
Der bundeseigene Rüstungskonzern Ruag steht vor einer Reorganisation. Laut einer Mitteilung wird es an den Standorten Bern, Thun und Emmen voraussichtlich «organisatorische Veränderungen» geben. Die Massnahmen könnten zu einem Abbau von maximal 49 Stellen führen.
Am stärksten betroffen ist demnach die Business Area Ground am Standort Thun. Hintergrund seien insbesondere ausbleibende Kundenaufträge. Im Rahmen der geplanten Anpassungen könnten bis zu 24 Stellen abgebaut werden.
Auch im IT-Bereich sind Anpassungen geplant. Dabei sollen verschiedene Tätigkeiten künftig extern erbracht werden, insbesondere durch das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT. Ziel sei es, die Leistungserbringung effizienter zu gestalten und bestehende Doppelstrukturen abzubauen. Diese Massnahme könnte dazu führen, dass insgesamt maximal acht Stellen sowohl am Standort Thun als auch am Standort Bern sowie neun Stellen am Standort Emmen abgebaut werden.
Das Konsultationsverfahren zu den geplanten Massnahmen läuft derzeit. Ein definitiver Entscheid über den potenziellen Stellenabbau wird nach dessen Abschluss getroffen. Mitarbeitende, die von einem Stellenabbau betroffen sein könnten, sollen laut der Mitteilung im Rahmen eines Sozialplans bestmöglich unterstützt werden. Dieser sehe unter anderem verlängerte Kündigungsfristen, ein Outplacement sowie eine weiterführende Betreuung vor. (mim)



Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.