
Der Unfall ereignete sich am Sonntagmorgen kurz nach 10 Uhr in einer umzäunten Trafostation der SBB. Nach Eingang der Meldung rückten die Einsatzkräfte aus und fanden den Mann innerhalb eines abgesperrten Bereichs. Er hatte einen Stromschlag erlitten und war dabei tödlich verletzt worden, teilt die Zuger Polizei mit.
Wegen der bestehenden Stromschlaggefahr konnten die Einsatzkräfte zunächst nicht zum Mann vordringen. Spezialisten der SBB mussten die Anlage zuerst stromlos schalten, damit eine sichere Bergung möglich war. Aus Sicherheitsgründen wurde dabei auch die Stromversorgung des Bahnhofs Cham für den Zugverkehr während rund 50 Minuten unterbrochen. Dies führte für mehrere Stunden zu erheblichen Einschränkungen und Verspätungen im Bahnverkehr.
Wie es zum tödlichen Vorfall kam, ist noch nicht vollständig geklärt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Neben der Polizei standen unter anderem die Feuerwehr, der Rettungsdienst und Spezialisten der SBB im Einsatz. (rem)






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