Um die Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten, könnte in Rothenburg ein Fernwärmenetz entstehen. Die Gemeinde hat die «vertiefte Prüfung und Planung eines thermischen Netzes» an die CKW AG übertragen, wie sie mitteilt. In einem ersten Schritt erstellt die CKW bis Mitte 2027 eine vertiefte Machbarkeitsstudie. «In diesem Zusammenhang werden mögliche Schlüsselkunden angesprochen und schriftliche Umfragen versandt», schreibt die Gemeinde.
Führt die Studie zu einem positiven Ergebnis, sollen weitere Schritte folgen. Die CKW würde dann auch die Umsetzung und den Betrieb des Netzes übernehmen. Erste Wärmelieferungen seien «im Idealfall für die Heizperiode 2029/2030 möglich», wird Angela Krainer, Leiterin Geschäftsbereich Energie von CKW, in der Mitteilung zitiert.
Geprüft werde ein Netz zuerst in den Gebieten Flecken, Schule und Industrie. «Abgeklärt werden beispielsweise mögliche erneuerbare Wärmequellen, die Nutzung der Abwärme von Industrieprozessen, potenzielle Standorte für Energiezentralen, die Grenzen der Verbundgebiete und der Verlauf der Wärmeleitungen», heisst es in der Mitteilung. Die Prüfung eines Fernwärmenetzes ist eine Massnahme der Rothenburger Energiestrategie mit dem Ziel, die Energieversorgung bis 2050 klimaneutral zu gestalten. (std)


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