Stadt Luzern

Es braucht Kitas mit längeren Öffnungszeiten, findet die SP

Auch wer zu Randzeiten oder am Wochenende arbeitet, soll Kitas nutzen können, fordert die Stadtluzerner SP mit einem Postulat.

Kindertagesstätten (Kitas) orientieren sich grundsätzlich an den regulären Büro-Arbeitszeiten. Das heisst, die allermeisten sind abends, an Wochenenden und Feiertagen geschlossen. «Damit entstehen Lücken, etwa für Eltern, deren Arbeitszeiten ausserhalb der üblichen Betreuungszeiten liegen», schreibt die Stadtluzerner SP in einem Postulat. Darin fordert sie, dass der Stadtrat Massnahmen aufzeigt, um Betreuungslücken zu schliessen. Sollten private und gemeinnützige Angebote nicht ausreichen, soll auch ein städtisches geprüft werden.

«Gerade in Branchen, die für das Funktionieren unserer Stadt unverzichtbar sind, wird ausserhalb der üblichen Zeiten gearbeitet», führt die SP aus: etwa in der Pflege, in der Gastronomie, im öffentlichen Verkehr und in der Reinigung. Darum brauche es «Kitas für alle Lebensrealitäten». Für Menschen mit entsprechenden Jobs und die Wirtschaft sei die Betreuung zu Randzeiten «eine Frage der Gleichstellung, der Chancengleichheit und der Fachkräftesicherung» – insbesondere, wenn jemand alleinerziehend ist. Weiter würde eine «stundenweise und flexible Betreuung mit kurzfristiger Buchungsmöglichkeit» für Vereinsarbeit neue Möglichkeiten schaffen. (std)

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