Der Luzerner Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat gleich zwei Abrechnungsbotschaften: jene für den Kauf der Villa Senar und die Einrichtung eines Kulturzentrums in Hertenstein sowie jene über die Miete und den Ausbau von Schulräumen für die Fachklasse Grafik in der Viscosistadt in Emmenbrücke. In beiden Fällen wurde der bewilligte Sonderkredit unterschritten.
Das Projekt auf der Weggiser Halbinsel Hertenstein kostete laut Mitteilung des Kantons letztlich rund 15,07 Millionen Franken. Das sind 377'000 Franken weniger als ursprünglich geplant. Mit dem Kredit wurden nebst dem Kauf der 20'000 Quadratmeter grossen und denkmalgeschützten Liegenschaft auch die Sanierung und der Unterhalt für zehn Jahre genehmigt. Seit Mai 2025 ist der dazugehörige Park für die Bevölkerung zugänglich.
Für die Arbeiten in der Viscosistadt sprach der Kantonsrat insgesamt 7,49 Millionen Franken. Davon waren 4,54 Millionen für die Miete angedacht, 2,95 Millionen Franken für den Ausbau. Letztere Rechnung ging ziemlich genau auf. Die Miet-, Neben- und Betriebskosten für die nächsten zehn Jahren kommen hingegen etwas günstiger. Sie belaufen sich auf 4,42 Millionen Franken. (lf)



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