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Sursee

Wochenend-Fahrverbot und Flächen zum Verweilen im Städtli

Auch in den diesjährigen Sommermonaten gilt an den Wochenenden in der Surseer Altstadt ein Fahrverbot. In der Oberstadt stehen während des Sommers Sitzgelegenheiten, mobile Bäume, Pflanzen und Veloabstellplätze zur Verfügung.

Seit über zehn Jahren gilt in der Surseer Altstadt ein saisonales Fahrverbot. Dieses Jahr dauert es von Mai bis September und gilt jeweils von Samstag ab 17.30 Uhr bis Montag um 6 Uhr, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. In dieser Zeit dürfen Autos, Motorräder und Mofas nicht in die Altstadt fahren. Ausgenommen sind Busse im Linienverkehr, Taxis sowie Fahrzeuge mit gültiger Spezialbewilligung und Velos.

Während des Wochenend-Fahrverbots besteht zusätzlich ein generelles Parkverbot in der Oberstadt, auf dem Rathausplatz und in der Unterstadt (ausgenommen Judenplatz). Wie die Stadt in ihrer Mitteilung festhält, ist auch Personen mit einer Parkbewilligung «Altstadt» das Abstellen ihrer  Fahrzeuge auf diesen Parkplätzen untersagt.

Mehr Aufenthaltsqualität, weniger Durchgangsverkehr

Diesen Sommer setzt die Stadt Sursee erstmals Massnahmen aus der Nutzungsstrategie Altstadt / Stadtachse um, die im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet wurden. Angestrebt wird eine Steigerung der Attraktivität der Altstadt und der Verbindung zum Bahnhof. Im Fokus stehen dabei Themen wie Freiraum, Verkehr und Parkierung. Mit der Umsetzung der Massnahmen soll die Aufenthaltsqualität in der Altstadt während der Sommermonate gezielt verbessert werden.

Wo sonst Autos parken, sassen während des Pilotversuchs 2025 die Menschen beisammen.
Bild: zvg

Des Weiteren gibt es in der Oberstadt von Mai bis September zusätzliche Sitzbänke, mobile Bäume und Pflanzen sowie Abstellflächen für Velos. Dafür werden acht Parkplätze nördlich des Marienbrunnens vorübergehend aufgehoben. Auf den umgenutzten Flächen entsteht Platz zum Verweilen. Zudem bleibt das Raggentörli für den motorisierten Individualverkehr gesperrt, um den Durchgangsverkehr in der Altstadt zu reduzieren.

Die saisonalen Massnahmen sollen die Altstadt für die Besuchenden, die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch für das lokale Gewerbe attraktiver machen. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität im Städtli zu erhöhen sowie den öffentlichen Raum – vor allem tagsüber – stärker zu beleben. Bereits im Spätsommer 2025 testete die Stadt während sechs Wochen ähnliche Massnahmen. Elemente, die sich bewährt haben und bei einer Mehrheit gut ankamen, werden nun diesen Sommer umgesetzt. (zim)

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