Die Künstlerin, die heute zwischen Bern und Basel lebt, will sich mit einer traumartigen Bildsprache festen Narrativen entziehen. Dies auch in ihrer neuen Ausstellung. Die Arbeiten sind reduzierte Stillleben, in denen Objekte und architektonische Fragmente aus ihrem funktionalen Zusammenhang gelöst und neu zueinander in Beziehung gesetzt werden.

Anhaltende Faszination für japanische Holzschnitte
Es geht nicht um reale Räume und ihre Logik, sondern um psychische Konstruktionen mit ihrem eigenen inneren Ordnungsprinzip. Decken, Raumsegmente, Möbel und Gebrauchsgegenstände oszillieren zwischen Wachzustand und Imagination. Sie erzeugen auf diese Weise einen psychisch aufgeladenen Erfahrungsraum.
Ausgangspunkt der Werkserie ist eine langjährige Faszination für japanische Holzschnitte, ihre Reduktion, Raumorganisation und präzise Farbgebung. Wiederkehrende Motive wie Badewannen, Tische, Teekessel oder Becken fungieren nicht als Gebrauchsgegenstände, sondern tragen räumliche und psychische Bedeutungen. (zvg/are)
«Lightnings. Monolog eines Innenraums». Bis 17. April in der 171 Gallery, Luzern. Vernissage am Donnerstag, 26. Februar, 18 Uhr.






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