Im Zuger Kantonsspital wurden letztes Jahr insgesamt 12'019 Patientinnen und Patienten stationär behandelt, das sind 284 mehr als im Jahr zuvor. Knapp 200 der zusätzlichen stationären Fälle sind auf die höhere Geburtenzahl zurückzuführen. Insgesamt durfte das Team der Frauenklinik im Berichtsjahr 999 Geburten begleiten: 471 Mädchen und 528 Knaben erblickten im Zuger Kantonsspital das Licht der Welt. Das sind 86 Babys mehr als im Vorjahr. Mit 116 Neugeborenen war der Juli der geburtenstärkste Monat und markiert einen Rekord: Noch nie wurden im Zuger Kantonsspital in einem Monat mehr Babys geboren, wie es dem Jahresbericht des Spitals hervorgeht.
Bei den 1261 Mitarbeitenden wurde im November eine Zufriedenheitsumfrage durchgeführt. Ebenfalls wollte die Spitalleitung von ihnen wissen, wo sie Verbesserungspotenzial identifizieren. 567 Mitarbeitende haben an der Umfrage teilgenommen. 93 Prozent davon empfehlen das Zuger Kantonsspital als Arbeitgeber. Das aufgezeigte Verbesserungspotenzial werde in diesem Jahr analysiert, um daraus Massnahmen abzuleiten, schreiben die Spitalverantwortlichen im Jahresbericht weiter.
Supermodernes Computertomografie-System
Stolz ist das Zuger Kantonsspital auf eine technologische Anschaffung im Sommer 2025. Man gehöre zu den ersten Kliniken weltweit, welche ein neues Computertomografie-System der Firma Siemens Healthineers klinisch einsetzen. Das hochmoderne Gerät ermögliche eine präzisere Bildgebung bei gleichzeitig niedrigerer Strahlendosis. «Mit dem neuen Gerät kann die Diagnostik in vielen Bereichen verbessert werden, unter anderem für die präzise Beurteilung der Herzkranzgefässe auch bei starken Gefässverkalkungen», heisst es in der Medienmitteilung zum Jahresbericht.
Zufrieden scheint man auch mit den Finanzen. Das finanzielle Ergebnis 2025 fällt deutlich besser aus als im Vorjahr. So beträgt der Verlust nur noch 0,6 Millionen Franken, 2024 waren es noch 4,7 Millionen, als zum ersten Mal seit 2008 ein Verlust ausgewiesen werden musste. Nun folgt als ein zweiter Verlust in Folge, wenn auch nur noch ein ganz minimaler. Das Eigenkapital betrug Ende 2025 73,2 Millionen Franken, marginal weniger als im Vorjahr. Damit verfüge das Zuger Kantonsspital über genügend Eigenkapital, um die in den nächsten Jahren anstehenden Investitionen aus eigenen Mitteln zu finanzieren, heisst es im Bericht.


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