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Wirtschaft

WWZ kündigt eine markante Umsatzsteigerung an

Der grösste Zuger Energieversorger will dank des guten Geschäftsgangs wiederum eine Dividende ausschütten.

Der Ausbau der Wärmeverbunde kommt planmässig voran. Wie der Zuger Energieversorger WWZ mitteilt, blieb die Nachfrage auch im Jahr 2025 auf hohem Niveau. Der Absatz stieg um 29 Prozent, der Umsatz konnte markant gesteigert werden. Gleichzeitig verbesserte sich das operative Ergebnis dieses Bereichs deutlich gegenüber dem Vorjahr. Nach Angaben der WWZ bestätigt sich damit die eingeschlagene Wachstumsstrategie. Die detaillierten Geschäftszahlen will das Unternehmen am 8. April 2026 veröffentlichen.

Der WWZ-Sitz an der Chollerstrasse in Zug.
Bild: Stefan Kaiser

Auch im Telekomgeschäft erreichte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge einen wichtigen Meilenstein. WWZ hat die Umstellung von rund 120'000 Produkten bei 45'000 Kundinnen und Kunden auf die eigenen Produkte erfolgreich abgeschlossen. Parallel dazu wurde die neue Marke «Blizz» lanciert. Mit dem Abschluss der Umstellung sei die Grundlage für eine deutlich höhere Profitabilität in den kommenden Jahren geschaffen worden, so die WWZ.

Ausfall eines Kernkraftwerks ist belastend

In der Geschäftsentwicklung der WWZ-Gruppe zeigt sich im Segment Elektrizität ein stabiler Absatz in der Grundversorgung, trotz zunehmendem Eigenverbrauch. Im Vorjahr hatte WWZ noch von einem Vergleich mit Alpiq profitiert. Im Berichtsjahr fallen im Segment Elektrizität Einmaleffekte in der Höhe von 13,8 Millionen Franken weg. Belastend wirkte sich zudem der Ausfall des Kernkraftwerks Gösgen aus, das seit Mai 2025 stillsteht.

Positiv entwickelte sich das Segment «Übrige», das gegenüber dem Vorjahr zulegen und dieses übertreffen konnte. Insgesamt erzielte die WWZ-Gruppe, bereinigt um die Einmaleffekte aus dem Vorjahr, ein stabiles operatives Ergebnis. Das Nettofinanzguthaben blieb trotz weiterhin hoher Wachstumsinvestitionen positiv, teilt die WWZ weiter mit.

Aufgrund der soliden finanziellen Lage und der intakten Geschäftsaussichten beabsichtigt der Verwaltungsrat, der Generalversammlung erneut eine konstante Dividende von 40 Franken je Aktie vorzuschlagen, wie die WWZ abschliessend mitteilt. (bier)

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