Er war Maler, Dichter, Erzähler, Musiker, Kabarettist und Theatermacher. Im März ist der Berner Timmermahn mit 83-jährig gestorben. Die Luzerner Galerie Haldenstrasse 19 zeigt eine Auswahl von Werken, die Timmermahns unverwechselbare Welt widerspiegeln: leuchtende Farben, spielerische kulturelle Anspielungen, fantasievolle Erzählungen und technische Präzision.

Zeit seines Schaffens entzog sich Timmermahn allen Kategorisierungen, Trends und Bemühungen, innovativ zu sein. Gerade das machte ihn zu einem der originellsten künstlerischen Stimmen seiner Generation.

Humor, Fantasie und Unkonventionalität
Geboren als Peter Klein, absolvierte eine Ausbildung zum Schaufensterdekorateur, bevor er Bühnenmaler am Berner Stadttheater wurde. In den 1970er Jahren knüpft er enge Verbindungen zur Berner Kunstszene und arbeitete mit renommierten Schweizer Künstlern wie dem Bildhauer Bernhard Luginbühl zusammen. Neben seiner Malerei wurde Timmermahn auch für literarische Werke, Theaterproduktionen und seinen geistreichen Schlagabtausch hoch geschätzt.

Die Ausstellung in Luzern würdigt Timmermahns aussergewöhnliche, facettenreiche Karriere. Und lädt das Publikum ein, einen Künstler neu zu entdecken, dessen Werk, geprägt von Humor, Fantasie und Unkonventionalität, bis heute nachwirkt. (zvg/are)
Galerie Haldenstrasse 19, Luzern. Mi – Fr 13.00 – 18.30; Sa 13.00 – 17.00. Bis 20. Juni.





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