Justiz

Sorgte die Routine für eine «Pfuscharbeit» und den Tod eines Arbeiters?

Ein Chefmonteur musste sich vor dem Obwaldner Kantonsgericht verantworten. Ihm wird die Schuld am Tod eines Mitarbeiters der Bergbahnen Titlis vorgeworfen.
Die von der Polizei abgesperrte Unfallstelle nach dem Seilbahnunglück während der Revisionsarbeiten.
Foto: Archivbild: Urs Flueeler/Keystone (Engelberg, 5. 6. 2019)

«Das ist der schwärzeste Tag in der Geschichte unseres Unternehmens.» Mit diesen Worten umschrieb Hans Wicki, der Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG, den tragischen Seilbahn-Unfall im Juni 2019. Damals verstarb ein langjähriger Mitarbeiter der Titlisbahnen bei Revisionsarbeiten der neuen Gondelbahn, sechs weitere wurden verletzt, zum Teil erheblich.

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