Nidwalden

Städelipark: Wohnen im Nidwaldner Holz

Fünf Mehrfamilienhäuser für altersgerechtes Wohnen in Buochs tragen neu das Label Schweizer Holz. Für die Wohnüberbauung hat zu einem grossen Teil Nidwaldner Holz eingesetzt werden können.

Im Beisein der Bauherrschaft, der beteiligten Fachleute und zahlreicher Mieterinnen und Mieter übergab Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz das Label Schweizer Holz dem Städelipark in Buochs.

Wer im Städelipark wohne, lebe nicht nur in einem neuen Zuhause, sondern auch in einem Stück regionaler Wertschöpfung. Rund 3000 Festmeter Rundholz seien für die fünf Mehrfamilienhäuser eingesetzt worden – zu einem grossen Teil Holz aus dem Nidwaldner Wald, schreibt Lignum in einer Mitteilung.

Stefan Barmettler, Präsident der Genossenkorporation Buochs und Vertreter der Bauherrschaft, hat die Gäste bei der Labelübergabe mit auf die Entstehungsgeschichte der Überbauung genommen. Dabei sei deutlich geworden, dass die Verwendung von Schweizer und insbesondere Nidwaldner Holz eine bewusste Entscheidung gewesen sei.

Eine zentrale Rolle habe dabei Genossenrat Richi Barmettler, verantwortlich für den Bereich Wald, gespielt. Er habe sich mit grossem Engagement dafür eingesetzt, dass das Holz aus der Region habe eingesetzt werden können. «Dafür braucht es eine gute Planung, genügend Vorlaufzeit und vor allem gute Leute im Team», betonte er. Dazu gehörten die Architekten von Architekturwerk, Sarnen, die Holzingenieure von Holzprojekt AG, Luzern, und die Holzbauer von Strüby Holzbau AG, Seewen. Für seinen besonderen Einsatz zugunsten des regionalen Holzes sei Richi Barmettler bereits 2025 als Holzkopf der Regionalgruppe Unterwalden der Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz ausgezeichnet worden.

Regionales Holz, regionale Wertschöpfung

Für Alex Bennet, Geschäftsführer der Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz, ist der Städelipark ein eindrückliches Beispiel dafür, was mit regionalem Holz möglich sei: «Hier wurde aus dem Rohstoff aus dem Nidwaldner Wald moderner Wohnraum für Menschen aus der Region geschaffen.»

Insgesamt seien 1660 Kubikmeter gelabeltes Schweizer Holz verbaut worden. Darin seien rund 1218 Tonnen CO₂ gebunden. Und die Dimension des nachwachsenden Rohstoffs sei beeindruckend: Die verbaute Holzmenge wachse im Schweizer Wald in rund 80,7 Minuten wieder nach. Die Freude über das gelungene Gesamtwerk war bei der Labelübergabe spürbar – bei den Verantwortlichen ebenso wie bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der neuen Wohnungen. Sie fühlen sich sichtlich wohl in ihrem neuen Zuhause.

Im Nachgang an die Referate erfolgte  die feierliche Übergabe des Labels durch Alex Bennet an die Bauherrschaft. (mu/zvg)

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