Wetter-Newsblog

«Historische» 30 Grad im September: Hier wurde am Sonntag der Hitzerekord geknackt

In diesem Newsblog finden Sie alles rund um das Wetter in der Schweiz und wichtige Meldungen aus dem Ausland.

17:40 Uhr

Sonntag, 27. September

«Historisch»: Basel knackt Ende September die 30-Grad-Marke

Der Rekordsommer in Basel erhält Ende September einen weiteren Eintrag in die Geschichtsbücher: In Basel-Binningen ist am Sonntag die 30-Grad-Marke überschritten worden. «Historisch», wie Meteonews auf «X» mitteilte. Noch nie wurde auf der Alpennordseite so spät im Jahr ein Hitzetag registriert.

Basel hatte bereits im Sommer mehrere Temperaturrekorde verzeichnet. Am 27. Juni wurden 39,0 Grad gemessen, am 6. August waren es sogar 39,7 Grad – ein neuer Allzeitrekord für Basel und die höchste seit Messbeginn in der Deutschschweiz gemessene Temperatur.

13:38 Uhr

Donnerstag, 24. September

Sommerliche Temperaturen – kein Regen in Sicht

Es ist Ende September und wir befinden uns mitten im Herbst - eigentlich. Das Thermometer spricht jedoch immer noch die Sprache des Sommers, jedenfalls tagsüber. Am Wochenende steigen die Temperaturen auf 27 Grad Celsius, während die Temperaturen in der Nacht unter 10 Grad fallen können. Dazu sind laut Meteoschweiz nur vereinzelt kleine Wolkenfelder möglich, Regen ist in den kommenden sieben Tagen nicht angesagt. Damit verschärft sich die Trockenheit weiter.

Diese sommerlichen Temperaturen lassen auch die Nullgradgrenze stark ansteigen: Sie befindet sich in den kommenden Tagen auf 4000 Metern.

08:28 Uhr

Mittwoch, 9. September

Gewitter sorgten für eindrückliche Bilder

07:34 Uhr

Dienstag, 15. September

Am Mittwoch ändert sich die Wetterlage

Heute Dienstag wird es noch einmal schwül-warm, das Thermometer steigt an manchen Orten auf 29 Grad Celsius. Am Mittwoch folgt dann der Wetterumschwung: Laut Meteoschweiz zeigen sich am Mittwochvormittag noch längere sonnige Abschnitte, dann treten am Alpennordhang gegen Mittag erste Schauer auf.

Auch die Temperaturen werden sinken, die Höchsttemperatur beträgt noch 21 Grad Celsius. Gegen Ende der Woche stabilisiert sich die Wetterlage mit Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad Celsius. (cwu)

06:36 Uhr

Mittwoch, 9. September

Temperatursturz nach der Hitze – heute wird es nass und deutlich kühler

Die Gewitter brachten gestern fast 12'000 Blitze mit sich, wie Meteonews schreibt. Der Dienstag wurde dadurch zu einem der blitzreichsten Septembertage überhaupt. In Steckborn TG wurden zudem Sturmböen von rund 110 km/h und auf dem Hörnli im Kanton Zürich 116 km/h gemessen.

Nach dem gestrigen Hitzetag gibt es heute auf der Alpennordseite Höchsttemperaturen von rund 20 Grad. Der Vormittag ist vielerorts nass, im Mittelland wird es am Nachmittag zunehmend trockener. Am Alpennordhang regnet es weiter. Aufgepasst im Tessin und im Engadin, dort sind weiter teils kräftige Schauer und Gewitter möglich. (rbu)

22:45 Uhr

Dienstag, 8. September

Erste Gewitterfront ist vorbei

Die erste Gewitterfront scheint vorerst vorüber zu sein. In der Nacht werden sich lokal aber immer wieder Gewitter mit Starkregen und Sturmböen zeigen. Und auch der Mittwoch kann vielerorts nass und feucht starten mit deutlich milderen Temperaturen als in den letzten Tagen. (cwu)

22:11 Uhr

Dienstag, 8. September

Gewitter erreichen Zürich

Die Gewitterfront erreicht nun die Stadt Zürich. Über dem Uetliberg gewitterte es eindrücklich. Das Unwetter dauert nur wenige Minuten, bevor es weiterzieht in Richtung Bodensee.

21:35 Uhr

Dienstag, 8. September

Gewitterfronten über der Schweiz

Gegen 21.30 Uhr kommen die Gewitterfronten im Westaargau an, nachdem sie zuvor über die Region Bern zogen. Die Fronten bringen Starkregen, Blitze, Donner und heftige Sturmböen mit sich. Laut Radar von «Meteoschweiz» werden sie sich nun weiter in Richtung Aarau und Zürich bewegen.

Es ist mit Blitzeinschlägen, Abbrechen von Ästen, Umstürzen einzelner Bäume und Hagel zu rechnen. Auch Rutschungen von steilen Hängen könnten vorkommen.

Morgen Mittwoch werden die Temperaturen rasant sinken und sich um die 20 Grad Celsius bewegen, immer wieder ist mit Regenschauern zu rechnen. (cwu)

21:16 Uhr

Dienstag, 8. September

Gewitter entlädt sich über Bern

Über der Hauptstadt blitzt es am Dienstagabend. Wie 20 Minuten und Blick berichten, ist Bern einer der ersten grösseren Orte, die von der Wetterfront getroffen werden. Starke Winde, Blitze und Starkregen ziehen über Bern hinweg. (jbl)

09:10 Uhr

Dienstag, 8. September

Letzter Hitzetag bringt Gewitter und Sturmböen

Der Dienstag dürfte der vorerst letzte Hitzetag sein, wie MeteoNews schreibt. Im Mittelland sind 32 Grad zu erwarten, in Basel bis zu 33 Grad mit viel Sonnenschein. Am Nachmittag entstehen über den Bergen Quellwolken, die Schauer und Gewitter bringen.

Der Bund warnt entsprechend, in einem Grossteil des Landes ist erhebliche Gewittergefahr möglich. Konkret ist in der West- und Nordwestschweiz ab 16 Uhr mit Gewittern zu rechnen, im Wallis ab 17 Uhr sowie im Berner Oberland und weiteren Regionen ab 18 Uhr. Verschont wird nur die Südostschweiz. Es ist mit Blitzeinschlägen, Abbrechen von Ästen, Umstürzen einzelner Bäume und Hagel zu rechnen.

Am Mittwoch wird es weitgehend bewölkt, das Thermometer klettert auf bescheidene 19 Grad. Gewittrige Niederschläge sind in den Voralpen und östlichen Alpen zu erwarten. In der Nordwestschweiz lockert es hingegen zunehmend auf, es bleibt trocken. Bis und mit Sonntag bleibt es vergleichsweise sonnig, mit Temperaturen bis 22 Grad. (rbu)

07:27 Uhr

Freitag, 4. September

Vor dem Wochenende nochmals 30 Grad

An die Temperaturen der Hitzewellen kommt die Schweiz nicht mehr ran, doch es wird nochmals heiss. In weiten Teilen der Schweiz knackt das Thermometer am Freitag die 30‑Grad-Marke, wie die Prognosen von Meteo Schweiz voraussagen. Am heissesten dürfte es in Genf werden, mit bis zu 33 Grad. Dazu wird es sonnig, meist fast wolkenlos.

Am Samstag bringt eine Kaltfront aus dem Norden etwas kühlere Temperaturen, jedoch immer noch 25 bis 28 Grad. Ab Sonntag und zum Wochenstart wird es nochmals heisser. Vielerorts mit Temperaturen um die 30 Grad, bevor sich Mitte der Woche eine Abkühlung abzeichnet. (jbl)

18:12 Uhr

Freitag, 28. August

85 SWISS-Flüge gestrichen

Die Schweizer Airline SWISS hat aufgrund des schweren Unwetters bereits 85 Flüge ab bzw. nach Zürich gestrichen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Davon sind rund 11'200 Passagiere betroffen, heisst es weiter. Zudem seien zahlreiche weitere Flüge bis zu drei Stunden verspätet, einzelne sogar noch mehr. Es sei nicht auszuschliessen, dass im Verlauf des Abends noch weitere Flüge annulliert würden, schreibt die SWISS.

Ein kleiner Lichtblick: Die SWISS werde wie üblich sämtliche Kosten, die für die Passagiere anfallen, übernehmen, heisst es weiter – als etwa Hotelübernachtungen bis zum nächstmöglichen Weiterflug, zwischenzeitliche Verpflegung sowie nötige Taxifahrten oder Telefongespräche. Entsprechende Belege sollen beim Kundendienst eingereicht werden. (watson)

16:59 Uhr

Freitag, 28. August

Sturm beschädigt Funksystem am Flughafen Zürich

Der heftige Sturm hat am Freitag bei vielen Reisenden für Unmut gesorgt – dutzende Flüge ab und zum Flughafen Zürich hatten grosse Verspätung oder wurden gar gestrichen. Ein konkreter Grund: Durch das Unwetter wurde laut dem «Tagesanzeiger» ein Funksystem des Flughafens beschädigt.

Der Hagel hatte demnach das Instrumentenlandesystem (ILS) der Piste 14 derart in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Landung auf der Piste nach dem Sturm nicht mehr möglich war. Skyguide bestätigte den Ausfall gegenüber der Zeitung, konnte am Nachmittag den genauen Defekt noch nicht feststellen. Auch die Dauer des Ausfalls war zunächst nicht bekannt.

Das ILS dient Piloten dazu, trotz schlechter Sicht (also bei Nebel, Unwetter oder auch bei Nacht) präzise landen zu können. (watson)

15:38 Uhr

Freitag, 28. August

40 Verletzte in Seuzach und Neftenbach ZH

Seuzach und Neftenbach im Kanton Zürich waren ebenfalls stark betroffen. Die Kantonspolizei erhielt nach dem Gewitter mehrere Meldungen über Schäden bei Schulhäusern. Durch den Hagel seien rund 40 Personen, darunter vor allem Kinder, verletzt worden. Mehrere von ihnen mussten ins Spital gebracht werden, heisst es in einer Mitteilung. Die betroffenen Schulklassen wurden durch ein Care Team betreut.

Weiter wurden zahlreiche Gebäude und Fahrzeuge beschädigt. Der Hagel schlug Fenster und Fahrzeugscheiben ein, Fassaden und Dächer wurden beschädigt. Auf der A1 mussten mehrere Lenkerinnen und Lenker ihr Fahrzeug auf dem Pannenstreifen abstellen – wegen der kaputten Frontscheiben konnten sie nicht mehr weiterfahren.

In mehreren Waldgebieten und auch an anderen Orten stürzten zudem Bäume um oder es brachen Äste ab. Die Polizei warnt, dass auch weiterhin Bäume umstürzen, Äste abbrechen oder Gebäudeteile herunterfallen könnten. Scherben und scharfe Gegenstände am Boden können zudem zu Verletzungen führen. (watson)

15:35 Uhr

Freitag, 28. August

Gartenbad Eglisee in Basel verwüstet

Auch im Raum Basel kam es zu Sturmschäden. So etwa im Gartenbad Eglisee, wie das Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt mitteilt. Verletzt worden sei niemand, jedoch müsse ein grosser Teil der Liegewiesen aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres gesperrt bleiben. Die Aufräumarbeiten dürften bis mindestens Mitte nächste Woche andauern.

Das Bad bleibt trotzdem geöffnet, da die Schwimmbecken mit Ausnahme des Planschbeckens weiterhin in Betrieb sind. (watson)

15:04 Uhr

Freitag, 28. August

Boote treiben auf dem Bodensee

Im Thurgau gingen wegen des Gewitters rund 50 Schadensmeldungen ein. Meist betrafen sie umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste, wie es in einer Mitteilung der Polizei heisst. Ausserdem seien rund sechs Meldungen wegen führerloser Boote auf dem Bodensee eingegangen. Einsatzkräfte der Seepolizei und die Besitzer selbst brachten sie schliesslich wieder zurück zu ihren Plätzen. Verletzt wurde im Kanton Thurgau nach bisherigen Erkenntnissen niemand. (watson)

14:55 Uhr

Freitag, 28. August

Grosse Schäden im Aargau

Auch der Aargau wurde mit voller Wucht vom Unwetter getroffen. Entsprechend gingen viele Notrufe ein. «Pausenlos» hätte die kantonale Notrufzentrale Meldungen entgegengenommen, teilt die Kantonspolizei Aargau mit. Bis am Mittag wurden rund 240 Schadensplätze registriert. Über 40 Feuerwehren standen und stehen noch immer im Einsatz.

Besonders betroffen war das Birrfeld. Vier massive Betonmasten der Hochspannungsleitung wurden vom Sturm umgeknickt. Zwei stürzten je auf ein Gewerbegebäude, wodurch erhebliche Schäden entstanden. Die Stromleitungen hängen auf mehreren hundert Meter bis auf Bodenhöhe herunter – natürlich wurde der Strom abgestellt. Unabhängig davon fiel in mehreren Aargauer Gemeinden der Strom aus.

Auf dem Flugplatz Birrfeld wurden Flugzeuge und Hangargebäude teils stark beschädigt. Im ganzen Kanton wurden Dächer abgedeckt, Gerüste umgerissen oder Fahrzeuge beschädigt. Laut der Polizei wurde beim Unfall auf der A1, bei dem ein Lastwagen auf einen Lieferwagen kippte, niemand verletzt. Der Unfall hatte jedoch für viel Stau gesorgt. Das genaue Ausmass der Schäden kann noch nicht beziffert werden. (watson)

14:31 Uhr

Freitag, 28. August

20 Sanitätseinsätze gleichzeitig in Winterthur

Auch Schutz & Rettung Zürich hat eine erste Bilanz verschickt. Innerhalb von etwa 30 Minuten seien demnach rund 450 Notrufe eingegangen, heisst es in der Mitteilung. Feuerwehren und Rettungsdienste seien wegen des Hagels im Dauereinsatz gestanden. Es kam zu Sach- und Personenschäden, wie es heisst. Rund 150 Meldungen betrafen den Sanitätsdienst. Es kam zu knapp 100 Rettungsdienst- und 280 Feuerwehreinsätzen.

Am heftigsten habe es den Norden der Stadt Winterthur getroffen. Dort kam es zeitweise zu 20 Sanitätseinsätzen gleichzeitig. Meistens ging es um Platzwunden und Stürze, heisst es in der Mitteilung.

Damit die Flut an Meldungen und Einsätze bewältigt werden konnte, mussten mehrere Rettungswagen aus anderen Gebieten in die Region Winterthur verschoben werden. Die Lücken füllten schliesslich Ambulanzen aus Regionen, die weniger vom Unwetter betroffen waren, beispielsweise die Region Zug.

Auch in der Zentrale liefen die Drähte heiss. Deshalb wurden 20 rückwärtige Mitarbeitende und Angehörige der Feuerwehr Kloten aufgeboten, um all diese Notrufe entgegennehmen zu können.

Noch sind die Einsätze nicht abgeschlossen. Sie werden nach und nach abgearbeitet, was noch einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Sollten weitere Niederschläge folgen, können zudem neue Einsätze folgen. Diese müssten dann priorisiert werden. (watson)

14:20 Uhr

Freitag, 28. August

Schäden in Schaffhausen

Auch Schaffhausen war vom Gewitter betroffen. Die Polizei registrierte rund 90 Schadensmeldungen, wie sie mitteilt. Verletzt wurde niemand, es kam jedoch zu grossen Schäden. Mehrere Dutzend Bäume seien umgestürzt oder abgeknickt, teilweise versperrten sie dadurch Strassen und Durchgänge.

Auch Gebäude und Fahrzeuge wurden so beschädigt – ein Auto der Verkehrsinstruktion der Schaffhauser Polizei blieb auch nicht verschont. Kinder und eine Polizistin, die sich zu dieser Zeit im Verkehrsgarten befunden hatten, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Im Kanton Schaffhausen kam es auch zu überschwemmten Strassen, Kellern und Tiefgaragen. Wegen des Regens fielen auch mehrere Trafokästen aus. Der Wind deckte gleichzeitig mehrere Dächer ab, woraufhin herumfliegende Teile weitere Fahrzeuge beschädigten.

Das genaue Ausmass der Schäden kann laut der Polizei noch nicht genau beziffert werden. Sie weist jedoch daraufhin, dass weiterhin Gefahr durch umstürzende Bäume und abbrechende Äste besteht. Wälder und Waldstrassen sollten deshalb gemieden werden. (watson)

14:13 Uhr

Freitag, 28. August

Eine Person im Kanton Solothurn schwer verletzt

Die Kantonspolizei Solothurn hat eine weitere Gewitterbilanz verschickt. Demnach gingen bei der Alarmzentrale am Morgen rund 290 Meldungen ein. Meistens sei es um Wassereinbrüche in Gebäude gegangen. Rund 110 Meldungen hätten im Zusammenhang mit dem Wind gestanden und etwa umgestürzte Bäume oder beschädigte Dächer betroffen.

In Erlinsbach SO wurde eine 42-jährige Frau durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt. Sie wurde vor Ort erstversorgt und danach mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht. (watson)

13:09 Uhr

Freitag, 28. August

Swiss streicht wegen Sturm 27 Flüge

Die Unwetter über der Schweiz sorgen am Flughafen Zürich für zahlreiche Flugausfälle und Verspätungen. Swiss hat bislang 27 Flüge gestrichen, rund 3100 Passagiere sind davon betroffen. Weitere Flüge verspäten sich laut der Fluggesellschaft teilweise um bis zu drei Stunden.

Grund sind starke Gewitterzellen und Blitze in der Nähe des Flughafens. Aus Sicherheitsgründen muss die Arbeit auf dem Vorfeld deshalb zeitweise eingestellt werden. Während dieser Unterbrüche können Flugzeuge unter anderem nicht be- und entladen oder betankt werden. Je nach Entwicklung der Wetterlage könnten im Laufe des Freitags weitere Flüge ausfallen. (chm)

12:39 Uhr

Freitag, 28. August

46'000 Blitze innert kürzester Zeit

SRF Meteo zählte innert kurzer Zeit rund 46'000 Blitze und vermeldet zwei geografische Bänder mit starken Hagel-Niederschlägen, die sich von der Region Basel und vom Neuenburgersee östlich zum Bodensee hinzogen. Lokal hätten die Hagelkörner einen Durchmesser von bis zu 6 Zentimeter gehabt. Solch riesiger Hagel komme in der Schweiz relativ selten vor. (watson)

11:55 Uhr

Freitag, 28. August

Die aktuellen Gewitterprognosen

Am Freitagmorgen zog eine heftige Gewitterzelle über die Nordwestschweiz. Aktuell werden einzelne Gewitter bei Lausanne, Solothurn und über Aarau gemeldet. Im weiteren Verlauf des Tages dürfte es in der ganzen Schweiz zu weiteren Gewittern, Unwettern und Hagelschlägen kommen. Diese ziehen jeweils von Südwesten nach Nordosten.

Am Mittag dürfte es in weiten Teilen der Schweiz zu Niederschlägen kommen, wie der Regenradar von MeteoSchweiz aktuell zeigt:

Im Laufe des Nachmittages dürften die Niederschläge etwas nachlassen, vereinzelt kann es trotzdem zu unerwartet heftigen Gewittern kommen. Diese lassen sich nur schwer vorhersagen. Im Laufe des Nachmittages verschiebt sich der Grossteil des Regens in den Osten der Schweiz.

Nach aktuellen Prognosen dürfte es dann am Abend besonders im Bündnerland nochmals zu Gewitterzellen kommen. Ab Mitternacht sollte das Schlimmste ausgestanden sein. (watson)

11:21 Uhr

Freitag, 28. August

Regen, Hagel und Windböen

Ein heftiges Gewitter zieht über Teile der Schweiz hinweg. Begleitet wurde es von starkem Regen, Hagel und heftigem Wind. Die Hagelkörner waren teilweise so gross wie Tennisbälle.

Über das genaue Ausmass der Schäden ist derzeit noch nichts bekannt.  Im Aargau gibt es bereits zahlreiche Meldungen über umgestürzte Bäume und beschädigte Autos. Auch an Gebäuden und in Gärten soll das Unwetter Schäden angerichtet haben. In einigen Gemeinden ist der Strom zeitweise ausgefallen. (chm)

Ein Leser meldet sich aus Seuzach: «Hab schon ein paar Hagel erlebt aber das war der krasseste.» Sein Bild zeigt eine komplett zerstörte Windschutzscheibe.

In Winterthur waren die Hagelkörner fast so gross wie Tennisbälle. (watson)

11:18 Uhr

Freitag, 28. August

Autobahn bei Birrfeld überschwemmt – Lastwagen umgekippt

Auch auf den Strassen sorgt das heftige Gewitter für Probleme. Die Autobahn im Bereich der Verzweigung Birrfeld in Richtung Baden war teilweise überschwemmt. Zudem ist ein Lastwagen umgekippt und auf einen Lieferwagen gestürzt. Die Strasse zwischen Rohr und Rupperswil ist wegen umgestürzter Bäume auf der Fahrbahn gesperrt. (chm)

09:20 Uhr

Freitag, 28. August

Zweithöchste Warnstufe: Hier drohen am Freitag heftige Gewitter

Am Freitag zieht eine Kaltfront von Westen nach Osten über die Schweiz. Diese bringt starken Wind, aber auch Gewitter mit sich: «Neben zeitweise kräftigen Regengüssen sind auch Blitz und Donner sowie lokal Hagel möglich», schreibt MeteoNews in einer Mitteilung.

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz hat für die Region von Lausanne über Solothurn und für den Jura Gewitterwarnungen herausgegeben. Für einzelne Regionen in Solothurn und im Kanton Jura gilt gar die zweithöchste Warnstufe.

10:36 Uhr

Donnerstag, 20. August

Unwetter erreichen die Schweiz

Im Tessin haben starke Niederschläge am Donnerstagmorgen teilweise für Verkehrsprobleme gesorgt. Wie das Newsportal Ticino Online berichtet, wurde bei einer Baustelle auf der A2 bei Lugano ein Gemisch aus Wasser und Erde auf die Fahrbahn gespült. Der TCS warnte vor der Gefahr von Aquaplaning.

Auch auf der Alpennordseite ist heute gemäss Meteo Schweiz wiederholt mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Besonders den Alpen und Voralpen entlang sind lokal kräftige Gewitter nicht ausgeschlossen. (cbe/watson.ch)

08:01 Uhr

Donnerstag, 20. August

«Hydrophobie»: Wenn Erde wasserabweisend wirkt

Nach der langen Trockenperiode wird der erwartete Regen in der Schweiz dringend benötigt. Doch ausgerechnet ausgetrocknete Böden können Wasser zunächst nur schlecht aufnehmen. Wie SRF unter Berufung auf den Bodenwissenschaftler John Köstel von Agroscope berichtet, kann bei heftigem Regen deshalb viel Wasser oberflächlich abfliessen – lokal sind auch Sturzfluten und Überschwemmungen möglich.

Das hat zwei Hauptgründe: Einerseits verhärtet sich der Boden bei Trockenheit. Seine Hohlräume sind zudem mit Luft gefüllt, die das eindringende Wasser zunächst blockieren kann.

Andererseits kann ausgetrockneter Humus wasserabweisend werden – Fachleute sprechen von «Hydrophobie». Ähnlich wie bei einer sehr trockenen Zimmerpflanze perlt Wasser dann zunächst an der Erde ab. Erst bei längerem Kontakt mit Feuchtigkeit verändert sich dieser Zustand wieder und der Boden kann Wasser besser aufnehmen.

Für die ausgetrockneten Böden ist deshalb leichter, länger anhaltender Regen günstiger als heftiger Starkregen. So hat das Wasser genügend Zeit, in den Boden einzusickern.

Das hat zwei Hauptgründe: Einerseits verhärtet sich der Boden bei Trockenheit. Seine Hohlräume sind zudem mit Luft gefüllt, die das eindringende Wasser zunächst blockieren kann.

Andererseits kann ausgetrockneter Humus wasserabweisend werden – Fachleute sprechen von «Hydrophobie». Ähnlich wie bei einer sehr trockenen Zimmerpflanze perlt Wasser dann zunächst an der Erde ab. Erst bei längerem Kontakt mit Feuchtigkeit verändert sich dieser Zustand wieder und der Boden kann Wasser besser aufnehmen.

Für die ausgetrockneten Böden ist deshalb leichter, länger anhaltender Regen günstiger als heftiger Starkregen. So hat das Wasser genügend Zeit, in den Boden einzusickern. (cbe)

07:47 Uhr

Dienstag, 18. August

Das wars schon wieder mit dem Regen: So sonnig wird es jetzt

Nach dem Regen kommt schon wieder die Sonne. Aber anders als zuvor mit ein paar kühlenden Wolkenfeldern, ab mittags. Teilweise auch stark bewölkt.

Das Thermometer steigt auf 27 Grad. Auch am Mittwoch bleibt es sonnig, da können die Temperaturen wieder auf 30 Grad steigen. Erst am Donnerstag kühlt es ab und regnet, dann wird es um die 25 Grad. (has)

14:10 Uhr

Montag, 17. August

Kühe freuen sich über den Regen

Nach langer Trockenheit regnet es endlich wieder in der Schweiz. Nicht nur die Natur freut sich über das langersehnte Nass – auch diese Kühe scheinen den Regen in vollen Zügen zu geniessen.

06:11 Uhr

Montag, 17. August

Es fällt endlich Regen – aber nicht viel

Endlich ist er da, der Regen. Normalerweise freuen sich ja nur die wenigsten über nasse Tage. Doch nach dieser langen Trockenperiode sehnen sich viele Menschen nach Abkühlung. Sie kommt.

Weil es bereits am Montagmorgen gebietsweise regnet und auch gewittert, kühlt es in der Deutschschweiz ab. «MeteoNews» prognostiziert zum Wochenstart Folgendes: Es gebe heute «Wolken, etwas Sonne und wiederholte gewittrige Regengüsse». Dies bei 21-24 Grad. Was für eine Erleichterung. Dienstag und Mittwoch klettern die Temperaturen auf 26 bis 28 Grad, der Rest der Woche bleibt es aber bei unter 25 Grad. (chm)

07:16 Uhr

Sonntag, 16. August

Etwas kühler, aber weiterhin kaum Regen

Der angekündigte Wetterumschwung fällt in der Schweiz deutlich schwächer aus als zwischenzeitlich prognostiziert. Zwar nähern sich am Sonntag und Montag Tiefdruckgebiete, flächendeckender Regen ist aber weiterhin nicht in Sicht. Vor allem im Flachland dürfte es vielerorts trocken bleiben, wie SRF Meteo schreibt.

Am Sonntag sind insbesondere am Vormittag einzelne Schauer möglich. Später bilden sich vor allem über den Alpen und teilweise über dem Jura kräftige Gewitter. Lokal kann dabei in kurzer Zeit viel Regen fallen. Für die ausgetrockneten Böden bringt dies jedoch nur begrenzt Entlastung: Ein Teil des Wassers kann nicht versickern und fliesst oberflächlich ab.

Am Sonntag werden etwa 29 Grad erwartet. Wegen der höheren Luftfeuchtigkeit dürfte sich die Abkühlung allerdings weniger deutlich anfühlen. Auch am Montag bleibt das Wetter wechselhaft. Einzelne Schauer sind möglich, am Nachmittag nimmt die Niederschlagswahrscheinlichkeit aber bereits wieder ab. Mit rund 25 Grad wird es vorübergehend deutlich weniger heiss.

Der weitere Verlauf der Woche ist indes durch grosse Unsicherheiten geprägt. Laut Meteoschweiz wird es wahrscheinlich recht oder teilweise sonnig, bei Höchsttemperaturen von zwischen 25 und 27 Grad. SRF Meteo hingegen geht erneut von Temperaturen um die 30 Grad zur Wochenmitte aus. (watson/jbl)

08:19 Uhr

Freitag, 14. August

Wochenende bringt bis zu 37 Grad – folgt dann endlich der Wettersturz?

Die Schweiz steht vor einem nochmals ausgesprochen heissen Wochenende. Am Freitag dominiert in der Deutschschweiz erneut die Sonne, wie Meteo News in einer Mitteilung schreibt. Die Temperaturen steigen verbreitet auf 33 bis 35 Grad, in der Nordwestschweiz sind lokal sogar 36 bis 37 Grad möglich. Im Westen sowie über den Bergen können sich im Tagesverlauf erste Regengüsse und Gewitter bilden.

Am Samstag wird die Luft feuchter und instabiler, ist man bei Meteo News überzeugt. Nach einem zunächst sonnigen Vormittag entstehen vor allem im Jura und in den Alpen zunehmend Schauer und Gewitter, die später auch ins Flachland ziehen können. Zuvor werden nochmals 32 bis 35 Grad erreicht. Am Sonntag nehmen die Wolken bereits früher zu, auch Schauer und Gewitter sind eher zu erwarten. Mit Höchstwerten um 30 Grad wird es etwas weniger heiss, wegen der höheren Luftfeuchtigkeit dürfte es jedoch drückend schwül bleiben.

Neue Woche endlich kühler und nass?

Eine deutlichere Wetterumstellung könnte am Montag folgen. Nach aktuellem Stand erreicht eine Kaltfront die Alpennordseite und bringt verbreitet kräftige, teils gewittrige Regengüsse sowie sinkende Temperaturen. Wie nachhaltig die Abkühlung ausfällt, ist allerdings unsicher. Bereits ab Dienstag rechnen mehrere Wettermodelle wieder mit zunehmendem Hochdruckeinfluss, viel Sonne und sommerlichen Temperaturen.

Meteo News spricht deshalb vom «Hochsommerfinale»: Weitere Hitzetage sind im August zwar möglich, mit den kürzeren Tagen bekommt das Wetter aber zunehmend spätsommerlichen Charakter. (luk)

07:34 Uhr

Donnerstag, 13. August

Bis zu 36 Grad: Arbeitswoche endet mit weiteren Hitzetagen

Auch am Donnerstag wird es sonnig und heiss. Gemäss Meteo Schweiz steigen die Temperaturen auf der Alpennordseite im Flachland auf bis zu 34 Grad, auf der Alpensüdseite sind sogar 35 Grad möglich. Niederschläge zeichnen sich keine ab – lediglich einzelne Quellwolken in den Alpen werden erwartet.

Ähnlich geht es am Freitag weiter. Dann sind je nach Prognose am Nachmittag sogar wieder 36 Grad auf der Alpennordseite möglich. Vereinzelt kommt es zu lokalen Hitzegewittern.

Etwas weniger drückend, aber weiterhin heiss, zeigt sich der Samstag. Gemäss Meteo Schweiz steigen die Temperaturen auf der Alpennordseite am Nachmittag auf 33 Grad. In der zweiten Tageshälfte bilden sich über den Bergen Quellwolken und in der Folge gibt es einige Hitzegewitter, gegen Abend stellenweise auch im Flachland.

Das Ende der vielleicht letzten Hitzewelle des Rekordsommers 2026 zeichnet sich am Sonntag ab. Dieser beginnt nur teilweise sonnig und bereits am Vormittag sind erste Schauer oder Gewitter. In der zweiten Tageshälfte kommen wahrscheinlich Schauer und Gewitter auf. Lokal sind kräftige Gewitter möglich, die Höchsttemperatur auf der Alpennordseite beträgt rund 27 Grad. Die neue Woche startet dann mit Höchsttemperaturen von 24 Grad am Montag. Das dürfte auch am Dienstag und Mittwoch der Fall sein. (cbe)

07:58 Uhr

Dienstag, 11. August

Eine Art Schutzschild gegen kühlere Luft – darum bleibt es heiss

Ein hartnäckiges Hoch sorgt seit Wochen dafür, dass es in der Schweiz sonnig und heiss bleibt. Wie SRF-Meteorologe Jürg Zogg auf srf.ch erklärt, wirkt dieses Hoch als eine Art Schutzschild: Tiefdruckgebiete, die Regen und kühlere Luft bringen könnten, werden nun meistsens um die Schweiz herumgeleitet. Hat sich eine solche Wetterlage einmal festgesetzt, kann sie über längere Zeit bestehen bleiben.

Bis Samstag dürfte sich daran wenig ändern: Es bleibt sonnig und immer mindestens über 30 Grad heiss. Ab Sonntag oder Montag könnte sich das Hoch laut Zogg jedoch etwas nach Osten verschieben. Damit wäre der Weg frei für kühlere und feuchtere Luft aus Nordwesten. Ob die Hitze dann tatsächlich vorbei ist, bleibt allerdings unsicher. Es könnte schon kurz danach das nächste Hoch folgen und erneut heisses Sommerwetter bringen. Das heisst: Es könnten weitere Hitzerekorde fallen. (chm)

11:11 Uhr

Montag, 10. August

Hitze und Trockenheit: Wann kommt endlich der Regen?

Wer sehnlichst auf Regen hofft oder auf Abkühlung, muss sich noch weiter gedulden. Am ehesten liefert noch der Montag etwas Entspannung. Dann sind nämlich ab dem Nachmittag Gewitter möglich, die lokale Regengüsse bringen können. Dabei bleibt es warm bei 32 bis 34 Grad.

Danach macht sich aber eine schwache Bise bemerkbar, die trockene Luft auf die Alpennordseite bringt. So wird es am Dienstag und Mittwoch heiss und trocken, lediglich in den Bergen könnte es einzelne Regengüsse geben. Die Temperaturen liegen um 33 Grad, während es in der Nacht immerhin bis auf 15 Grad abkühlen kann. Am Donnerstag und Freitag kann das Thermometer dann sogar wieder bis auf 36 Grad steigen.

Mit Gewittern rechnen die Meteorologen erst am Wochenende wieder, wenn sich das Hoch allmählich abschwächt. «Es bleibt heiss und die Schwüle nimmt wieder zu», schreibt «SRF Meteo». Jedoch sei die Lage noch etwas unsicher. (pin)

13:42 Uhr

Samstag, 8. August

Hitze in Italien: Jetzt brennt es hier auch

Wegen eines grossen Waldbrands am Gardasee in Oberitalien sind mehr als 200 Menschen evakuiert worden, darunter zahlreiche Urlauber. Das Feuer wütet nach Angaben der Feuerwehr auf dem Gebiet der Gemeinde Tignale am Westufer von Italiens grösstem See. Vorsichtshalber mussten sich auch mehrere Dutzend Urlauber, die in einer Ferienanlage untergebracht waren, in Sicherheit bringen. Auch mehrere Ferienhäuser mussten geräumt werden.

Die Feuerwehr war mit Löschflugzeugen und Hubschraubern im Einsatz. Italien leidet seit Wochen von Nord bis Süd unter einer Hitzewelle mit Temperaturen von teils mehr als 40 Grad. (dpa)

09:28 Uhr

Samstag, 8. August

Zu wenig Wasser: Vier Thur-Kraftwerke ausser Betrieb

Die Thur führt derzeit aussergewöhnlich wenig Wasser. Mehrere Wasserkraftwerke stehen deshalb seit Wochen still – und eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht.

13:06 Uhr

Dienstag, 4. August

Starke Gewitter am Abend möglich – wird es danach endlich kühler?

Ab Dienstagnachmittag kann es praktisch in der gesamten Schweiz zu Gewittern kommen. Laut Meteo Schweiz» besteht bis etwa 20 Uhr eine erhebliche Gefahr. Blitzeinschläge, abbrechende Äste und umstürzende Bäume sind möglich.

Immerhin: Es ist der Auftakt zu etwas kühlerem Wetter. Ab Mittwoch sinken die Temperaturen allmählich, bis zur deutlichsten Abkühlung am Freitag. Die Höchsttemperaturen sollen dann noch um die 27 Grad betragen. Und auch die Schwüle soll weniger werden, wie «SRF Meteo» berichtet. Die gefühlte Temperatur nimmt somit noch etwas deutlicher ab.

Für diejenigen, welche aktuell nachts kaum schlafen können, gibt es zudem weitere gute Neuigkeiten. Am Wochenende wird es nachts wesentlich kühler, es werden noch 12 bis 17 Grad erwartet. Somit lassen sich Häuser und Wohnungen wieder einfacher durchlüften und abkühlen. (pin/has)

07:01 Uhr

Dienstag, 4. August

Zwischen Hitze und Gewitter: Stromausfälle in Bern und Genf

Ein heftiges Gewitter hat am Montagabend im Kanton Genf zu einem Stromausfall geführt. In mehreren Gemeinden – darunter Satigny und Bernex – waren zeitweise rund 14'000 Haushalte ohne Elektrizität.

Ursache waren umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste, die mehrere Stromleitungen beschädigten. Nach etwas mehr als zwei Stunden konnte die Stromversorgung wieder vollständig hergestellt werden.

Auch im Kanton Bern ist es nach starken Gewittern am Montagabend zu Stromausfällen gekommen. In verschiedenen Regionen waren Tausende Haushalte betroffen, wie der Stromversorger BKW mitteilte. (watson/has/srf)

15:20 Uhr

Freitag, 31. Juli

Armee fliegt Wasser auf austrocknende Alpen

Der Wassermangel in den Bergen ist so akut, dass am Freitag das Militär zum Einsatz gekommen ist. Ein Super-Puma-Helikopter der Armee transportierte 14 1000-Liter-Tanks Wasser auf die Alp Obertal und die Alp ober Drunen in Diemtigen im Berner Oberland. Das teilt die Armee mit.

Ernst Wandfluh, Berner SVP-Nationalrat und Präsident des Alpwirtschaftlichen Verbands, hatte am Freitag im «Tages-Anzeiger» den Bundesrat dazu aufgefordert, die ausserordentliche Lage aufgrund der Dürre auszurufen und die Armee zu mobilisieren. Es gebe Regionen, in denen Bauern überlegten, wegen der anhaltenden Trockenheit die Tiere früher von der Alp zu nehmen. Zudem gibt es Landwirte, die wegen Mangels an eigenem Futter keinen anderen Ausweg mehr sehen, als Tiere früher als üblich zu schlachten.

14:32 Uhr

Donnerstag, 30. Juli

Neuer Deutschschweizer Rekord: Erstmals über 39 Grad in Basel!

Der Sommer 2026 war bereits bisher reich an Temperatur-Extremen und sonstigen meteorologischen Rekorden. Nun ein weiterer: Am Donnerstagnachmittag vermeldete die Station Basel-Binningen mit 39,7 Grad einen neuen Allzeitrekord.

07:48 Uhr

Donnerstag, 30. Juli

Bis 38 Grad möglich: Am Nachmittag kommt starker Wind auf

Die Hitzewelle hält an: Am Donnerstag steigen die Temperaturen in weiten Teilen der Schweiz auf 34 bis 38 Grad. Laut «MeteoNews» scheint am Vormittag meist die Sonne. Im Laufe des Nachmittags ziehen aus Nordwesten Wolkenfelder auf. Gleichzeitig frischt der Nordwestwind auf und bringt teils stürmische Böen mit sich.

Besonders im Mittelland, im Jura und in der Region Basel warnt der Wetterdienst davor, Sonnenschirme, Sonnenstoren und andere lose Gegenstände ungesichert stehen zu lassen. Auch in den Voralpen sind gegen Abend stürmische Böen möglich.

Am Freitag sinken die Temperaturen auf 29 bis 33 Grad. Dafür steigt das Gewitterrisiko. Ab dem Mittag bilden sich gebietsweise Schauer und teils kräftige Gewitter. In deren Nähe sind Sturmböen möglich. (chm)

12:34 Uhr

Dienstag, 28. Juli

Schweizer Armee hilft Frankreich im Kampf gegen die Flammen

Am Dienstag, kurz vor 11 Uhr, sind drei Super-Puma-Helikopter der Schweizer Armee in Locarno zu einem Hilfseinsatz nach Frankreich gestartet. Dort unterstützen sie die Bekämpfung der verheerenden Waldbrände. Der Einsatz erfolgt auf Ersuchen der französischen Behörden und wird über die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) koordiniert. (has)

09:50 Uhr

Dienstag, 28. Juli

Riesiger Algenteppich auf der Thur in Müllheim gewachsen

Ausbleibender Niederschlag, tiefe Flusspegel und hohe Wassertemperaturen begünstigen das Algenwachstum auf der Thur: Bei Müllheim hat sich oberhalb des Wehrs ein riesiger grüner Teppich gebildet. Schätzungsweise bedecken die Algen eine Fläche von 12'000 Quadratmetern. (has)

07:33 Uhr

Dienstag, 28. Juli

«Grosse Gefahr»: In diesen Regionen warnt der Bund ab Mittwoch vor der Hitze

Die nächste Hitzewelle steht vor der Tür, ab Mittwoch warnt der Bund in mehreren Regionen. Vor allem im südlichen Tessin, im Raum Basel sowie um den Genfersee gilt ab dem 29. Juli die Gefahrenstufe vier (grosse Gefahr).

Einzig im Alpenraum (über 800 Meter) gelten keine Warnungen, für den Rest der Schweiz gilt ab Mittwoch die Gefahrenstufe drei (erhebliche Gefahr). Es bestehe ein «grosses Risiko für Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein», heisst es.

Die Warnung gilt vorerst bis zum 5. August. Für die heissesten Tage rechnet der Bund von Mittwoch bis Freitag mit Höchsttemperaturen von 36 Grad am Tag und 22 Grad in der Nacht. (watson.ch)

06:11 Uhr

Dienstag, 28. Juli

Brände: Leichte Entspannung in Spanien

In Spanien zeichnet sich eine leichte Entspannung der Lage ab, die Behörden warnen jedoch vor verfrühter Entwarnung. Besonders betroffen bleiben die Provinz Ávila westlich von Madrid sowie die benachbarten Regionen Madrid und Toledo, wo die Brände zusammen knapp 80.000 Hektar Wald- und Buschland verwüstet haben. Seit dem Wochenende hat sich die Ausbreitung der Brände deutlich verlangsamt. Rund 90.000 Menschen waren zuletzt von Evakuierungen oder Ausgangsbeschränkungen betroffen. Die kommenden Stunden gelten als entscheidend, da der Wetterdienst Aemet ab Mittwoch eine neue Hitzewelle erwartet. Auch in der Provinz Castellón im Osten des Landes brennt es weiter. Dort mussten rund 16.000 Menschen ihre Häuser verlassen. (dpa)

06:05 Uhr

Dienstag, 28. Juli

Hitzewelle naht – Feuer bei Bordeaux bleibt Herausforderung

Vor Beginn einer neuen Hitzewelle in Frankreich versucht die Feuerwehr, die an der Atlantikküste wütenden Waldbrände weiter einzudämmen. Während der grössere der beiden Brände bei Bordeaux den Einsatzkräften weiterhin zu schaffen mache, sei der flächenmässig kleinere Brand inzwischen unter Kontrolle, sagte Präsident Emmanuel Macron beim Besuch der Einsatzleitung am Abend in Bordeaux. «Wir werden diesen Kampf zum Schutz der Bevölkerung gewinnen», sagte Macron und lobte «die bemerkenswerte Arbeit zum Schutz der Zivilbevölkerung».

2500 Feuerwehrleute, 18 Löschflugzeuge und 1500 Soldaten sind in der Region im Einsatz. Unterstützung ist nicht nur aus weiten Teilen Frankreichs, sondern auch aus dem Ausland eingetroffen. Um dem Feuer die Möglichkeit einer weiteren Ausbreitung zu nehmen, wurden am Montag an zahlreichen Stellen Schneisen in den Wald gerodet. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebiete soll damit verhindert werden.

Für die Brandbekämpfung sei auch die weitere Wetterentwicklung mit dem Aufkommen von Wind und Hitze wichtig, hiess es von den Behörden. Seit Mittwoch wurden mehr als 220.000 Menschen in der auch bei Deutschen beliebten Urlaubsregion an der Atlantikküste in Sicherheit gebracht, auch viele Touristen. Das Feuer hat sich inzwischen auf bis zu 15 Kilometern der Grossstadt Bordeaux genähert und rund 42.000 Hektar Wald und Buschland zerstört. Das sind 420 Quadratkilometer, eine Fläche grösser als die Stadt Köln. (dpa)

19:59 Uhr

Montag, 27. Juli

Aargauer Gemeinde wässert trotz Sparaufruf Rasen

Die Gemeinde Buchs im Aargau bewässert trotz ihres eigenen Aufrufs zum Wassersparen mehrere Rasenflächen. Wegen der anhaltenden Trockenheit und der Hitzewarnung des Bundes sorgt das bei Einwohnerinnen und Einwohnern für Unverständnis. Die Bewässerungsanlagen liefen teils während Stunden, obwohl die Gemeinde die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgerufen hat.

14:25 Uhr

Montag, 27. Juli

Braune Wiesen statt Sommergrün: Die Trockenheit prägt das Oberbaselbiet

Braune statt grüne Wiesen: Rund um Diegten im Oberbaselbiet zeigt sich Ende Juli deutlich, welche Folgen die anhaltende Trockenheit in der Nordwestschweiz hinterlässt. Die Region zählt derzeit zu den Gebieten mit dem grössten Niederschlagsdefizit der Schweiz – vielerorts sind Wiesen bereits vollständig ausgetrocknet.

12:04 Uhr

Montag, 27. Juli

Trockenheit verschärft sich: Lac des Brenets auf Rekordtief

Der Lac des Brenets im Kanton Neuenburg leidet unter der anhaltenden Trockenheit. Der Wasserstand ist auf einen für Ende Juli aussergewöhnlich tiefen Wert gefallen, die Schifffahrt musste eingestellt werden. Aktuelle Aufnahmen zeigen eindrücklich, wie stark sich der See seit Mitte Juni verändert hat. (has)

11:57 Uhr

Montag, 27. Juli

1,5 Meter zu wenig: Der Bodenseepegel sinkt auf nächsten historischen Tiefstand

Nach dem historischen Tiefstand vom Juni ist der Pegel des Bodensees auch im Monat Juli auf einen noch nie gemessenen Minusrekord gesunken. Im Untersee liegt der Wasserstand 1,5 Meter unter dem langjährigen Mittel für diese Jahreszeit. So liegen etwa im Hafen in Mannenbach-Salenstein TG die Boote seit Wochen auf Grund.

Seit Monaten regnete es zu wenig, besonders der April war sehr trocken, sagte Heinz Ehmann, Leiter der Thurgauer Abteilung Gewässerqualität und -nutzung, bereits im Juni gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Dadurch konnte sich auch in den Bergen zu wenig Schnee ansammeln, um den Pegel des Sees mit der Schmelze entscheidend anzuheben. Abgesehen von einzelnen lokalen Gewittern blieb Starkregen während Wochen aus.

Der Bodensee reagiert auf solche Trockenperioden empfindlich. Durch die fehlende Regulierung wirken sich Hoch- und Tiefwasser jeweils besonders stark aus. Derzeit liegt der Pegel in Berlingen TG gemäss hydrologischen Daten des Bundes rund 1,5 Meter unter dem langjährigen Durchschnitt im Juli. Auch in Romanshorn TG hatte der See im Juli noch nie so wenig Wasser.

Besonders stark hängt der Pegel des Bodensees vom Rhein ab. Zwar verzeichnet das internationale Gewässer rund 200 Zuflüsse. Mit einem Anteil von etwa 62 Prozent ist der Rhein jedoch der mit Abstand bedeutendste Wasserlieferant. (watson.ch)

06:30 Uhr

Montag, 27. Juli

Nächste Hitzewelle im Anmarsch

Die Wettermodelle sind sich einig: Ab Mitte der Woche wird es wieder heiss. Während bis Dienstagmorgen noch frische Temperaturen herrschen und es auch vereinzelt regnet, erwarten uns dann Temperaturen über 30 Grad und gegen Ende der Woche wieder Tropennächte, so SRF Meteo. Es könnte sogar noch heisser werden, als bei der letzten Hitzewelle. (has)

09:41 Uhr

Freitag, 17. Juli

Absolutes Feuerverbot im Wald in Basel-Stadt

Wegen der anhaltenden Trockenheit verschärft der Kanton Basel-Stadt die Massnahmen gegen Waldbrände. Die Waldbrandgefahr bleibt auf Stufe 4 und gilt damit weiterhin als gross.

Ab Freitag ist Feuer im Wald und an Waldrändern vollständig verboten. Feuer dürfen nur noch in einem Abstand von mindestens 200 Metern zum Waldrand entfacht werden. Grund dafür sind die hohen Temperaturen und die ausbleibenden Niederschläge der vergangenen Tage. (jbl)

06:36 Uhr

Freitag, 17. Juli

550 Notrufe, abgedecktes Dach: Unwetter zieht über Zürich

Nach einem heftigen Unwetter sind am Donnerstagabend bei der Einsatzleitzentrale in Zürich rund 550 Feuerwehrnotrufe eingegangen. Laut Schutz & Rettung Zürich wurde der Höhepunkt des Einsatzaufkommens gegen 20 Uhr erreicht. Die meisten Meldungen betrafen Wasser in Gebäuden sowie umgestürzte Bäume. Besonders betroffen waren Winterthur, Volketswil und Dübendorf.

Auch in Illnau-Effretikon richtete der Sturm Schäden an: Windböen rissen Teile eines Hausdachs weg, die auf den Boden stürzten und ein parkiertes Auto unter sich begruben.

Gemäss SRF Meteo wurden bis 23 Uhr über 26'000 Blitze registriert. Zeitweise fiel sintflutartiger Regen. In Winterthur/Seen kam am Abend rund ein Drittel der sonst üblichen Juli-Regenmenge zusammen. Stellenweise wurde zudem Hagel gemeldet. (jbl)

22:00 Uhr

Donnerstag, 16. Juli

Gewitter verjagt «Donnschtig-Jass»-Publikum

Fast fiel der «Donnschtig-Jass» ins Wasser. Das Publikum der SRF-Sendung musste vor dem Regen flüchten – doch am Ende gab es ein Happy End.

Mehr zum Thema:

16:26 Uhr

Donnerstag, 16. Juli

Ab morgen: Grillieren mit Holzkohlegrills in Zürich verboten

Wegen der anhaltenden Trockenheit verhängt die Stadt Zürich ab morgen um 10 Uhr ein allgemeines Feuerverbot. Dieses beinhaltet das Grillieren mit Holzkohlegrills, offene Feuer im Freien und das Abbrennen von Feuerwerk oder Höhenfeuer. Gas- und Elektrogrills bleiben erlaubt, solange sie auf einem stabilen Untergrund betrieben und jederzeit beaufsichtigt werden. (zen)

10:14 Uhr

Mittwoch, 15. Juli

Gewitterwarnung auch für Mittwoch

Der Wetterdienst Meteonews schreibt auf X, es müsse am Mittwoch verbreitet mit teils kräftigen Gewittern gerechnet werden. Es besteht Unwetterpotenzial. Der Bund warnt derweil ab 12 Uhr in grossen Teilen der Schweiz vor möglichen Gewittern der Stufe 3 (erhebliche Gefahr). Es ist mit erhöhter Blitzaktivität, Hagel, heftigen Winden, Abbrechen von Ästen und Umstürzen von Bäumen zu rechnen.

Die Gewitter werden ab ca. 14 Uhr von Westen nach Osten über die Schweiz ziehen, besonders betroffen sind das Wallis, das Tessin und die Zentralschweiz sowie später die Ostschweiz. (rbu)

10:06 Uhr

Mittwoch, 15. Juli

Gewitter in Luzern führte zu über 60 Notrufen – eine Person verletzt

Bei der Luzerner Polizei gingen am Dienstag über 60 Notrufe wegen des heftigen Sommergewitters ein. Dabei ging es vor allem um umgestürzte Bäume, Blitzeinschläge oder geflutete Keller. In Neuenkirch wurde eine Person durch ein herumfliegendes Metallteil leicht verletzt.

Mehr zum Thema:

18:05 Uhr

Dienstag, 14. Juli

Video zeigt Gewitter in Murgenthal AG

Ein Video, das uns aus Murgenthal AG zugeschickt wurde, zeigt das Gewitter, vor welchem der Bund gewarnt hatte. Es sind grosse Hagelkörner zu sehen.

17:33 Uhr

Dienstag, 14. Juli

Heftiges Gewitter zieht über Luzern

Hagel, Starkregen und heftige Windböen: Ein starkes Gewitter fegte am Dienstagnachmittag durch die Zentralschweiz. Der Bund warnte vor grosser Gefahr durch das Unwetter und erhöhte auf Warnstufe 4.

13:44 Uhr

Dienstag, 14. Juli

Gewitterfront zieht über die Schweiz

Anfang der Woche rollen über gewisse Gebiete der Schweiz Gewitter. Es dürfte der Auftakt zu unruhigen Tagen sein: Der Bund warnte für weite Teile der Schweiz mit Gefahrenstufe 3, etwa vom Genfersee über den Jura bis nach Schaffhausen sowie im Wallis und Tessin.

Am Nachmittag bilden sich von Westen her weitere Gewitter. Sie ziehen bis zum Abend ostwärts über das Land. Lokal muss mit Starkregen, Hagel und schweren Windböen gerechnet werden. Dabei können Äste abbrechen, Bäume umstürzen, Strassen überflutet oder an Hängen Rutschungen ausgelöst werden. Im Fokus stehen zunächst Solothurn, später Basel, Aarau, Zürich und Schaffhausen.

Auch am Mittwoch bleibt die Lage heikel. Besonders in der Deutschschweiz sind Gewitter mit grösseren Regenmengen und Hagel möglich. Am Donnerstag wiederholt sich das Muster: zuerst Sonne, danach Gewitter. Erst am Wochenende dürfte sich das Wetter beruhigen. (jbl)

06:27 Uhr

Dienstag, 7. Juli

Ist das die nächste Hitzewelle? Schon wieder bis zu 34 Grad

In der Schweiz wird es wieder heiss. Am Nachmittag gibt es Temperaturen von 30 bis 34 Grad. Immerhin weht ein mässiger, teilweise auch kräftiger West- bis Nordwestwind. Auch am Mittwoch bleibt es sonnig und heiss. (has)

16:18 Uhr

Mittwoch, 1. Juli

Tornado bildet sich auf dem Bodensee

Ein Tornado hat sich auf dem Bodensee vor Friedrichshafen gebildet. Die Wasserhose sei ungefähr 15 Minuten zu sehen gewesen und nach Lindau in Bayern abgezogen, sagte Meteorologe Kai-Uwe Nerding vom Deutschen Wetterdienst.

Zu Höhe und Durchmesser könne er keine Angaben machen. Die Windgeschwindigkeiten in dem Tornado seien schwer zu schätzen, aber er gehe von 100 bis 150 Kilometern pro Stunde aus.

Da der Tornado sich nur über dem Wasser bildete, gebe es keine Zerstörungen. Laut Wasserschutzpolizei kam es zu keinerlei Notfällen auf dem Wasser. Allerdings warnte Nerding vor weiteren Tornados am Nachmittag in der Region.

Laut Nerding kommt es immer wieder zu solchen Tornados auf dem Bodensee. Besonders sei, dass der Tornado so gut vom Ufer zu sehen gewesen sei - so auch von Wasserburg aus. Die Gewitterzelle, die für den Tornado gesorgt habe, habe sich schon wieder aufgelöst. (dpa)

12:30 Uhr

Mittwoch, 1. Juli

ÖV in Bern wegen Unwetter stark eingeschränkt

Nach den starken Regenfällen der gestrigen Nacht sorgen auch heute den Tag hindurch starke Platzregen für Überschwemmungen in vereinzelten Regionen der Schweiz.

Wie 20 Minuten berichtet, treffen die Unwetter Bern aktuell besonders stark. Augenzeugen berichten gegenüber dem Onlineportal von überfluteten Strassen und Tramhaltestellen. ÖV-Reisende stünden auf Sitzbänken, während sie auf ihr Tram warten, um keine nassen Füsse zu bekommen.

Mittlerweile seien alle Tramlinien der Stadt Bern von dem Unwetter betroffen. Auf Anfrage von «20 Minuten» schreibt Bernmobil, dass auf allen Tramlinien voraussichtlich bis 12.30 Uhr mit starken Einschränkungen zu rechnen sein muss. (jul/watson)

09:48 Uhr

Mittwoch, 1. Juli

Heftiges Sommergewitter führt zu über 700 Feuerwehreinsätzen im Kanton Zürich

Ein schweres Unwetter ist am Dienstagabend über die Schweiz gezogen. Der Niederschlag führte zu überlaufenden Strassen und gefluteten Kellern. Ein Konzert im Letzigrund musste wegen des Regens unterbrochen werden.

08:06 Uhr

Mittwoch, 1. Juli

Gewitter über der Schweiz: Störungen am Flughafen und Felsstürze in der Innerschweiz

Der Betrieb am Flughafen Zürich war am Dienstagabend beeinträchtigt. Ankommende Flugzeuge konnten zeitweise nicht sicher anfliegen und wurden zum Flughafen Stuttgart umgeleitet.

Betroffen waren zahlreiche Verbindungen der Swiss, darunter Flüge aus London, Berlin, München, Budapest, Warschau und Kopenhagen. Zudem wurden von Air Baltic im Auftrag der Swiss durchgeführte Flüge aus Neapel und Stockholm nach Stuttgart umgeleitet. 70 Flüge wurden annulliert und mehr als 30 Flugzeuge umgeleitet. Für die Zeit nach dem offiziellen Betriebsende um 23.30 Uhr wurde eine Ausnahmebewilligung erteilt. Dadurch konnten noch 14 Maschinen ankommen und 15 abfliegen.Am Mittwoch startete der Tag normal, wie der Flughafen mitteilte.

Bei den Passagieren sorgten die Umleitungen teils für erhebliche Verspätungen. Die Flugzeuge mussten zunächst in Stuttgart landen und wurden dort abgefertigt beziehungsweise betankt. Erst nachdem sich die Wetterlage über Zürich verbessert hatte, konnten die Maschinen ihren Flug zum eigentlichen Ziel fortsetzen.

Murgänge, Strassensperren und Waldbrand in der Innerschweiz

Heftige Regenfälle haben am Dienstagabend im Kanton Uri mehrere Naturereignisse ausgelöst, darunter Murgänge, über die Ufer tretende Bäche und einen kleinen Waldbrand nach einem Blitzeinschlag. Verletzt wurde niemand, Evakuierungen waren nicht nötig.

Das Ausmass der Schäden ist derzeit noch unklar. Betroffen sind insbesondere die Gemeinden Attinghausen, Seedorf, Isenthal, Seelisberg, Wassen und Spiringen. Mehrere Strassen sind gesperrt, die Klausenstrasse ist zwischen Urnerboden und Argseeli nur einspurig befahrbar.

21:40 Uhr

Dienstag, 30. Juni

Heftige Gewitter: Linkin-Park-Konzert im Letzigrund unterbrochen

Über Zürich gehen am Dienstagabend heftige Regenfälle nieder. Dazu kommen Blitze und lauter Donner, die in mehreren Stadtteilen deutlich wahrnehmbar sind.

Das Gewitter hat am Dienstagabend auch Folgen für das Linkin-Park-Konzert im Zürcher Letzigrund. Mehrere User berichten, dass der Auftritt wegen des starken Regens vorübergehend unterbrochen wurde.

Gründungsmitglied Mike Shinoda begründete die Pause demnach damit, dass alle sicher seien und sicher bleiben sollen. Wann das Konzert weitergeht, ist derzeit unklar. (watson.ch/mke)

13:51 Uhr

Montag, 29. Juni

Plötzlich wird es in der Nacht 30 Grad heiss: ein seltenes Wetterphänomen bei Gewittern

Statt weiter abzukühlen, kann mitten in der Nacht plötzlich wieder heisse Luft vom Himmel fallen. Grund dafür kann ein sogenannter Heatburst sein, der sich in der Nacht auf Sonntag im Thurgau ereignet hat. (chm)

13:08 Uhr

Montag, 29. Juni

Gewitterwarnung für fast die ganze Schweiz

Der Bund warnt ab 13 Uhr für weite Teile der Schweiz vor erheblichen Gewittern. In den meisten Regionen gilt bis Mitternacht Warnstufe 3. Ausgenommen sind das Tessin und das Engadin. Bereits am Montagmorgen zogen erste Gewitterzellen über das Land. (chm)

10:35 Uhr

Montag, 29. Juni

Rekordhitze überfordert Leichenhallen in Frankreich

Nach der aussergewöhnlichen Hitzewelle in Frankreich sind zahlreiche Leichenhallen an ihre Kapazitätsgrenzen gestossen. Allein in Paris seien viele Kühlräume vollständig belegt, sagte der Betreiber einer Leichenhalle der Nachrichtenagentur AP. Angehörige müssten teils lange auf einen Platz für Verstorbene warten.

Nach ersten Schätzungen der Gesundheitsbehörde Santé publique France starben zwischen Mittwoch und Freitag vergangener Woche täglich 1200 bis 1400 Menschen – deutlich mehr als die üblichen 900 bis 1000 Todesfälle pro Tag. Rund 85 Prozent der Verstorbenen waren älter als 65 Jahre. Viele starben allein in ihren Wohnungen.

Um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen, richtete die Stadt Paris provisorische Lagerplätze ein. Verstorbene mussten teilweise auch in Leichenhallen ausserhalb der Hauptstadt gebracht werden.

Die Bestatterin Véronique Bertrand fordert mehr Solidarität mit älteren Menschen. Viele der Todesopfer hätten allein gelebt und seien erst spät entdeckt worden. Nach der Hitzekatastrophe von 2003 hätten sich Nachbarn noch stärker umeinander gekümmert. «Im Laufe der Jahre haben wir vielleicht vergessen, dass so etwas wieder passieren könnte», sagte sie. (dpa)

07:49 Uhr

Montag, 29. Juni

Nach Hitzewelle folgen Gewitter – ab Donnerstag wieder sommerlich

Das sonnige Wetter ist vorerst vorbei. Am Montag steigt das Gewitterrisiko deutlich an, wie MeteoSchweiz mitteilt. Am Montag sind in allen Landesteilen Schauer und teils kräftige Gewitter möglich, besonders am Nachmittag und Abend.

Im Flachland werden trotz der zunehmenden Bewölkung bis zu 29 Grad erreicht, im Rhonetal bis 32 und im Tessin bis 33 Grad.

Für Dienstag kündigt MeteoSchweiz erneut verbreitet Gewitter an. Lokal sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Am Mittwoch zieht dann eine Kaltfront durchs Land. Zunächst gibt es stellenweise weitere Schauer und Gewitter, im Tagesverlauf setzt sich vor allem im Westen wieder häufiger die Sonne durch.

Ab Donnerstag beruhigt sich das Wetter laut MeteoSchweiz voraussichtlich wieder. Bis Sonntag soll es wieder meist sonnig und trocken bleiben, bei Höchstwerten von 26 bis 31 Grad im Norden und rund 32 Grad im Süden. (cam)

19:33 Uhr

Sonntag, 28. Juni

40,5 Grad – polnischer Hitzerekord in Grenzstadt Slubice

Mit vorläufig 40,5 Grad ist in der Grenzstadt Slubice an der Oder ein neuer Temperaturhöchststand für Polen verzeichnet worden. Der Spitzenwert müsse noch offiziell bestätigt werden, teilte das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft in Warschau mit. Doch Sprecherin Agnieszka Prasek sagte: «Wir können von einem Rekord sprechen.»

Die bisherigen Temperaturrekorde in Polen hatten lange Bestand gehabt. 1921 waren 40,2 Grad gemessen worden bei Opole (Oppeln) in Schlesien, das damals zum Deutschen Reich gehörte. Der polnische Höchstwert nach dem Zweiten Weltkrieg stammte von 1994 ebenfalls aus Slubice mit 39,5 Grad. (dpa)

18:34 Uhr

Sonntag, 28. Juni

WHO-Chef warnt: «Europa ist nicht auf extreme Hitze vorbereitet»

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat die europäischen Länder angesichts der extremen Hitze zu mehr Vorsorge aufgerufen. Hitzestress werde oft als «stiller Killer» bezeichnet, schrieb er am Sonntag auf der Plattform X. Wohnungen, Arbeitsplätze und Schulen in Europa seien nicht auf extreme Temperaturen ausgelegt.

Tedros forderte die Länder des Kontinents auf, Aktionspläne zum Gesundheitsschutz bei Hitze umzusetzen. Die Gefahren extremer Hitze sollten durch bessere Vorbereitung, Prävention und stärkere Reaktionen der Gesundheitssysteme angegangen werden, erklärte er. Derzeit lebten 150 Millionen Menschen in Europa unter extremer Hitze, «Hunderte sind gestorben, Schulen sind geschlossen», Stromnetze seien überlastet.

Europa sei der sich am schnellsten erwärmende Kontinent der Erde, erhitze sich doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt. Eine Hitzewelle, wie sie früher als einmaliges Ereignis einer Generation gegolten habe, trete inzwischen fast jedes Jahr auf, schrieb er. Diese Entwicklung sei vom Klimawandel und der Erderwärmung getrieben. (dpa)

14:50 Uhr

Sonntag, 28. Juni

Frankreich: Hohe Übersterblichkeit während Hitzewelle

Während der Hitzewelle sind in Frankreich nach Schätzungen der nationalen Gesundheitsbehörde deutlich mehr Menschen gestorben als sonst. Allein an drei Tagen habe es nach aktueller Datenlage insgesamt mindestens 1000 zusätzliche Todesfälle gegeben, teilte die Behörde Santé publique France am Sonntag mit.

Die Gesundheitsbehörde wies darauf hin, dass die Schätzung voraussichtlich noch steigen werde, wenn weitere Daten vorlägen - etwa zu Todesfällen in Privathaushalten. Gerade dort sei ein deutlicher Anstieg registriert worden, besonders in der Region Paris. (dpa)

14:47 Uhr

Sonntag, 28. Juni

Deutschland glüht: 41,5 Grad und Hitzerekorde gebrochen

Die Hitzewelle hat am Wochenende in Deutschland ihren Höhepunkt erreicht Extremtemperaturen in Serie beschert: Erst am Freitagnachmittag hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Angaben in Saarbrücken-Burbach mit 41,3 Grad die bis dahin höchste Temperatur in Deutschland registriert. Am Samstag wurden an derselben Station um 15 Uhr dann 41,4 Grad gemessen. Den absoluten Rekord jedoch registrierte der DWD um 16.20 Uhr mit 41,5 Grad in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt.

Die folgende Nacht war dann nach vorläufigen DWD-Angaben die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Im ostsächsischen Kubschütz sank die Nachttemperatur nicht unter 29,4 Grad: Damit wurde der alte Rekord für die wärmste Nacht - 27,2 Grad am 13. August 2003 am Berg Weinbiet in Rheinland-Pfalz - um mehr als zwei Grad übertroffen. (dpa)

11:32 Uhr

Sonntag, 28. Juni

Hitzewelle bald vorbei: Nächste Woche wird es spürbar kühler

Nach den heissen Tagen zeichnet sich in der Deutschschweiz eine Wetteränderung ab. Zwar bleibt es am Montag und Dienstag mit Höchstwerten um 28 Grad nochmals sommerlich warm, die grosse Hitze mit über 35 Grad ist aber vorerst vorbei. Dazu wechseln sich Sonne und Wolken ab.

Vor allem am Nachmittag und Abend entstehen örtlich Regengüsse und teils kräftige Gewitter. Dabei sind Starkregen und stürmische Böen möglich, auch wenn nicht jede Region betroffen sein wird.

Am Mittwoch sorgt eine Kaltfront verbreitet für Regen und einzelne Gewitter. Gleichzeitig gehen die Temperaturen weiter zurück. Im Norden werden noch 23 bis 28 Grad erreicht.

Bereits ab Donnerstag setzt sich wieder häufiger die Sonne durch. Es bleibt meist trocken, die Temperaturen bewegen sich zwischen 26 und 29 Grad. Auch die Nächte werden deutlich erholsamer und kühlen auf rund 14 Grad ab. Die Hitzewelle endet damit vorerst, ohne dass der Sommer gleich eine längere Pause einlegt. (thr)

22:00 Uhr

Samstag, 27. Juni

Rhein bei Basel ist 26 Grad warm

Die rekordhohen Lufttemperaturen in Basel treiben auch die Wassertemperatur des Rheins in die Höhe. Am Samstagabend, kurz vor 22:00 Uhr, erreichte die Temperatur bei der Rheinüberwachungsstation Weil am Rhein (RÜS) 26,0 Grad. So warm war der Rhein Ende Juni seit Beginn der Messreihe 1993 noch nie. Höhere Werte wurden bisher nur während der Hitzewelle im August 2018 gemessen.

Den Höchstwert registrierte die Messstation am 6. August 2018 mit 26,8 Grad. Die Auswertung basiert auf den Rohdaten der RÜS seit 1993. Ob der Rhein früher bereits ähnlich warm oder noch wärmer war, lässt sich nicht belegen, da aus der Zeit davor keine durchgehend vergleichbare Messreihe vorliegt. (chm)

18:18 Uhr

Samstag, 27. Juni

Hitze lässt Temperaturrekorde in Europa schmelzen

Die Hitzewelle hat sich weiter nach Mittel- und Osteuropa verlagert und in mehreren Ländern Temperaturrekorde dahinschmelzen lassen. Viele Wetterdienste meldeten am Samstag Höchstwerte.

Auch in den nordischen Ländern, die nicht für extrem heisse Sommer bekannt sind, wurden ungewöhnlich hohe Temperaturen gemessen. Der dänische Wetterdienst meldete in Ødum nördlich von Aarhus 37 Grad - den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1874.

Auch in Deutschland machte die Hitze den Menschen zu schaffen. In mehreren Bundesländern kletterten die Temperaturen über 40 Grad.

Tschechien erlebte ebenfalls den heissesten Tag seit Beginn der Aufzeichnungen. In Doksany im Norden des Landes wurden 40,6 Grad gemessen. Meteorologen erklärten, das Ende der Fahnenstange sei womöglich noch nicht erreicht. (dpa)

15:55 Uhr

Samstag, 27. Juni

39 Grad! Neuer Schweizer Juni-Allzeitrekord in Basel

Meteo Schweiz hat für Basel für heute Nachmittag 39 Grad angekündigt. Um 15:30 Uhr war es soweit. Mit 39 Grad ist der gestrige Schweizer Juni-Allzeithitzerekord von 38,8 Grad bereits wieder Geschichte. Und auch im aargauischen Beznau wurden 39 Grad gemessen.

Der Stimmung am Eidgenössischen Jodlerfest in Basel tut die Hitze keinen Abbruch. Es wird fleissig gejodelt und Alphörner geblasen. Der Appetit auf heisse Speisen hält sich verständlicherweise in engen Grenzen. Dafür wird selbstredend sehr viel getrunken, sowohl mit als auch ohne Alkohol. (chm)

15:46 Uhr

Samstag, 27. Juni

Hitze in Grossbritannien flaut langsam ab

Die Hitze in Grossbritannien lässt allmählich nach. Meteorologen rechneten mit einem Rückgang der schwül-heissen Bedingungen über das Wochenende, auch wenn bis Samstag noch eine Hitzewarnung der zweithöchsten Stufe galt.

Am Freitag wurde in Ostengland nach vorläufigen Angaben eine Temperatur von 37,3 Grad Celsius gemessen. Damit erlebte Grossbritannien den heissesten Junitag seit Beginn der Aufzeichnungen. Der langjährige Juni-Rekord aus dem Sommer 1976 wurde um mehr als ein Grad übertroffen. (dpa)

15:38 Uhr

Samstag, 27. Juni

Hitze: Allzeitrekord in Zürich

In Zürich ist es so heiss wie noch nie. An der Messstation Zürich-Fluntern von MeteoSchweiz wurden kurz vor 15 Uhr 36,2 Grad gemessen. Der alte Rekord stammt aus dem Hitzesommer 2003, damals wurde es 36 Grad heiss. (fan)

15:25 Uhr

Samstag, 27. Juni

Hitzeschaden auf A3 bei Quarten SG: Überholspur gesperrt

Nach einem Riss in der Betonfahrbahn der A3 bei Quarten ist die Überholspur in Fahrtrichtung Zürich bis voraussichtlich Sonntagmittag gesperrt. Der Schaden wird mit den hohen Temperaturen in Verbindung gebracht.

16:07 Uhr

Freitag, 26. Juni

Allzeit-Temperaturrekord fällt in Basel

Mit 38,8 Grad Celsius wurde heute die heisseste je gemessene Temperatur bei der Messstation Basel-Binningen registriert. Am Nachmittag bestanden noch Zweifel, ob die Messung zutrifft, denn zehn Minuten nach dem Maximalwert sank die Temperatur bereits wieder um über ein Grad. Meteo Schweiz bestätigte den Temperaturrekord aber gegenüber der bz. «Aktuell liegen uns keine Informationen vor, dass bei den Werten von Basel ein Messproblem vorliegt. Gerade bei sehr heissen Temperaturen sind «Sprünge» zwischen den einzelnen Messwerten oft zu beobachten. Kleinste Änderung in den Messbedingungen am Messstandort wie Beschattung durch Wolken oder Änderungen in den Windverhältnissen beeinflussen die aktuellen Messungen.»

Bisher lag der Rekord bei 38,6 Grad, gemessen am 13. August 2003. Bereits am Donnerstag wurde mit 38 Grad der Temperaturrekord für den Monat Juni gebrochen. Beim Blick auf die Statistik zeigt sich, dass bis jetzt die höchsten Temperaturen jeweils in den Monaten Juli und August gemessen wurden. Einziger Ausreisser: Die bereits erwähnten 38 Grad vom 25. Juni. Möglich, dass am Samstag der Rekord abermals gebrochen wird. Die Wetterprognosen sagen 39 Grad für Basel voraus.

14:34 Uhr

Freitag, 26. Juni

Aare zu warm: AKW Beznau abgeschaltet

Das AKW Beznau im Kanton Aargau fährt seine beiden Reaktoren herunter, wie bei der Europäischen Strombörse (EEX) sichtbar ist. Ab Freitag ist die Stromproduktion komplett eingestellt, am Dienstag wurde bereits die Leistung gedrosselt. Ab Mittwoch liefen die Reaktoren noch bei 50 Prozent der Leistung.

Die Aare darf mit dem Kühlwasser des AKWs zusammen nicht mehr als 25 Grad haben. Solange die Aare solch hohe Temperaturen hat, können die Reaktoren nicht wieder hochgefahren werden. (jbl)

10:43 Uhr

Freitag, 26. Juni

Badis führen wegen Hitzewelle Besucher-Obergrenzen ein

Die hohen Temperaturen führen zu einem riesigen Andrang in den Badis, einige schränken deshalb jetzt die Besucherzahlen ein: aus Sicherheitsgründen und wegen Hygienebedenken. Das Seebad Luzern etwa reguliert den Zutritt bereits. Auf der Homepage der Badi gibt es eine eigene Rubrik «Auslastung». Dort kann man sehen, ob man noch Chancen hat für einen Einlass. Grün heisst: Ja. Rot heisst: Man kommt nur noch mit einem Saisonabo rein und bei dunkelrot darf gar niemand mehr rein.

Auch die Badi Villnachern AG vermeldet einen Zutrittsstop. Aus Sicherheitsgründen sehe man sich «leider gezwungen, die Anzahl Badegäste auf 350 zu beschränken», heisst es da.

Ab Samstag gilt auch in der Badi Ostermundigen BE ein Einlassstopp. Dort dürfen nicht mehr als 1500 Personen gleichzeitig in der Badi sein. (has)

06:33 Uhr

Freitag, 26. Juni

Wird es heute noch heisser?

Für die Schweiz werden wieder Rekordtemperaturen erwartet: Mit 35 bis 38 Grad. Während es in Grindelwald bereits ein heftiges Gewitter gab, steigen die Temperaturen sonst am Samstag noch an: 36-39 Grad. (has)

20:59 Uhr

Donnerstag, 25. Juni

Paris verbietet Konsum und Verkauf von Alkohol

Angesichts der extremen Hitzewelle hat die Pariser Polizeipräfektur vorübergehend ein weitreichendes Alkoholverbot in der französischen Hauptstadt erlassen. Von Freitag bis zum Sonntagmorgen ist der Verkauf von Alkohol verboten und der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum untersagt, wie die Präfektur mitteilte. Von dem Verbot ausgenommen sind allerdings Restaurants und Gaststätten.

Die Kliniken im Grossraum Paris seien wegen der Hitzewelle bereits voll ausgelastet und ständig würden neue Patienten eingeliefert, begründete Polizeipräfekt Patrice Faure die Einschränkungen. Es gehe darum, Kliniken und Rettungsdienste von zusätzlichen alkoholbedingten Einsätzen zu entlasten. Für die Kliniken in Frankreich wurde bereits der höchste Krisenmodus ausgerufen.

Angesichts der Hitze von bis zu 41 Grad in der Hauptstadt rieten Ärzte ohnehin von jeglichem Alkoholkonsum ab, der die Gefahr eines Hitzschlages erhöhe, sagte der Polizeichef. Bereits während der Fête de la Musique am vergangenen Sonntag habe ein Alkoholverbot in Paris geholfen, Ausschreitungen und Notfälle stark einzudämmen. (dpa)

15:21 Uhr

Donnerstag, 25. Juni

Neuer Juni-Rekord: Basel erreicht historische Temperatur

Basel erlebt einen Rekord-Juni: Am Donnerstag wurden in Basel-Binningen 37,3 Grad gemessen – so heiss wie nie zuvor im Juni. Der bisherige Rekord von 36,9 Grad aus dem Jahr 1947 ist übertroffen. Die Hitze bringt Tropennächte mit Temperaturen über 20 Grad und Warnstufe 4. Gleichzeitig bleibt es extrem trocken: Seit dem 10. Juni fiel kaum Regen. Auch der Rhein erwärmt sich und nähert sich der 25-Grad-Marke.

15:02 Uhr

Donnerstag, 25. Juni

Frankreich versetzt Kliniken wegen Hitze in Krisenmodus

Frankreich hat wegen der anhaltenden Hitzewelle mit über 40 Grad den höchsten Krisenmodus für das Gesundheitssystem ausgerufen. Kliniken stocken Personal auf, verschieben nicht dringende Eingriffe und passen den Betrieb an. In 72 Departements gilt die höchste Hitzewarnstufe. Die Zahl hitzebedingter Todesfälle steigt. Zudem wurden drei Atomreaktoren abgeschaltet und weitere gedrosselt, um Flüsse vor zu warmem Kühlwasser zu schützen. (dpa)

13:11 Uhr

Donnerstag, 25. Juni

Über 200 hitzebedingte Todesfälle seit Sonntag in Spanien

Die erste Hitzewelle des Sommers hat in Spanien nach einer offiziellen Schätzung innerhalb von vier Tagen mehr als 200 Menschenleben gefordert. Zwischen Sonntag und Mittwoch sei eine Übersterblichkeit von 212 Todesfällen registriert worden, teilte das System zur Überwachung der täglichen Sterblichkeit der Universität Carlos III in Madrid mit. Diese werden den ungewöhnlich hohen Temperaturen von bis zu gut 45 Grad zugeschrieben.

Der Tag mit der höchsten Übersterblichkeit war demnach der Mittwoch mit 95 Todesfällen – fast die Hälfte der Gesamtzahl in dem viertägigen Zeitraum. Am Dienstag wurden 66 hitzebedingte Todesfälle registriert, am Montag 38 und am Sonntag 13.

Jedes Jahr gibt es in Spanien Tausende Sterbefälle, die offiziell den hohen Temperaturen zugeschrieben werden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid gab es zwischen dem 16. Mai und dem 30. September 2025 landesweit 3.832 hitzebedingte Todesfälle. (dpa)

12:35 Uhr

Donnerstag, 25. Juni

Dreijähriger stirbt in glühend heissem Auto

Ein dreijähriger Junge ist inmitten der Hitzewelle in Frankreich eingesperrt im Auto gestorben. Rettungskräfte versuchten am Mittwochabend vergebens, das Kind in Saint-Gratien in der Nähe von Paris wiederzubeleben. Zuvor hatten die Eltern bereits versucht, ihr Kind noch zu retten, wie die Staatsanwaltschaft Pontoise mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungsbehörde hatte die Mutter mit dem jüngeren Geschwisterkind des Jungen eine Siesta eingelegt. Der Vater arbeitete demnach im Gartenschuppen und hatte den Dreijährigen gebeten, sich ebenfalls schlafen zu legen.

Von den Eltern unbemerkt sei das Kind dann in das draussen am Hauseingang stehende Auto der Familie gestiegen. Die Türen seien offen gewesen, doch wegen der Kindersicherung habe der Kleine sich im Inneren eingesperrt. Die 37 Jahre alten Eltern fanden das Kind letztlich leblos im Wagen. Die Mutter wurde unter Schock ins Krankenhaus gebracht. Die Behörden leiteten eine Untersuchung zu fahrlässiger Tötung ein. Erst vor wenigen Tagen waren im südfranzösischen Carpentras zwei Kleinkinder im Alter von zwei und vier Jahren tot im Auto ihrer Familie aufgefunden worden. Auch sie hatten sich nach ersten Erkenntnissen eingesperrt. (dpa)

09:51 Uhr

Donnerstag, 25. Juni

Kanton Luzern schränkt Wasserentnahme ein und erlässt absolutes Feuerverbot

Aufgrund anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen hat der Kanton Luzern Massnahmen ergriffen, um die Wasserressourcen zu schonen und die akute Waldbrandgefahr einzudämmen. Bewilligungen für Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern – wie etwa für die landwirtschaftliche Bewässerung – wurden in einem Grossteil des Kantonsgebiets widerrufen.

Zudem wird die Bevölkerung allgemein zu einem sparsamen Umgang mit Wasser aufgerufen, da auch die Grundwasserstände an den meisten Messstellen, mit Ausnahme des Reusstals, unter dem langjährigen Mittelwert liegen.

Gleichzeitig steigt die Waldbrandgefahr massiv an, weshalb der Kanton Luzern in Absprache mit den anderen Zentralschweizer Kantonen ab Donnerstag, 25. Juni 2026, um 12.00 Uhr ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe erlässt. Dieses Verbot gilt für das Entfachen von Feuer im Wald sowie an Waldrändern bis zu einem Abstand von 50 Metern. Darüber hinaus ist es auf dem gesamten Kantonsgebiet, einschliesslich aller Gewässer, verboten, Feuer an unbefestigten Feuerstellen zu machen oder Einweggrills zu nutzen. (luz)

06:23 Uhr

Donnerstag, 25. Juni

Heiss, heiss und nochmal heiss

Es wird wieder heiss und sonnig. Die Temperaturen am Nachmittag steigen auf 33 bis 36 Grad. Immerhin: Im Flachland gibt es tagsüber eine schwache bis mässige Bise. (has)

06:21 Uhr

Donnerstag, 25. Juni

Bahn in Westfrankreich stellt Verkehr wegen Hitze teils ein

Die französische Bahn stellt den Verkehr wegen der extremen Hitze an der Atlantikküste tagsüber grösstenteils ein. In der Region Nouvelle-Aquitaine verkehrten bis einschliesslich Freitag zwischen 10 Uhr und 18 Uhr keine Regionalzüge, um die Eisenbahnanlagen zu schonen und einen Betrieb unter angemessenen Komfortbedingungen zu gewährleisten, teilte die Staatsbahn SNCF mit. In einem Ort in der Region war am Dienstag eine Spitzentemperatur von 44,3 Grad gemessen worden. Auch in weiteren Regionen Frankreichs komme es hitzebedingt zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Im Fernverkehr wurden tagsüber bereits auf den Verbindungen Paris-Limoges-Toulouse, Bordeaux-Marseille und Paris-Clermont-Ferrand Intercity-Züge aus dem Fahrplan genommen, die mit alten Abteilwagen gefahren werden, deren Klimaanlagen den Temperaturen nicht gewachsen sind. (dpa)

06:19 Uhr

Donnerstag, 25. Juni

Hitzewelle: Halbmarathon in Hamburg abgesagt

Der für Sonntag geplante Halbmarathon in Hamburg ist abgesagt worden. «Es ist vermutlich die schwerste Entscheidung, die wir in der Geschichte dieser Veranstaltung treffen mussten», teilten die Organisatoren «nach sorgfältiger Analyse der Wetterlage» mit. In Hamburg werden am Sonntag Temperaturen von circa 35 Grad erwartet. Die Veranstalter seien «nach intensiven Gesprächen mit Expertinnen und Experten, den zuständigen Behörden und unseren Partnern zu dem Entschluss gekommen, den Hamburg-Halbmarathon leider nicht wie geplant am 28. Juni 2026 durchzuführen», hieß es: «Dennoch sind wir überzeugt, dass wir mit dieser Entscheidung im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten handeln.»

2019 hatte der Veranstalter bei Temperaturen von bis zu 36 Grad den Halbmarathon durchführen lassen. Damals standen an Wasserstellen nicht mehr genug Getränke zur Verfügung. Rund 350 Teilnehmer kamen nicht ins Ziel, 57 Sportler mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Für den Halbmarathon, bei dem vergleichsweise mehr Anfänger und unerfahrene Läufer an den Start gehen als beim Marathon, hatten sich 24.000 Teilnehmer aus dem Breiten- und Spitzensport angemeldet. Die Veranstaltung soll an einem noch unbekannten Termin im Laufe des Jahres nachgeholt werden. (dpa)

21:13 Uhr

Mittwoch, 24. Juni

Die Hitzewelle verabschiedet sich – aber erst kommt es zum grossen Knall

Die Hitzewelle hält die Schweiz seit fast einer Woche mit Temperaturen über 30 Grad, teils sogar über 35 Grad, fest. Laut Meteonews endet sie voraussichtlich am Sonntag: Ab Montag sinken die Höchstwerte ausser im Tessin wieder unter 30 Grad, begleitet von ersten Gewittern und teils kräftigen Regenschauern.

Eine echte Entlastung bringt dies jedoch nicht, da die Luftfeuchtigkeit steigt und die Hitze dadurch schwüler wirkt. In der Schweiz spricht man von einer Hitzewelle, wenn die Durchschnittstemperatur von Tag und Nacht während mindestens drei Tagen über 25 Grad liegt.

Zuvor dürfte die Hitze nochmals ihren Höhepunkt erreichen: Meteonews erwartet am Wochenende Temperaturen von bis zu 38 oder 39 Grad, insbesondere in Basel. Der aktuelle Juni-Rekord von 36,9 Grad könnte dabei gebrochen werden. Anschliessend verlagert sich die Hitzewelle Richtung Osteuropa, wo lokal bis zu 40 Grad erwartet werden. Bereits ab Mitte nächster Woche könnten die Temperaturen in der Schweiz wieder ansteigen. (watson)

21:07 Uhr

Mittwoch, 24. Juni

In Spanien bricht die Hitze Rekorde

Spanien erlebt die heissesten Juni-Tage seit Messbeginn 1950. Während der ersten grossen Hitzewelle des Jahres lagen die Durchschnittstemperaturen über 28 Grad. Das ist rund sieben Grad wärmer als alle anderen Juni-Tage der vergangenen Jahrzehnte.

Auch auf Mallorca wurden Rekordwerte gemessen. Besonders im Norden des Landes wurden zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen, darunter 43,7 Grad in Kantabrien. In 28 Provinzen stiegen die Temperaturen auf mindestens 40 Grad, mit Höchstwerten von 45,1 Grad in Andalusien. Experten sehen den Klimawandel als wichtigen Verstärker der Hitzewelle. (dpa)

18:43 Uhr

Mittwoch, 24. Juni

WHO-Chef: 500.000 Hitzetote weltweit pro Jahr

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt angesichts der aktuellen Hitzewelle vor der tödlichen Gefahr von hohen Temperaturen. «Extreme Hitze zählt zu den schwerwiegendsten und am schnellsten wachsenden Gesundheits- und Sicherheitsbedrohungen, die durch den Klimawandel entstehen», sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus in einer Pressekonferenz in Genf.

Rund eine halbe Million Menschen würden jährlich weltweit an Hitzefolgen sterben, doch viele dieser Todesfälle seien vermeidbar, sagte Tedros. Der Fokus der Schutzmassnahmen sollte aus Sicht der WHO besonders auf Risikogruppen liegen. Dazu gehören nicht nur Alte, Kranke, Schwangere und Kinder, sondern auch Arbeiter und sozial benachteiligte Menschen.

Laut einer wissenschaftlichen Studie zu globalen Temperaturen und Todesfällen zwischen 2000 und 2019 gab es in dem Zeitraum zwar weitaus mehr Kälte- als Hitzetote. Doch die Forscher fanden auch heraus, dass die kältebedingte Todesrate in diesem Zeitraum abnahm, während die hitzebedingte Todesrate anstieg. (dpa)

15:03 Uhr

Mittwoch, 24. Juni

Feuerverbot in Aargauer Wäldern

Der Kanton Aargau erhöht die Gefahrenstufe für Waldbrände. Feuer im Wald sind verboten. Auch in Siedlungsgebieten gilt höchste Vorsicht. (jbl)

13:55 Uhr

Mittwoch, 24. Juni

Aare in Bern so warm wie noch nie im Juni

Neuer Hitzerekord in Bern: Dort ist die Aare so warm wie noch nie im Juni. Nach offiziellen Angaben war der Fluss beim Marzilibad heute um 13.49 Uhr 22,8 Grad warm. Damit wurde der Juni-Rekord aus dem letzten Jahr gebrochen. Damals wurden am 30. Juni 2025 22,79 Grad gemessen. (fan)

13:48 Uhr

Mittwoch, 24. Juni

Britischer Wetterdienst warnt vor Rekordhitze

Grossbritannien erwartet die höchsten Temperaturen in einem Juni seit Beginn der Aufzeichnungen. Die britischen Behörden gaben für Mittwoch und Donnerstag die Warnstufe Rot für weite Teile Mittel- und Südenglands sowie für Wales heraus und warnten vor den Gesundheitsgefahren der Hitzewelle, die weite Teile Westeuropas erfasst hat.

Der Wetterdienst Met Office prognostizierte die höchsten jemals im Juni gemessenen Temperaturen. Für Südengland wurden Höchstwerte von 38 Grad erwartet. Am Dienstag wurden in Wisley südwestlich von London bereits 34,6 Grad erreicht. «Wer glaubt, es sei jetzt schon heiss, nun, das ist noch gar nichts im Vergleich zu dem, was noch kommt», sagte der Meteorologe Alex Burkill vom Met Office.

Einige Schulen in England blieben wegen der Hitze geschlossen. Zahlreiche Zugverbindungen wurden gestrichen. Die Fahrgäste wurden zudem aufgefordert, in den von der roten Warnstufe betroffenen Gebieten auf nicht unbedingt notwendige Reisen zu verzichten. (dpa)

13:35 Uhr

Mittwoch, 24. Juni

Deutschland steht womöglich heissester Juni-Tag aller Zeiten bevor

In den kommenden Tagen könnte der Juni in Deutschland den Temperaturrekord knacken.

«Im Südwesten sind in den kommenden Tagen Maxima um 40 Grad möglich. Das wäre ein neuer Rekord für die Temperatur im Juni», schreibt Jacqueline Kernn von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach.

Die bisher höchste in Deutschland gemessene Temperatur in einem Juni lag bei 39,6 Grad und wurde am 30. Juni 2019 in Bernburg (Sachsen-Anhalt) registriert. (dpa)

12:00 Uhr

Mittwoch, 24. Juni

Badeverbot an der Basler Wiese und teilweise an der Birs

Wer in der Wiese oder im unteren Abschnitt der Birs badet, riskiert ab sofort eine Busse von 100 Franken. Die Behörden beider Basel haben ein Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot erlassen. Es gilt bis auf Widerruf.

Betroffen sind die Wiese zwischen der Mündung in den Rhein und der Landesgrenze zu Deutschland sowie die Birs zwischen der Birsmündung und der Redingbrücke. Das Verbot gilt für Menschen und Haustiere. Ebenfalls untersagt sind das Fischen sowie das Befahren der Gewässer mit Booten, Schlauchbooten oder Stand-up-Paddle-Boards.

Wie das Departement in einer Medienmitteilung schreibt, sollen damit die Fische geschützt werden. Wegen der anhaltenden Hitze und der tiefen Wasserstände geraten viele Arten unter starken Stress. Mit steigenden Wassertemperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt, während der Sauerstoffbedarf der Tiere zunimmt. Besonders gefährdet sind laut Kanton Nasen, Äschen und Junglachse.

Viele Fische ziehen sich derzeit in die wenigen tieferen und kühleren Gewässerbereiche zurück. Dort führt die hohe Konzentration der Tiere zusätzlich zu Stress. Menschen und Haustiere in den Gewässern können die Situation weiter verschärfen. Eine Entspannung ist gemäss Wetterprognosen in den kommenden Tagen nicht zu erwarten. (jho)

09:54 Uhr

Mittwoch, 24. Juni

Hitze in Frankreich: Tausende Haushalte ohne Strom

Während die Hitze weiter über Frankreich brütet, sind Zehntausende Haushalte im Nordwesten des Landes vom Strom abgeschnitten. 68'000 Haushalte seien betroffen, teilte die bretonische Präfektur Finistère mit Sitz in Quimper mit. Grund ist demnach ein Vorfall an einem Transformator am Dienstag, der mit den hohen Temperaturen in Verbindung steht. Frühestens am Abend könnten die Haushalte wieder ans Netz angeschlossen werden.

Für insgesamt 58 französische Départements gilt aktuell die höchste Hitze-Warnstufe Rot, darunter auch Finistère. Der französische Wetterdienst Météo France spricht von einer ungewohnt intensiven Hitzewelle. (dpa)

08:58 Uhr

Mittwoch, 24. Juni

Die Wetterprognose fürs Open Air St.Gallen

«Es wird ein sehr, sehr heisses OASG»: Dieses Jahr können Besucherinnen und Besucher die Gummistiefel zu Hause lassen. Stattdessen müssen sie Sonnenschutz und Badehose ins Sittertobel mitnehmen.

07:00 Uhr

Mittwoch, 24. Juni

Die Hitzewelle legt weiter zu

Die Schweiz schwitzt weiter: Heute werden im Flachland und in tieferen Lagen verbreitet 33 bis 36 Grad erwartet, lokal sind 37 Grad möglich – etwa in Basel oder Genf. Am Wochenende sind in Basel, Genf oder Zürich 38 bis 39 Grad möglich. Gleichzeitig nimmt gegen Ende Woche und am Wochenende die Gewitterneigung zu.

In Frankreich gilt derweil die höchste Hitzewarnstufe in 58 Départements. Météo-France meldete den Dienstag als heissesten Tag seit Messbeginn. (rbu)

18:46 Uhr

Dienstag, 24. Juni

St.Galler Behörden warnen vor dem aktuellen Wetter

Das passiert selten: Gleich drei kantonale Stellen warnen am Dienstag in Medienmitteilungen vor den Auswirkungen des aktuellen Wetters. Hitze und Trockenheit bewegen sich auf Rekordniveau. Mensch und Umwelt bekommen die Folgen zu spüren.

18:32 Uhr

Dienstag, 23. Juni

Rekorde, Rekorde: Ein Juni für die Geschichtsbücher

Der Juni sprengt vielerorts historische Dimensionen. In Basel war es seit Beginn der Messungen im Jahr 1755 nur einmal heisser, nämlich 2003. In Luzern dürfte es in diesem Monat 13 Hitzetage in Serie geben – ein Novum.

Weitere Rekorde sind in Reichweite: Zum Höhepunkt der Hitzewelle am Freitag und Samstag könnten die Temperaturen auf der Alpennordseite erstmals im Juni örtlich an die historische 40-Grad-Marke heranreichen. Das stellt zumindest SRF Meteo in Aussicht. Ob die Marke tatsächlich geknackt wird, ist offen. Erst ab Dienstag kommender Woche sollen die Tageshöchstwerte wieder unter die 30-Grad-Marke fallen.

Gemeinden rufen derweil zum Wassersparen auf. Einige lockern Baustellenregeln: Um Bauarbeiter vor Überhitzung zu schützen, dürfen Arbeiten teilweise bereits um 6 Uhr morgens beginnen. (pmü)

15:10 Uhr

Dienstag, 23. Juni

Waldbrand oberhalb von Unterseen BE ausgebrochen

Oberhalb der Gemeinde Unterseen im Kanton Bern ist am Dienstag ein Waldbrand ausgebrochen. Dies berichtet das Nachrichtenportal «20 Minuten». Gemäss der Kantonspolizei Bern ging die erste Meldung gegen 13.30 Uhr ein. Betroffen ist ein Gebiet in Richtung Beatenberg. Neben Polizei und Feuerwehr steht auch ein Löschhelikopter im Einsatz. (luk)

14:57 Uhr

Dienstag, 23. Juni

Heftige Gewitter über Interlaken

Laut Niederschlagsradar von MeteoSchweiz befindet sich Interlaken aktuell mitten in einer Gewitterzelle. Der Bund hat gar die Gefahrenstufe 4 ausgerufen. (watson.ch/leo)

14:37 Uhr

Dienstag, 23. Juni

So kämpft Frankreich gegen die Bruthitze

Das Land leidet geographisch bedingt speziell unter der «canicule», der Hitzewelle. Dutzende von Todesfällen versetzen die Regierung in Alarmbereitschaft.

Mehr zum Thema:

11:42 Uhr

Dienstag, 23. Juni

Hitze-Gefahrenstufe Rot in grossen Teilen der Deutschschweiz

Der Bund hat die Hitze-Warnung für mehrere Regionen in der Schweiz ausgeweitet. Neu gilt ab Donnerstag in grossen Teilen der Deutschschweiz grosse Hitzegefahr (Gefahrenstufe 4 von 5). Dann werden Temperaturen von 37 bis sogar 38 Grad erwartet. Der Bund warnt vor «grossem Risiko für Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein». (fan)

11:16 Uhr

Dienstag, 23. Juni

Vorsicht Hitze: Diese Tipps gibt der TCS

Der TCS warnt: Die meisten Leute unterschätzten immer noch, dass es bei sengender Sonne im Auto schon nach wenigen Minuten extrem heiss und für Mensch und Tier kritisch werden kann. Davon zeugen Meldungen der letzten Tage, wonach im Auto zurückgelassene Kinder gestorben sind. An der prallen Sonne könne ein Auto bereits nach wenigen Minuten auf bis zu 50 Grad erwärmen und nach einer Stunde können die Temperaturen sogar bis zu 80 Grad erreichen, so der TCS. Der Aufenthalt im Auto werde ab 40 Grad Celsius gefährlich. (CHM)

TCS-Tests zeigen, was bei extremer Hitze hilft:
  • Parkieren im Schatten.
  • Frontscheibenabdeckungen bei Fahrzeugen. Nach einer Stunde ohne Sonnenschutzfolie in der Sonne, bedeuten auf dem Armaturenbrett 77 Grad, mit Folie war die Temperatur bis zu 40 Grad tiefer.
  • Ganze Abdeckplanen senken die Temperatur im Auto um einige Grad.
  • Beim Losfahren die Fenster vollständig öffnen. Das senkt die Temperatur im Inneren des Autos deutlich.
Das hilft gemäss TCS nicht:
  • Die Lackfarbe des Autos hat kaum einen grossen Einfluss auf die Innentemperatur.
  • Leicht geöffnete Fensterscheiben verfehlen die erhoffte kühlende Wirkung.

10:01 Uhr

Dienstag, 23. Juni

Ostschweizer Kantone schränken den Verbrauch von Wasser ein

Auf die zunehmende Trockenheit reagieren die Ostschweizer Kantone mit ersten Massnahmen. Der Fachstab Trockenheit des Kantons St. Gallen geht von der Gefahrenstufe 3 und damit von erheblicher Gefahr aus. Die Situation sei mit derjenigen in den Rekordsommern 2003 und 2018 zu vergleichen, teilte der Kanton am Dienstag mit.

Ab sofort ist der Gemeingebrauch von öffentlichen Oberflächengewässern im gesamten Kanton eingeschränkt. Das bedeutet, dass die Wasserentnahme auf dem gesamten Kantonsgebiet ohne Bewilligung untersagt ist. Die gleiche Massnahme gilt im Thurgau seit letzter Woche.

Es gibt allerdings verschiedene Ausnahmen. Dazu gehören unter anderem der Bodensee, Walensee und der Zürichsee oder etwa auch der Alpenrhein oder die Linth und der Linthkanal. (watson.ch)

09:17 Uhr

Dienstag, 23. Juni

38 Grad – es bleibt einfach heiss

Es bleibt heiss - auch heute. Rund 35 Grad wird es im Verlauf des Tages. Abkühlung ist nicht in Sicht, auch nicht für den Rest der Woche, wie Meteo Schweiz meldet. Am Samstag wird es beispielsweise gar 37 Grad in Schaffhausen oder Genf. In Basel aber sind sogar gute 38 Grad für Freitag und Samstag prognostiziert. In der Westschweiz gilt heute eine Unwetterwarnung. (yno)

15:21 Uhr

Montag, 22. Juni

Keine Abkühlung in Sicht: Gefahrenstufe in mehreren Regionen auf 4 angehoben

Es wird stetig heisser in der Schweiz, deshalb hat der Bund die Hitzewarnung ab Montagmittag in mehreren Regionen der Westschweiz auf Stufe 4 («hoch») angehoben, wie MeteoSchweiz berichtet.

Betroffen sind die Region Orbe VD, das Zentralwallis und das Genferseebecken. Die Warnung gilt bis Samstagabend und umfasst unter anderem die Gebiete Estavayer FR und Cudrefin VD sowie Nidau und Ins BE. Seit Sonntag gilt die Warnstufe 4 im Nordwesten der Schweiz mit der Region Basel und dem Delsberg-Tal.

Laut Meteoschweiz bedeutet die hohe Gefahrenstufe, dass während mindestens drei Tagen auch nachts keine nennenswerte Abkühlung zu erwarten ist.

Am Montag um 13 Uhr wurden in Sitten 32,1 Grad, in Genf 31,3 Grad und in Neuenburg 31 Grad gemessen. In Delsberg stieg das Thermometer zur selben Zeit auf 33 Grad. (cam)

18:30 Uhr

Sonntag, 21. Juni

Bund verlängert Warnungen bis 27. Juni

Es ist kein Ende der Hitzewelle in Sicht. Der Bund verlängert die Hitzewarnungen bis zum kommenden Samstag, 27. Juni, um 20 Uhr. Bislang galt die Warnung nur bis Dienstag.

Meteoschweiz prognostiziert für Freitag Temperaturen von bis zu 37 Grad in den Regionen Zürich, Basel und Genf. In der Nordwestschweiz gilt mit der Gefahrenstufe 4 grosse Gefahr. Für das übrige Flachland gilt die Gefahrenstufe 3. (watson.ch)

10:10 Uhr

Sonntag, 21. Juni

Herabfallender Ast: 16-Jährige stirbt nach Unwetter in Zürich

Die 16-Jährige, die am Freitag in Zürich während eines Unwetters von einem herabfallenden Ast getroffen und in kritischem Zustand in ein Spital gebracht worden war, ist verstorben. Das teilt die Polizei mit. (has)

07:08 Uhr

Sonntag, 21. Juni

Es bleibt heiss in der Schweiz: Bis zu 35 Grad

Auch wenn es am Vormittag noch einige Wolkenfelder gibt, scheint vor allem die Sonne und es bleibt heiss. Am Nachmittag kann es lokale Hitzegewitter geben, vor allem in den Alpen.

Höchstwerte von 32 bis 35 Grad werden auch heute erreicht. In den Bergen weht immerhin ein schwacher Wind, in Gewitternähe sind auch Sturmböen möglich. (has)

07:06 Uhr

Sonntag, 21. Juni

Regionen in Frankreich verbieten wegen Hitzewelle Alkoholkonsum

Frankreich verbietet wegen einer extremen Hitzewelle den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit während des landesweiten Musikfestes «Fête de la Musique» in besonders betroffenen Regionen.

Das Verbot gelte am 21. Juni in allen Départements, für die ab Sonntagmittag die höchste Hitzewarnstufe ausgerufen werde, teilte das Büro von Ministerpräsident Sébastien Lecornu am Samstag nach einer Krisensitzung mit. Die örtlichen Präfekten würden entsprechende Verordnungen für den öffentlichen Raum erlassen. Zudem werde bei allen staatlich organisierten Veranstaltungen kein Alkohol ausgeschenkt.

Der Wetterdienst Meteo France hat für Sonntag in 35 Départements eine Hitzewarnung der Stufe «rot» ausgegeben, darunter auch für die Hauptstadt Paris. (watson.ch)

15:28 Uhr

Samstag, 20. Juni

Nach Baumsturz am Mythenquai: Zustand der 16-Jährigen weiter kritisch

Auch einen Tag nach dem Unwetter in Zürich ist der Zustand der 16-Jährigen, die am Mythenquai von einem umstürzenden Baum getroffen wurde, weiterhin kritisch. Das berichtet der Blick unter Berufung auf die Stadtpolizei Zürich. Die Jugendliche wurde laut Stadtpolizei im Bereich von Kopf und Schultern getroffen und schwer verletzt. Sie befindet sich weiterhin im Spital.

Sechs weitere Personen wurden am Freitag verletzt, als am Mythenquai Bäume umstürzten. Sie erlitten laut Stadtpolizei Prellungen. Zwei von ihnen wurden im Spital behandelt, vier weitere konnten vor Ort versorgt werden. (cam)

14:34 Uhr

Samstag, 20. Juni

Blitzeinschlag in Alt St. Johann

Bei einem Blitzeinschlag in eine Scheune in Alt St. Johann ist am Freitagabend ein Sachschaden von rund 100'000 Franken entstanden. Der Stall ist einsturzgefährdet und wurde deshalb gesperrt. Verletzt wurde niemand, das teilt die Kantonspolizei St. Gallen am Samstag mit.

In einigen umliegenden Gebäuden fiel gemäss der Polizei der Strom aus. An einem Sicherungskasten in der Umgebung wurden ebenfalls Schäden festgestellt. (watson.ch)

14:23 Uhr

Samstag, 20. Juni

Bis zu 35 Grad: Hitzewarnung bleibt bestehen

Nach den heftigen Unwettern vom Freitag wird es am Samstag erneut sehr heiss. Laut MeteoSchweiz werden bereits vor Mittag vielerorts Temperaturen von knapp 30 Grad gemessen. In der Nordwestschweiz sind bis zu 35 Grad möglich, im übrigen Flachland 30 bis 34 Grad.

Im Tagesverlauf können in den Alpen und vereinzelt auch im Flachland Gewitter entstehen. Diese dürften jedoch deutlich schwächer ausfallen als am Vortag. Die Hitzewarnungen des Bundes bleiben bestehen. Für die Nordwestschweiz gilt weiterhin Gefahrenstufe 4. (cam)

06:35 Uhr

Samstag, 20. Juni

Mehr als 15'000 Blitze, golfballgrosse Hagelkörner und Chaos am Bahnhof Zürich

Nach der Rekordhitze ist am Freitagabend eine heftige Gewitterfront über die Schweiz gezogen und hat vor allem in der Deutschschweiz erhebliche Schäden angerichtet. SRF Meteo registrierte landesweit mehr als 15'000 Blitze. Dazu kamen Starkregen, Sturmböen von bis zu 91 km/h und Hagelkörner von der Grösse eines Golfballs.

Besonders stark betroffen war die Stadt Zürich. Umgestürzte Bäume und  beschädigten Oberleitungen und legten Teile des Tram- und Busverkehrs lahm. Der Hauptbahnhof wurde stellenweise überflutet, am Flughafen Zürich kam es zu Einschränkungen im Flugbetrieb und die Notrufzentrale der Stadtpolizei verzeichnete zeitweise so viele Meldungen, dass nicht alle Anrufe sofort entgegengenommen werden konnten.

Auch ausserhalb Zürichs hinterliess das Unwetter deutliche Spuren. In Luzern wurden Windböen von 91 km/h gemessen, in Sihlbrugg fielen innerhalb kurzer Zeit 50 Millimeter Regen. Hagel wurde unter anderem aus Spiez im Berner Oberland und Buochs im Kanton Nidwalden gemeldet. Inzwischen hat sich die Gewitterfront weitgehend nach Norden verlagert und die Lage entspannt sich. (watson.ch)

22:01 Uhr

Freitag, 19. Juni

Gewitter über Zürich: Über 50 Liter Regen und 6600 Blitze

Das Unwetter hat den Raum Zürich besonders hart getroffen. Wie Meteorologe Roger Perret von MeteoNews gegenüber «20 Minuten» sagte, fielen in Sihlbrugg innerhalb von gut einer Stunde 57 Liter Regen pro Quadratmeter, in Küsnacht 52 und in Opfikon 47 Liter. Das entspricht stellenweise bereits rund der Hälfte der durchschnittlichen Niederschlagsmenge eines ganzen Juni.

Zudem registrierten die Messsysteme im Kanton Zürich rund 6600 Blitze. Laut MeteoNews vereinigten sich mehrere Gewitterzellen zu einer besonders grossen Zelle. Windböen erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h.

Viel zu tun hatten entsprechend auch Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste. Die Notrufzentrale der Stadtpolizei Zürich war zeitweise überlastet. Ein grösserer Stromausfall hat das Zürcher Tramnetz teilweise lahmgelegt.

Flughafen und Hauptbahnhof betroffen

Das heftige Gewitter hat am Freitagabend zudem den Flugbetrieb am Flughafen Zürich beeinträchtigt. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, konnten ab etwa 18.20 Uhr vorübergehend keine Flugzeuge mehr starten. Gleichzeitig mussten mehrere anfliegende Maschinen ihren Landeanflug abbrechen und durchstarten.

Und auch der Zürcher Hauptbahnhof war betroffen. Wie der Blick berichtet, drang Regenwasser durch die Glasdecke ins Gebäude und ergoss sich stellenweise über Rolltreppen und Perrons.

Reisende wurden von den plötzlich einsetzenden Wassermassen überrascht. Augenzeugen berichten von sintflutartigem Regen, der innerhalb kurzer Zeit Teile des Bahnhofs unter Wasser setzte. Ob der Bahnverkehr beeinträchtigt wurde, ist derzeit noch unklar. (watson/pin)

12:23 Uhr

Mittwoch, 17. Juni

Hitzewarnung ausgerufen: In dieser Region gilt sogar Gefahrenstufe 4

Die Schweiz schwitzt: Die Temperaturen erreichen heute vielerorts die 30-Grad-Marke oder überschreiten sie sogar. Es ist der erste Hitzetag einer erneuten Hitzewelle. In weiten Teilen der Schweiz gilt eine erhebliche Hitzegefahr – die Warnkarte ist grossflächig orange (Stufe 3 von 5) eingefärbt. Besonders betroffen sind Regionen unterhalb von 800 Metern über Meer.

In der Region Basel gilt sogar «grosse Gefahr» (Stufe 4 von 5). Der Bund prognostiziert Höchsttemperaturen von 33 bis 37 tagsüber sowie 18 bis 23 Grad in der Nacht. Am heissesten wird es voraussichtlich im Zeitraum vom Sonntagmittag bis Dienstagabend.

Das bedeuten die Gefahrenstufen

Die orange eingefärbte Warnstufe steht für «erhebliche Gefahr». Sie gilt, wenn die mittlere Tagestemperatur während mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen bei 25 Grad oder höher liegt. Nachts kühlt es kaum ab, der Körper kann sich daher schlechter erholen.

Die rote Warnstufe bedeutet «grosse Gefahr». Sie wird ausgerufen, wenn die mittlere Tagestemperatur während mindestens drei aufeinanderfolgender Tage 27 Grad oder mehr erreicht. Die anhaltende Hitze stellt eine deutlich höhere Belastung für den menschlichen Körper dar.

Die Behörden warnen vor gesundheitlichen Folgen. Die hohen Temperaturen können Kreislaufbeschwerden auslösen. Der Bund rät dazu, mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag zu trinken, Schatten und kühle Räume aufzusuchen und sich mit geeigneter Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutz zu schützen.

Neben der grossen Hitze besteht in einigen Teilen des Kantons Wallis Waldbrandgefahr. In den Regionen Simplon Nord, Sitten–Siders, Südrampe sowie im Vispertal gilt die rote Gefahrenstufe.

Eine vorübergehende Abschwächung der Hitze ist am Freitag möglich. Doch MeteoNews-Meteorologe Roger Perret prognostiziert gegenüber watson: Die wirklich heissen Tage werden aktuell für den Sonntag und den Beginn der kommenden Woche erwartet. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es dabei zu Rekorden kommen könnte. Die Hitzewarnungen gelten bis Dienstag um 20 Uhr. (watson.ch/cst)

12:00 Uhr

Mittwoch, 17. Juni

Ab dem Donnerstag beginnt bei den Temperaturen ein Steigerungslauf, der  bis zu neuen Juni- oder gar Allzeitrekorden führen könnte. «Was auf uns zukommt, ist absolut historisch und einmalig», sagt Roger Perret von MeteoNews. Am Freitag steigen die Maximaltemperaturen nach aktuellen Prognosen auf 32 bis 34 Grad, am Samstag auf 33 bis 36 Grad und bis Montag gar auf 34 bis 38 Grad an. Anfang nächste Woche werden die ersten Tropennächte erwartet. Die Einordnungen des Experten lesen Sie hier.

Mehr zum Thema:

16:46 Uhr

Donnerstag, 11. Juni

El Niño ist da – und auch in der Schweiz bald spürbar?

Schon seit Monaten wird vor einem Super-El-Niño gewarnt, der Dürren, Überschwemmungen und andere Extremwetterereignisse mit sich bringen könnte. Jetzt hat das Phänomen, das regelmässig das Wetter weltweit durcheinanderwirbelt, begonnen.

Mehr zum Thema:

13:29 Uhr

Mittwoch, 10. Juni

Nach Regen und Grau: Schweiz steuert auf Hitzewelle zu

Der Juni versprühte bisher wenig Sommergefühle. Die Temperaturen mild und immer wieder Niederschlag. Dies ändert sich nun, die Wetterprognosen zeigen eine anrollende Hitzewelle.

Ab Donnerstag sollte es in der ganzen Schweiz trocken bleiben. Die Temperaturen steigen an und erreichen am Wochenende im Mittelland bis zu 27 Grad. Auch der Rest der Schweiz darf sich auf sommerliches Wetter bei viel Sonnenschein freuen.

Nach dem Wochenende setzt sich das warme Wetter fort und die Temperaturen übertreffen sich selbst. In der nächsten Woche kann es über 30 Grad werden. In welchem Zeitraum und wie heiss es genau wird, sind sich die Wetterprognosen uneinig. Klar ist: Es erwarten uns hochsommerliche Tage mit viel Sonnenschein. (jbl)

07:03 Uhr

Dienstag, 9. Juni

Regen und doch irgendwann Sonne?

Am Dienstag wird es nach dem recht sonnigen Montag wechselnd bis stark bewölkt und vor allem am zentralen und östlichen Alpennordhang sowie in Nord- und Mittelbünden gibt es einige, teils kräftige Niederschläge. Im Laufe des Vormittags im Flachland meist trockenes Wetter und sogar in der Nordwestschweiz einige sonnige Abschnitte. Am Nachmittag auch in den Alpen nachlassende Schauer.

Die Temperatur bleibt allerdings um 18 Grad. Morgen sieht es ähnlich aus. Ab Donnerstag aber bessert sich das Wetter und wird immer sonniger. Sonntag dann endlich wieder: um die 25 Grad! (has)

18:04 Uhr

Dienstag, 2. Juni

Bad Ragaz meldet Böen von 114 km/h

Eine Kaltfront löst am Dienstag erneut kräftige Gewitter aus. Bis 17.30 Uhr wurden rund 8000 Blitze registriert, schreibt MeteoSchweiz. Auch bei den Böen wurde die Zahl nach oben korrigiert: Die stärkste wurde in Bad Ragaz SG mit 114 km/h gemessen. Am meisten Regen fällt mit 74 Millimetern in Stabio TI. In Rempen SZ kommen innert zehn Minuten 23 Millimeter zusammen. Die grössten gemeldeten Hagelkörner erreichen 2 bis 3 Zentimeter. (cam)

17:23 Uhr

Dienstag, 2. Juni

6000 Blitze während Gewittern

Eine Kaltfront hat am Dienstagnachmittag erneut kräftige Gewitter ausgelöst. Bis 16.30 Uhr wurden rund 6000 Blitze registriert, schreibt MeteoSchweiz.

Die stärkste Böe gab es laut Zwischenbilanz in Visp im Wallis mit 93 km/h. Am meisten Regen fiel in Stabio im Tessin mit 74 Millimetern. Die grössten Hagelkörner hatten einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern. (cam)

16:08 Uhr

Dienstag, 2. Juni

Gewitter erreichen die Zentralschweiz

Die Gewitterfront zieht ostwärts über die Schweiz und sorgt derzeit vor allem in Luzern und der Zentralschweiz für heftige Niederschläge.

Der Bund hat die Warnungen entsprechend verschärft: Für die Zentralschweiz, den Kanton Zürich und Teile der Ostschweiz gilt die zweithöchste Warnstufe. Gewarnt wird vor Blitzeinschlägen, abbrechenden Ästen sowie lokalen Überschwemmungen und Flutwellen. (cam)

15:44 Uhr

Dienstag, 2. Juni

Hagel und Starkregen: Neue Gewitter ziehen über die Schweiz

Ab 14 Uhr galten Warnungen für weite Teile des Mittellands, der Nordwestschweiz, der Zentralschweiz, des Berner Oberlands und der Ostschweiz. Die Gewitter zogen von Westen her auf und erreichten am Nachmittag unter anderem die Region Bern und die Nordwestschweiz, wie MeteoSchweiz schreibt. Aus dem Raum Bern wurden Starkregen, aus Bösingen FR Hagelschauer gemeldet.

Die Warnung gilt bis 21 Uhr. MeteoSchweiz rechnet lokal mit intensiven Niederschlägen, Blitzeinschlägen, umstürzenden Bäumen und überfluteten Strassen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, exponierte Orte und Gewässer zu meiden sowie lose Gegenstände auf Balkonen und Terrassen zu sichern.

Bereits am Vormittag gingen in Teilen von Nord- und Mittelbünden erste Regenschauer nieder. Auch am Mittwoch sind noch einzelne Schauer möglich, bevor sich das Wetter von Westen her wieder freundlicher zeigt. Bereits am Sonntag hatten heftige Gewitter mit lokalem Hagel Teile der Schweiz getroffen. (cam)

13:46 Uhr

Dienstag, 2. Juni

Gewitter, Hagel und Sturm: Das Wetter wird ungemütlich

Teilweise hat es in der Nacht schon einige Gewitter gegeben, jetzt am Nachmittag ist davon vor allem der Norden der Schweiz betroffen. Teilweise gibt es auch Hagel und Sturmböen.

Der Bund warnt deshalb ab 14 Uhr bis in die Abendstunden vor erheblicher Gewittergefahr. Mögliche Auswirkungen sind Blitzeinschläge, das Abbrechen von Ästen oder das Umstürzen einzelner Bäume.

Gewässer sowie für Blitzschlag exponierte Orte wie Bergkämme, Bäume, Masten oder Türme und offene Flächen wie Lichtungen und  Fussballfelder sollen gemieden werden. Gegenstände im Freien müssen gesichert und Sonnenstoren eingezogen werden. (has)