Die Vogelwarte in Sempach hat die Gewinner ihres internationalen Fotowettbewerbs 2026 bekannt gegeben. Insgesamt reichten 586 Naturfotografinnen und Naturfotografen aus 23 Ländern knapp 8500 Bilder ein. Eine Fachjury wählte daraus die besten Aufnahmen in mehreren Kategorien.
Gewonnen hat den Wettbewerb der Norweger Tobias Gjerde. Sein Bild, aufgenommen in der Nähe von Oslo, zeigt eine Schellente in voller Balzpose: Weisse Wasserspritzer scheinen in der Luft zu schweben und bilden einen Kontrast zur ruhigen Wasseroberfläche. Das Bild zeige nicht nur eine technisch anspruchsvolle Szene, sondern erzähle auch eine Geschichte, wird Jurymitglied Johannes Loreck in der Mitteilung zitiert.
Auch die Siegerbilder der einzelnen Kategorien überzeugen mit besonderen Momenten: In der Kategorie «Allgemein» gewann ein Seidenreiher, der einsam den Wellen gegenübersteht.
Gleiches gilt für das Paar Rosaflamingos auf dem Bild, das in der Kategorie «Emotion» gewonnen hat. Die kurvigen Linien von Rücken, Hals und Schnabel dieser grossen, pastellfarbenen Stelzvögel erzeugen eine sanfte, intime Stimmung, heisst es in der Mitteilung.
Die Siegerbilder in den Kategorien «Action» und «Jugend» bieten neue Perspektiven, da die festgehaltenen Situationen aussergewöhnlich sind: Ein Eisvogel vor einem warmen Hintergrund, kein Wasser in Sicht,
oder ein Odinshühnchen, das im Flug jagt. Die Jury habe bewegt, wie diese Wasservögel in ihrem Lebensraum dargestellt werden.
Die Vogelwarte Sempach will mit dem Wettbewerb die Schönheit und Vielfalt der Vogelwelt sichtbar machen und gleichzeitig auf deren Schutz aufmerksam machen. (rem)







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