notifications
Schulen Schächental

Spirgner Schulhäuser werden ökologisch geheizt

In nur vier Monaten zur Pellet-Heizung. Im Kreisschulhaus in Spiringen wurde die Inbetriebnahme der neuen umweltfreundlichen Heizung des Wärmeverbunds gefeiert.
Die Schulhäuser in Spiringen werden jetzt umweltfreundlich geheizt.
Bild: Franz Imholz

Vor zwei Jahren befasste sich der Gemeinderat mit dem Ersatz der Ölheizung in den Spirgner Schulhäusern. Im Zusammenhang mit der Sanierung des Alterswohnheims wurde ein Heizsystem mit Wärmeverbund diskutiert. Man stiess auf ein interessantes Projekt mit der zentralen Pellet-Heizung der Oeko Energie AG. Die genauere Vorstellung des Projekts überzeugte. Die Gemeinden Spiringen und Unterschächen stimmten an einer Urnenabstimmung vom 18. Mai 2025 dem Verpflichtungskredit von 330'000 Franken (Unterschächen 70'000 Franken) Heizungsersatz Primar- und Kreisschulhaus Spiringen zu.

Nun war es so weit: Am Dienstag, 25. November, wurde im Kreisschulhaus bei einem Apéro die Inbetriebnahme der neuen umweltfreundlichen Heizung des Wärmeverbunds gefeiert. Vertreten waren Gemeinde- und Schulbehörden von Spiringen und Unterschächen, sowie die Verantwortlichen des Projekts von der Urner Oeko Energie AG.

Projekt in kurzer Zeit realisiert

Marc Vogt, Geschäftsführer der Oeko Energie AG, erklärte: «Dieses Projekt hat für uns einen hohen Stellenwert. Die wertvollen Erfahrungen aus dem Klein-Wärmeverbund Spiringen ermöglichen es uns, auch in anderen Regionen vergleichbare Projekte erfolgreich zu realisieren. Die gute Planung und die zielorientierte Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, dem Schulrat, den Firmen und den Einwohnerinnen und Einwohnern waren sehr erfreulich. Dank des Engagements aller Beteiligten konnte die Zielvorgabe erfüllt werden.»

Michaela Brand und Pius Imholz von Oeko Energie AG führten mit interessanten Ausführungen über die Eigenheiten der Anlage die Anwesenden durch die zugänglichen Räume.

Wenig Aufwand für den Abwart

Die Heizzentrale des Wärmeverbunds befindet sich im ehemaligen Tankraum des Schulhauses. Die Anlage hat zwei unabhängige Heizkessel und wird mit Pellets befeuert. Das Pellet-Silo hat Platz für 40 Tonnen. Der Jahresverbrauch an Pellets wird circa 70 Tonnen betragen. Drei Warmwasser Speicher à 3000 Liter garantieren einen einwandfreien Betrieb. Die Wassertemperatur wird bei circa 65 Grad Celsius gehalten. Der Betrieb läuft autonom. Bei kleineren Störungen kann von der Betriebszentrale in Schattdorf aus interveniert werden. Der Schulhausabwart hat Freude an der neuen Heizung, denn er hat damit praktisch keinen Aufwand.

Gemeindepräsident René Müller gab der Freude Ausdruck, dass das Projekt innert kürzester Zeit – in nur vier Monaten – realisiert werden konnte. Er dankte dem Gemeinderat von Unterschächen und Spiringen, dem Schulrat Schulen Schächental, der Oeko Energie AG und allen beteiligten Firmen für die wertvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

Markus Gisler (links), Schulratspräsident, René Müller (2. v. links), Gemeindepräsident Spiringen, und André Bissig (ganz rechts), Gemeindepräsident Unterschächen, erhielten einen interessanten Überblick in der Heizzentrale des Wärmeverbunds Spiringen von Michaela Brand und Pius Imholz von der Oeko Energie AG.
Bild: Franz Imholz

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Kommentare (0)