Tragisch

«Lilo & Stitch»-Star gestorben – schockierender Absturz eines Kinderstars

In ihren letzten Monaten lebte sie abgemagert auf den Strassen von Los Angeles. Nach dem plötzlichen Tod von Ex-Kinderstar Daveigh Chase bestürzen die Umstände noch mehr.
Daveigh Chase an einem Event 2011. Ihre letzte Filmrolle spielte sie 2016.
Bild: Noel Vasquez/Getty

Sie bezauberte Millionen als englische Stimme von Lilo im Disneyfilm «Lilo & Stitch» und verängstigte mindestens genauso viele als gruselige Samara im Horrorfilm «The Ring». Nun scheint es, als ob die letzten Jahre von Schauspielerin Daveigh Chase ebenso einem Horrortrip glichen.

Der ehemalige Kinderstar starb mit 35 Jahren an einer Meningitis (Hirnhautentzündung), die zu einer Blutvergiftung und schliesslich zum Organversagen führte. Zuvor kam sie wegen Mangelernährung ins Spital.

Freunde und Familie suchten nach ihr

Nun kommt heraus, wie dramatisch ihre letzten Monate verliefen. Ihr Vater bestätigt gegenüber der «New York Times», dass seine Tochter Drogenprobleme hatte, seit sie 13 Jahre alt war. 2017 wurde sie verhaftet, weil sie in einem gestohlenen BMW sass, ein Jahr später klickten die Handschellen wegen Drogenbesitzes erneut. Doch das war erst der Anfang.

Die Schauspielerin brach den Kontakt zu Freunden und Familie ab und verschwand. Vor ihrem Tod suchten ihre Angehörigen sie monatelang. Dann entdeckten sie Daveigh in einem Video auf Social Media – und der Anblick schockierte.

Die «California Post» teilte das Video und löschte es kurz darauf wieder, doch die Screenshots geistern bereits durch das Internet. Zu sehen ist darauf eine extrem abgemagerte Frau, die kaum ansprechbar auf einem Bett oder Sofa liegt. Aus Respekt gegenüber Daveigh Chase und ihrer Familie zeigen wir das verstörende Bild hier bewusst nicht.

Ob es sich dabei tatsächlich um Daveigh Chase handelt, ist nicht bestätigt. Doch die Schauspielerin lebte in den vergangenen Monaten im Obdachlosenviertel von Los Angeles. Als ihre Angehörigen sie dort suchten, war sie nicht aufzufinden.

Ihre Stiefschwester engagierte zusammen mit dem ehemaligen Manager und langjährigen Freund der Schauspielerin einen Privatdetektiv, um sie zu finden. Sogar eine Dokumentation mit dem Titel «Finding Lilo» war in Arbeit. Am Ende kam jede Hilfe zu spät.

Verdächtiger Spendenaufruf?

Jetzt sorgt ein Spendenaufruf für Spekulationen. Dieser wurde wenige Tage vor dem Tod des Ex-Kinderstars auf der GoFundMe-Plattform eingerichtet. Laut dem Promi-Portal «TMZ» rief ihn Roy Hernandez ins Leben. Er war seit 2019 mit Daveigh Chase in einer Beziehung und beteuert, dass nichts Verdächtiges dahinterstecke.

Im Aufruf schrieb er: «Ihr Zustand hat sich verschlechtert, und die Ärzte haben mir gesagt, dass ihr möglicherweise nicht mehr viel Zeit bleibt.» Sie wünsche sich nichts sehnlicher, als ein sicheres Zuhause und er wolle ihr mit dem Geld «in ihren letzten Tagen ein Gefühl von Geborgenheit und Frieden schenken.»

Auch ihre Behandlung und Medikamente sollten damit bezahlt werden. Dem widerspricht ihr Ex-Manager: «Ich kann bestätigen, dass Daveigh ein Treuhandkonto mit mehr als ausreichend Guthaben besitzt, um alle medizinischen und damit verbundenen Kosten zu decken.»

Ihre Angehörigen sind skeptisch. «Ein Mann, der behauptet, Daveighs Freund zu sein, hat eine GoFundMe-Seite eingerichtet, angeblich im Namen von Daveigh und ihrer Familie. Weder ihre Familie noch ihre engen Freunde wissen, wer diese Person ist», sagt er gegenüber «TMZ».

Er bittet die Öffentlichkeit dringend, nicht für die Spendenaktion zu spenden, «bis die Identität und die Behauptungen des Organisators überprüft werden können».

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