Indoor-Musikfestival

Das «Echolot» macht einen Ausflug in ein neues Quartier und blickt über den Röstigraben

Ende Oktober spielt die Musik wieder an den ungewöhnlichsten Orten in der Stadt Luzern. Das Festival Echolot bleibt spannend – nicht nur der Acts wegen. Neu gibt es auch Kunst.

Das Stadtluzerner Indoor-Musikfestival «Echolot» präsentiert auch in seiner sechsten Ausgabe Neuentdeckungen und aktuelles Schaffen aus dem alternativen Musikspektrum – regional, national und international: Vom 29. bis zum 31. Oktober finden rund 40 Konzerte und DJ-Sets in 12 ausgewählten Locations statt.

Die «ausseralltäglichen Konzertlokalitäten» sind insbesondere das Spezielle am Echolot, die Orte, die man sonst nicht unbedingt aus einem Livemusik-Kontext kennt – oder wenn, dann im Zusammenhang mit anderer Musik.

Das Festival erfreut sich grosser Beliebtheit – die letztjährige Ausgabe war ausverkauft –, ruht sich aber dennoch nicht auf seinen Lorbeeren aus. Neben gewohnt vielen aufstrebenden Acts kommen auch 2026 wieder neue Locations hinzu. Und nach dem letztjährigen Ausflug an die Baselstrasse setzt das Echolot mit dem Tribschenquartier erneut einen geografischen Schwerpunkt – von der Autogarage und Bäckerei über die Produktionsräume der IG Arbeit bis hin zu einem Wohnzimmer in der neuen Industriestrasse-Überbauung.

Damit nicht genug, «erweitert das Festival seine kulturelle Ausstrahlung mit dem neuen Ausstellungsformat ‹EchoART›», wie das Echolot-Kollektiv in einer Medienmitteilung verkündet, welches das Musikprogramm auf einer visuellen Ebene ergänzen soll.

Kunst und Blick über den Röstigraben

Für das Kunstausstellungsprojekt «bespielen sechs junge Kunstschaffende und Kollektive» die Konzertlokale «Neue Apotheke» und «Blumen Saladin», aber etwa auch das «sic! Elephanthouse» oder einen vor dem Neubad parkierten VBL-Linienbus mit «Klanginstallationen, illustrierten Anekdoten, Skulpturen in Schaufenstern und ortsspezifischen Interventionen». EchoART startet eine Woche früher und kann vom 22. bis 31. Oktober kostenlos besichtigt werden. Auch sonst breitet das Echolot die Flügel aus: Das Festival de la Cité Lausanne präsentiert das Genfer Produzentenduo Los Mapas und das Lausanner Indie-Punk-Pop-Trio 24 Kiara.

Am Donnerstag trifft der «neo-classical post-punk anti-pop» des New Yorker Duos KatzPascale auf das Luzerner Powertrio Schnellertollermeier – ein Heimspiel zum 20-jährigen Bandjubiläum! –, am Freitag etwa Rave-Punk mit dem Glasgower Duo Cowboy Hunters auf Indie-Pop des Zürcher Trios personne. Mit Sistra verspricht das Echolot am Samstag einen der «spannendsten Alternative-Pop-Acts aus Grossbritannien». DJ-Line-up, letzte Acts und Zeitplan werden Anfang Oktober veröffentlicht.

Festival «Echolot»: Donnerstag, 29. bis Samstag, 31. Oktober; das ganze Programm auf www.echolotfestival.ch, der Vorverkauf (über Petzi) ist eröffnet.

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