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Alpnach

19-Jährige verursacht Auffahrunfall – Polizei ahndet fehlende Rettungsgasse und Handygebrauch

Ein Auffahrunfall hat auf der A8 bei Alpnachstad für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Verletzt wurde niemand – mehrere Autofahrer müssen mit einer Anzeige rechnen.
Die Unfallstelle auf der A8 bei Alpnachstad.
Bild: Kantonspolizei Obwalden (24. 2. 2026)

Ein Verkehrsunfall hat am Dienstagnachmittag den Verkehr auf der A8 bei Alpnachstad behindert. Kurz vor 16.30 Uhr prallte eine 19-jährige Lenkerin in Richtung Luzern auf das vor ihr fahrende Auto.

Beide beteiligten Personen kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Weshalb es zur Kollision kam, wird nun geklärt. Während der Unfallaufnahme konnte die Strecke nur einspurig befahren werden. Dadurch kam es gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Obwalden zu einem längeren Rückstau.

Autofahrer bilden auf A8 keine Rettungsgasse

Den Einsatzkräften fiel zudem auf, dass mehrere Autofahrer im stockenden Verkehr ihr Mobiltelefon benutzten – teils zum Fotografieren oder Filmen. Mehrere Personen müssen sich nun wegen Verstössen gegen die Verkehrsregeln verantworten, unter anderem wegen verbotener Handynutzung am Steuer, aber auch wegen Missachtung einer Rettungsgasse.

Rettungsgassen sind dann zu bilden, wenn der Verkehr bereits stockt. «Auf unserer Autostrasse kann keine klassische Rettungsgasse gebildet werden, da wir nur eine Fahrspur haben», schreibt die Polizei. Daher sei bei stockendem Verkehr genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug auf der Normalspur zu halten. «Wenn sich Rettungsfahrzeuge annähern, ist der Pannenstreifen zum Ausweichen zu benutzen», schreibt die Polizei weiter. Zusammengefasst lässt sich also sagen: Rechts ausweichen, wenn die Rettungsfahrzeuge kommen. (rem)

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