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Wetter-Newsblog

Heftiger Schneefall, Wind gestrichene Flüge und die Busse stehen still

In diesem Newsblog finden Sie alles rund um das Wetter in der Schweiz und wichtige Meldungen aus dem Ausland.

12:51 Uhr

Samstag, 10. Januar

VBZ stellen wegen Schnee Busbetrieb in Zürich ein

Die Busse in Zürich sind am Samstagmittag stillgestanden. Schnee und Glätte hätten die Einstellung des gesamten Busbetriebs auf dem Stadtgebiet gefordert, sagte eine VBZ-Sprecherin auf Anfrage von Keystone-SDA.

Es sei mit längeren Wartezeiten zu rechnen, hiess es in einer Betriebslagemeldung der Verkehrsbetriebe (VBZ) am Samstagmittag. Wie lange der Unterbruch andauert, war zunächst unklar. Die VBZ empfahlen, kurz vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan anzuschauen. (watson.ch)

12:47 Uhr

Samstag, 10. Januar

Swiss streicht wegen Wetter weitere Flüge

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat wetterbedingt weitere Flüge streichen müssen. Alleine am Samstag kamen zwölf einzelne Flüge dazu, wie ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Bei den am Samstag neu dazu gekommenen Flugverbindungen handle es sich um Hin- und Rückflüge von Zürich nach Nizza (F), Frankfurt (D), Düsseldorf (D), London (UK), Mailand (I) und Luxemburg, hiess es weiter. Über alle am Flughafen in Kloten ZH ankommenden Flugzeuge hinweg rechnet die Airline am Samstag zudem mit einer durchschnittlichen Ankunftsverspätung von 1,5 Stunden.

Gerade die bei der aktuellen Wetterlage notwendige Enteisung der Flugzeuge trage zu den Verspätungen bei, teilte ein Swiss-Sprecher am Samstag auf Anfrage von Keystone-SDA weiter mit. Es sei denn auch möglich, dass im Verlauf des Tages weitere Anpassungen vorgenommen werden müssen. (watson.ch)

12:46 Uhr

Samstag, 10. Januar

Warnung: Kräftiger Wind und Schneefall

Der Bund hat für mehrere Regionen – besonders entlang der Alpen – die Gefahrenstufe 3 ausgegeben, was erheblicher Gefahr entspricht. Ab 500 Meter über Meer ist mit etwa 15 Zentimetern Neuschnee zu rechnen – oberhalb von 500 Metern bis zu 30 Zentimetern. Zudem weht ein kräftiger West- bis Südwestwind. (has)

10:47 Uhr

Donnerstag, 8. Januar

Wetter «nicht langweilig»: Erst Schnee, dann Regen, dann wieder Schnee

«Meteorologen wird es nicht langweilig», schreibt Meteonews in seinem Blog zum Wetter der nächsten Tage. Im Verlaufe des Donnerstags erreicht eine Warmfront die Schweiz. Die Winterlandschaft der vergangenen Tage wird sich im Flachland somit wohl eher in Regen und Schneematsch verwandeln.

Es ist zunächst jedoch auch weiterhin Schnee bis in tiefere Lagen möglich. Am Abend dürfte der Niederschlag intensiver werden und die Schneefallgrenze auf 800 bis 1400 Meter steigen, wie «SRF Meteo» berichtet. Besonders am Abend kann es gefährlich werden, wenn der Regen auf den Strassen gefriert.

Am Freitag wird es dann stürmisch und allmählich wieder kälter. Weitere Niederschläge sind möglich. Und am Wochenende sollte der Winter bereits wieder zurück sein, wenn es bis in tiefe Lagen schneit. (pin)

09:01 Uhr

Mittwoch, 7. Januar

Am Mittwoch noch (fast) kein Schnee, aber weiter frostige Temperaturen

Heute Mittwoch rechnet «MeteoNews» nicht mit Schnee, dafür gibt es viel Nebel, der sich aber tagsüber auflösen dürfte. Darüber ist es zunächst sonnig, später vermehrt ziehen vermehrt dichte Wolken auf. Schnee gibt es höchstens gegen Abend, und auch nur vereinzelt. Dafür herrschen weiterhin frostige Temperaturen.

Die Kälte verwandelt die Seifenblase zu einer wunderschönen Eiskugel.
Bild: Leserfoto: Dani Rüede

Für den morgigen Donnerstag rechnet das Wetterportal dann mit Neuschnee. Zuerst sei es am Donnerstag meist stark bewölkt und es wird Niederschlag erwartet. Dies zunächst in Form von Schnee bis in die tiefen Lagen. Weil der Südwestwind mildere Luft zu uns bringt, könnte der Schnee schon bald schmelzen. Dazu steigen im Verlauf des Tages die Temperaturen wie auch die Schneefallgrenze.

«SRF Meteo» schreibt zudem, dass der Niederschlag ab Donnerstagmittag am stärksten sein wird. Weil die Temperaturen aber nach wie vor tief sind, muss mit gefrierendem Regen und rutschigen Verhältnissen auf der Strasse gerechnet werden. (chm)

20:32 Uhr

Dienstag, 6. Januar

Ende Woche kommt noch mehr Schnee

Es ist Polarluft aus der Arktis, die seit Weihnachten in die Schweiz fliesst. Doch zwei Wochen Kälte reichen nur, dass kleine Weiher gefrieren. Wer schöne Eisgebilde fotografieren will, sollte es am Mittwoch tun. Denn ab Donnerstag wird es wieder wärmer, die Schneefallgrenze steigt vorübergehend auf über 1000 Meter.

Die wärmere Luft bringt Schnee: Von Donnerstagabend bis Samstagabend werden laut den Prognosen 40 bis 60 Zentimeter Schnee in den Bergen erwartet. Vor allem im Unterwallis könnte laut Christoph Holstein von MeteoSchweiz sogar noch mehr Schnee fallen. Im Flachland fällt der Niederschlag zuerst als Regen, am Wochenende voraussichtlich auch in ein paar Flocken. (kus)

09:03 Uhr

Dienstag, 6. Januar

Bis -30,3 Grad: Die SBB ächzen unter den kalten Temperaturen

Laut Meteoschweiz steht dem Land ein weiterer Eistag bevor, also ein Tag, an dem das Thermometer nicht ein einziges Mal die 0-Grad-Grenze übersteigt. Die Höchsttemperatur im Flachland beträgt voraussichtlich minus 4 Grad. In höhergelegenen Orten wie Davos rasselte die Temperatur auf minus 18 Grad herunter, in St. Moritz gar auf minus 20. Auf den Berggipfeln herrschen mit teils minus 30 und weniger Grad sibirische Verhältnisse.

In Zürich haben die Bedingungen Auswirkungen auf den Öffentlichen Verkehr. Viele Züge sind wegen «witterungsbedingtem Schienenzustand» verspätet unterwegs.

Laut Meteoschweiz bleibt es auch am Mittwoch frostig, ehe es am Donnerstag einige Grad mehr geben wird und das Thermometer wieder über die 0-Grad-Marke klettert. (watson.ch)

13:24 Uhr

Montag, 5. jaNUAR

–30,3 Grad in La Brévine

Die vergangene Nacht hatte es in sich: In La Brévine, dem bekannten Kältepol der Schweiz, fiel das Thermometer auf –30,3 Grad. Noch drastischer zeigte sich die Kälte an abgelegenen, unbewohnten Messstationen. Auf der Alp Hintergräppelen in Alt St.Johann kühlte es laut Meteonews auf –35,2 Grad ab, am Sägistalsee im Kanton Bern war es –32,6 Grad kalt. Auch auf der Glattalp im Kanton Schwyz wurden – wie schon am Sonntag – knapp unter –30 Grad registriert. Zum kältesten je offiziell gemessenen Wert der Schweiz fehlt allerdings noch ein Stück: Der Rekord stammt aus dem Jahr 1987, als in La Brévine –41,8 Grad gemessen wurden. (rem)

Blick auf die Glattalp. Am Montagnachmittag um 13.45 Uhr ist es dort –23,7 Grad kalt.
Bild: Webcam

07:59 Uhr

Montag, 5. Januar

Es ist und bleibt kalt – erst Ende Woche wird es «wärmer»

Minusgrade haben die Schweiz im Griff. Temperaturen um die -4 Grad sind laut «MeteoSchweiz» auch in den nächsten Tagen zu erwarten. Frühmorgens sinkt das Termometer mancherorts sogar bis auf -12 Grad. Das hat auch seine schönen Seiten: Hie und da sind Schneeflocken bis ins Flachland möglich.

Erst am Donnerstag soll es wieder «wärmer» werden. Heisst: Temperaturen zwischen 0 und 5 Grad. Am Freitag liegen sogar 8 Grad drin. Die Kehrseite: Statt Schnee gibt es dann Regen. (zen)

14:23 Uhr

Samstag, 3. Januar

Noch mehr Schnee und noch mehr Sonne im Flachland – Vorsicht Glatteis!

Nach dem Schneefall in der Nacht hat sich der Samstag von seiner Sonnenseite gezeigt. Für einen richtigen Schneemann reichte das «Schäumchen» im Flachland zwar kaum aus, aber für einen Spaziergang durch die weisse Pracht reichte es allemal.

Der viele Sonnenschein bedeutet aber auch, dass der Schnee trotz weiterhin tiefer Temperaturen um Null Grad zu tauen begonnen hat. Was wiederum bei noch tieferen Temperaturen in der Nacht zu rutschigen Strassen und Gehwegen führen kann. Wer unterwegs ist, sollte also die nötige Vorsicht walten lassen.

Schnee auf dem Homberg bei Reinach AG.
Bild: Leserbild: Piri Merlo

Gegen Abend dürfte die Bewölkung gemäss «MeteoSchweiz» zunehmen, sodass in der Nacht wieder leichter Schneefall möglich ist – besonders im Jura und gegen die Voralpen hin. Und der Schnee dürfte dann auch am Sonntag noch sichtbar sein. Am frühen Morgen liegen die Temperaturen zwischen -5 und -10 Grad. Am Nachmittag sind es dann immer noch -1 Grad, bei wiederum überwiegend sonnigem Wetter. (pin)

08:32 Uhr

Samstag, 3. januar

Über Nacht ist Schnee gefallen

Vielerorts gibt es in der Schweiz ein weisses Erwachen. Entlang der Berge fallen gemäss Meteonews Schweiz zum Start noch letzte Flocken. Tagsüber sollte es im Mittelland ziemlich sonnig werden.

22:00 Uhr

Freitag, 2. Januar

Der Schnee kommt!

Endlich kommt etwas Abwechslung ins Wettergeschehen. Statt dem gefühlt ewig gleichen Oben-Sonne-unten-Nebel-Mix darf man sich sogar im Flachland auf ein weisses Schäumchen freuen.

In Zürich wirbeln am Freitagabend dicke Flocken vom Himmel. Eine feine Schneeschicht überzieht die Dächer und Trottoirs.
Bild: jk

Schon im Laufe des Freitags gab es im nördlichen Flachland und in den östlichen Voralpen ersten Schneefall, wie Meteo Schweiz meldet. In tieferen Lagen vermischte er sich mit Regen. Doch ab dem Abend breitet sich der Schnee weiter aus, in der Nacht gibt es in vielen Regionen schwachen bis mässigen Schneefall. Gleichzeitig zieht der Wind an, in den Hochalpen kann es sogar stürmisch werden.

Am Samstag machen die Wolken zuerst allmählich wieder der Sonne Platz, doch schon am Abend dürfte es wohl erneut lokal leichten Schneefall geben. Der Wind bleibt mässig bis stark.

Danach wartet wohl wieder eine trockenere Phase. Am Sonntag dominiert die Sonne. Doch bleibt es kalt: Am Morgen rechnen die Meteorologen von Meteo Schweiz in tiefen Lagen mit minus neun bis minus fünf Grad. Auch zum Wochenstart schaffen es die Temperaturen voraussichtlich nicht über die Null-Grad-Grenze. Ob es noch mehr Schnee gibt, ist derzeit noch offen, da die Prognosen noch nicht gesichert sind. (vro/watson/lil)

12:26 Uhr

Dienstag, 30. Dezember

Kälteeinbruch: Jetzt wird's eisig

2025 endet mit eisigen Temperaturen: Wie Prognosen von SRF Meteo zeigen, überschreiten die Tageshöchstwerte am Mittwoch kaum den Gefrierpunkt. In den grösseren Städten wie Zürich, Basel, Luzern oder St.Gallen werden an Silvester maximal 1 Grad Celsius erwartet. Die Tiefstwerte liegen bei etwa minus 4 Grad. Für Teile der Ost- und Zentralschweiz gilt sogar die Gefahr von grossflächiger Glätte.

Und wie startet das neue Jahr? Ebenfalls eisig. Die Tiefstwerte auf der Alpennordseite liegen am Donnerstag gemäss Prognosen sogar bei minus 7 Grad. Vorsicht ist am Montag 5. Januar geboten – vor allem auf den Strassen. Pünktlich zum Arbeitsstart nach den Ferien bleibt das Thermometer deutlich unter dem Gefrierpunkt. Meteonews prognostiziert sogar minus 11 Grad Celsius in St.Gallen, minus 10 Grad in Bern und minus neun Grad in Zürich und in Basel.

So kalt soll es am 5. Januar gemäss Prognosen von Meteonews werden.
Bild: Screenshot: Meteonews

Trotz des eisigen Jahresabschlusses war der Dezember mit zwei Grad über dem Klimamittel der Jahre 1991 bis 2020 deutlich zu mild. (fan)

14:31 Uhr

Sonntag, 21. Dezember

Weisse Weihnachten in der ganzen Schweiz möglich

Obwohl es zurzeit zu warm ist und in den Skigebieten zu wenig Schnee hat, könnte es trotzdem weisse Weihnachten geben. Wie Meteo berichtet, kühlt es am Mittwoch ab und die Schneefallgrenze sinkt auf unter 500 Meter über Meer. Jedoch fehlt es an Feuchtigkeit, was bedeutet, dass es wohl keine grossen Schneemassen geben wird. Die auf Heiligabend erwartete Bise kann aber auch in den tiefen Lagen zu vereinzelten Flocken aus dem Hochnebel führen.

Weisse Weihnachten sind dieses Jahr möglich. Im Flachland wird es wohl nicht viel Schnee geben.
Bild: Picasa

Besser sieht es in puncto weisse Weihnachten im Tessin aus. Ein Tiefdruckgebiet bringt auf Heiligabend den gewünschten Schnee. (anm)

07:59 Uhr

Dienstag, 2. Dezember

Weisse Weihnachten im Flachland: Das sagen die ersten Prognosen

Der erste Schnee im Flachland kam Ende November – dürfen wir Ende Dezember mit einer Wiederholung rechnen? So stehen derzeit die Chancen auf weisse Weihnachten.

Schnee zu Weihnachten?
Bild: Getty Images

Weisse Weihnachten sind romantisch. Doch die Bedienungen sind streng: Damit Weihnachten weiss wird, muss am Morgen des 24., 25. oder 26. Dezember mindestens ein Zentimeter Schnee auf dem Boden liegen, wie Meteo berichtet.

Zuerst zur schlechten Nachricht: Die ersten Prognosen deuten nicht auf eine weisse Überraschung hin. Laut den aktuellen Langfristprognosen des europäischen Wetterzentrums (ECMWF) wird es in der Weihnachtswoche auf der Alpennordseite eher trockener und zugleich wärmer als üblich. Diese Kombination macht Schneefall bis ins Flachland eher unwahrscheinlich.

Und nun zur guten Nachricht: Für präzise Schneeprognosen sei es aber noch zu früh. Aktuell zeigen die Langfristmodelle nur grobe Tendenzen – also ob es eher wärmer, kälter, trockener oder nasser wird. Es bleibt also noch Hoffnung auf eine winterliche Überraschung. (cst/watson)

08:35 Uhr

Sonntag, 23. November

Eisige Kälte in der Schweiz: Temperaturen nachts bis zu minus 36,8 Grad!

Es ist kalt in der Schweiz, sehr kalt. Während zunächst im November quasi frühlingshafte Temperaturen herrschten, ist es jetzt eisig. Besonders kalt war es in der Nacht auf Sonntag in La Brévine NE: Dort registrierte das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteo Schweiz) Minus 26,3 Grad nach 2 Uhr. Die Messstation liegt auf 1042 Metern über Meer (m ü. M.). An der Messstation Sägistalsee im Kanton Bern wurden sogar minus 36,8 Grad gemessen, wie «Meteo News» auf X schreibt.

16:37 Uhr

Donnerstag, 20. November

Erste Schneeflocken erreichen das Flachland

Erstmals diesen Herbst sind im Flachland auf Höhen von unter 500 Metern Schneeflocken gefallen. Oberhalb von 500 bis 700 Metern setzten sie teilweise sogar an. In den kommenden Tagen sind im Flachland nur noch kleine Schneemengen zu erwarten, die Temperaturen bleiben aber frostig. (chm)

07:12 Uhr

Dienstag, 18. November

Warnung vor glatten Strassen

Im Schweizer Flachland sind die Temperaturen am frühen Dienstagmorgen unter den Gefrierpunkt gefallen. Da viele Strassen noch nass sind, warnt der Bund vor glatten Strassen. Betroffen ist fast das gesamte Flachland, ausgenommen die Kantone Genf und Waadt. Die Warnung der Stufe 2 (mässige Gefahr) gilt von 3 bis 8 Uhr. (has)

17:40 Uhr

Montag, 17. November

Der erste Schnee ist da – wird es jetzt überall weiss?

Die neue Woche verspricht winterliche Verhältnisse bis ins Flachland. Am Montag lag in Appenzell bereits eine weisse Decke über der Landschaft. Wenn auch nicht für lange. «Am Montagabend schaffen es Flocken bis rund 400 m. Doch nur vereinzelt schneit es stark genug, dass der Schnee kurz liegen bleibt», schreibt SRF Meteo. Der Grund: Die Schneemengen sind zu gering für die noch warmen Böden.

Wer jetzt auf den grossen (weissen) Wintereinbruch hofft, wird aber wohl enttäuscht. Am besten stehen die Chancen auf weiteren Schnee noch am Donnerstag. Am Freitag und Samstag wäre es dann zwar kalt genug, jedoch bleibt es voraussichtlich trocken. (chm)

07:43 Uhr

Donnerstag, 30. Oktober

Hurrikan «Melissa» trifft Jamaikas Landwirtschaft hart

Hurrikan «Melissa» stürzt die Landwirtschaft in Jamaika erneut in die Krise. Die Folgen des Wirbelsturms seien katastrophal, sagte Denver Thorpe, Regionalmanager der Jamaica Agricultural Society, einer 130 Jahre alten Interessenvertretung der Bauern.

Die Landwirte des karibischen Inselstaates erholten sich gerade erst von Hurrikan «Beryl» im Jahr 2024, der laut dem jamaikanischen Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Bergbau rund 50.000 Landwirte und 11'000 Fischer in Mitleidenschaft zog.

«Wir hatten die Krise fast überwunden», sagte Thorpe, der in Westmoreland Parish zwei Gewächshäuser und 15 Hektare Mangobäume verlor. «Es ist absolut nichts mehr da.» Der Wiederaufbau der Landwirtschaft werde lang und beschwerlich.

«Melissa» war am Dienstag als verheerender Hurrikan der Kategorie 5 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern pro Stunde auf Jamaika getroffen – einer der stärksten jemals im Atlantik gemessenen Hurrikane. Später schwächte er sich ab und zog weiter nach Kuba. (dpa)

03:57 Uhr

Donnerstag, 30. Oktober

Hurrikan «Melissa» wütet in der Karibik – mehr als 30 Tote

Hurrikan «Melissa», der in den Karibikstaaten Jamaika, Kuba und Haiti verheerende Schäden angerichtet hat, zieht nun im Atlantik über die Inselkette der Bahamas hinweg. In der Karibik sind infolge des Sturms nach vorläufigen Behördenangaben mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen.

Ein Fluss trat über die Ufer in Haiti mit verheerenden Folgen

In Haiti kamen mindestens 24 Menschen ums Leben. Allein in der haitianischen Gemeinde Petit Goâve starben rund 20 Menschen, als ein Fluss aufgrund der anhaltenden Regenfälle im Westen des Landes über die Ufer trat. Wie der Leiter des Zivilschutzes, Emmanuel Pierre, örtlichen Medien sagte, werden mindestens 18 weitere Menschen vermisst. Die Hälfte der Todesopfer seien Kinder. Häuser, Autos und Vieh seien von den Wassermassen mitgerissen und Felder zerstört worden, meldete die Zeitung «Le Nouvelliste» unter Berufung auf Augenzeugen. In der Dominikanischen Republik kam eine Person in Zusammenhang mit dem Sturm ums Leben. (dpa)

02:23 Uhr

Donnerstag, 30. Oktober

Trump ordnet Hilfe für Betroffene an

US-Präsident Donald Trump hat das Aussenministerium wegen des verheerenden Hurrikans «Melissa» angewiesen, Unterstützung für die betroffenen Länder in der Karibik zu mobilisieren. US-Aussenminister Marco Rubio habe ein regionales Katastrophenhilfeteam entsandt, darunter auch Such- und Rettungsteams. Sie sollen den Hilfsbedarf ermitteln und erste Such- und Bergungseinsätze unterstützen, wie das US-Aussenministerium mitteilte.

Man arbeite mit den Vereinten Nationen, Nichtregierungsorganisationen und den Regierungen der betroffenen Länder zusammen, um etwa Lebensmittel, Wasser, medizinische Hilfsgüter, Hygieneartikel und Notunterkünfte bereitzustellen, hiess es weiter. (dpa)

02:16 Uhr

Donnerstag, 30. Oktober

Hurrikan «Melissa» erreicht Bahamas

Hurrikan «Melissa» hat die Inselgruppe der Bahamas erreicht. Den Inseln im Atlantik südöstlich des US-Bundesstaates Florida drohen zerstörerische Winde, sintflutartige Regenfälle und eine gefährliche Sturmflut, wie das US-Hurrikanzentrum im Miami mitteilte. Zuvor war der verheerende Hurrikan über und Jamaika und Kuba hinweggezogen.

Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde ist «Melissa» jetzt ein Hurrikan der niedrigsten Kategorie 1. Das Zentrum des Wirbelsturms bewegt sich relativ schnell weiter in Richtung Nordosten.

In den Bahamas ordnete die Regierung Evakuierungen für sechs der mehr als 700 Inseln an. Rund 1500 Menschen wurden nach offiziellen Angaben per Flugzeug aus den gefährdeten Gebieten gebracht, bevor der Flugverkehr eingestellt wurde. «Wir sind auf diesen Moment vorbereitet. Was auch immer geschieht, wir werden wiederaufbauen», sagte Ministerpräsident Philip Davis. (dpa)

19:11 Uhr

Mittwoch, 29. Oktober

Hurrikan «Melissa» verwüstet Karibikinseln

Zerstörte Häuser, Überschwemmungen und landesweite Stromausfälle prägen das Bild nach dem Sturm. Tausende Menschen suchen Schutz in Notunterkünften, aber die Hilfe läuft teilweise schleppend an.

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16:35 Uhr

Mittwoch, 29. Oktober

Noch Hunderttausende in Notunterkünften auf Kuba

Nach einer Evakuierung im Osten von Kuba haben sich am Mittwoch nach Behördenangaben noch immer rund 735'000 Menschen wegen Hurrikan «Melissa» in Notunterkünften aufgehalten. Die Gouverneurin der Provinz Granma, Yanetsy Terry Gutiérrez, teilte mit, von Überflutungen betroffen sei vor allem die Stadt Jiguaní. Es seien Flüsse über die Ufer getreten und Häuser sowie Arbeitsstätten unter Wasser gesetzt worden.

Von Behördenseite wurden auch eingestürzte Häuser und unpassierbare Bergstrassen gemeldet. Auffangbecken der Provinz Granma führten nach heftigen Regenfällen sehr viel Wasser. In der Gegend Charco Redondo von Jiguaní wurden mehr als 400 Liter Regen pro Quadratmeter gemeldet. (dpa)

16:29 Uhr

Mittwoch, 29. Oktober

«Melissa» kostet in Haiti 25 Menschen das Leben

In einer Küstenstadt in Haiti hat Hurrikan «Melissa» 25 Menschen das Leben gekostet. Der Fluss La Digue trat über die Ufer und überflutete die Häuser in der Umgebung. Dutzende Häuser in Petit-Goâve stürzten ein. Noch immer seien Menschen unter den Trümmern eingeschlossen, sagte Bürgermeister Jean Bertrand Subrème.

«Ich bin von der Situation völlig überwältigt», sagte er und appellierte eindringlich an die Regierung, den Opfern zu helfen. Lediglich ein Beamter des haitianischen Zivilschutzes war vor Ort, während die Menschen versuchten, sich vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen. Bereits zuvor wurden sieben Todesfälle durch «Melissa» in der Karibik gemeldet: drei in Jamaika, drei in Haiti und einer in der benachbarten Dominikanischen Republik. (dpa)

14:23 Uhr

Mittwoch, 29. Oktober

«Melissa» wütet über Kuba

Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde fegt Hurrikan «Melissa» über Kuba hinweg und sorgt für heftige Überschwemmungen. In den sozialen Netzwerken kursierten erste Videos, die die Situation in den besonders betroffenen Gebieten zeigen sollen: Menschen waten in ihren Häusern durch fast knietiefes Wasser, es sind Hilferufe zu hören. Draussen haben sich Strassen in reissende Flüsse verwandelt.

Der Hurrikan der Kategorie drei von fünf befand sich nach Angaben des US-Hurrikanzentrums NHC etwa drei Stunden nach seiner Ankunft in Kuba über dem Inland der südöstlichen Provinz Santiago de Cuba. Nach Angaben der Regierung waren zuvor mehr als 735.000 der knapp zehn Millionen Einwohner in Sicherheit gebracht worden. Das Hurrikanzentrum hatte vor «lebensbedrohlichen und möglicherweise katastrophalen Sturzfluten mit zahlreichen Erdrutschen» gewarnt. (dpa)

11:00 Uhr

Mittwoch, 29. Oktober

Video zeigt Verwüstung an Flughafen nach Hurrikan «Melissa»

Der internationale Flughafen von Montego Bay auf Jamaika wurde durch den Wirbelsturm schwer beschädigt. Eindrückliche Videoaufnahmen aus einem Terminal zeigen die Verwüstung.

10:56 Uhr

Mittwoch, 29. Oktober

Sturmfolgen in Jamaika: Behörden warnen vor Krokodilen

Nach dem Abzug des zerstörerischen Hurrikans «Melissa» aus dem Karibikstaat Jamaika warnt die Gesundheitsbehörde in den betroffenen Regionen vor Krokodilen.

Die Gesundheitsbehörde warnt in den betroffenen Regionen vor Krokodilen.
Bild: Matias Delacroix

Heftige Regenfälle und Überschwemmungen könnten die Tiere veranlassen, auf der Suche nach trockenen Böden ihre natürlichen Lebensräume zu verlassen, warnte die regionale Gesundheitsbehörde Serha. Überschwemmte Gebiete sollten gemieden und Kinder und Haustiere von Gewässern ferngehalten werden, hiess es. (dpa)

09:58 Uhr

Mittwoch, 29. Oktober

Hurrikan «Melissa» erreicht Kuba

Der gefährliche Hurrikan «Melissa» hat Kuba erreicht. Der Sturm sei mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde im Südosten der Karibikinsel auf Land getroffen, teilte das US-Hurrikanzentrum (NHC) in der Nacht zu Mittwoch (Ortszeit) in Miami mit.

Der Wetterdienst warnte vor einer stellenweise bis zu 3,6 Meter hohen Sturmflut und heftigen Niederschlägen auf Kuba. In den betroffenen Gebieten sei mit zahlreichen Erdrutschen zu rechnen, sagte ein Sprecher des US-Hurrikanzentrums. Auf der sozialistischen Karibikinsel seien mehr als 700'000 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, sagte Präsident Miguel Díaz-Canel.

«Melissa» dürfe nicht unterschätzt werden, warnte er in einer Fernsehansprache. «Es wird viel zu tun geben. Wir wissen, dass es viele Schäden geben wird», ergänzte er. Es sei der stärkste Sturm, der Kuba je getroffen habe. «Es wird niemand zurückgelassen, und es werden keine Mittel gescheut, um das Leben der Bevölkerung zu schützen», fügte der Präsident hinzu.

Die Auswirkungen des Hurrikans könnten die schwere Wirtschaftskrise in dem Land mit rund elf Millionen Einwohnern verschärfen. Diese hat auf Kuba bereits zu lang anhaltenden Stromausfällen sowie zu Treibstoff- und Nahrungsmittelknappheit geführt. (dpa)

06:32 Uhr

Mittwoch, 29. Oktober

Zum Katastrophengebiet erklärt: Schwere Schäden auf Jamaika

Der starke Hurrikan «Melissa» hat auf Jamaika Häuser und Strassen beschädigt, ganze Gebiete überflutet und mehr als 530'000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Angesichts der schweren Schäden erklärte die Regierung die Karibikinsel zum Katastrophengebiet. Die Behörden wollten zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern machen, sprachen aber von Menschen, die aufgrund der extremen Bedingungen während des Sturms nicht mehr aus ihren beschädigten Häusern gerettet werden konnten.

Ein beschädigtes Haus in Kingston, Jamaika. Der Hurrikan Melissa traf mit einer maximalen Windgeschwindigkeit von fast 295 Kilometern pro Stunde, sintflutartigen Regenfällen und Sturmfluten auf Jamaika.
Bild: Rudolph Brown

«Ich habe noch keine verlässlichen Informationen über Tote, aber angesichts der Schäden durch den Hurrikan der Kategorie 5 gehen wir davon aus, dass Menschen ihr Leben verloren haben», sagte Ministerpräsident Andrew Holness dem US-Fernsehsender CNN. Nun zieht der Wirbelsturm in Richtung Kuba weiter, wo er noch in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) auf Land treffen sollte, wie das US-Hurrikanzentrum in Miami mitteilte. In Kuba sind der Regierung zufolge mehr als 735'000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. (dpa)

21:57 Uhr

Dienstag, 28. Oktober

«Melissa» schwächt sich über Jamaika leicht ab

Hurrikan «Melissa» hat wenige Stunden nach dem Auftreffen auf Land über Jamaika leicht an Kraft verloren und ist nun ein Hurrikan der Kategorie 4. Der Wirbelsturm zog mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 240 Kilometern pro Stunde über den Nordwesten der Karibikinsel, wie das Nationale Hurrikanzentrum NHC in Miami mitteilte. Zuvor war «Melissa» mit Windgeschwindigkeiten von 295 Kilometern pro Stunde auf die Küste von Jamaika getroffen.

Es bestehe weiterhin Lebensgefahr, warnte das NHC. Die Menschen sollten ihre Häuser nicht verlassen. Die Regierung warnte vor «katastrophalen Schäden» bei Sturmfluten, Überschwemmungen und Erdrutschen. Auf Videos in den sozialen Netzwerken war zu sehen, wie Dächer abgedeckt wurden, Bäume umstürzten und Strassen überflutet wurden. (dpa)

21:18 Uhr

Dienstag, 28. Oktober

Auch Kuba rüstet sich für Hurrikan «Melissa»

Auch Kuba wappnet sich für den bevorstehenden Durchzug des gefährlichen Wirbelsturms «Melissa». Der Hurrikan werde «mit voller Wucht» bereits in der Nacht zum Mittwoch auf Land treffen, sagte Präsident Miguel Díaz-Canel. Der Sturm gelte als einer der stärksten, wenn nicht der stärkste, der Kuba jemals getroffen habe.

«Melissa» erreichte in Jamaika am Dienstag mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern pro Stunde als ein Hurrikan der höchsten Kategorie 5. Für die östlichen kubanischen Provinzen Granma, Santiago de Cuba, Guantánamo, Holguín und Las Tunas wurde eine Hurrikan-Warnung herausgegeben.

Díaz-Canel rief die Bevölkerung dazu auf, den Anweisungen der Behörden zu folgen. Zahlreiche Menschen seien bereits evakuiert und in Sicherheit gebracht worden. Niemand solle in seine Häuser zurückkehren, bis die Behörden es für sicher halten.

Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums in Miami bewegte sich das Zentrum des Sturms mit einer Geschwindigkeit von 13 Kilometern pro Stunde nordwärts über Land auf Jamaika, nur 370 Kilometer von Guantánamo in Kuba entfernt. Am Mittwochabend (Ortszeit) soll «Melissa» in Richtung Bahamas weiterziehen. (dpa)

20:12 Uhr

Dienstag, 28. Oktober

«Nur» 6000 Menschen in Notunterkünften

Wegen des extrem gefährlichen Hurrikans «Melissa» haben auf Jamaika rund 6000 Menschen Schutz in 382 Notunterkünften gesucht. Trotz der Aufrufe der Behörden galten die Zahlen der Schutzsuchenden in hochgefährdeten Gebieten wie Saint Elizabeth im Süden des Landes als niedrig. «Jetzt ist nicht die Zeit, mutig zu sein», sagte der Minister für lokale Verwaltung, Desmond McKenzie. «Wettet nicht gegen Melissa, das ist eine Wette, die wir nicht gewinnen können». Die Regierung rechnete damit, dass über 50'000 Menschen wegen der Schäden durch den Wirbelsturm vorübergehend ihre Häuser verlassen müssen.

«Melissa» war als Hurrikan der höchsten Kategorie 5 mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 295 Kilometern pro Stunde im Südwesten von Jamaika auf Land getroffen. Es ist demnach einer der stärksten Hurrikane, die je im Atlantik aufgetreten sind. Die Behörden erwarteten schwere Schäden. «In dieser Region gibt es keine Infrastruktur, die einem Hurrikan der Kategorie 5 standhalten kann», sagte Regierungschef Andrew Holness. (dpa)

19:01 Uhr

Dienstag, 28. Oktober

Videos zeigen Zerstörung

Gemäss Medienberichten soll das Black River Hospital in St. Elizabeth Parish beschädigt worden sein. Das ist unter anderem auf diesem Video auf X zu sehen:

18:38 Uhr

Dienstag, 28. Oktober

Hurrikan «Melissa» erreicht Jamaika

Der stärkste Sturm seit mehr als 170 Jahren hat Jamaika erreicht. Hurrikan «Melissa» traf am Dienstag im Südwesten der Karibikinsel nahe New Hope auf Land, wie das US-Hurrikanzentrum in Miami mitteilte. Dieses warnte vor Sturzfluten und Erdrutschen. Der Sturm der Kategorie 5 - einer der bislang stärksten Hurrikane im Atlantik - hatte demnach Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern pro Stunde. Auch im Osten von Kuba sollte «Melissa» noch auf Land treffen und dann in Richtung der Bahamas weiterziehen.

Wirklich abzuschätzen war das Ausmass der Schäden zunächst noch nicht. Der gewaltige Hurrikan hatte aber schon vor seinem Eintreffen auf Jamaika für grosse Schäden gesorgt. Die Behörden auf der Karibikinsel meldeten Erdrutsche, umgeknickte Bäume und Stromausfälle. Im Pfad des Hurrikans der höchsten Kategorie 5 befinde sich kein Bauwerk, das einen solchen Sturm unbeschadet überstehen könne, warnte Regierungschef Andrew Holness. Man habe aber alles getan, was man könne, um sich auf «Melissa» vorzubereiten, hiess es von der Regierung. (dpa)

Schon jetzt sind an der Küste Jamaikas hohe Wellen zu beobachten.
Bild: Matias Delacroix/AP

15:51 Uhr

Dienstag, 28. Oktober

Extrem gefährlicher Hurrikan nähert sich Jamaika

Ein Wirbelsturm zieht mit Windgeschwindigkeiten von 295 Kilometern pro Stunde auf die Karibikinsel Jamaika zu. Meteorologen beschreiben die Lage als extrem gefährlich und lebensbedrohlich.

Bereits vor dem Eintreffen des extrem gefährlichen Hurrikans «Melissa» sind auf Jamaika starke Winde zu spüren. Die Menschen wurden dringend aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Der Wirbelsturm der höchsten Kategorie 5 zog mit einer anhaltenden Windgeschwindigkeit von 295 Kilometern pro Stunde auf den Süden der Karibikinsel zu, wie das US-Hurrikanzentrum NHC in Miami mitteilte.

Er könnte als stärkster Hurrikan auf Jamaika treffen, der seit Beginn der systematischen Aufzeichnung im Jahr 1851 über dem Karibikstaat je registriert wurde. Das UN-Nothilfebüro OCHA sprach von einem «Jahrhundertsturm».

«Dies ist die letzte Chance, Ihr Leben zu schützen!», schrieb das Hurrikanzentrum auf der Plattform X. Das Hurrikanzentrum empfahl den Menschen, sich in Innenräume ohne Fenster zu begeben, sich mit einer Matratze zu bedecken oder einen Helm zu tragen. «Das Beste, was Sie machen können, ist, so viele Wände wie möglich zwischen sich und die Aussenwelt zu bringen», hiess es. (dpa)

Mehr zum Thema:

08:16 Uhr

Freitag, 24.Oktober

Flugzeuge kämpfen gegen Sturm «Benjamin»

Am Donnerstag ist der Herbststurm «Benjamin» über die Schweiz gefegt. Die starken Winde sorgten am Flughafen Zürich für erschwerte Flugbedingungen. Auf der Alpennordseite wurden Böen mit Geschwindigkeiten von über 100 Km/h gemessen.

10:18 Uhr

Donnerstag, 23. Oktober

Sturmböen und umgestürzte Bäume: «Benjamin» weht durch die Schweiz

Sturm «Benjamin» hat nach Frankreich auch die Schweiz erreicht. Am Donnerstagmorgen sorgten umgestürzte Bäume vor allem im Jura für blockierte Strassen. Der Durchzug der Kaltfront sorgte vielerorts für orkanartige Sturmböen.

Bild: Meteo Schweiz
Hier stürmte es bisher am heftigsten:
  • St. Chrischona (BS): 141,8 Kilometer pro Stunde
  • La Dôle (VD): 140 Kilometer pro Stunde
  • Les Diablerets (VD): 135,4 Kilomter pro Stunde
  • Chasseral (BE): 131 Kilomter pro Stunde
  • Plaffeien (FR): 125,6 Kilomter pro Stunde
Bild: Meteo Schweiz

Im Flachland wurden in Schönenbuch (BL) und Nyon  VD) jeweils 111 km/h gemessen, in Nüsch bei Laufen (BL) 104 km/h, in Binnigen (BL) 102 km/h. Noch stärker tobte «Benjamin» in Frankreich in der Normandie. In Fécamp wurden 161 km/h, beim Cap de la Heve 150 km/h gemessen. (zen)

07:21 Uhr

Montag, 20. Oktober

Der Regen kehrt nach langer Zeit zurück

Nach einer Bilderbuch-Woche in den Bergen mit Sonne und Fernsicht sowie einem goldenen Samstag auch im Mittelland schlägt das Wetter nun um. Am Wochenende löste sich der Hochnebel fast landesweit auf. Damit ist es nun vorbei: Das stabile Hoch weicht, mehrere Tiefdruckgebiete übernehmen.

Ab heute Montag regnet es im Norden vielerorts erstmals seit dem 6. Oktober, im Süden ist es sogar der erste Niederschlag des Monats. Mitte Woche folgen weitere Tiefs mit mehr Regen und stürmischem Wind. Aber temperaturmässig bleibt es vorerst mild, die Schneefallgrenze liegt teils bei 3000 Metern. In der zweiten Wochenhälfte bleibt das Wetter unbeständig und windig, zudem wird es kühler. Die Schneefallgrenze sinkt auf unter 2000 Meter. (rem)

07:22 Uhr

Dienstag, 9. September

Dienstag startet nass

Das Wetter am Dienstag ist wenig erbaulich. Zumindest nicht für jene, die nach draussen müssen. Teilweise schüttet es nämlich kräftig. Am Morgen zieht eine Regenfront über die Schweiz. Es lohnt sich also, den Regenschirm einzupacken. Am längsten dürfte es in der Ostschweiz regnen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Bis am Mittag verbessert sich die Lage.

Regen zieht über die Schweiz.
Bild: Screenshot: MeteoSchweiz

Allerdings könnte am frühen Mittwochmorgen die nächste Regenzelle über unser Land ziehen. Betroffen sind dann vor allem das Tessin sowie Teile des Kantons Graubünden. (cri)

09:21 Uhr

Freitag, 5. September

Blitze, Hagel und Sturmböen: Gewitter tobten in vielen Teilen der Schweiz

Am Donnerstagabend kam es in vielen Teilen der Schweiz zu teils heftigen Gewittern. In Appenzell Ausserrhoden fielen dicke Hagelkörner, in Grenchen wehten Sturmböen mit bis zu 80 km/h und im Kanton Waadt stürzten Bäume um. Zudem zuckten alleine bis 20 Uhr über 14'000 Blitze am Himmel. Alle Einzelheiten finden Sie im Video unten:

06:16 Uhr

Freitag, 5. September

Teils heftige Gewitter über der Schweiz – Mega-Hagelkörner im Appenzellerland

Mehrere Teile der Schweiz erlebten einen wettertechnisch turbulenten Donnerstagabend. Von einem heftigen Hagelsturm getroffen wurde etwa das Appenzeller Vorderland. SRF News wurden von einem Leserreporter Bilder zugestellt, die Hagelkörner in der Grösse eines Fünflibers zeigten.

Geschosse mit bis zu fünf Zentimetern Durchmesser: Hagelkörner, die im Appenzellerland niedergingen.
Bild: Screenshot/SRF News

Aber auch in der Nordwestschweiz war das Gewitter zu spüren. In Grenchen im Kanton Solothurn fegten Sturmböen mit bis zu 80 km/h über das Land. Im Kanton Waadt meldeten die Behörden umgestürzte Bäume. Starker Niederschlag ging auch in der Region Zürich nieder. So wurden in Winterthur-Seen in nur einer Stunde 38 Milimeter Niederschlag gemessen.

Auch die Blitzaktivität war enorm, wie SRF News weiter mitteilt. Bis 20 Uhr abends verzeichnete man mehr als 14'000 Blitze über der Schweiz. (luk)

08:45 Uhr

Freitag, 29. August

Naturschauspiel am Vorderrhein: Regen sorgt für zweifarbige Flussmündung

Spezielles Naturphänomen in Ilanz: Bei der Flussmündung zwischen Glenner und Vorderrhein erschien das Wasser zweifarbig. Der anhaltende und heftige Regen führte zu der speziellen Färbung der beiden Flüsse.

16:47 Uhr

Donnerstag, 28. August

Regenwalze zieht über die Schweiz

Der Bund hat in mehreren Regionen die höchste Unwetter-Gefahrenstufe ausgerufen. Insbesondere im Süden der Schweiz könnte es zu Hochwasser, Murgängen und Erdrutschen kommen. (lha)

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17:41 Uhr

Mittwoch, 27. August

Extreme Niederschläge erwartet: Bund ruft höchste Warnstufe aus

Der Bund warnt: Fast in der ganzen Schweiz gilt Gefahrenstufe 3, zum Teil sogar Stufe 5.
Bild: Screenshot Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz

Es wird nass in der Schweiz – und zwar richtig. Während am Dienstag noch sommerliche 30 Grad in Basel gemessen wurden, zeigt sich der Mittwoch bereits von seiner ungemütlichen Seite. Laut MeteoSchweiz soll ab 18 Uhr eine Regenfront über das Land rollen – begleitet von Gewittern.

Verantwortlich ist feuchte Mittelmeerluft, die durch ein Tief über Spanien und die Überreste von Ex-Hurrikan «Erin» in den Alpenraum geführt wird.

Gefahrenstufe 5 im Süden – 250 mm Regen möglich

Für viele Kantone gilt derzeit Gefahrenstufe 3, etwa Zürich, Aargau, St.Gallen und Thurgau. Graubünden und das Tessin stehen unter Warnstufe 4.

In besonders gefährdeten Gebieten Graubündens – etwa im Lugnez-Valsertal, Rheinwald, Val Medel-Sumvitg und Bivio-Avers – gilt sogar die höchste Warnstufe 5. In diesen Regionen sind bis zu 160 Millimeter Regen möglich – innerhalb weniger Stunden.

In Hotspot-Regionen des Tessins wie dem Locarnese, den Centovalli sowie dem Maggia- und dem Verzascatal rechnen Meteorologinnen und Meteorologen mit 150 bis 200 Millimetern, lokal sind bis zu 260 Millimeter Niederschlag zwischen Mittwochabend und Freitagmorgen möglich.

Auch das Misox, das Calancatal, das Bergell und das Oberengadin dürften stark betroffen sein. Mit einer Schneefallgrenze von 3300 bis 3600 Metern gelangt fast der gesamte Regen direkt in Flüsse und Bäche – die Abflussmengen steigen rasant. Die Behörden warnen vor Überschwemmungen, Hangrutschen, Murgängen und Verkehrsbehinderungen. Ufergebiete und steile Hänge sollten unbedingt gemieden werden.

Auch auf der Alpennordseite werden bis Freitagmorgen messbare Niederschläge erwartet, wenn auch deutlich geringer als im Süden.

Am Donnerstagmorgen wird praktisch die ganze Schweiz nass.
Bild: Screenshot Meteo Schweiz

Am Donnerstag fällt in weiten Teilen der Schweiz verbreitet anhaltender Regen, teils begleitet von Gewittern. Erst am Freitagmorgen beruhigt sich das Wetter vorübergehend – doch bereits am Abend ziehen von Westen her erneut Schauer und Gewitter auf.

Zugang zum Bavonatal wird gesperrt

Wegen der starken Regenfälle und drohender Murgänge wird der Zugang zum Bavonatal im Kanton Tessin ab Mittwochabend gesperrt. Dies ab 20 Uhr Ortszeit, wie das Tessiner Nachrichtenportal tio.ch berichtet. 

Die Sperre gelte sowohl für Fussgänger als auch für Fahrzeuge ab der Gemeinde Cavergno. Wer sich bereits im Tal aufhalte, solle auf Fahrten verzichten und den Anweisungen der Behörden folgen. Die Bevölkerung sei aufgerufen worden, grösste Vorsicht walten zu lassen. (watson.ch/les/luk)

08:10 Uhr

Montag, 25. August

Die Prognose für die kommenden Tage sagt: Temperatur sinkt

Ist der Sommer schon bald endgültig vorbei? Ein Blick auf die Wetter-Prognosen lässt dies zumindest erahnen. Zwar sind für Dienstag und Mittwoch noch warme 28 respektive 26 Grad Celsius angesagt, zudem soll es trotz möglichen Regenschauern in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch meist sonnig sein. Doch danach sinken die Temperaturen spürbar.

Ab Donnerstag steigen die Temperaturen nicht mehr über die 20-Grad-Marke. Meist ist es stark bewölkt. Der Bund erwartet «häufige sowie teils ergiebige, gewittrig durchsetzte Niederschläge». Und dies vor allem in den zentralen und östlichen Alpen. Auch für das Wochenende, wenn in Mollis der Schwingerkönig gekrönt wird, ist nicht Sommer, Sonne, Sonnenschein angesagt, sondern eher wechselhaftes Wetter. (chm)