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Stadt Zug

Messerattacke in Asylunterkunft – Mann lebensgefährlich verletzt

In einer Asylunterkunft in Zug ist es in der Nacht auf Dienstag zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen. Ein Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Beim Streit in der Asylunterkunft kam ein Messer zum Einsatz.
Bild: Pius Amrein

In einer Asylunterkunft in der Stadt Zug ist es in der Nacht auf Dienstag zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern gekommen. Dabei wurde ein Mann mit einem Messer schwer verletzt.

Wie die Zuger Polizei mitteilt, ging gegen 1.30 Uhr ein Notruf bei der Einsatzleitzentrale ein. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte beim Eingang der Unterkunft Choller auf einen beteiligten Mann mit einer Platzwunde an der Lippe. Ein zweiter Mann befand sich im Gebäude und wies eine Stichverletzung am Oberkörper auf.

Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der 28-jährige Tunesier mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital eingeliefert. Sein Kontrahent, ein 43-jähriger staatenloser Mann, konnte noch vor Ort festgenommen werden.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Der mutmassliche Täter befindet sich in Haft. Zum Motiv und zum genauen Tathergang liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an. (rem)

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