
Die Stadt Luzern hat es sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2040 auf null zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, baut die Stadt nun zwei Förderprogramme aus.
Einerseits werden die Förderbeiträge für einen Wechsel von fossilen auf erneuerbare Heizsysteme «deutlich erhöht», wie es in einer aktuellen Mitteilung heisst. Gefördert werden seit Anfang Jahr zum Beispiel «Anschlüsse an ein Wärmenetz mit unter 40 Kilowatt Heizleistung». Wer eine maximal zehnjährige Öl- oder Gasheizung vorzeitig ersetzt, hat neu zudem einen «Desinvestitionsbeitrag in der Höhe von bis zur Hälfte des Restwertes» zugute.
Andererseits fördert die Stadt Luzern die E-Mobilität stärker. Neu werden Privatpersonen und Unternehmen mit «Beiträgen an die Basis- und Ladeinfrastruktur» unterstützt. Bei Projekten mit bis zu 50 Parkplätzen beteiligt sich die Stadt «neu mit bis zu 800 Franken pro Parkplatz an den Kosten für die Infrastruktur».
Derweil lanciert EWL ein neues Förderprogramm, das sich gegen die «Stromfresser» unter den Haushaltsgeräten richtet. «Gefördert wird der Ersatz von ineffizienten Altgeräten durch deutlich energieeffizientere Neugeräte», teilt EWL mit. Wer zum Beispiel einen neuen Kühlschrank, Geschirrspüler oder Tumbler kauft, erhält für den Austausch bis zu 100 Franken. Das Programm richtet sich an alle Privatpersonen und Unternehmen im Kanton Luzern. «Der Austausch alter Geräte gilt als bewährte und wirksame Möglichkeit, den Stromverbrauch im Alltag nachhaltig zu senken», erläutert EWL. Dank des Programms sollen der Stromverbrauch in der Region Luzern sinken und die vorgegebenen Energieeffizienzziele für die Jahre 2026 und 2027 erreicht werden. (sma)
Informationen zu den Förderprogrammen unter: www.stadtluzern.ch/dienstleistungeninformation/6241 und
www.ewl-luzern.ch/energie/foerderprogramm-haushaltsgeraete



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