Trotz Niederschlägen

Waldbrandgefahr: In Uri gilt jetzt ein generelles Feuerverbot

Die gewitterartigen Niederschläge der vergangenen Tage haben für keine Entspannung gesorgt. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit gilt im Kanton Uri ein Feuerverbot.

Im Kanton Uri gilt ab sofort nicht nur ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe, sondern ein generelles Feuerverbot. Wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt, ist die Waldbrandgefahr im ganzen Kantonsgebiet aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der hohen Temperaturen angestiegen. Die gewitterartigen Niederschläge der vergangenen Tage hätten nicht für eine flächendeckende Entspannung der Situation gesorgt.

Es bestehe die Gefahr von Wald- und Flurbränden. Aufgrund dieser Beurteilung erlässt die Sicherheitsdirektion nach Rücksprache mit den Einwohnergemeinden ein Feuerverbot. Dies bedeutet, dass Folgendes verboten ist:

  • im Wald und an Waldrändern (50 Meter Abstand) Feuer zu entfachen (gilt auch für eingerichtete Feuerstellen sowie für mitgebrachte Holz-/Kohle-Grills)
  • im übrigen Kantonsgebiet an unbefestigten Feuerstellen Feuer zu entfachen
  • Feuerwerk abzubrennen
  • Höhenfeuer zu entfachen
  • Heissluftballone oder «Himmelslaternen» steigen zu lassen
  • brennende Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot können mit einer Busse bestraft werden. Dieses Verbot bleibt bis auf Weiteres bestehen. Bei veränderten Witterungsbedingungen werden die kantonalen Behörden eine Neubeurteilung vornehmen. (sfr)

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