Die Brandkatastrophe in Crans-Montana von Anfang Jahr hat die Gemeinde Meggen dazu veranlasst, «ihre Brandschutzmassnahmen und Sicherheitskonzepte kritisch zu hinterfragen», wie es in der neusten Ausgabe von «Meggen aktuell» heisst.
Durch die Überprüfung habe sich eine neue Ausgangslage mit strengeren Fluchtwegregeln für den Weihnachtsmarkt ergeben. Ein Teil der bestehenden Innenflächen könne nicht mehr genutzt werden wie früher, weshalb das Konzept des Weihnachtsmarktes angepasst werde.
«Nach intensiven Überlegungen und mit dem Ziel, den Anlass finanziell tragfähig zu gestalten, hat das OK Weihnachtsmarkt entschieden, die Aussteller vom Innenbereich des Gemeindehauses in den Gemeindesaal zu verlegen», heisst es. Dadurch würde sich jedoch eine «schmerzliche Konsequenz» ergeben: Aus Platzgründen kann die Musikschule Meggen nicht mehr im Zentrum in den Markt eingebunden werden, auch wenn sie eine «grosse Bereicherung» gewesen sei. Der Markt sei unter anderem wegen der Konzerte zu einem beliebten Treffpunkt geworden.
Die Konzerte der Musikschule werden nicht mehr im Gemeindesaal durchgeführt: Sie finden neu in der Aula Hofmatt 3 sowie im Pfarreiheim St. Pius statt. Trotz Anpassungen zeigt sich das OK zuversichtlich: «Wir sind überzeugt, dass diese neue Ausgangslage auch eine Chance für frische Impulse bietet», heisst es weiter. Das OK freue sich auf den diesjährigen Weihnachtsmarkt.
Wer am Weihnachtsmarkt vom 28. November einen Stand betreiben will, kann sich auf der Webseite von Tourismus Meggen dafür anmelden. Dabei müssen auch gewisse brandschutztechnische Auflagen erfüllt werden. So dürfen Standbetreibende beispielsweise nur schwer entflammbare Materialien als Dekoration verwenden, wie den entsprechenden Auflagen zu entnehmen ist. Unter anderem Stroh, Heu und Tannenreisig dürften nicht verwendet werden. (gwa)


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