Am Luzerner Stadtfest konnten sich Besuchende am Jesuitenplatz bei einer Sprühnebelanlage abkühlen. Künftig könnte dies während Hitzewellen generell der Fall sein. Zumindest, wenn es nach der SP geht. Mit einem Postulat fordert sie den Stadtrat auf, den Einsatz von Sprühnebelanlagen «an ausgewählten Standorten im öffentlichen Raum» zu prüfen.
«Die Klimaerwärmung führt auch in der Schweiz zu häufigeren, längeren und intensiveren Hitzeperioden», schreibt die SP im Postulat. Dabei seien vor allem Städte gefordert, die es wegen des vielen Asphalts besonders aufheizt. In Basel kämen bereits Sprühnebelanlagen zum Einsatz. In Luzern sollen «versiegelte Flächen und Plätze mit wenig Begrünung und Beschattung» im Fokus stehen. Begrünungen und Entsiegelungen seien zwar am wirksamsten und nachhaltigsten, aber nicht überall kurzfristig umsetzbar.
Weiter hat die SP eine Interpellation eingereicht. Darin geht es um den Aufbau der See-Energie-Netze in Luzern. Diese Technologie könne nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Kühlen genutzt werden. Die SP fragt daher unter anderem, in welchen bestehenden oder geplanten See-Energie-Gebieten auch die Lieferung von Kälte vorgesehen oder technisch möglich ist. (std)




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