Damit der Wirtschaftsstandort Luzern innovativer wird, will die Regierung eine Stiftung gründen. Über die geplante «Stiftung Luzern Innovation» und den dafür benötigten Sonderkredit in der Höhe von 23 Millionen Franken sollte das Parlament eigentlich in der Junisession entscheiden. Nun will die kantonsrätliche Kommission Wirtschaft und Abgaben (WAK) die Beratung aber verschieben.
«Dass neben der Standortförderung für Grossunternehmen auch die kleineren und mittleren Unternehmen stärker in den Fokus rücken sollen», begrüsst sie zwar. Doch der WAK genügen die vorliegenden Informationen nicht. «Um sicherzustellen, dass eine zielgruppengerechte Innovationsförderung betrieben wird», fordert sie vom Regierungsrat einen Zusatzbericht mit weiteren Abklärungen.
Das könnte dem ambitionierten Zeitplan von Wirtschaftsdirektor Fabian Peter einen Strich durch die Rechnung machen. Vor zwei Monaten sagte er gegenüber unserer Zeitung, er hoffe, dass die Stiftungsmitglieder ihre Arbeit bereits im Herbst oder gegen Ende Jahr aufnehmen können. «Ab 2027 sollte die Stiftung schon voll an der Arbeit sein.» Nach der Junisession macht der Kantonsrat aber erst einmal Sommerpause – und tagt erst im September wieder. (lf)


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