Wooden, die Alfred zu Beginn des Sommers über 200 m unterlegen war, fügte der Olympiasiegerin damit die erste Niederlage der Saison zu. Die 25-Jährige übernahm früh die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab.
Bereits zuvor hatte der jamaikanische Weltmeister Oblique Seville die 100 m der Männer gewonnen. Er siegte in 9,83 Sekunden in einem aussergewöhnlich starken Rennen, in dem alle neun Teilnehmer die Zehn-Sekunden-Marke unterboten. Der Rückenwind lag mit 1,4 m/s im regulären Rahmen.
Das Meeting in Polen fand ohne Schweizer Beteiligung statt, denn kommenden Donnerstag steht Weltklasse Zürich im Programm. (sda)
18:46 Uhr
Sonntag, 23. August
Lustrinellis Union bekundet im Cup Mühe
Union Berlin mit Trainer Mauro Lustrinelli und Nationalspieler Michel Aebischer hat im deutschen Cup nur mit Mühe das Erstrunden-Aus verhindert. Nach zweimaligem Rückstand gewann der Bundesligist 4:2 gegen Eintracht Braunschweig, das in der 2. Bundesliga spielt.
Max Marie brachte den Aussenseiter in der 11. und 54. Minute zweimal in Führung. Der belgische Zugang Zeno Van den Bosch (31.) und sein Abwehrkollege Tom Rothe (63.) glichen für Union jeweils nach einem Corner wieder aus. Die entscheidenden Tore für die Berliner schoss der eingewechselte Marin Ljubicic in der 72. Minute und mit der letzten Aktion des Spiels (94.). Auch Aebischer kam für die Schlussviertelstunde noch ins Spiel und so zu seinem Debüt.
Die Berliner haben unter ihrem neuen Trainer Lustrinelli trotzdem noch grosse Anpassungsschwierigkeiten - das war auch sechs Tage vor dem ersten Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt gut zu sehen. Der neue spielerische Ansatz des Thuner Meistertrainers geht noch auf Kosten der altbekannten Stabilität.
Mainz mit Silvan Widmer, der für die Schlussviertelstunde eingewechselt wurde, bekundete hingegen weniger Mühe. Gegen Krieschow aus der fünften Liga resultierte ein 9:0. (sda)
18:43 Uhr
Sonntag, 23. August
Rad Strasse: Brennan siegt im Sprint, Pogacar bleibt Leader
Matthew Brennan gewinnt die 2. Etappe der Vuelta, die über 214 km von Monaco nach Manosque führte und damit das längste Teilstück der diesjährigen Spanien-Rundfahrt war.
Der 21-jährige Brite vom Team Visma-Lease a Bike setzte sich auf der hügeligen Etappe durch den Süden Frankreichs im Sprint des Feldes vor dem Spanier Pau Miquel und dem slowenischen Leader Tadej Pogacar durch. Letzterer verteidigte damit das Rote Trikot des Gesamtführenden mit Erfolg. Für Brennan war es bei seiner Grand-Tour-Premiere der erste Etappensieg bei einer dreiwöchigen Rundfahrt.
Als bester Schweizer erreichte Stefan Küng das Ziel als 29. zeitgleich mit der Spitze. Der Thurgauer, der tags zuvor beim Sieg von Pogacar im Auftaktzeitfahren Zwölfter geworden war, verbesserte sich in der Gesamtwertung in den 6. Rang. Sein Rückstand auf den Leader beträgt 18 Sekunden.
In der 3. Etappe am Montag steht zum Abschluss des Abstechers nach Frankreich in den Pyrenäen eine erste Bergankunft an. Allerdings ist der 10 km lange Schlussanstieg zum Skigebiet Font-Romeu nicht besonders steil. (sda)
17:25 Uhr
Sonntag, 23. August
Norris mit dem zweiten Saisonsieg

Der Sieger des ersten Formel-1-Grand-Prix nach der Sommerpause ist derselbe wie vor dem vierwöchigen Unterbruch. Lando Norris gewinnt bei der vorläufigen Derniere in Zandvoort den Grand Prix der Niederlande.
Norris nutzte wie schon Ende Juli in Ungarn, als er erstmals als Weltmeister einen Grand Prix gewann, die Pole-Position zum Sieg. In einem Rennen mit vielen Führungswechseln setzte sich der Brite im McLaren vor WM-Leader Kimi Antonelli und George Russell in den Mercedes durch. (sda)
17:24 Uhr
Sonntag, 23. August
Aarau kassiert die zweite Saisonniederlage
Aarau muss in der Challenge League die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Gegen Yverdon Sport verliert die Mannschaft von Trainer Brunello Iacopetta auswärts 1:2. Nach einem frühen (3.) und einem späten (41.) Tor von Yverdon in der ersten Halbzeit kassierten die Gastgeber kurz vor dem Pausenpfiff eine Gelb-Rote Karte gegen Jean-Kévin Augustin.
Doch auch die 45-minütige Überzahl reichte dem Barrage-Teilnehmer der vergangenen Saison nicht, um die Partie auszugleichen oder zu drehen. Victor Petit sorgte lediglich für den Aarauer Anschlusstreffer dreissig Minuten vor Schluss.
Damit liegt Aarau nach dem 4. Spieltag auf dem 7. Tabellenrang in der unteren Hälfte der Liga, während Yverdon mit acht Punkten auf dem dritten Platz steht. (sda)
16:42 Uhr
Sonntag, 23. August
Marc Hirschi auf dem Podest
Marc Hirschi beendet die Deutschland Tour auf dem Podest. Der Berner aus dem Schweizer Team Tudor erreichte das Ziel am fünften und letzten Tag mit der Spitze und bleibt damit in der Gesamtwertung im 3. Rang klassiert.
Gewonnen wurde die unter der World Tour angesiedelte Rundfahrt vom mexikanischen Topfavoriten Isaac Del Toro. Der Gesamtdritte der diesjährigen Tour de France setzte sich mit 53 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Louis Barré und 1:08 Minuten auf Hirschi durch. Mit dem 3. Rang in der 3. Etappe am Samstag fuhr Hirschi in diesem Jahr erstmals auf das Podest. (sda)
16:40 Uhr
Sonntag, 23. August
Mountainbike: Boichis siegt vor Van der Poel

Beim Weltcup in Les Gets sorgt Adrien Boichis auch im olympischen Cross-Country für einen französischen Heimsieg. Er lässt Matthieu van der Poel hinter sich.
Boichis und Van der Poel, der nach längerer Pause wieder ein Cross-Country-Rennen bestritt, lieferten sich einen spannenden Zweikampf mit dem besseren Ende für den 23-Jährigen. Damit feierte Boichis, der am Freitag bereits im Short Track triumphiert hatte, seinen dritten Saisonsieg.
Dank seines fünften Podestplatzes in Folge kommt Boichis zudem bis auf 15 Punkte an den Gesamtführenden Luca Martin heran. Der Franzose verpasste das Podest knapp und fuhr hinter dem Chilenen Martin Vidaurre als Vierter ins Ziel.
Als bester Schweizer wurde Mathias Flückiger Sechster. Ebenfalls in die Top 10 schaffte es Dario Lillo als Achter.
Der Weltcup in Les Gets war die Hauptprobe für die WM, die kommende Woche in Val di Sole stattfindet. (sda)
16:02 Uhr
Sonntag, 23. August
YB gewinnt gegen ein mutiges Vaduz

Die Young Boys gewinnen zuhause im Wankdorf gegen Aufsteiger Vaduz. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane setzt sich vor fast 25'000 Zuschauenden mit 4:2 durch.
In der 87. Minute gelang Armin Gigovic ein Traumtor: Aus rund 30 Metern traf er zum 4:2 und sorgte in einer spannenden und torreichen Partie für den Schlusspunkt. In der 4. Runde der Super League feiern die Young Boys damit den dritten Sieg. Das Liechtensteiner Team wurde für einen mutigen Auftritt hingegen einmal mehr nicht belohnt und muss weiter auf die ersten Punkte in der Super League warten.
Vor allem in der zweiten Halbzeit, in der YB zu mehreren guten Chancen kam, wurde die Überlegenheit der Berner deutlich. In der ersten Halbzeit war es Vaduz noch gelungen, zweimal einen Rückstand aufzuholen. So lag YB dank Joël Monteiro bereits nach vier Minuten in Front und traf in der 37. Minute dank eines Fallrückziehers von Kaly Sène erneut zur Führung.
Vaduz kam zweimal dank Milos Cocic zum Ausgleich. In der 25. Minute überwand er Marvin Keller aus rund 20 Metern. Und zwei Minuten vor dem Pausenpfiff musste er nur noch ins Tor einschieben, nachdem Keller einen Querpass von Juan Cabrera in die Füsse des Doppeltorschützen abgewehrt hatte.
In der zweiten Halbzeit gelang den Gästen dann jedoch keine Reaktion mehr auf die neuerliche YB-Führung. Alvyn Sanches setzte sich in der 57. Minute gegen mehrere Gegenspieler durch und traf zum 3:2. In der Folge kam Vaduz nicht mehr zu Topchancen.
Dank des Sieges hat YB die Tabellenführung von Lugano übernommen. Die Tessiner haben jedoch ein Spiel weniger absolviert und liegen nur einen Zähler hinter den Bernern. Für diese geht es am kommenden Samstag erneut zuhause gegen Basel weiter, während Vaduz einen Tag später die Grasshoppers empfängt. (sda)
15:57 Uhr
Sonntag, 23. August
Sina Frei setzt sich auch im Cross-Country durch

Kurz vor der WM unterstreicht Sina Frei ihre tolle Form. Die Europameisterin gewinnt beim Weltcup in Les Gets nach dem Short Track auch das Rennen im olympischen Cross-Country.
Wie schon am Freitag setzte sich die 29-jährige Zürcherin vor Weltmeisterin Jenny Rissveds aus Schweden und der Amerikanerin Savilia Blunk durch. Die Entscheidung führte Frei in der letzten von sieben Runden herbei, als sie das Tempo verschärfte, die im Gesamtweltcup Führende Rissveds distanzierte und so ihren zweiten Weltcupsieg im Cross-Country einfuhr.
Im ersten Aufstieg der letzten Runde hatten zuvor bereits Blunk und Alessandra Keller abreissen lassen müssen. Keller schloss in der 3. Runde zum Führungstrio auf und machte den Rückstand, den sie sich bei den Aufstiegen jeweils einhandelte, in den Abfahrten stets wieder wett. Am Ende musste sich die 30-jährige Nidwaldnerin am Austragungsort der Weltmeisterschaften im kommenden Jahr mit dem 4. Platz zufrieden geben.
Bereits in der kommenden Woche finden die Weltmeisterschaften in Val di Sole statt. Frei wird im Trentino nach ihrem Double an der EM und jenem in Les Gets die Frau sein, die es bei den Titelkämpfen zu schlagen gilt. (sda)
15:55 Uhr
Sonntag, 23. August
Haile-Selassie trifft traumhaft für Chicago
In der nordamerikanischen Major League Soccer setzte sich Maren Haile-Selassie ins Szene. Der 27-jährige Schweizer von den Chicago Fire traf beim 1:1 gegen die New York Red Bulls in der 38. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer von der Strafraumgrenze. Für den vierten Sieg in Folge reichte der Treffer des 27-Jährigen jedoch nicht. Fünf Minuten vor dem Ende glich das Heimteam aus.
Den ersten Doppelpack für seinen neuen Verein erzielte Antoine Griezmann. Der Franzose, der im Sommer von Atlético Madrid kam, steuerte beide Tore beim 2:1-Sieg Orlando Citys gegen Real Salt Lake bei.
Derweil wartet Lionel Messi mit Inter Miami seit nunmehr vier Ligaspielen auf einen Sieg. Mehr als der Anschlusstreffer wollte dem 39-jährigen Argentinier bei der 1:2-Niederlage gegen Toronto nicht gelingen. Messi war von der Liga zuvor mit einer Geldstrafe in nicht genannter Höhe belegt worden, nachdem er seinem Gegenspieler Quinn Sullivan am Mittwoch beim 2:2 gegen Philadelphia Union in der Nachspielzeit mit der flachen Hand einen Schlag in den Nacken versetzt hatte. Der Schiedsrichter hatte die Aktion nicht gesehen. (sda)
15:53 Uhr
Sonntag, 23. August
Alessandro Romano mit Torpremiere in der Serie A

Der Schweizer Nachwuchs-Internationale Alessandro Romano trifft erstmals in der italienischen Serie A. Der 20-jährige Zürcher, der mit Blick auf mehr Einsatzzeit auf diese Saison von der AS Roma zu Cagliari gewechselt hat, erzielte beim Meisterschaftsauftakt auswärts gegen Parma in der 79. Minute das Siegtor zum 1:0. Für den beim FC Winterthur ausgebildeten Romano war es erst der dritte Einsatz in der höchsten italienischen Liga.
Manuel Akanji startete mit Double-Sieger Inter Mailand mit einem ungefährdeten Heimsieg in die Saison. Der Titelverteidiger besiegte Aufsteiger Monza 4:1. Als Akanji eine Viertelstunde vor Schluss ausgewechselt wurde, stand das Endresultat bereits fest. (sda)
15:51 Uhr
Sonntag, 23. August
Basel gewinnt Klassiker nach wilder Schlussphase

Der FC Basel gewinnt den Klassiker gegen den FCZ auswärts im Zürcher Letzigrund. Die Gäste drehen die Partie nach einem 0:1-Rückstand zum 2:1-Sieg.
Es war eine wilde Schlussphase im Klassiker, die schliesslich mit einem knappen Sieg für Basel endete. Nach dem Führungstreffer des FCB in der 85. Minute kam der FC Zürich zu mehreren Chancen auf den Ausgleich - doch das 2:2 wollte den Zürchern nicht mehr gelingen. So feiern die Basler den sechsten Sieg im Klassiker in Serie. Der letzte Erfolg des FCZ datiert auf den 21. September 2024.
Dabei hatte die Partie für die Zürcher am Samstagabend eigentlich optimal begonnen. Nach acht Minuten verwandelte Philippe Kény einen Foulpenalty souverän. Zuvor war Miguel Reichmuth im Duell gegen FCB-Verteidiger Akpe Victory im Strafraum zu Fall gekommen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit überzeugte der FCZ vor allem defensiv, während Basel lange zu wenig zwingend blieb.
Der Ausgleich gelang der Mannschaft von Stephan Lichtsteiner in der 62. Minute. Zan Celar lancierte Kazeem Olaigbe, der im Strafraum abzog und via Lattenunterkante wuchtig zum 1:1 traf.
Das entscheidende Tor zum 2:1 fiel dann erst in der 85. Minute. Nachdem Alexander Hack den Basler Victory im Strafraum zurückgehalten hatte, meldete sich der VAR und Schiedsrichter Anojen Kanagasingam sprach den Baslern den Penalty zu. Celar verwandelte souverän zum Endstand. In der Nachspielzeit blieben mehrere gute Chancen des FCZ unbelohnt. Auch ein möglicher Penalty für die Zürcher in den letzten Spielminuten wurde durch den VAR aberkannt.
Weiter geht es für den FC Zürich am nächsten Samstag auswärts gegen Lausanne-Sport. Basel muss am selben Tag auswärts gegen die Young Boys antreten. (sda)
15:49 Uhr
Sonntag, 23. August
Bayern München gewinnt deutschen Supercup

Bayern München kommt zum ersten Titel in dieser Saison. Der Double-Sieger gewinnt bei Borussia Dortmund den deutschen Supercup mit 2:1.
Die Bayern legten mit zwei Toren in der ersten Halbzeit den Grundstein zum verdienten Sieg. Der neu von Eintracht Frankfurt gekommene deutsche WM-Teilnehmer Nathaniel Brown, der von Trainer Vincent Kompany auf der für ihn ungewohnten Zehnerposition eingesetzt wurde, brachte die Gäste nach einer knappen halben Stunde in Führung. Kurz vor der Pause erhöhte Michael Olise, der das 1:0 vorbereitet hatte, mit einer starken Einzelaktion auf 2:0.
Nach dem Seitenwechsel wurden die Dortmunder mit Gregor Kobel im Tor stärker. In der 75. Minute verkürzte Fabio Silva auf 1:2. Nach einem späten Platzverweis gegen Ramy Bensebaini hatte Maximilian Beier für den BVB in der Nachspielzeit noch den Ausgleich auf dem Fuss, doch sein Schuss aus kurzer Distanz ging über das Tor.
In dem 2010 eingeführten und im letztem Jahr nach Franz Beckenbauer benannten deutschen Supercup siegten die Bayern zum zehnten Mal, zum sechsten Mal gegen den bislang dreimal siegreichen BVB. (sda)
15:47 Uhr
Sonntag, 23. August
Hirschi in der Königsetappe auf dem Podest
Der Schweizer Radprofi Marc Hirschi fährt erstmals in dieser Saison aufs Podest. Der Berner beendet die 3. Etappe der Deutschland Tour als Dritter.
Auf den Sieger der Königsetappe, den Italiener Giulio Pellizzari, büsste Hirschi nach 170,8 km von Herxheim nach Bad Dürkheim 34 Sekunden ein. Damit verbesserte sich der WM-Dritte von 2020 aus dem Schweizer Team Tudor vor der Schlussetappe in der Gesamtwertung in den 3. Rang.
Hirschis Rückstand auf Leader Isaac del Toro beträgt vor dem hügeligen vierten Teilstück am Sonntag etwas mehr als eine Minute. Der Topfavorit aus Mexiko, der kürzlich die Tour de France als Dritter auf dem Podest beendet hatte, übernahm die Führung im Gesamtklassement dank seines 2. Platzes am vorletzten Tag wieder. (sda)
15:44 Uhr
Sonntag, 23. August
Luzern feiert den ersten Saisonsieg

Im offiziellen Jubiläumsspiel zum 125-jährigen Bestehen des FC Luzern feiern die Innerschweizer den ersten Meisterschaftssieg der Saison. Gegen Lausanne-Sport gewinnen die Gastgeber mit 1:0.
Matteo di Giusto lenkte die Partie dabei bereits früh in die für Luzern richtige Richtung. Nach nur drei Minuten versenkte er den Nachschuss, nachdem Melvin Mastil gegen Daniel Mikolajewski zuvor noch schön hatte parieren können. Es sollte die spielentscheidende Szene der Partie werden.
In der Folge der ersten Halbzeit kamen so beide Seiten zu Chancen, wobei Goalie Mastil mehrfach den zweiten Treffer der Luzerner verhindern musste. Ein weiteres Tor gelang jedoch nicht.
Die zweite Halbzeit endete dann ohne viel Spektakel torlos. Lausanne gelang keine wirkliche Druckphase, um den Ausgleich zu erzwingen, während Luzern die Vorentscheidung durch einen weiteren Treffer verpasste. Für den FC Luzern sind es nach zwei Niederlagen und einem Remis die ersten drei Punkte der Saison, während Lausanne nach zwei Unentschieden und einem Sieg die erste Niederlage hinnehmen musste. (sda)
15:42 Uhr
Sonntag, 23. August
Pogacar gewinnt Vuelta-Auftaktzeitfahren

Tadej Pogacar startet die Spanien-Rundfahrt standesgemäss mit einem Sieg. Knapp vier Wochen nach seinem fünften Triumph an der Tour de France fährt der Slowene beim Auftaktzeitfahren in Monaco ins rote Leadertrikot.
Auf dem flachen, 9,4 km langen Parcours durch seine Wahlheimat verwies Pogacar den Briten Ethan Hayter um neun Hundertstelsekunden auf Platz 2.
Als bester Schweizer belegte Stefan Küng mit 14 Sekunden Rückstand auf Pogacar den 12. Rang. (sda)
15:39 Uhr
Sonntag, 23. August
Keine Wildcard für Stan Wawrinka

Stan Wawrinka wird nicht noch einmal an einem Grand-Slam-Turnier aufschlagen. Wie die Veranstalter des US Open bekanntgaben, erhalten mit Darwin Blanch und Patrick Kypson zwei Einheimische die letzten beiden Wildcards.
Wawrinka, der seine Karriere zum Ende der Saison beendet, ist zudem nicht für die Qualifikation des Turniers in New York gemeldet und erhielt auch dafür keine Wildcard. Sein letzter Auftritt am US Open hätte zehn Jahre nach seinem Sieg im Final gegen Novak Djokovic stattfinden sollen.
Der 41-jährige Waadtländer bestritt seinen letzten Grand-Slam-Match im vergangenen Juli, als er in der ersten Runde von Wimbledon nach über vier Stunden an Matteo Berrettini scheiterte. (sda)
15:37 Uhr
Sonntag, 23. August
Noe Seifert verpasst nach Sturz Medaille am Reck

Noe Seifert geht an den Kunstturn-Europameisterschaften im Reckfinal leer aus. Dem Aargauer gelingt seine Übung nicht nach Wunsch. Mit einem Sturz in der Wertung verpasst er als Siebenter eine Medaille klar.
Im letzten der sechs Gerätefinals bot sich Seifert nach seinem starken 4. Rang vom Mittwoch im Mehrkampf am Reck die Chance auf seine zweite EM-Medaille in einer Einzeldisziplin nach Bronze am Barren 2024 in Rimini. Doch daraus wurde nichts. Ein Sturz kostete ihn wertvolle Punkte. Auch sein sauberer Abgang mit einem Dreifachsalto half nichts. Mit 12,666 Punkten, genau einem weniger als bei seinem 8. Platz in der Qualifikation, beendete der letztjährige WM-Dritte im Mehrkampf den Wettkampf als Siebenter unter acht Finalisten.
Gold holte mit 14,300 Punkten der Brite Joe Fraser, der zuvor am Barren bereits Bronze gewonnen hatte. Silber ging an den Zyprioten Marios Georgiou (14,200), Bronze an den russischen Qualifikationsersten Savelii Sieedin (14,066).
Mit dem Team bietet sich Seifert zum Abschluss der Titelkämpfe in Kroatiens Hauptstadt am Sonntag noch einmal eine Chance auf eine Medaille. (sda)
15:37 Uhr
Sonntag, 23. August
Xhaka verliert mit Sunderland beim Aufsteiger
Granit Xhaka verliert mit Sunderland zum Auftakt in die neue Saison der Premier League bei Ipswich Town 1:2.
Der Aufsteiger ging bereits in der 24. Minute in Führung. Sunderland, das die vergangene Saison als Aufsteiger auf dem 7. Platz abschloss und damit in der Ligaphase der Europa League steht, konnte zwar noch zum 1:1 (39.) ausgleichen. In der 90. Minute gelang Ipswich dann jedoch der Lucky Punch zum 2:1.
Einen Sieg am 1. Spieltag feierten Noah Okafor und Nico Elvedi mit Leeds United. Gegen Nottingham Forest und Dan Ndoye gewannen die Gäste ebenfalls dank eines späten Tores 1:0.
In der 88. Minute war es Anton Stach, der für den Siegtreffer sorgte. Okafor, der in der 66. Minute eingewechselt wurde, erlebte den Treffer als einziger Schweizer auf dem Rasen. Ndoye war rund 30 Minuten vor Schluss ausgewechselt worden, während Elvedi noch nicht zu seinem Debüt in der englischen Liga kam. Sein Wechsel zu Leeds wurde erst vor wenigen Tagen bekannt. (sda)
15:36 Uhr
Sonntag, 23. August
EM-Silber für Dimitri Steinmann
Dimitri Steinmann gewinnt an der Squash-EM in Budapest die Silbermedaille. Der Schweizer verliert den Final gegen den Franzosen Victor Crouin 2:11, 7:11, 10:12.
Der 29-jährige Zürcher fand gegen seinen zwei Jahre jüngeren Widersacher erst spät in die Partie. Ärgern dürfte er sich vor allem über den dritten Satz, als er eine 9:5-Führung noch preisgab. Bereits vor zwei Jahren, bei seinem ersten Einzug in den EM-Final, musste sich Steinmann in drei Sätzen geschlagen geben.
Für Crouin ist es der vierte EM-Titel in Folge. Zuletzt bezwungen wurde er 2022, als er den Final gegen den Schweizer Nicolas Müller verlor.
Squash wird 2028 in Los Angeles erstmals olympisch sein. Medaillen werden in den Einzelwettbewerben vergeben. (sda)
15:33 Uhr
Sonntag, 23. August
Schweizerinnen verpassen Turniersieg
Die Schweizer Eishockeyspielerinnen kassieren zum Abschluss der Women's Euro Hockey Tour in Kloten die erste Niederlage unter der neuen Nationaltrainerin Shannon Miller. Gegen Tschechien resultiert ein 1:2.
Damit verpasst die Schweiz hinter Schweden (5:6 Punkte) zwar den Turniersieg, der Saisonauftakt und der Start in die neue Ära unter Miller fallen dennoch sehr positiv aus. Erstmals holten die Schweizerinnen an einem Turnier der vor zwei Jahren lancierten Women's Euro Hockey Tour zwei Siege. Miller sah zudem, dass ihr Team auch in schwierigen Situationen kämpfen und auf Rückschläge reagieren kann.
Weiter geht es Ende September mit dem nächsten Vergleich der vier Nationen in Finnland. Der Saisonhöhepunkt folgt an der WM in Dänemark vom 6. bis 16. November. Die neue Saison in der Women's League beginnt am zweiten September-Wochenende. (sda)
15:31 Uhr
Sonntag, 23. August
Stricker gewinnt Challenger-Turnier in Sion
Dominic Stricker (ATP 336) feierte ein Erfolgserlebnis. Der 24-jährige Berner gewann das Challenger-50-Turnier in Sion. Im Final setzte sich der als Nummer 6 gesetzte Linkshänder gegen den Libanesen Benjamin Hassan (ATP 514) 6:1, 2:6, 6:2 durch.
Für Stricker war es der dritte Turniersieg in diesem Jahr, der erste auf zweithöchster Stufe. Im März triumphierte er beim ITF25-Turnier im solothurnischen Trimbach und bei einem Turnier der gleichen Kategorie in Saint Dizier in Frankreich. Auf der ATP-Tour vermochte er in diesem Jahr hingegen noch keine Stricke zu zerreissen. (sda)
13:45 Uhr
Samstag, 22. August
Russell gewinnt Sprintrennen in Zandvoort
George Russell gewinnt das Sprintrennen des Grand Prix der Niederlande. Charles Leclerc und Lando Norris komplettieren das Podest. Russell nutzte den Vorteil der Pole-Position und verteidigte seine Führung souverän bis ins Ziel. Für den 28-jährigen Briten ist es im fünften Sprintrennen der Saison bereits der dritte Sieg. Zuvor hatte er schon in China und Kanada triumphiert.
Weil der Regen erst ganz zum Schluss einsetzte, gab es gegenüber dem Qualifying nur wenige Verschiebungen. Leclerc verbesserte sich auf Rang zwei, WM-Leader Kimi Antonelli auf Platz vier. Lando Norris und Oscar Piastri verloren dagegen je eine Position. Gabriel Bortoleto verpasste im Audi als Neunter die Punkteränge knapp.
In der WM-Wertung rückt Russell bis auf drei Punkte an den zweitplatzierten Lewis Hamilton heran. Antonellis Vorsprung an der Spitze beträgt neu 53 Punkte. Heute Samstag folgt um 16 Uhr das Qualifying für den Grand Prix vom Sonntag (15 Uhr). (sda)
08:47 Uhr
Samstag, 22. August
Spanien-Rundfahrt: Stefan Küng als Anwärter auf Tagessieg
Wie schon in den beiden Vorjahren beginnt die Spanien-Rundfahrt im Ausland. Nach Portugal und Italien erfolgt der Start diesmal in Monaco. Die dreiwöchige Vuelta endet am 13. September in Granada.
Zum Auftakt steht am Samstag im Fürstentum ein flaches Zeitfahren über 9,4 Kilometer auf dem Programm. Zu den Anwärtern auf den Tagessieg und das erste Leadertrikot gehört Stefan Küng. Der Thurgauer gewann vor knapp zwei Wochen ein vergleichbares Zeitfahren bei der Polen-Rundfahrt.
Als Favorit auf den Gesamtsieg geht Tadej Pogacar ins Rennen. Nach seinem historischen fünften Triumph bei der Tour de France will der Slowene nun erstmals auch die Vuelta gewinnen. (sda)
22:52 Uhr
Freitag, 21. August
Schweizer Springreiter an Olympia dabei
Die Schweizer Springreiter lösen an der WM in Aachen das Ticket für die Olympischen Spiele in Los Angeles. Die Equipe von Peter van der Waaij schliesst den Team-Wettkampf im 6. Rang ab. Bis Platz 8 gibt es das Olympia-Ticket.
Gold geht an das Heimteam aus Deutschland, vor Belgien und Grossbritannien. In der Einzelwertung liegt Steve Guerdat mit Dynamix vor den letzten beiden Prüfungen vom Sonntag in Führung. Er hat somit gute Chancen, Weltmeister zu werden.
Guerdat hatte am Freitagabend erneut stark begonnen. Er zeigte in der dritten Prüfung in Aachen seine dritte Blankorunde. Martin Fuchs und Conner Jei wirkten sehr souverän, gleichwohl fiel an einem Oxer eine Stange. Damit rückte eine mögliche Medaille ausser Reichweite, zumal Gaëtan Joliat mit Chelsea acht Strafpunkte und Jason Smith auf Picobello sechs Minuspunkte ins Ziel brachten.
Das Hauptziel, das Olympia-Ticket, geriet aber nie ernsthaft in Gefahr. Somit hat sich die Schweiz nach einem schwachen Jagdspringen im entscheidenden Moment doch noch steigern können. Für Bronze hätte man zwei Abwürfe weniger verzeichnen müssen. (sda)
22:15 Uhr
Freitag, 21. August
Stade Lausanne-Ouchy schlägt und überholt Xamax
Neuchâtel Xamax gibt in der 4. Runde der Challenge League die ersten Punkte in dieser Saison ab und verliert die Tabellenführung. Stade Lausanne-Ouchy überholt dank des 2:1-Auswärtserfolges die Neuenburger.
Die Gäste gingen auf der Maladière in der ersten halben Stunde mit 2:0 in Führung. Dabei erzielte der junge Ivorer Keasse Bah seinen bereits vierten Saisontreffer. Neuchâtel Xamax konnte kurz nach der Pause verkürzen und in der Nachspielzeit mit einem Spieler mehr agieren. Lausannes Marokkaner Djamal Moussadek sah in der 89. Minute die Gelb-Rote Karte.
Super-League-Absteiger Winterthur kam bei Rapperswil-Jona zum zweiten Sieg in Folge und rückt durch das 2:0 vorerst auf den 3. Platz vor. Antonio Marchesano war am Zürichsee mit einem Tor und einem Assist entscheidend. (sda)
21:58 Uhr
Freitag, 21. August
Audrey Werro siegt auch in Lausanne
Audrey Werro bleibt in der Freiluftsaison 2026 ungeschlagen. Die Europameisterin gewinnt an der Athletissima in Lausanne das 800-m-Rennen vor der Niederländerin Femke Broeders-Bol, die ihr zum Schluss bedrohlich nahe kommt.
In 1:55,33 Minuten kommt die Freiburgerin trotz eines Tempolaufs samt Hase nicht ganz an ihre persönliche Bestleistung heran, die bei 1:53,80 Minuten liegt. In dieser Saison hat die 22-jährige Freiburgerin bereits die Diamond-League-Rennen in Rabat (MAR), Stockholm (SWE) und Paris (FRA) gewonnen.
Podestplätze für Moser und Joseph
Angelica Moser stand heuer zum fünften Mal in Serie auf dem Diamond-League-Podest. Die Europameisterin überquerte 4,74 m im zweiten Versuch und durfte damit auf den Sieg hoffen. Doch die Amerikanerin Hana Moll übersprang im dritten Anlauf 4,84 m.
Das dritte EM-Gold für die Schweiz in Birmingham war auf das Konto von Jason Joseph gegangen. Der Basler schlug sich in Lausanne gut. Unter anderem bezwang er Weltrekordhalter Ja'Kobe Tharp, der ins Stolpern kam. Hinter dem Amerikaner Jamal Britt und dem Kubaner Kendry Menendez belegte Joseph in 13,29 Sekunden den starken dritten Rang. Damit liess er auch den Olympia-Zweiten Orlando Bennett aus Jamaika hinter sich. (sda)
20:27 Uhr
Freitag, 21. August
Strafmass für fehlbaren Assistenztrainer reduziert
Das Strafmass gegen den ehemaligen Assistenztrainer der U20-Juniorinnen des FC Luzern wird reduziert. Die Sperre beträgt statt acht nur noch zwei Spiele.
Wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) mitteilt, ist das Revisionsgesuch des betroffenen Trainers teilweise gutgeheissen worden. Dieses stützte sich darauf, dass die Staatsanwaltschaft entschieden hatte, kein Strafverfahren zu eröffnen.
«Nach Prüfung des Revisionsgesuchs und gestützt auf den Entscheid der Staatsanwaltschaft Luzern kommt der SFV zum Schluss, dass die beanstandeten Äusserungen keinen nachweisbaren diskriminierenden Charakter aufweisen», schreibt der Verband. Die Äusserungen seien jedoch unangebracht gewesen und hätten gegen die geltenden Anstands- und Fairplay-Regeln verstossen.
Neben der Reduktion der Sperre wird auch die Busse gegen den Trainer von 500 auf 150 Franken reduziert.
Der Vorfall ereignete sich Anfang April im U20-Meisterschaftsspiel zwischen den Juniorinnen des FC Luzern und jenen der Grasshoppers, als der Assistenztrainer eine GC-Stürmerin beleidigte. Der Klub trennte sich in der Folge vom Trainer sowie einem weiteren Funktionär, der versucht hatte, die Situation zu relativieren. (sda)
16:24 Uhr
Freitag, 21. August
Argentinien-Rüpel Paredes lange gesperrt
Die FIFA-Disziplinarkommission hat nach dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien harte Strafen verhängt. Leandro Paredes wird für zehn Spiele gesperrt und muss 90.000 US-Dollar zahlen. Es ist die höchste Einzelsperre aller Sanktionen, die die FIFA im Zuge der Aufarbeitung der Vorfälle vom 19. Juli im MetLife Stadium in New Jersey ausgesprochen hat.
Auch Nahuel Molina (sieben Spiele, 90.000 Dollar) wurde deutlich bestraft, dazu Thiago Almada und der Spanier Pablo Martín Páez Gavira, bekannt als Gavi (je ein Spiel, 30.000 Dollar), sowie Teamoffizieller Roberto Ayala (drei Spiele, 30.000 Dollar). Die Sperren werden gemäß FIFA-Disziplinarreglement auf die kommenden Länderspiele der jeweiligen Teams angerechnet – Paredes und Molina fehlen ihrem Team also über mehrere Partien hinweg.
Der argentinische Verband AFA muss insgesamt 321.000 Dollar zahlen – unter anderem wegen diskriminierender Gesänge und Gesten seiner Fans während des Turniers, aber auch wegen Ordnungs- und Sicherheitsverstößen bei mehreren Spielen. Dazu kommt eine sportliche Konsequenz auf den Rängen: Bei den nächsten beiden Heimspielen der Albiceleste dürfen nur halb so viele Zuschauer ins Stadion. Ein Teil der Strafe – eines der beiden Geisterspiele sowie 100.000 Dollar der Geldstrafe – wurde auf Bewährung ausgesetzt.
16:14 Uhr
Freitag, 21. August
Nati-Spieler Sierro auf Klubsuche
Der Schweizer Internationale Vincent Sierro verlässt Al-Shabab nach nur einem Jahr wieder. Wie der Verein aus Saudi-Arabiens Hauptstadt auf Instagram mitteilte, habe man sich mit dem Mittelfeldspieler einvernehmlich auf ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit geeinigt. Die Trennung erfolgt ein Jahr vor Vertragsende.
Sierro war im vergangenen Sommer von Toulouse aus der Ligue 1 nach Saudi-Arabien gewechselt und hat seither 28 Pflichtspiele für Al-Shabab bestritten (1 Tor). Nun ist der 30-jährige Walliser, der den Sprung ins WM-Kader verpasst hat, auf Klubsuche.
Der frühere Spieler von Sion, St. Gallen und den Young Boys, der für die Schweiz bislang 15 Länderspiele bestritten hat, kann ablösefrei wechseln.
16:10 Uhr
Freitag, 21. August
Tudor-Profi Alaphilippe steigt vom Rad
Der zweimalige Strassenrad-Weltmeister Julian Alaphilippe beendet mit sofortiger Wirkung seine Karriere. Dies vermeldet die Sportzeitung «L'Equipe». Gemäss dem Bericht habe der französische Radstar entschieden, dass die Tour de France sein letztes Rennen gewesen sei.
Alaphilippe besass beim Schweizer Tudor-Team noch einen Vertrag für ein weiteres Jahr. Konkurrenzfähig war der 34-Jährige kaum noch. Bei der Frankreich-Rundfahrt konnte er sich auf keiner Etappe in Szene setzen, sein letzter Profisieg liegt fast ein Jahr zurück.
Alaphilippe hatte 2020 und 2021 den WM-Titel im Strassenrennen gewonnen. Dazu siegte er 2019 beim Klassiker Mailand-Sanremo und gewann dreimal die Flèche Wallonne. Auch bei der Tour sorgte er mit sechs Etappensiegen und dem Bergtrikot 2018 für Furore. 2019 fuhr er gar 14 Tage im Gelben Trikot, am Ende belegte er den 5. Gesamtrang.
14:51 Uhr
Donnerstag, 20. August
PSG muss wegen Rasenproblem Heimrecht abtauschen
Der Rasen des Champions-League-Siegers und französischen Serienmeisters Paris Saint-Germain ist derzeit alles andere als meisterlich. Ein Pilzbefall und die starke Sommerhitze haben dem Grün im Parc des Princes derart zugesetzt, dass die Liga den Platz als nicht bespielbar und nicht sicher einstufte.
Deshalb kann PSG sein erstes Spiel der neuen Saison in der Ligue 1 am Sonntag nicht wie geplant zu Hause gegen Stade Rennes austragen. Die Partie wurde kurzfristig nach Rennes verlegt und findet nun im Roazhon Park statt.
PSG hat bereits den Ersatz der beschädigten Spielfläche in die Wege geleitet. Spätestens für das nächste Heimspiel gegen Monaco am 4. September soll der neue Rasen bereit sein. (sda)
09:53 Uhr
Donnerstag, 20. August
Verstappen verlängert Vertrag mit Team Red Bull
Max Verstappen sieht seine sportliche Zukunft in der Formel 1 bei seinem gegenwärtigen Arbeitgeber. Der vierfache Weltmeister verlängert seinen Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre. Die neue Vereinbarung hat bis Ende Saison 2030 Gültigkeit.
Die Unterschrift unter den neuen Kontrakt besiegelt nicht nur die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Sie setzt auch all den Spekulationen ein Ende, in deren Mittelpunkt Verstappen in den vergangenen Wochen und Monaten gestanden hat.
Die Gerüchte um eine vorzeitige Auflösung des bisherigen Vertrages, der Verstappen bis 2028 an das Team Red Bull gebunden hätte, waren immer wieder aufgeflammt. Mal sind ihm Abwanderungsgelüste zur Equipe Mercedes nachgesagt worden, mal soll er einen Transfer zum Rennstall McLaren ins Auge gefasst haben. Mit der Vertragsverlängerung dürfte das Werweissen zumindest für die nähere Zukunft ein Ende haben.
Die Verlängerung der Partnerschaft bedeutet auch, dass die Verantwortlichen von Red Bull ihren wichtigsten Angestellten in seinen Reihen halten können, jenen Fahrer, der die Geschichte des Teams geprägt hat wie kein anderer. Red Bull tritt nach der Übernahme der Equipe des Autokonzerns Jaguar seit 21 Jahren in der Formel 1 mit einem eigenständigen Rennstall an.
Verstappen ist der Erfolgsgarant schlechthin. Neben den vier WM-Titeln hat er zu zwei Triumphen in der Wertung der Konstrukteure beigetragen und seit seiner internen Rochade vor zehn Jahren vom Schwesterteam, das damals noch Torro Rosso hiess, 71 Grands Prix gewonnen. (sda)
08:59 Uhr
Donnerstag, 20. August
Zverev scheitert nach vergebenem Matchball
Der topgesetzte Alexander Zverev scheidet beim ATP-1000-Turnier in Cincinnati, Ohio, in den Achtelfinals aus. Der Deutsche verliert gegen den Amerikaner Tommy Paul nach vergebenem Matchball.
Zverev tat sich bei der Hauptprobe auf das in zehn Tagen beginnende US Open beim 6:4, 6:7 (6:8), 4:6 vorab nach einem rund anderthalb Stunden dauernden Unterbruch der Partie schwer, der wegen Regens nötig war. Gleichwohl erarbeitete sich der French-Open-Sieger im Tiebreak des zweiten Satzes die Möglichkeit, als Gewinner vom Platz zu gehen. Den Matchball beim Stande von 6:5 liess er aber ungenutzt wie die Führung mit Break im dritten Umgang. Nach dem 4:2 gewann Paul vier Games in Folge.
Die Achtelfinals bedeuteten auch für die Nummer 2 des Turniers, Félix Auger-Aliassime, Endstation. Der Kanadier unterlag dem Amerikaner Frances Tiafoe 3:6, 4:6. (sda)
22:15 Uhr
19. August
Noé Seifert verpasst Medaille als Vierter
Noé Seifert verpasst an der Kunstturn-Europameisterschaft in Zagreb eine Medaille knapp. Der Aargauer bekommt aber weitere Podestchancen mit dem Team und am Reck. Auch Luca Murabito steht in einem Gerätefinal.
Seifert musste sich im Mehrkampf als Vierter dem kroatischen Sieger Illia Kovtun sowie den beiden Russen Arsenii Duchno und Daniel Marinow geschlagen geben. Damit wurde dem Mehrkampf-Bronzegewinner der letzten Weltmeisterschaften die Rückkehr der russischen Athleten in den internationalen Wettkampf-Betrieb zum Verhängnis. Kovtun startet als gebürtiger Ukrainer zum ersten Mal für Kroatien und erreichte 82,833 Punkte. Seifert schaffte 81,189 Punkte, womit dem Aargauer 0,701 für Bronze fehlte.
Trotz des verpassten Edelmetalls bleibt die Leistung von Seifert bemerkenswert. Besser war ein Schweizer im EM-Mehrkampf letztmals 1957 klassiert, als Max Benker in Paris Bronze holte. Mit Florian Langenegger schaffte ein zweiter Schweizer einen Top-10-Platz (10. mit 80,299).
Weiter geht es für Seifert am Samstag im Final am Reck. Diesen erreichte er als Achter und damit letzter Qualifizierter. Den zweiten Gerätefinal für die Schweiz sicherte Murabito am Boden. Auch der Tessiner musste bis zuletzt um seinen als Achter errungenen Finalplatz zittern. Er steht bereits am Freitag wieder im Einsatz.
Ohne Probleme qualifizierte sich das Team mit Seifert, Langenegger, Matteo Giubellini, Dominic Tamsel und Mattia Piffaretti für den Teamfinal. Nur die Russen um Duchno und Marinow erreichten auf den sechs Geräten mehr Punkte als das Schweizer Quintett. Am Sonntag geht es für die Mannschaften um Medaillen. Im letzten Jahr holten die Schweizer Kunstturner an der EM in Leipzig Silber. (sda)
21:58 Uhr
19. August
Neue Schweizer Nationaltrainerin startet mit Sieg gegen Schweden
Den Schweizer Eishockeyspielerinnen gelingt die Premiere unter der neuen nordamerikanischen Nationaltrainerin Shannon Miller. Sie gewinnen den Auftakt zur Women's Euro Hockey Tour in Kloten gegen Schweden mit 4:2.
Die Reprise des Bronzespiels der letzten Olympischen Spiele, die die Schweiz mit 2:1 nach Verlängerung für sich entschieden hatte, begann für Millers Team denkbar schlecht. Nach 48 Sekunden lagen die Schweizerinnen schon zurück. Doch die Wende gelang noch im ersten Drittel dank der Tore von Naemi Herzig und Lara Stadler. Die weiteren Schweizer Treffer erzielte Alina Müller. Schweden verkürzte im Schlussdrittel zwischenzeitlich auf 2:3.
Weiter geht es für die Schweizerinnen in Kloten am Freitag gegen Finnland und am Samstag gegen Tschechien. Nicht zuletzt sollen in diesen Partien die Weichen für die WM im November gestellt werden. (sda)



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