
Beim Schulhaus Sternmatt in der Gemeinde Baar wurden am Donnerstag in einem Schulzimmer sowie auf dem Pausenareal «Böller» gezündet. Wie die Zuger Polizei am Freitag in einer Mitteilung schreibt, ist der Vorfall von einer Lehrperson beobachtet worden. Sie stellte den verantwortlichen Schüler umgehend zur Rede. Verletzt wurde niemand.
Wenig später sei es zu einem weiteren Vorfall mit dem besagten Schüler gekommen: Während des Unterrichts habe der Jugendliche einen Lehrer tätlich angegangen. Mit Unterstützung einer Aufsichtsperson habe die Situation rasch beruhigt werden können. Der betroffene Lehrer blieb kör-perlich unverletzt.
Weiteren Abklärungen zu den beiden Fällen sind im Gang. Die Jugendanwaltschaft des Kantons Zug hat gegen den Oberstufenschüler eine Strafuntersuchung eröffnet.
Polizei appelliert an die Eltern
Gemäss Zuger Polizei ist das Mitführen und Zünden von Feuerwerkskörpern im schulischen Umfeld absolut fehl am Platz. Solche Gegenstände könnten schwere Verletzungen verursachen und stellten eine erhebliche Gefahr für Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrpersonen sowie die Infrastruktur dar. Zudem könne das Mitführen, Weitergeben oder Zünden von nicht zugelassenen oder verbotenen Feuerwerkskörpern ein Strafverfahren wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz nach sich ziehen.
Die Zuger Polizei appelliert an Eltern sowie Erziehungsberechtigte, mit Kindern und Jugendlichen über die Gefahren und die strafrechtlichen Konsequenzen zu sprechen. «Feuerwerkskörper gehören nicht in die Hände von Minderjährigen und dürfen keinesfalls als ‹Streich› verharmlost werden», heisst es abschliessend. (stg)


Kommentare
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Es wäre noch interessant wenn man mehr vom Schüler wissen würde ???
Ich kann dir mehr von einem Schüler erzählen, der mir vor ein paar Jahren in der Hirzengasse einen Bsetzistein hinterhergeworfen hat und mich nur knapp verpasst hat… der war nicht nur Schweizer, sondern wohl ein echter Eidgenosse… Herger…
Und die Polizei hat nur so gemeint: “Ja den kennen wir, da können wir nichts machen”.