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Abstimmungen

So stimmte Uri bei den nationalen Vorlagen ab

Bei den nationalen Abstimmungen zeigt sich in Uri ein klares Bild: Die Initiative «Bargeld ist Freiheit» wurde hauchdünn angenommen, der Gegenentwurf deutlich bevorzugt. Klar abgelehnt wurden die SRG-Initiative, die Klimafonds-Initiative und die Vorlage zur Individualbesteuerung.

Die Volksinitiative «Bargeld ist Freiheit» und der direkte Gegenentwurf der Bundesversammlung wurden beide angenommen, wie die Statistik der Urner Standeskanzlei zeigt. Die Initiative denkbar knapp mit 50,02 Prozent – vier Stimmen machten schlussendlich den Unterschied. Beim Gegenentwurf, für den 70,96 Prozent stimmten, sah es um einiges deutlicher aus. Bei der Stichfrage sprachen sich 56,8 Prozent für den Gegenentwurf der Bundesversammlung aus. Die Stimmbeteiligung lag bei 50,7 Prozent.

Ein deutliches Ergebnis lieferte die Abstimmung zur SRG-Initiative (Halbierungsinitiative). Sie wurde mit 60,69 Prozent aller Stimmen verworfen. Die Stimmbeteiligung lag bei 52,6 Prozent.

Die Klimafonds-Initiative wurde, wie erwartet, deutlich abgelehnt: Bei einer Stimmbeteiligung von 52 Prozent votierten 79,94 Prozent der Stimmberechtigten gegen die Vorlage.

Das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung lehnten 63,6 Prozent aller Stimmbeteiligten ab. Nur in Appenzell-Innerrhoden war der Anteil der Nein-Stimmen höher. Die Stimmbeteiligung lag bei 52,2 Prozent.

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