Wie angekündigt hat die Stadt Kriens ihre Beschwerde gegen das Autobahnprojekt Bypass zurückgezogen, wie sie mitteilt. Dies, weil nach dem Krienser Einwohnerrat letzte Woche auch der Luzerner Kantonsrat einem Kredit für die Realisierung von Teilüberdachungen der Autobahn A2 in Kriens zugestimmt hatte. «Damit haben wir die zentrale Forderung nach der siedlungsverträglichen Gestaltung des Bypasses erreicht», wird Stadtpräsidentin Christine Kaufmann (Mitte) zitiert.
Geplant ist eine Teilüberdachung im Gebiet Arsenal/Rösslimatt sowie die Verlängerung des Tunnels Schlund. An den Gesamtkosten von 186 Millionen Franken beteiligen sich das Bundesamt für Strassen (Astra) mit 111,92 Millionen, der Kanton Luzern mit rund 49 Millionen und die Stadt Kriens mit 26 Millionen Franken. Die Beiträge des Kantons und der Stadt müssen noch vom Stimmvolk bewilligt werden. Die Krienser Abstimmung findet am 27. September statt, die kantonale am 29. November.
Bei den Teilüberdachungen handelt es sich um eine Kompromisslösung. Die Stadt Kriens hatte ursprünglich eine Volleinhausung der A2 gefordert – die nun zurückgezogene Beschwerde diente dabei als Druckmittel. Weitere Beschwerden, etwa von Verbänden und anderen Gemeinden, sind aber noch hängig. (std)



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