
Die Schweizer Nati kann sich an dieser Weltmeisterschaft nicht über fehlende Unterstützung aus der Heimat beschweren: Neben den Fans feuern sie auch viele Familienmitglieder vor Ort an.
Diese Angehörigen drückten beim letzten Spiel gegen Bosnien-Herzegowina im Stadion die Daumen:
Nun müssen die Liebsten der Schweizer Nati-Stars dasselbe im Spiel gegen Kanada tun. Gut möglich, dass es dafür noch zwei zusätzliche Daumen gibt. Denn Ex-Nati-Spieler Haris Seferović musste sich zuletzt entscheiden – und schloss sich seiner Familie an.
Während er sich neutral in weissem Shirt zeigte, waren Ehefrau Amina, Tochter Inaya, Sohn Zayn und Bruder Adis ganz in blau-gelben Bosnien-Trikots dabei. Doch jubeln konnten sie nach dem Sieg der Schweiz nicht.

So ist es nun mal beim Fussball. Doch besonders, wenn die eigenen Kinder im Stadion sind, kann das ganz schön bitter werden. So geschehen beim Spiel von Belgien gegen den Iran.
Der Sohn von Belgien-Star Kevin De Bruyne brach in Tränen aus, als der Ball im eigenen Goal landete. Schlussendlich war es zwar Abseits und es blieb beim 0:0, doch der 10-jährige Mason Milian musste trotzdem von seiner Mama getröstet werden.
Immerhin war er beim Spiel seines Papas dabei, unterstützte ihn und sorgte für einen herzigen Jöö-Moment. Ganz anders als Justin Trudeau. Denn Kanadas Ex-Premierminister schwänzte das erste WM-Auftaktspiel von Kanada im eigenen Land.
Stattdessen verbrachte er lieber Zeit mit Freundin Katy Perry – ausgerechnet beim Auftakt in den USA! Dieser «Betrug» kam bei seinen Landsleuten gar nicht gut an. Später versuchte er sich in einem Tweet zu erklären: «Manchmal rufen die Pflichten eines unterstützenden Freundes. Aber ihr wisst ja, wem ich die Daumen drücke.» Ob diese Ausrede zieht?

Während die Schweizer Nati beim Spiel gegen Kanada wohl erneut auf Unterstützung von Fans und Familien zählen kann, bleibt abzuwarten, ob Trudeau dabei ist.



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