Der Regierungsrat des Kantons Uri hat Susu Rogger zur Präsidentin der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) gewählt, wie er in einer Mitteilung bekannt gibt. Gleichzeitig übernehme sie die Leitung des kantonalen Amts für Kindes- und Erwachsenenschutz. Die 58-jährige Rogger tritt ihre neue Funktion am 1. Juli 2027 an und folgt auf Jules Busslinger, der zu diesem Zeitpunkt in den Ruhestand übertritt.
Susu Rogger verfüge über eine breite fachliche und praktische Erfahrung im Kindes- und Erwachsenenschutz: Bachelor in Sozialer Arbeit (Hochschule Luzern, 2018), MAS in Prävention und Gesundheitsförderung (2011), CAS in Abklärung und Anordnung im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht sowie diverse Fachkurse in Medien, Management/Leadership und Kinder/Familie. Gegenwärtig absolviere sie zusätzlich das CAS Öffentliches Verfahrensrecht an der ZHAW, heisst es in der Mitteilung.
Rogger kennt die Situation
Ihre berufliche Laufbahn im Kanton Uri begann Susu Rogger im Juni 2020 als Vizepräsidentin der Kesb. Seit 2022 amtet sie zusätzlich als stellvertretende Amtsvorsteherin des Amts für Kindes- und Erwachsenenschutz. Zuvor leitete sie während rund sechs Jahren die Fachstelle Private Beistandspersonen der Stadt Luzern. Von 2008 bis 2013 war sie als Leiterin der Vormundschaftsdienste der Gemeinde Arth-Goldau tätig.
Der Regierungsrat bedankt sich in der Mitteilung bei Jules Busslinger für sein Engagement während acht Jahren zugunsten des Kindes- und Erwachsenenschutzes im Kanton Uri. (zvg)



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