
Es ist der Albtraum aller Eltern, ihr eigenes Kind zu überleben. Nun wurde er für Cindy Crawford wahr. Presley Gerber starb mit nur 27 Jahren. Das berichten diverse US‑Medien. Auch ein Sprecher des Supermodels bestätigte den Tod. «Die Familie bittet in dieser sehr schwierigen und schmerzhaften Zeit um Privatsphäre», sagte er gegenüber dem Promi-Portal «TMZ».
Presley war der einzige Sohn von Crawford und ihrem Ehemann Rande Gerber. Woran er in so jungen Jahren starb, ist noch unklar. Eine Obduktion steht noch aus.
Presley kämpfte mit psychischen Problemen
Klar ist, dass er lange an mentalen Problemen litt, über die er offen sprach. Ebenso über seinen Kampf gegen Suchterkrankungen. «Es ist ein Problem. Es ist ein riesiger Teil meines Lebens. Es ist ein 24-Stunden-Job», erzählte er in einem Podcast. Auch auf Instagram postete er regelmässig Videos mit dem Titel «Mental Health Mondays».

Im vergangenen Dezember enthüllte er, dass er verschiedene Medikamente – darunter Buprenorphin, Xanax und Valium – eingenommen hatte, um seine Panikattacken zu behandeln: «Ich habe in letzter Zeit leider viele Verluste in unterschiedlichster Form erlebt. Das soll keine Ausrede sein, aber es ist der Grund dafür, wo ich jetzt stehe.»
Er hoffte, dass er mit seinen Videos «Menschen auf vielfältige Weise» erreichen kann: «Wenn ich das alles ausspreche, wissen zumindest viele Leute, dass es noch jemanden gibt, der das durchmacht.»
Schwester Kaia war stolz auf seine Offenheit
Wie seine zwei Jahre jüngere Schwester Kaia war auch Presley Gerber in die Fussstapfen seiner berühmten Mutter getreten und hatte als Model gearbeitet. Kaia berichtete erst im vergangenen Monat stolz, wie ihr Bruder für seine Gesundheit kämpft.

Im Interview mit «People» sagte sie, es sei erfrischend zu sehen, wie offen ihr Bruder mit seinem Leben umgehe: «Meine Eltern haben einen Grossteil unseres Lebens sehr vieles für sich behalten und nichts preisgegeben – und jetzt haben wir diesen absoluten Lehrmeister, meinen Bruder, der sagt: ‹Ich werde mich allen gegenüber ganz menschlich zeigen.› Man kann der Welt schliesslich nur bis zu einem gewissen Punkt etwas verheimlichen.»


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