Klein, flink und nur selten zu sehen: Wiesel führen ein verborgenes Leben. Schweizweit zeigt sich jedoch ein besorgniserregender Trend. Die Bestände dieser spezialisierten Mäusejäger sind rückläufig, wie der WWF in einer Mitteilung schreibt. Dabei sind Wiesel für unsere Kulturlandschaft von grosser Bedeutung: Als effiziente Jäger helfen sie, Mäusepopulationen im Zaum zu halten, und leisten damit einen wertvollen Beitrag für die Landwirtschaft.
Deshalb suche der WWF aktiv nach den letzten verbliebenen Wieseln in der Zentralschweiz, schreibt der Verband. Die Bevölkerung wird gebeten, jede Sichtung über wildenachbarn.ch/melden mitzuteilen.
Um die Lebensräume zu fördern, unterstützt der WWF Zentralschweiz Landwirte und Privatpersonen in Nidwalden und Obwalden. Gefördert werden die Anlage von Hecken, die Errichtung von Natursteinmauern sowie Stein- und Asthaufen. Diese Massnahmen werden finanziell entschädigt und im Rahmen von Freiwilligeneinsätzen umgesetzt. Die neu geschaffenen Strukturen vernetzen Lebensräume und kommen auch Reptilien, Igeln und verschiedenen Vogelarten zugute. (fka)
Interessierte am Lebensraum-Projekt können sich für Auskünfte bei Urs Handschin melden: urs.christian@wwf.ch, 041 417 07 27. Weitere Informationen: wwf-zentral.ch/wiesel.




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