Kanton Uri

Zaku 2027: Gewinn von 763'000 Franken budgetiert

An der Generalversammlung der Zaku stehen das Budget 2027 und die geplante Reduktion des Aktienkapitals im Mittelpunkt. Zudem wird über die künftige Handhabung von Unterflurcontainer-Systemen abgestimmt.

Am Montag, 2. November, treffen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden als Aktionäre der Zaku sowie die geladenen Gäste zur ordentlichen Herbst-Generalversammlung. Im Mittelpunkt stehen das Budget 2027 sowie die Abstimmung über die geplante Aktienkapitalreduktion, wie es in einer entsprechenden Ankündigung auf die GV heisst.

Die von der Zaku gesammelten Abfallmengen im Kanton Uri veränderten sich seit Jahren nur geringfügig. Ebenso seien 2027 gleichbleibende Schlackenlieferungen auf die Deponie zu erwarten. Für das Geschäftsjahr 2027 rechne der Verwaltungsrat der Zaku daher mit einem Gewinn von 763'000 Franken. Das voraussichtlich gute betriebliche Ergebnis erlaube es, geplante Investitionen in Anlagen und Deponie direkt abzuschreiben sowie Rückstellungen für den Abschluss und die Nachsorgen der Deponie Eielen zu tätigen. Im Rahmen der Generalversammlung werden die wesentlichen Positionen des Budgets erläutert und wichtige Kostenpunkte näher beleuchtet.

Abstimmung über die Reduktion des Aktienkapitals

Ein weiterer Schwerpunkt der GV bilde die bereits vorgeschlagene Reduktion des Aktienkapitals um 5,0 Millionen Franken. Über den entsprechenden Antrag werde an der Generalversammlung abgestimmt. Wird der Antrag angenommen, werden die Statuten der Zaku anschliessend angepasst und der Betrag von 5,0 Millionen Franken an die Gemeinden entsprechend ihren Anteilen am Aktienkapital ausbezahlt.

Ebenfalls zur Abstimmung gelangen die Anträge des Verwaltungsrats zur künftigen Handhabung von Unterflurcontainern. Die Gemeinden haben vorgängig einen Bericht mit den entsprechenden Anträgen und Erörterungen erhalten. An der GV werden die Anträge zur Beschlussfassung vorgelegt.

Abschliessend würden die Gemeinden über die ebenfalls bereits thematisierte Einführung einer Finanz-Anlagerichtlinie, die erste erfolgreiche Banderhöhung der Schlacke-Aufbereitungsanlage sowie über Anpassungen bei den Spezialsammlungen von Kunststoff und Speiseabfällen informiert. (rwi)

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