Windlochboden

Nach Hangbewegung in Weggis: Gemeinde hält an Evakuierungen und Strassensperren fest

Vier Monate nach den Felsrutschungen in Weggis hat sich die Situation nicht verändert. Die Schutzmassnahmen bleiben bis auf Weiteres bestehen.
So zeigt sich der mit Kamera und GPS-Messgebern überwachte Windlochboden am 6. Juli: Eine stark aufgelöste Rutschmasse, durchsetzt mit 25 bis 50 Kubikmetern grossen Blöcken.
Bild: zvg

Seit den Hangbewegungen im Gebiet Windlochboden vom 23. März arbeitet die Gemeinde Weggis an einem langfristigen Sicherheitskonzept. Bis dieses voraussichtlich im September vorliegt, bleiben die bisherigen Massnahmen bestehen: Die Zingelistrasse bleibt gesperrt, die Evakuierungen gelten weiter und die Notstrasse über den Tannenberg bleibt in Betrieb.

Wie die Gemeinde mitteilt, informiert sie die Direktbetroffenen im Naturgefahrengebiet über ein Überwachungs- und Alarmierungssystem. Dieses umfasst unter anderem einen Schutzzaun oberhalb der Tannenbergstrasse, Kameras, Regen- und GPS-Messgeräte.

Ein Fluchtunterstand soll bei einer künftigen Öffnung der Zingelistrasse zusätzlichen Schutz bieten. Aus langfristiger Sicht prüft die Gemeinde zur Erschliessung im Rutschgebiet zudem Varianten für eine mögliche Ersatzstrasse. Allein 2026 rechnet die Gemeinde mit Kosten von rund einer Million Franken, für nächstes Jahr sind weitere zwei Millionen Franken vorgesehen. (rem)

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