Good News

Trump wird 80 Jahre alt – 80 schöne Dinge, die auch gefeiert werden können

Donald Trump hat Geburtstag. Wer sich auch über etwas anderes freuen möchte, für den haben wir 80 Gründe.
Donald Trumps Fans wünschen ihm «Happy Birthday».
Bild: Jacquelyn Martin

Zuletzt fiel Donald Trump auf, weil er absurde Äusserungen machte, Journalistinnen beleidigte und in Meetings scheinbar döste. Nun ist der US-Präsident 80 Jahre alt. Seine Anhänger gratulieren, alle anderen eher weniger. Doch auch für sie gibt es alternative Gründe zur Freude.

Menschen

Notfallnummer 142 in Betrieb

Seit dem 1. Mai steht die Schweizer Notfallnummer 142 zur Verfügung. Damit können Betroffene von häuslicher, sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt in der ganzen Schweiz rund um die Uhr Hilfe erhalten. Auch anonym findet man Gehör.

Dank Metallica spenden 10'000 Menschen Blut

Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz riefen Metallica im Mai an ihren Konzerten in Deutschland zum Blutspenden auf. Als Dank winkte ein exklusives T-Shirt im Metallica-Design. Das Ergebnis: Fast 10'000 Menschen spendeten Blut. Die Aktion gab es auch bei ihrem Konzert in der Schweiz.

Metallica bescherte dem Roten Kreuz haufenweise neue Spender.
Bild: Kevin Wolf

In Stockholm gibt es zum Bier eine Therapie

In einer Kneipe in Schwedens Hauptstadt kann man eine «Bartherapie» bestellen. Dafür erhalten Gäste kostenlose Gespräche mit professionellen Psychologen vor Ort. So soll der Zugang zu professioneller Hilfe erleichtert werden.

Sieg für Afghanistans Fussballerinnen gegen Taliban

Nach der Rückkehr der Taliban musste Afghanistans Frauen-Nationalmannschaft den Spielbetrieb einstellen. Durch eine FIFA-Reform ist eine Rückkehr auf die internationale Bühne nach fast acht Jahren wieder möglich – trotz Verbot der Taliban.

Erste Cheftrainerin trainiert Männer-Bundesligamannschaft

Union Berlin schrieb Fussballgeschichte: Marie-Louise Eta ist nicht nur die erste Cheftrainerin in der Fussball-Bundesliga der Männer, sondern auch die erste in den fünf grössten Ligen Europas.

Marie-Louise Eta ist die erste Cheftrainerin in der Fussball-Bundesliga der Männer.
Bild: Soeren Stache

Lissabon kämpft gegen Einsamkeit von Senioren

In der Hauptstadt von Portugal soll eine neue Initiative ältere Mitbürger vor der Vereinsamung bewahren. Das Projekt Radar besucht Menschen, die älter als 65 Jahre sind, zu Hause und arbeitet mit der Polizei und örtlichen Geschäften zusammen.

Stalking ist eine Straftat

Wer einer Person gegen ihren Willen nachstellt, sie ständig beobachtet oder kontaktiert, macht sich seit Anfang 2026 strafbar. Diese Nachricht gilt als Meilenstein im Schweizer Opferschutz. Das neue Gesetz sieht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren vor.

Ikea führt «stille Stunde» ein

In Deutschland wird in allen Ikea-Filialen jeden Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr das Licht gedimmt, man verzichtet auf Hintergrundmusik und nicht sicherheitsrelevante Durchsagen. Die «stille Stunde» soll ein barriereärmeres Einkaufserlebnis für Menschen bieten, denen viele Reize Probleme bereiten.

Immer mehr Geschäfte machen in Deutschland bei der «stillen Stunde» mit.
Bild: Salvatore Di Nolfi

Japanische Frauen kämpfen gegen Klischees und Schönheitsideale

Die Geschlechter-Rollen in Japan sind starr, Frauen sollen vor allem niedlich und unterwürfig sein. Doch immer mehr wehren sich: Seit Herbst 2025 wird Japan erstmals von einer Frau regiert, es gibt sogar Bodybuilderinnen und Sumo-Ringerinnen.

500’000 Dollar für gute Taten

In Grossbritannien fördert das Projekt «Drop Dead Generous» gute Taten. 1'000 Personen, die kreative Ideen haben, um anderen zu helfen, bekommen je 500 Dollar. Bisher wurden so über 300 Ideen in 21 Ländern umgesetzt.

Erstes Frauenfussball-Stadion Europas

Der englische Erstligist Brighton & Hove Albion plant als erster in Europa ein Stadion nur für sein Frauenteam. Die neue Arena mit mindestens 10’000 Plätzen soll bis 2030 entstehen und gezielt auf die Anforderungen des Frauenfussballs zugeschnitten sein.

Bildung für Kinder in Afghanistan per MP3-Player

Weil viele Kinder und Frauen in Afghanistan kaum Zugang zu Bildung haben, verteilt Aktivistin Sadaf Zahedi spezielle MP3-Player mit Lerninhalten an Kinder. Zwei Dörfer konnte sie bereits mit 400 Geräten versorgen. Die Taliban dulden die Aktion bislang.

Sadaf Zahedi will Kindern mit ihrem Projekt eine Chance auf ein besseres Leben geben.
Bild: Instagram

Basteln gegen digitale Reizüberflutung

In Brüssel entspannen sich Besucher in Bastelcafés. Statt am Laptop oder Handy zu sitzen, wird gestrickt, geklebt oder einfach geplaudert. Vor allem junge Menschen nutzen die Gelegenheit zur Entschleunigung.

Kostenlose Rechtsberatung für Frauen

In Köln haben drei Jurastudentinnen die erste feministische Law Clinic in Deutschland gegründet, um Frauen in Rechtsfragen zu Themen wie Sexismus zu helfen. Law Clinics entstanden in den USA, um kostenlose Rechtsberatung anzubieten, für jene, die es sich sonst nicht leisten können.

Mädchen in Gaza boxen gegen Trauma

Mitten im Gazastreifen gehen Mädchen und junge Frauen dreimal die Woche ins Boxtraining. Das sorgt für Ablenkung, es hilft, Schmerz und Wut auszudrücken und neues Selbstvertrauen zu schöpfen.

Berlin eröffnet queere Grab- und Gedenkstätte

In Berlin-Schöneberg gibt es jetzt eine Grab- und Gedenkstätte für queere Menschen. Der neue Ort soll Raum für Trauer und Gedenken für Menschen schaffen, die Ausgrenzung erlebt haben oder keine Angehörigen hinterlassen.

Im Mai wurde die neue Grab- und Gedenkstätte für queere Menschen der Schwulenberatung Berlin eingeweiht.
Bild: Fabian Sommer

Gefängnis ohne Gitter für jugendliche Straftäter

In der Nähe von Stuttgart leben straffällige Jugendliche in familienähnlichen Wohngruppen. Statt Mauern setzt das Modellprojekt auf einen durchstrukturierten Tag: Schule, Ausbildung, Sport und die Aufarbeitung der Tat sind fester Bestandteil.

Leerstehenden Büros als Wohnraum für Frauen

In München wurde ein ehemaliges Büro in ein Wohnhaus mit 33 Apartments für obdachlose Frauen umgebaut. Das Projekt setzt auf «Housing First»: Ein unbefristeter Mietvertrag soll Stabilität und Sicherheit geben.

Synchronschwimmerin mit Down-Syndrom reisst Mauern ein

Arianna Sacripante hat das Down-Syndrom, Giorgio Minisini ist Weltmeister. Gemeinsam trainieren sie als gemischtes Duo Kunstschwimmen und wollen Inklusion im Leistungssport sichtbar machen.

Arianna Sacripante und Giorgio Minisini mit ihrem Trainer.
Bild: Instagram

Politik

EU-Parlament fordert: «Nur Ja heisst Ja»

Mehr als zwei Drittel der Abgeordneten im EU-Parlament stimmten für ein EU-weit einheitliches Sexualstrafrecht nach dem Prinzip «Nur Ja heisst Ja». Vergewaltigung soll klar über fehlende Zustimmung definiert werden, um Opfer besser zu schützen.

Afrikas Gen Z kämpft für die Demokratie

In vielen Teilen von Afrika zeigt sich ein Trend: Eine junge Generation stellt sich autokratischen Machtstrukturen entgegen und nutzt soziale Medien, Proteste und lokale Initiativen, um für mehr Mitsprache und Demokratie einzutreten.

Wahlsieg in Ungarn als Warnsignal für Europas Rechtsparteien

Ungarns Präsident Viktor Orbán stand nach 16 Jahren an der Macht für ein korruptes, autoritäres Regime. Im April verlor er die Wahl deutlich gegen Péter Magyar.

Tausende Menschen feierten nach der ungarischen Parlamentswahl auf den Strassen in Budapest.
Bild: Denes Erdos

EU-Parlament stimmt für Anerkennung von trans Frauen

Das Europäische Parlament hat eine Resolution verabschiedet, in der trans Frauen ausdrücklich als Frauen anerkannt werden. Zudem wird betont, dass sie auch Zugang zu Schutzräumen und Opferhilfediensten erhalten sollen.

Japan führt gemeinsames Sorgerecht ein

Nach einer Scheidung erhielt in Japan bisher nur ein Elternteil das Sorgerecht für die Kinder. Ein gemeinsames Sorgerecht gab es nicht, doch nun wurde das System reformiert.

Weibliche Statuen in Dänemark werden eingekleidet

Weil in Dänemark die meisten Statuen nackte Frauen zeigen, hat Louise Mørup einer davon ein Kleid gestrickt und es ihr angezogen. Die Aktion löste landesweit kreative Proteste und eine politische Debatte über weibliche Repräsentation aus.

Als ihr kleiner Sohn sie fragte, warum eine Statue nackt ist, hatte Louise Mørup keine Antwort, aber dafür eine Idee.
Bild: Instagram

Warschau erkennt erstmals gleichgeschlechtliche Ehe an

Das Oberste Verwaltungsgericht Polens hat im März entschieden, dass in anderen EU-Mitgliedstaaten geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen vom polnischen Staat anerkannt werden müssen. Nun hat das Rathaus in Warschau zum ersten Mal die Ehe eines gleichgeschlechtlichen Paares offiziell anerkannt.

Gericht setzt Zeichen gegen versteckte Preiserhöhungen

Gleicher Preis, weniger Inhalt? Wegen der versteckten Preiserhöhung einer Milka-Schokolade klagte die Verbraucherzentrale Hamburg und bekam recht. Eine «relative Mogelpackung und Irreführung des Verbrauchers» ist illegal.

Gesundheit

Äthiopisches Start-up baut Rollstühle aus Bambus

In vielen armen Regionen gelten Rollstühle als Luxus. Ein Start-up baut deshalb Rollstühle aus lokalem Sisal, Leder und Bambus. Dadurch sind die Geräte günstig, leicht und ökologisch nachhaltig.

Ultraschallpflaster für bessere Vorsorge von Schwangeren

Forschende haben ein aufklebbares Ultraschallgerät entwickelt, das die Gesundheit ungeborener Babys überwachen kann. Vor allem in Regionen, wo es dafür sonst kaum Möglichkeiten gibt, könnte die Schwangerschaftsvorsorge verbessert werden.

25'000 Menschen tragen Organspende-Tattoo

Das «Opt.Ink»-Tattoo macht sichtbar, wer zur Organspende bereit ist. Deutschlandweit tragen es bisher über 25’000 Menschen an einer gut sichtbaren Stelle. Ins Leben gerufen hat die Aktion der gemeinnützige Verein «Junge Helden», um dazu anzuregen, über das Thema Organspende zu sprechen.

Der Verein «Junge Helden» listet auf seiner Homepage Studios in Deutschland auf, die das Tattoo-Motiv gratis oder günstig stechen.
Bild: Instagram

Revolutionärer Durchbruch bei einer der tödlichsten Krebsarten

In der Schweiz erkranken jährlich 1'800 Menschen am Krebs an der Bauchspeicheldrüse. Nun gibt eine Studie Hoffnung: Ein neues Medikament kann die Überlebenszeit deutlich verlängern.

«Fibremaxxing»: Ein Food-Trend, der Experten glücklich macht

Während TikTok-Trends Experten normalerweise die Haare zu Berge stehen lassen, stimmen sie «Fibremaxxing» tatsächlich zu: Wer regelmässig Ballaststoffe isst, lebt länger, erkrankt seltener an Herzerkrankungen, Darmkrebs oder Diabetes.

WHO gibt erstmals Malaria-Medikament für Babys frei

Die Weltgesundheitsorganisation hat erstmals ein Malaria-Medikament als sicher und wirksam eingestuft, das speziell für Neugeborene entwickelt wurde. Damit könnten zukünftig rund 30 Millionen Babys in besonders betroffenen Regionen behandelt werden.

Raben helfen, die Schweinepest einzudämmen

Als Aasfresser spüren Raben tierische Kadaver auf. Forscher des Leibniz-Instituts nutzen das, um die Vögel mit Peilsendern auszustatten und Kadaver von Wildschweinen zu finden. So sollen infizierte Kadaver schneller beseitigt werden.

Englands Gesetz für eine «rauchfreie Generation»

Wer ab dem 1. Januar 2009 geboren wurde, soll im Vereinigten Königreich künftig keine Zigaretten kaufen dürfen. Dadurch sollen die jüngeren Generationen erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen und das Land auf lange Sicht rauchfrei werden.

Während das Rauchen selbst nicht verboten wird, sollen Kinder im Vereinigten Königreich gar nicht erst in Versuchung geführt werden.
Bild: Martin Ruetschi

Neue Therapie macht Hoffnung bei Hepatitis B

Weltweit leben etwa 240 Millionen Menschen mit einer chronischen Hepatitis-B-Infektion. Nun zeigen zwei grosse Studien erstmals, dass chronische Hepatitis B funktionell geheilt werden kann.

Hospizdienst für junge Erwachsene

Die Begleitung durch die Kinder- und Jugendhospizarbeit endet nach dem 27. Lebensjahr. Nun schliesst ein ambulanter Hospizdienst in Berlin diese Lücke und kümmert sich um junge Erwachsene mit lebensverkürzenden Krankheiten.

Neuer Test erkennt Diabetes bei Kindern früher

Ein kleiner Stich und eine Blutprobe reichen aus, um Diabetes im Frühstadium bei Kindern nachzuweisen – teilweise lange bevor erste Symptome auftreten. Dies geschieht im Rahmen einer Studie des Deutschen Instituts für Diabetesforschung.

Bezahlbare Brillen in Indien

In Indien benötigen rund 250 Millionen Menschen eine Brille, können sie sich aber nicht leisten. Die Hilfsorganisation «GoodVision» bietet auch in  abgelegenen Dörfern kostenlose Sehtests an und verkauft Brillen für weniger als 2 Dollar.

Motorradfahrer sammeln Spenden für psychische Gesundheit

Vor zwölf Jahren verlor Dieter Schneider seinen Sohn nach einer schweren Depression und gründete die Initiative «Fellows Ride». Dabei machen Motorradfahrer bei Fahrten durch Städte auf die Krankheit aufmerksam und sammeln Spenden für Präventivprogramme.

«Fellow Ride»-Gründer Dieter Schneider.
Bild: Fellows Ride

Herzpflaster aus Stammzellen gegen Herzschwäche

An der Uni Göttingen haben Forschende ein Pflaster aus Stammzellen entwickelt, das direkt aufs Herz genäht wird. Erste Studien zeigen: Das Herz kann dadurch wieder besser pumpen, geschädigtes Gewebe wird gestärkt und die Lebensqualität verbessert sich.

Hilfe für Obdachlose bei Hitzewelle

Mit Beginn des Sommers öffnet Berlin wieder Hitzeschutzräume für obdachlose Menschen mit Schattenplätzen, Getränken, Essen und Duschen. Ausserdem gibt es mobile Hilfsangebote und eine Hotline, über die Menschen in Not Hilfe bekommen können.

Frühwarnsystem gegen Leukämie-Rückfälle

Dresdner Forschende haben Bluttests entwickelt, die winzige Spuren von Krebszellen entdecken, bevor Beschwerden entstehen. So können Rückfälle bei Leukämie deutlich früher erkannt werden, was eine bessere Behandlung verspricht.

Spaniens Weg gegen Antibiotikaresistenzen

Ab 2027 sollen in Spanien manche Antibiotika in kleineren Packungen verkauft werden. So bleiben seltener Tabletten übrig, die Menschen später ohne ärztlichen Rat einnehmen oder falsch entsorgen.

Gratis-Kondome auf den Philippinen

In der philippinischen Hauptstadt Manila steigen HIV-Neuinfektionen. Im Rahmen einer neuen Präventionskampagne sollen darum an Bahnhofs-WCs künftig Gratis-Kondome und Infos zur richtigen Anwendung ausliegen.

2025 bekamen täglich durchschnittlich 57 Philippiner die Diagnose HIV. Nun handeln die Behörden.
Bild: Christian Beutler

App hilft bei Früherkennung von Hautkrebs

Mit KI-basierten Hautscreening-Apps kann man auffällige Muttermale mit dem Smartphone analysieren. Obwohl die Diagnosen nicht perfekt sind, könnte die Anwendung helfen, die Wahrnehmung von Hautkrebs zu fördern und ihn frühzeitig zu erkennen.

Safe-Space-Apotheken helfen Jugendlichen

Mentale Probleme bei Jugendlichen nehmen zu, doch viele wissen nicht, wo sie Hilfe bekommen. In Deutschland gibt es darum inzwischen mehr als 40 Apotheken, die kostenlos anonyme Erstgespräche bei psychischen Belastungen anbieten.

Wissenschaft & Technik

Solarboom: Erstmals ein Drittel des Stroms aus erneuerbaren Energien

2025 haben China und Indien Solar- und Windenergie deutlich ausgebaut. Laut IEA konnten sie mit diesem «bemerkenswerten Trend» den CO₂-Anstieg der Industrieländer fast ausgleichen. Insgesamt erreichte der Anteil erneuerbarer Energien erstmals mehr als ein Drittel des weltweiten Strommixes.

Wissenschaftler bringen Forschungen in Kneipen

Statt nur in Fachmagazinen und im Hörsaal zu diskutieren, sollen Forschungen in Österreich auch Laien nähergebracht werden: Beim jährlichen Festival «Pint of Science» erklären über 100 Wissenschaftler und Forscher in Österreich ihre Arbeit in Kneipen, Cafés und ähnlichen Locations.

18-Jährige entwickelt Kunststoff, der Mikroplastik abbaut

Arya Satheesh wurde zur Europasiegerin des Earth Prize gekürt. Die 18-jährige Irin hat einen biologisch abbaubaren Kunststoff entwickelt, der den Abbau von bereits vorhandenem Mikroplastik in der Umgebung beschleunigen kann.

Arya Satheesh will ihr Preisgeld von 12'500 Dollar in ihr Projekt investieren, um es weiter auszubauen.
Bild: The Earth Foundation

Kopfkissen warnt Gehörlose vor Feuer und Einbruch

Ein Forschungsteam der Nottingham Trent University hat einen Kissenbezug entwickelt, der gehörlose Menschen vor Gefahren warnt. Wenn in der Nacht ein Feuer ausbricht oder eingebrochen wird, soll das Kissen sie durch verschiedene Vibrationsmuster alarmieren.

KI kann Elefanten retten

Afrikanische Behörden machen sich KI zunutze, um Elfenbeinschmuggel und Wilderei einzudämmen. So wurden bereits mehrere Zwischenhändler und Wilderer in Nationalparks aufgedeckt.

Immer mehr E-Autos werden verkauft

Während der Automarkt insgesamt schwächelt, sind Elektroautos gefragt. Der weltweite Bestand wuchs 2025 so schnell wie noch nie. In einem Jahr stieg er um 19 Millionen auf insgesamt 74 Millionen Fahrzeuge. Mit Abstand am meisten Elektroautos fahren in China.

«Wie Mario Kart»: Senioren sollen mobiler werden

Ein Forschungsteam aus Sachsen-Anhalt hat ein Fahrzeug entwickelt, das den Alltag von Senioren auf dem Land erleichtern soll. Der elektrische Cruiser basiert auf einem Transport-Lastenrad, fährt 20 Kilometer pro Stunde und bietet Platz für Mitfahrende, einen Rollstuhl und Einkäufe.

Virtuelle Klassenräume gegen Redeangst

Beim Projekt «Schnackbar» können Schüler mithilfe von KI und VR in virtuellen Räumen ohne Druck ihre Vorträge und Präsentationen üben. Auch Alltagssituationen wie Einkäufe werden trainiert, um Jugendlichen Sicherheit und Selbstvertrauen zu geben.

VR-Brillen sollen bei Lampenfieber im Klassenzimmer helfen.
Bild: ilkercelik

Wegweisendes Urteil: Google haftet für falsche KI-Antworten

Ein deutsches Gericht hat entschieden, dass Google für die Inhalte der KI-Suchübersichten direkt haftet. Das, nachdem zwei Verlage in den Suchergebnissen als betrügerisch und unseriös dargestellt wurden.

Eine App für mehr Sicherheit im Nachtleben

Wien startet ein Projekt für mehr Sicherheit im Nachtleben: Mit der App «SaveNow» können Gäste und Mitarbeitende von Clubs und Bars per Knopfdruck diskret Sicherheitsteams alarmieren.

Die fahrradfreundlichste Stadt der Welt

Gut die Hälfte der Bewohner der niederländischen Stadt Utrecht steigt täglich aufs Velo. Breite Strassen, riesige Radparkhäuser und autofreie Viertel fördern das und machen Utrecht laut dem «Copenhagenize Index» zur fahrradfreundlichsten Stadt der Welt.

Neue Technik gewinnt Trinkwasser und Lithium

Durch ein neues Verfahren der University of Rochester entsteht energieeffizienter und umweltschonender als zuvor sauberes Trinkwasser. Nebenbei lässt sich aus den zurückbleibenden Mineralien auch Lithium für Akkus gewinnen.

KI könnte Labortiere retten

Forschende aus Frankfurt und Marburg haben eine KI entwickelt, die Tierversuche deutlich reduzieren könnte. Die Anwendung simuliert Versuchsdaten so präzise, dass beinahe halb so viele Labormäuse für Medikamententests benutzt werden müssten.

Durch die KI-Anwendung könnten 30 bis 50 Prozent weniger Labormäuse benötigt werden.
Bild: Frisco Gentsch

Schwimmende Strom-Tankstelle für grosse Schiffe

Bisher verursacht der Antrieb von Kreuzfahrt- und Containerschiffen hohe Emissionen. Ein britisches Institut hat nun eine schwimmende Plattform entwickelt, um die Schiffe unterwegs mit Solarstrom zu versorgen.

Universität revolutioniert Recycling

Mit einem neuen Verfahren gewinnen Forschende der Universität Stuttgart aus einfachem Klärschlamm einen wichtigen Rohstoff für Computerchips oder Autobatterien. Die EU will damit unabhängiger von Importen werden.

Längere Lebensdauer von Windrädern

Im Rahmen eines EU-Projekts entwickeln Forschende in Chemnitz ein neues Rotorblatt für Windräder. Dieses kann repariert werden und nutzt recycelbare Materialien, womit die Windräder länger genutzt und Kosten eingespart werden sollen.

Natur

«Feuerwehr-Esel» verhindern Waldbrände

Spanien setzt auf eine ungewöhnliche Waldbrand-Prävention: Esel essen trockene Pflanzenreste und schützen so die Landschaft vor drohenden Flammen. 2014 wurden Esel im Nationalpark Doñana ausgesetzt. Seit neun Jahren gab es dort keinen Waldbrand mehr.

Laut dem Verein «El Burrito Feliz» haben sich die Esel in Spanien zu «pflanzenfressenden Feuerwehrleuten» entwickelt.
Bild: Alvaro Barrientos

Umweltvergehen werden in Deutschland teurer

Die deutsche Regierung will das Umweltstrafrecht verschärfen. Damit droht Unternehmen in Deutschland bei besonders schwerer Umweltverschmutzung eine viermal so hohe Geldstrafe wie zuvor.

UN-Gipfel beschliesst besseren Schutz für 40 Tierarten

Tiere wie Haie, Geparden und Schneeeulen sind immer mehr bedroht. Auf der UN-Artenschutzkonferenz in Brasilien wurde darum beschlossen, 40 wandernde Tierarten international strenger zu schützen.

Dünger aus Urin soll für ganzen Wald sorgen

Das Start-up NPK Recovery entnimmt Urin aus mobilen Toiletten, die auf Festivals oder anderen Veranstaltungen stehen, und macht daraus Pflanzendünger. Nach ersten erfolgreichen Projekten ist jetzt gemeinsam mit der britischen Forstkommission ein Wald in Planung.

Wer auf Festivals ein öffentliches WC benutzt, könnte damit Gutes tun.
Bild: Steffen Schmidt

Schmetterlingen geht es besser

Vor gut 70 Jahren ging es mit Schmetterlingen und Käfern bergab, weil immer mehr Lebensräume in der Natur zerstört wurden. Nun gibt eine Studie Grund zur Hoffnung: Die Insektenvielfalt erholt sich teilweise.

Neue Kleider gehören nicht in den Müll

Die EU-Kommission verbietet grossen Unternehmen ab diesem Sommer, unverkaufte Kleidungsstücke zu vernichten. Das geschah bislang millionenfach, was nicht nur der Wirtschaft, sondern auch dem Klima schadet.

Statt Zoo und Zirkus: Schutzgebiet für Elefanten in Europa

Europaweit leben Hunderte Elefanten in Zoos und Zirkussen, wo sie oft viel früher sterben als in freier Wildbahn. Eine Tierschutzorganisation hat deshalb in Portugal Europas erstes Elefantenschutzgebiet aufgebaut.

Elefantendame Kariba lebte allein in einem Zoo in Belgien.
Bild: Pangea

In den Ferien Korallenriffe retten

In Brasilien ziehen Forschende neue Korallen im Meer gross, um bedrohte Riffe zu retten. Beim Projekt «Biofábrica de Corais» können Touristen mithelfen, Korallen einzusetzen, und so während der Ferien etwas Gutes tun.

GPS-System soll Nashörner vor Wilderern schützen

Forschende arbeiten an einer Methode, um die knapp 23’000 verbleibenden Nashörner in Asien und Afrika vor Wilderern zu schützen. Dazu statten sie die Tiere mit GPS-Trackern aus, womit sie bei plötzlichen Bewegungen selbst zu einer Art Frühwarnsystem werden.

Regenwälder erholen sich schneller als erwartet

In einer Studie der TU Darmstadt hat ein Forschungsteam ein Regenwaldgebiet in Ecuador über drei Jahrzehnte untersucht. Das Ergebnis: Ökosysteme erholen sich nach der Abholzung tropischer Wälder schneller und die meisten Tierarten kehrten zurück.

Erste CO₂-freie Glacéfabrik

Das Florida Eiscafé in Sachsen-Anhalt existiert seit fast 100 Jahren und seit 2013 werden die Glacés dort CO₂-neutral hergestellt. Jetzt plant Unternehmer Olaf Höhn die weltweit erste CO₂‑freie Glacéfabrik zu bauen.

In Deutschland sollen umweltfreudliche Glacés produziert werden.
Bild: Wolfgang Kumm

Altenheim für Tiere bekommt neuen Standort

Viele alte Tiere werden eingeschläfert oder ausgesetzt. In Berlin kümmert sich ein Tierheim um die alten Vierbeiner, doch es platzte aus allen Nähten. Nun wurde ein neuer Standort gefunden und eröffnet.

Fahrgemeinschaften gegen CO₂

An der Uni Magdeburg startet eine Mitfahr-App, die Studierende und Mitarbeitende mit ähnlichen Pendelwegen vernetzt. So sollen weniger Menschen allein mit dem Auto zur Uni fahren, Kosten sparen und die CO₂-Bilanz verbessern.

Rettung für englischen Regenwald

Dass es einen Regenwald im englischen Cornwall gibt, wissen die wenigsten. Jetzt kämpft ein Militärveteran für neue Waldflächen und mehr Forschung und findet Halt in der Natur.

Nach seinem Einsatz als Soldat in Afghanistan schöpfte Merlin Hanbury-Tenison im Wald neue Hoffnung.
Bild: Instagram

Griechenland stellt Strände unter Naturschutz

Wer in Griechenland sonnenbaden will, kann das längst nicht mehr an jedem Strand. An 251 Stränden ist das jetzt verboten, um empfindliche Ökosysteme vor Massentourismus und Klimafolgen zu schützen.

UNO beschliesst historische Klimaresolution

Die Uno-Generalversammlung hat eine wegweisende Resolution zum Klimaschutz verabschiedet: Länder, die gegen Klimaziele verstossen, können zu Schadensersatz verpflichtet werden.

Etsy verbietet Verkauf von Pelz-Produkten

Nach Protesten gelten ab August 2026 neue Richtlinien auf Etsy: Auf dem Online-Marktplatz dürfen keine Pelz-Produkte mehr verkauft werden. Andere tierische Produkte wie Leder sind von dem Verbot jedoch nicht betroffen.

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