Ein Teil der Werke ist speziell für diese Schau kreiert worden. Daria Blum arbeitet mit Performance, Video, Musik, Text und Fotografie. Häufig steht ihr eigener Körper im Zentrum, den sie über Stimme, Bewegung und Sprache einsetzt. Sie entwickelt wiederkehrende Figuren und Rollen, die zwischen Alltag, Erinnerung und Inszenierung agieren und Emotionen sowie Identitäten erforschen.
Ihre Arbeiten, oft rhythmisch und choreografisch aufgebaut, kombinieren Live-Momente mit dokumentarischen Formen und behandeln die Verletzlichkeit des Performens mit Humor und Selbstreflexion. Schon früher hatte Daria Blum Berührungspunkte mit der Luzerner Kunstszene. So fanden frühere Präsentationen 2019 im ehemaligen Tanzstudio ihrer Mutter, dem Dance Art Studio, sowie 2020 im Ahoi statt, beide gemeinsam mit ihrem Bruder Julian Blum. 2017 war sie an der Jahresausstellung im Kunstmuseum Luzern dabei.
Die aktuelle Ausstellung markiert einen neuen Moment: Daria Blum konzentriert sich erstmals ausschliesslich auf ihre eigene künstlerische Praxis und macht ihre Entwicklung der letzten Jahre sichtbar. (zvg/are)
«Home Screen». Bis 28.3. Marytwo, Mariahilfgasse 2a, Luzern







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